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Veröffentlicht am 03.12.2023

Buch im Buch ist sehr spannend, aber richtige Handlung fehlt

Nur einen Herzschlag entfernt
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Emiline, eine Unidozentin die versucht ihren Durchbruch als Autorin zu schaffen, entdeckt einen neuen Bestseller, veröffentlicht von J. Colby. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich ihre erste große Liebe ...

Emiline, eine Unidozentin die versucht ihren Durchbruch als Autorin zu schaffen, entdeckt einen neuen Bestseller, veröffentlicht von J. Colby. Hinter diesem Pseudonym versteckt sich ihre erste große Liebe aus Kindheitstagen. Er schreibt ein Buch über ihre furchtbare Kindheit, obwohl die beiden sich seit mehr als zehn Jahren nicht mehr gesehen haben und er hat mit keinem Wort das Buch über Emilines Leben erwähnt. Laut Klappentext macht sie sich auf die Suche nach ihm, um ihn deswegen zur Rede zu stellen. Im Buch ist das ein bisschen anders.
Erstmal sind die ersten 180 Seiten (also mehr als die Hälfte des Buches) einfach nur, dass sie das Buch liest und zwischendurch mal auf zwei Seiten beschrieben wird, wie sie sich was zu trinken holt oder so. Das Buch im Buch nimmt mehr Platz ein, als der Rest. Es ist zwar ziemlich interessant, aber sehr zäh und wird irgendwann ziemlich nervig. Man möchte eigentlich mal mehr aus der Gegenwart lesen und nicht nur die teilweise fiktive Geschichte aus der Vergangenheit. Das Buch im Buch nimmt einfach zu viel Platz ein und lässt kaum Raum für den Rest der Geschichte. Als dann auch noch ein Buch im Buch im Buch dazukommt, wird es endgültig zu viel, verwirrend und einfach anstrengend zu lesen.
Auch die versprochene Suche und Konfrontation vom Klappentext kommt eigentlich nicht vor. Er veröffentlicht und kommerzialisiert ihre gesamte Kindheit und sie reagiert praktisch kaum und es ist alles ein riesiges hin und her. Will sie dies? Will sie das? Sie weiß es selbst nicht und erst auf den letzten 30 Seiten passiert wirklich mal etwas. Aber auch da werden viele Probleme einfach übergangen und ignoriert und es ist nicht wirklich ein befriedigendes Happy End. Der Epilog ist auch kaum eine Seite lang, viel zu kurz und ist nicht wirklich ein schönes Ende.

Das Buch hatte sehr viel Potenzial. Wäre es einfach ein paar Seiten, vielleicht 100 Seiten länger, wäre es wirklich gut geworden. Die Hauptstory hätte einfach deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt.

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Veröffentlicht am 03.07.2021

nach einem merkwürdigen Anfang konnte es mich am Ende positiv überraschen

Sleepless in Manhattan
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Cover
Das Cover entspricht meiner Meinung nach ziemlich genau dem Stil der anderen Bücher der Autorinnen. Auch mir gefällt es gut und es passt gut zu der Geschichte.

Schreibstil
wie bei den anderen ...

Cover
Das Cover entspricht meiner Meinung nach ziemlich genau dem Stil der anderen Bücher der Autorinnen. Auch mir gefällt es gut und es passt gut zu der Geschichte.

Schreibstil
wie bei den anderen Büchern der beiden Autorinnen habe ich den Schreibstil hier wieder geliebt und das Buch an einem Tag verschlungen.

Charaktere
Birdie, die kleine Tochter des Protagonisten mochte ich sehr gerne, sie wirkte von Anfang an unglaublich süß und durch sie hatte die Story einen ganz besonderen und zauberhaften Anfang. Sie blieb mir im ganzen Buch sympatisch und sie hat mich oft zum Lächeln gebracht.
Die Protagonistin, Sadie war mir irgendwie nicht ganz so sympatisch. Besonders am Anfang, als sie das kleine Mädchen praktisch stalkt war sie ziemlich gruselig und unheimlich. Außerdem hat sie mich im ersten drittel des Buches sehr oft an den Protagonisten aus You- du wirst mich lieben erinnert.
Den Protagonisten mochte ich eigentlich sehr gerne, nur seine Reaktion auf Sadie war dann doch ein bisschen merkwürdig. Er findet heraus, dass eine Fremde seine Tochter beobachtet und verfolgt hat und das sie unter falscher Identität in seinem Haus war. Ich hätte da ja irgendwie anders reagiert als mich sofort zu verlieben und ich hätte dieser Person ganz sicher nicht erlaubt weiterhin ALLEINE Zeit mit meinem Kind zu verbringen. Das war einfach vollkommen unverständlich für mich. Im Rest des Buches war er einfach toll.

Handlung
Das erste drittel der Handlung war gruselig und merkwürdig, als sie so besessen von dem Kind war. Später war es dann einfach nur süß und romantisch. Einige Dinge hätte ich am Anfang nie vorhersehen können, nur irgendwann hat man es halt vermutet, aber das war wirklich kurz bevor die Charaktere es auch herausgefunden haben. Ich war am Ende auch sehr überrascht, dass das Buch doch noch so gut wurde, denn am Anfang fand ich es wirklich schlecht. Besonders das Ende mochte ich sehr gerne, es war zuckersüß und romantisch und hat sehr gut zu den Charakteren und der vorherigen Handlung gepasst.

Fazit
Eine Mischung aus You- du wirst mich lieben und Sex and the City, die mich wirklich positiv überrascht hat.

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Veröffentlicht am 30.04.2021

Trotz vieler Schwächen spannend zu lesen

Paper Princess
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Cover
Das Cover gefällt mir nicht so wirklich. Zwar sehen Motiv und Schrift sehr schön aus, aber durch den gelben Hintergrund sieht es irgendwie vergilbt und ein wenig alt aus.

Schreibstil
den Anfang ...

Cover
Das Cover gefällt mir nicht so wirklich. Zwar sehen Motiv und Schrift sehr schön aus, aber durch den gelben Hintergrund sieht es irgendwie vergilbt und ein wenig alt aus.

Schreibstil
den Anfang fand ich ziemlich nervig und es war zuerst sehr anstrengend zu lesen. Das wurde dann aber ungefähr nach dem ersten drittel zum Glück besser.

Charaktere
Die Charaktere waren meiner Meinung nach nicht besonders einzigartig oder irgendwie neu. Sie wirkten auf mich wie aus einem Haufen Klischees zusammengebastelt und auch ein bisschen unrealistisch. Ich konnte mich auch so gar nicht in die Gefühle der Protagonistin hineinversetzen und sie auch oft nicht verstehen. Oft hatte ich auch den Eindruck das sie unglaublich viel jammert und ihr Leben jetzt (großes Haus, unendlich viel Geld, hervorragende Schule, beste Chancen für die Zukunft...) viel schlimmer ist als vorher (Armut, auf sich allein gestellt, muss mit 17 strippen um zu überleben...) So als wäre es das schlimmste auf der Welt, dass ein paar Mädchen und die Stiefbrüder gemein zu ihr sind. Das fand ich unglaublich nervig. Auch wie der Umgang mit dem Thema Sucht in dem Buch waren fand ich wirklich schlecht. Die JUGENDLICHEN Protagonisten haben einfach dauerhaft Alkohol und Drogen in sich reingekippt und die Eltern wussten davon, haben aber nichts gemacht?! Das wirkte extrem unrealistisch und auch unverantwortlich. Ich hoffe wirklich das das Thema in den folgenden Bänden besser aufgegriffen und ernster behandelt wird.

Handlung
auch die Handlung war vollgestopft mit den verschiedensten Klischees und wirkte oft unrealistisch und übertrieben. Einige Dinge waren auch unlogisch und gingen mir viel zu schnell. aber trotzdem war es so, dass mich die Handlung fesseln konnte und sehr spannend war. Das leicht schräge und merkwürdige mochte ich komischerweise auch.

Fazit
Eine Menge Klischees und kaum Dinge, die neu waren. Dennoch konnte mich die Geschichte fesseln und ich habe das Buch gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 27.11.2023

vielversprechender Plot entwickelt sich zu einer großen Enttäuschung

Perfect Passion - Stürmisch
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Der Plot mit einem attraktiven Milliardär auf einer tropischen Insel während eines Orkans in einem Hotel festzusitzen, klingt erstmal sehr interessant. Im ersten drittel des Buches ist dieser auch sehr ...

Der Plot mit einem attraktiven Milliardär auf einer tropischen Insel während eines Orkans in einem Hotel festzusitzen, klingt erstmal sehr interessant. Im ersten drittel des Buches ist dieser auch sehr gut umgesetzt und bis zu diesem Punkt gefällt mir das Buch auch wirklich gut. Danach geht es aber ordentlich bergab.
Der zunächst attraktive und charmante Logan wird zu einem unfassbar weinerlichem, manipulativem, egozentrischen Idiot. Die ganze Zeit jammert er rum, dass ihn niemand liebt und er ist der arme reiche Kerl. Er will auf keinen Fall, dass er nur durch sein Geld charakterisiert wird, aber gefühlt in jedem zweiten Satz muss erwähnt werden, dass er Milliardär ist. Aber immerhin hat er abgesehen davon noch einen Charakter. Er versteht zwar nicht, was eine Beziehung heißt, oder dass er eine Frau nicht einfach kontrollieren und besitzen kann. Er will sich auf nichts richtiges einlassen, sie soll aber verrückt nach ihm sein., Bei ihm findet aber zumindest eine gewisse Charakterentwicklung statt.
Das ist bei Bronte leider nicht der Fall. Um eine richtige Charakterentwicklung zu haben, müsste sie überhaupt einen richtigen Charakter haben. Den hat sie aber nicht. Ihr Charakter besteht einfach nur aus der Google Suche nach den 100 bekanntesten Zitaten alter Philosophen, Unsicherheit und "Oh ich bin nur eine arme Kellnerin." Dabei wiederholen sich die Sätze und ihre Gedanken über die restlichen zwei Drittel des Buches einfach immer wieder.
Es wird einfach immer anstrengender zu lesen und irgendwann geht sie einem ziemlich auf die Nerven.
Die Nebencharaktere sind einfach alle viel interessanter, als die Protagonisten. Deswegen werde ich auch noch den nächsten Band der Reihe lesen, da er hoffentlich so gut wird, wie das erste drittel des Buches, dem ich alleine locker 4 Sterne geben würde.

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Veröffentlicht am 11.05.2021

ähnlich wie Band 1, konnte mich nicht überzeugen

Royal Desire
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Das Cover gefällt mir relativ gut, es ist nicht das auffälligste und auch nicht besonders aufwändig gestaltet, aber dennoch hübsch anzusehen und es passt zu den weiteren Bänden der Reihe.

Der Schreibstil ...

Das Cover gefällt mir relativ gut, es ist nicht das auffälligste und auch nicht besonders aufwändig gestaltet, aber dennoch hübsch anzusehen und es passt zu den weiteren Bänden der Reihe.

Der Schreibstil war an einigen Stellen sehr spannend, flüssig und interessant, aber an den meisten Stellen war das Buch anstrengend und schwer zu lesen. Es gibt immer und immer wieder ganz genau die gleichen Formulierungen, man stolpert immer wieder über Wörter, die man nicht kennt und erstmal überlegen muss, was das nun bedeutet und es sind immer wieder Sätze komisch aufgebaut, sodass man sie mehrfach lesen muss um sie zu verstehen. Das war sehr anstrengend und nervig und das Lesen macht so auch einfach keinen Spaß.

Zu der Handlung und den Charakteren kann ich kaum etwas sagen, weil ich beides einfach langweilig fand. An den Charakteren gab es nichts neues. Sie sind einfach wie ein paar Klischees die man sich zum Thema Königsfamilien rausgesucht hat und dann irgendwelche davon beliebig zusammengeworfen wurden. Außerdem finde ich, dass die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren überhaupt keine Tiefe besitzen. Entweder sie reden immer über die selben Dinge und behandeln diese auch beim zehnten Mal nur oberflächlich oder wie in der Beziehung von Clara und Alexander wird gar nicht geredet und es geht immer nur um Sex. Ich frage mich wirklich, wie die beiden sich verleiben konnten, wenn sie nie mehr als zwei Sätze am Tag reden, in denen es nicht um Sex geht und nicht übereinander wissen. Auch hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, dass sie von ihm nur benutzt wird.
Auch allgemein war die Handlung meist langweilig, weil sie einfach aus vielen Dingen besteht, die man schon so oft gelesen hat.

Fazit
Weder Handlung noch Charaktere waren einzigartig oder besaßen Tiefe. Das Buch war an den meisten Stellen schwer zu verstehen oder langweilig.

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