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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2024

Wer Familie hat, braucht keine Feinde

Lil
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Der Roman Lil ist eine wunderbare Geschichte um eine starke Frau.
Lil ist eine brillante Geschäftsfrau, erfolgreich und unabhängig. Sie geht ihren Weg eigenwillig und gegen alle Gesellschaftlichen. Konventionen. ...

Der Roman Lil ist eine wunderbare Geschichte um eine starke Frau.
Lil ist eine brillante Geschäftsfrau, erfolgreich und unabhängig. Sie geht ihren Weg eigenwillig und gegen alle Gesellschaftlichen. Konventionen. Das bringt die oberen erlauchten Vierhundert gegen sie auf. Nur ihr Ehemann. Chev hat großes Verständnis. Die beiden führen eine gleichberechtigte Ehe. Als Chev stirbt, zeigt ihr Sohn Robert sein wahres Gesicht. Aber Lil lässt sich nicht unterkriegen. Ganz im Gegenteil.


Lil ist ein beeindruckendes Buch. Das Leben von Frauen im 19. Jahrhundert ist von Rechtlosigkeit geprägt. Sie dürfen weder über sich selbst bestimmen, noch am politischen Leben teilnehmen. Aus Eigenschaften wie Tugend und Fleiß wird ihnen die Rolle der Hausfrau und Mutter zugeschrieben. Leider gibt es für Lil weder Toleranz noch Menschlichkeit.

Ihr Schicksal wird wunderbar beschrieben. Erzählt wird nicht chronologisch, sondern es springt von einer Zeitebene in die andere.

Die Schreibweise ist sehr mitreißend, manchmal sarkastisch und dann wieder sehr feinfühlig. Fast schon poetisch. Jeder Satz sitzt, ist ein Erlebnis mit einer sagenhaften Präsenz.

Das Buch entwickelt einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann.

Ein schweres Thema wird grandios umgesetzt. Das Kopfkino läuft auf Hochtouren. Die Charaktere sind sehr komplex gestaltet. Allen voran Sarah, die mit ihrem Hund Miss Brontë spricht.

Eine sehr tiefe und menschliche Geschichte über fehlende Gleichberechtigung und Toleranz.

Ein spannendes und sehr unterhaltendes Leseerlebnis!

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Veröffentlicht am 21.01.2024

Sehr gelungener 2. Band

Morgen ist ein neuer Tag
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In diesem sehr flüssigen und mitreißend geschriebenen
zweiten Band kommt das Lebensgefühl und der
Zeitgeist der 1960er Jahre wunderbar auf die Zeilen.
Beate Sauer beherrscht die Kunst,
eine fiktive Familie ...

In diesem sehr flüssigen und mitreißend geschriebenen
zweiten Band kommt das Lebensgefühl und der
Zeitgeist der 1960er Jahre wunderbar auf die Zeilen.
Beate Sauer beherrscht die Kunst,
eine fiktive Familie in historischen Ereignisse
dieser Zeit einzubinden. Dazu tragen ihre genausten
Recherchen und auch ihr wunderbarer Schreibstil bei.
Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und sehr lebensnah.
Sie sprühen so vor Leben, dass man das Gefühl hat, sie wahrhaft zu kennen.
Der Roman erzählt nicht nur von politischen Erfahrungen. Sondern auch von den
Lebensgeschichten der jungen Frauen, von guten und auch von schmerzlichen Erlebnissen.
Dank der wirklich sehr lebendigen Schreibweise hat man das Gefühl, ein Teil
dieser Familie zu sein. Man erlebt alle Höhen und Tiefen hautnah.
Dieser Teil ist von einer erfrischenden Leichtigkeit, wobei ernste Töne auch vorhanden sind.
Aber genau diese Mischung bringt das Leseerlebnis.
Dieses Buch beinhaltet alles, was einen richtig guten Roman ausmacht.

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Veröffentlicht am 22.11.2023

Wunderbarer Dorfkrimi

Prost, auf die Pfennigfuchser
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Hauptkommissar Tischler hat es wirklich nicht leicht.
Seine Nachbarin ist sehr beunruhigt. Ihre Freundin
ist nicht zu einer gemeinsamen Wanderung des Frauenbundes
erschienen. Das ist sehr ungewöhnlich ...

Hauptkommissar Tischler hat es wirklich nicht leicht.
Seine Nachbarin ist sehr beunruhigt. Ihre Freundin
ist nicht zu einer gemeinsamen Wanderung des Frauenbundes
erschienen. Das ist sehr ungewöhnlich für die Filialleiterin
einer Privatbank. Da die alte Dame nicht locker lässt, schaut
Tischler, mit ihr nach dem Rechten.
Es stellt sich schnell heraus, dass Frau Zettelwieser tot ist.
Leider ist es kein Unfall, sondern Mord.
Tischler steht unter Druck und zusätzlich ist seine Nachbarin
wild entschlossen, ebenfalls zu ermitteln.

Das ist der achte Krimi aus dieser Reihe.
Es ist wie ein nach Hause kommen.
Brunngries und seine Bewohner sind so toll beschrieben.
Durch den atmosphärisch dichten Erzählstil
entsteht ein wunderbares, humorvolles Leseerlebnis, das einen
oft zum Schmunzeln bringt.
Das Kopfkino läuft auf Hochtouren.
Der Spannungsbogen ist gekonnt gesetzt.
Die Mischung zwischen Krimi und erstklassigen Milieubeschreibungen machen den Krimi zu einem Leseerlebnis.
Auch die Mischung zwischen Dorfleben und dem Privatleben den Hauptcharakteren ist sehr gelungen.
Der Schreibstil ist nicht nur fließend, er ist auch pointiert und scharfsinnig, einfach umwerfend.
Dadurch wird alles sehr intensiv und besonders realistisch.
Ich habe ich mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt,
habe mit rätseln können und ein tolles Kopfkino gehabt.
Ein richtig guter bayerischer Dorfkrimi mit sehr viel Lokalkolorit.
Besser geht es nicht!

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Veröffentlicht am 19.11.2023

Zwei Träume, eine Liebe

Eismusik
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Angela Lund nimmt uns mit in eine fiktive Geschichte, die die größte Liebe Fridtjof Nansens erzählt. Die Geschehnisse sind sehr echt und packend beschrieben. Die Autorin schafft es spielend Historisches ...

Angela Lund nimmt uns mit in eine fiktive Geschichte, die die größte Liebe Fridtjof Nansens erzählt. Die Geschehnisse sind sehr echt und packend beschrieben. Die Autorin schafft es spielend Historisches in einen Roman zu verpacken. Atmosphärisch dicht, kommen die Zeit, Sorgen und Lebensbedingungen der Menschen wunderbar auf die Seiten. Nansen, seine Nordpolexpedition und seine große Liebe zu Eva Sars ist große Unterhaltung. Alles wurde sehr gut recherchiert und auch umgesetzt. Mitreißend und spannend bis zur letzten Seite. Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.11.2023

Desserts für jeden Geschmack

Sweet Cooking
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Sweet Cooking ist ein wunderbar fotografiertes Buch
mit sehr leckeren Rezeptideen.
Es geht um die fabelhafte Welt des Desserts.
Nach einer kurzen Einleitung geht es los.
Inhaltlich ist das Buch klar gegliedert.


Die ...

Sweet Cooking ist ein wunderbar fotografiertes Buch
mit sehr leckeren Rezeptideen.
Es geht um die fabelhafte Welt des Desserts.
Nach einer kurzen Einleitung geht es los.
Inhaltlich ist das Buch klar gegliedert.


Die Rezepte sind vielseitig und sehr abwechslungsreich.
Schöne Fotos machen Lust zum Nachkochen/backen.
Alles ist gut gegliedert, die Arbeitsschritte ausführlich beschrieben
und in Etappen kurz zusammengefasst.

Am Ende des Buches gibt es ein Register, Hinweise für Glutenfrei und laktosefreie Rezepte.
Eine Tabelle für die Hauptzutaten, die man in der Küche haben sollte
und ein Glossar für die Abkürzungen.

Fazit:
Ein sehr schönes, unkompliziertes Buch für Dessertliebhaber.
Die von mir ausprobierten Rezepte sind alle sehr gut gelungen.
Für jeden Anlass gibt es das perfekte Dessert.
Es gibt keine Kalorienangaben, aber ich finde das stört nicht weiter.
Desserts haben nun mal Kalorien.

Mir gefällt dieses Buch sehr gut. Ich habe viele schöne Ideen für einen
gelungenen Nachtisch bekommen und werde noch sehr viel ausprobieren.

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