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Veröffentlicht am 28.10.2024

Leicht und cute

Ginger & Beast (Bellbook University 1)
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🍁✨ Rezension: Bellbook University 1: Ginger & Beast ✨🍁

Ginger & Beast ist eine spicy RomCom mit Fantasy-Elementen, die perfekt für zwischendurch ist.

Die Idee, eine Hexe und einen Halbdämon in einer ...

🍁✨ Rezension: Bellbook University 1: Ginger & Beast ✨🍁

Ginger & Beast ist eine spicy RomCom mit Fantasy-Elementen, die perfekt für zwischendurch ist.

Die Idee, eine Hexe und einen Halbdämon in einer Fake-Beziehung an der magischen Universität zu sehen, fand ich spannend. Vor allem das Setting der Bellbook University passt perfekt in den Herbst. 🍂

Die Chemie zwischen Ginger und Colin war anfangs unterhaltsam, aber für meinen Geschmack gab es zu viel Spice und zu wenig Fokus auf die eigentliche Welt der Universität und die Magie. Ich hätte mir mehr Tiefe in der Darstellung der magischen Elemente gewünscht. Gingers Feueraffinität wurde vor allem genutzt, um das Knistern zwischen den beiden zu unterstreichen, aber die magische Welt an sich blieb darüber hinaus eher blass. 🔥✨

Colin selbst war für mich ein schwieriger Charakter. Seine „Bad Boy“-Attitüde, die krankhafte Eifersucht und sein herablassendes Verhalten, haben es mir schwer gemacht, mit ihm warm zu werden.😬 Ginger hingegen war sehr naiv, anfangs so sehr auf Fame aus, das es echt schmerzt. Es gab zwar ein paar witzige und spannende Momente, aber die Tiefe der Beziehung zwischen den beiden blieb etwas flach, schein eher auf den körperlichen Aspekt beschränkt. Ich konnte die Entwicklung echter Gefühle nur bedingt nachvollziehen.

Das Buch bietet bekannte Tropes wie Grumpy meets Sunshine, Fake Dating und ein bisschen Forbidden Love. Insgesamt war die Geschichte vorhersehbar, was aber zum Genre passt und nicht unbedingt negativ war. Man wusste, worauf man sich einlässt. Allerdings fehlte mir das gewisse Etwas, das mich wirklich packt.

Fazit: Wer Paranormal Romance mag und auf heiße Fake-Dating-Geschichten steht, wird hier seinen Spaß haben. Aber für mich war es etwas zu viel Spice und zu wenig Substanz. 💫
⭐️ 3,5/5

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Mal eine andere Sports Romance

Throttled
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Throttled ist der erste Band der Dirty Air-Reihe und endlich gibt’s eine Sports Romance in der Formel 1! 🏎️🔥 Als großer F1-Fan war ich sofort begeistert vom Setting – es bringt frischen Wind in die Romance-Welt. ...

Throttled ist der erste Band der Dirty Air-Reihe und endlich gibt’s eine Sports Romance in der Formel 1! 🏎️🔥 Als großer F1-Fan war ich sofort begeistert vom Setting – es bringt frischen Wind in die Romance-Welt. 💨

Der Schreibstil ist noch recht einfach und manchmal etwas holprig, aber das liegt vielleicht daran, dass es eines von Lauren Ashers früheren Büchern ist - oder es könnte an der Übersetzung liegen. Trotzdem hat mich das Setting direkt in den Bann gezogen. 😍

Lauren Asher hat sich gut in die F1 eingelesen, denn es springen einen keine groben Logikfehler an. Allerdings dachte ich mir: Wirklich? Ein großer Rennstall lässt Maya unkontrolliert vloggen? 😅 Und dieses Vlogging ist ihr von heute auf morgen ihr Job? Sie profitiert ja quasi nur vom Fame ihres Bruders. Wäre cooler gewesen, wenn sie unabhängig etwas Eigenes aufgebaut hätte und (wie ursprünglich geplant) nur als Reisevloggerin gestartet wäre. 😕

Zu den Boys: Alle etwas zu draufgängerisch für meinen Geschmack, besonders Noah. Er und Maya haben quasi von Anfang an nur das eine im Kopf, was etwas anstrengend war. 🙃 Dabei hätten ihre tiefgründigen Vorgeschichten mehr Raum verdient.☝🏼

Trotzdem: Throttled ist cute, spicy und ja, etwas toxic, aber definitiv unterhaltsam. Die ständigen Reisen zu den Grand Prix sorgen für Abwechslung, und Mayas Bruder Santi war der sympathischste Charakter. 🙌

Die Formel 1-Thematik ist super umgesetzt, auch wenn die Love Interests nicht mein Fall sind. Ich werde Band 2 definitiv lesen, weil ich jetzt komplett in die Welt der F1 Romance eingetaucht bin und mehr davon will!
3,5/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 01.12.2023

War ok, aber etwas hinter meinen Erwartungen

Laufendes Verfahren
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"Laufendes Verfahren" von Kathrin Röggla ist ein anspruchsvoller und ungewöhnlicher Roman, der sich mit dem NSU-Prozess und seinen Begleiterscheinungen auseinandersetzt. Die Autorin wählt einen Schreibstil ...

"Laufendes Verfahren" von Kathrin Röggla ist ein anspruchsvoller und ungewöhnlicher Roman, der sich mit dem NSU-Prozess und seinen Begleiterscheinungen auseinandersetzt. Die Autorin wählt einen Schreibstil im Futur II, der sicherlich gewöhnungsbedürftig ist. Dieser stilistische Ansatz verleiht dem Buch eine einzigartige Atmosphäre, die die "langweilige" Routine von Strafprozessen einfängt. Die Handlung konzentriert sich auf Befangenheitsanträge, Gutachten und andere bürokratische Aspekte, was dem Leser die träge und komplexe Natur eines Gerichtsverfahrens verdeutlicht. Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Buch nicht darauf abzielt, ein spannungsgeladener Roman zu sein, sondern vielmehr eine detaillierte Analyse eines Gerichtsprozesses darstellt.

Die fehlende Konzentration auf konkrete Fakten aus dem NSU-Prozess war enttäuschend. Stattdessen fokussiert sich das Buch (leider) auf die kleinen Begebenheiten und Gedanken der Erzähler sowie auf das Geschehen unter den Zuschauern. Dies kann die Erwartungen derjenigen, die detaillierte Einblicke in den Prozess erwarten, enttäuschen. Die Autorin nimmt die bewusste Perspektive eines "Wir" ein, das die Geschehnisse von den Zuschauerrängen aus betrachtet und somit die Unsicherheit und Ambiguität, die mit diesem Prozess verbunden sind, unterstreicht.

Dieser literarische Ansatz ist definitiv nicht jedermanns Sache. Der Schreibstil und die Erzählweise können es schwierig machen, in den Text einzusteigen und ihn durchgehend zu lesen. Dennoch lohnt es sich, das Buch mit Geduld und offenem Geist anzugehen. Kathrin Röggla bietet eine einzigartige Perspektive auf das Thema und fordert den Leser heraus, den Gerichtsprozess aus einer anderen, unkonventionellen Sichtweise zu betrachten.

"Laufendes Verfahren" mag zwar nicht das Buch für alle sein, aber es ist ein bemerkenswerter literarischer Beitrag zur Aufklärung und zur Rolle der Öffentlichkeit in einem laufenden Gerichtsverfahren. Es bietet eine ungewöhnliche und reflektierte Herangehensweise an ein brisantes gesellschaftliches Thema und regt dazu an, über die Grenzen des konventionellen Erzählens hinauszudenken

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Veröffentlicht am 26.10.2023

Nicht ganz, wie erwartet

Holly
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„Holly“ von Stephen King ist ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Die Grundidee der Geschichte, in der die Privatermittlerin Holly Gibney in einen komplexen Vermisstenfall verwickelt ...

„Holly“ von Stephen King ist ein Buch, das mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Die Grundidee der Geschichte, in der die Privatermittlerin Holly Gibney in einen komplexen Vermisstenfall verwickelt wird, klang äußerst vielversprechend. Jedoch gestaltete sich die Umsetzung dann doch etwas langatmiger, als ich es erwartet hatte.

Obwohl Stephen King für seine gruseligen und schockierenden Geschichten bekannt ist, empfand ich „Holly“ nicht als besonders furchteinflößend. Die Spannungskurve war zwar da, aber sie erreichte nicht die Höhepunkte, die ich von einem King-Roman gewohnt bin. Das Ende des Buches war solide, jedoch fehlte mir der gewohnte Pfiff und die Überraschung, die ich sonst von diesem Autor kenne.

Was den Schreibstil angeht, so bleibt King natürlich auf seinem gewohnt hohen Niveau. Seine Erzählweise ist genial und authentisch, und er schafft es, die Leser*innen in die Welt seiner Figuren zu ziehen.

Ein Hauptkritikpunkt für mich war, dass man schon recht früh zu viel über den Täter erfuhr, was einen gewissen Aspekt des Mysteriums und der Spannung nahm. Dies minderte die Freude am Rätselraten und Miträtseln.

Eine weitere Herausforderung für mich war die Tatsache, dass das Buch in der Hochzeit der Corona-Pandemie spielt, und die Protagonistin Holly extrem reinlich und ängstlich bezüglich Ansteckung ist. Dieses Thema ist sicherlich interessant in der Rückschau auf die Pandemie, jedoch fand ich es belastend, wieder so massiv in die Ängste und Sorgen dieser Zeit hineingezogen zu werden, besonders wenn man frisch aus einer solchen Situation kommt.Die politischen Seitenhiebe gegen Trump fand ich dagegen sehr amüsant und fügten der Geschichte eine weitere Aktualität hinzu.

Insgesamt betrachtet ist „Holly“ sicherlich kein schlechtes Buch, aber es zählt nicht zu meinen Favoriten von Stephen King. Die spannende Idee wurde meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft, und die Umsetzung ließ in einigen Aspekten zu wünschen übrig. Trotzdem kann ich das Buch allen King-Fans empfehlen, die seine Werke bereits kennen und schätzen, da es immer noch die unverkennbare Handschrift dieses Meistererzählers trägt.

3,5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.09.2023

Magisch und cozy

Die rastlosen Geister des Salon Nocturne
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„Die rastlosen Geister des Salon Nocturne“ von Stefanie Schuhen entführt seine Leserinnen in eine verzauberte Welt, die sich rund um ein magisches Café in Paris dreht. Diese Urban Fantasy Geschichte hat ...

„Die rastlosen Geister des Salon Nocturne“ von Stefanie Schuhen entführt seine Leserinnen in eine verzauberte Welt, die sich rund um ein magisches Café in Paris dreht. Diese Urban Fantasy Geschichte hat in meinen Augen das Potenzial, dauerhaft in das Regal von Cozy-Fantasy-Fans zu wandern. Die Protagonistin Jackie ist eine faszinierende Frau, die nicht nur magische Rätsel löst, sondern auch als begabte Bäckerin und Zaubertrankbrauerin fungiert. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einer charmanten und einnehmenden Hauptfigur.

Am meisten begeistert hat mich aber die Detailverliebtheit der Autorin und das atmosphärische Setting im Café Nocturne. Die sorgfältige Beschreibung dieses Ortes und seiner magischen Besonderheiten erwecken die Welt des Romans förmlich zum Leben. Es gibt nichts Schöneres, als sich in die Atmosphäre eines magischen Cafés in den Straßen von Paris hineinzuversetzen. Stefanie Schuhen trifft hier den richtigen Ton und verleiht dem Café Nocturne einen einzigartigen Charme. Man riecht quasi den Duft frischen Gebäcks und hört die kleine schwarze Katze beim Lesen miauen.

Die Erzählweise ist typisch für Cozy Fantasy, denn der Plot entwickelt sich langsam und ruhig. Statt actiongeladener Szenen stehen Dialoge und Gedanken im Vordergrund. Die Geschichte wird sowohl aus der Perspektive von Jackie, der Cafébesitzerin, als auch aus Sicht von Agent Gabriel erzählt. Während ich mich gut in Jackie hineinversetzen konnte und ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung genossen habe, konnte mich Gabriel nicht vollständig überzeugen. Seine Rolle wirkt etwas unausgereift und bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Für Leser
innen, die gerne ruhige Bücher lesen und einen gemächlichen Plot schätzen, ist dieses Buch ideal für einen gemütlichen Abend. Es lädt dazu ein, sich mit einer Tasse Tee und Keksen in das magische Paris zu vertiefen und in die geheimnisvolle Welt des Café Nocturne einzutauchen. Allerdings muss ich anmerken, dass die Handlung an manchen Stellen etwas zu langsam ist und es an Spannung fehlt. Hier hätte ein Hauch mehr Schwung der Geschichte gutgetan, um die Leser noch tiefer in die magische Welt zu ziehen.

Insgesamt ist „Die rastlosen Geister des Salon Nocturne“ eine geheimnisvolle und unterhaltsame Geschichte, die vor allem durch die liebevoll beschriebene Café-Atmosphäre und die Vielseitigkeit der Hauptfigur Jackie besticht. Die Handlung könnte zwar etwas mehr Tempo vertragen, aber wenn man ruhige Bücher mag und sich von einer geheimnisvollen Handlung faszinieren lassen kann, ist dieses Buch definitiv einen Blick wert.

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