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Veröffentlicht am 04.12.2023

sehr atmosphärischer fesselnder Krimi

Das Netzwerk des Blutes: Ein Krimi aus London
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„Das Netzwerk des Blutes“ ist der zweite Teil der London-Krimi-Serie um die Privatermittlerinnen Walker, Wright & Ferguson. Die Reihe erscheint unter dem Pseudonym @edwardspencersmithauthor im @empireverlag ...

„Das Netzwerk des Blutes“ ist der zweite Teil der London-Krimi-Serie um die Privatermittlerinnen Walker, Wright & Ferguson. Die Reihe erscheint unter dem Pseudonym @edwardspencersmithauthor im @empireverlag .

Band 1 “Die Kunst des Bösen“ hat mich schon richtig gefesselt und der zweite Teil steht dem in nichts nach. Dieser Band ist aus der Sicht von Abigail geschrieben. Diesmal geht eine Meldung einer Frau ein, deren Mann vermisst wird. Es stellt sich heraus, dass er der Sohn eines Millionärs ist und tatsächlich gibt es auch eine Lösegeldforderung. Geht es wirklich nur ums Geld? Lest es unbedingt selbst, ich kann euch das Buch und die Reihe sehr empfehlen und möchte nichts vorweg nehmen.

Auch diesmal kommt wieder sehr schnell Spannung auf, die sich dann kontinuierlich steigert. Man wird beim Lesen in die dunkelsten Ecken Londons geführt, die man real nicht aufsuchen möchte. Das Buch steckt voll düsterer Atmosphäre, so dass einem immer wieder die ein oder andere Gänsehaut überkommt.

Der Spannungsbogen ist hoch und es gibt ein Ende, mit dem man nicht rechnen konnte. Als gewiefte Krimileserin habe ich häufig eine richtige Ahnung, aber diesmal lag ich falsch. Zusätzlich zur Spannung sind auch ernste Themen und Tiefgang eingebaut. So geht es unter anderem um Organhandel und es tun sich regelrecht menschliche Abgründe auf.

Die drei Autorinnen Ariana Lambert, Drea Summer und Heidi Troi haben hier wirklich eine absolut fesselnde Krimireihe geschrieben. Ich bin gespannt, welche der drei Autorinnen für diesen Band verantwortlich ist. Von meiner Seite gibt es auf jeden Fall wieder eine Leseempfehlung für alle Krimi- und Thrillerfans.

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Veröffentlicht am 30.11.2023

ganz wunderbarer Herzensroman

Mandelfieber
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Bei „Mandelfieber“ handelt es sich um Band 6 der Reihe "Irland – Von Cider bis Liebe". Die einzelnen Bände sind unabhängig voneinander lesbar, auch wenn einem Protagonisten aus den Vorgängerbänden begegnen.

Diesmal ...

Bei „Mandelfieber“ handelt es sich um Band 6 der Reihe "Irland – Von Cider bis Liebe". Die einzelnen Bände sind unabhängig voneinander lesbar, auch wenn einem Protagonisten aus den Vorgängerbänden begegnen.

Diesmal geht es um Vic, die in New York lebt. Wegen einem One-Night-Stand mit Folgen heiratet sie kurz entschlossen William O’Sullivan, den sie nicht wirklich kennt und fliegt mit ihm in seine irische Heimat. Die herzliche O’Sullivan-Familie kennt man bereits aus den Vorgängerbänden. Lest selbst, wie es Vic dort ergeht.

Ich liebe die Bücher und den gefühlvollen Schreibstil von Madita Tietgen sehr. Mit diesem Buch hat sich mich wieder mitten ins Herz getroffen. Ich habe alle Emotionen durchlebt. Ich musste nicht nur schmunzeln, sondern mehrfach laut lachen. Der Schreibstil ist stellenweise voller Humor und Situationskomik. Aber auch Romantik, Gefühl und Emotionen kommen nicht zu kurz. So war ich gegen Ende so ergriffen, dass ich ein paar Tränen verdrücken musste. Die Liebesgeschichte ist wunderschön und sehr emotional. Der Familienzusammenhalt der O’Sullivans wurde wieder ganz wunderbar dargestellt und bringt einiges an Tiefgang mit hinein. Aber es geht noch um weitere ernste Themen, die aus dem wahren Leben gegriffen sein könnten.

Hier noch 2 sehr schöne Zitate. Die Auswahl ist mir richtig schwer gefallen bei der Vielzahl an schönen Stellen. “Es lag so viel Herzlichkeit im Raum, sie hätte nur ihre Hand ausstrecken müssen und hätte die Zuneigung aus der Luft greifen können.“ (S. 224). Und hier noch ein Beispiel für die ernsteren Themen: „Manchmal muss man den Schmerz und die Angst zulassen, um die Kontrolle über sie zu gewinnen. (S. 290).

Fazit: Madita Tietgen hat mich mit diesem feinfühligen und tiefsinnigen Liebesroman wieder mitten ins Herz getroffen und mir wunderbare Lesestunden beschert. Ich kann diesen Roman wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 29.11.2023

absolute Leseempfehlung, wenn man anspruchsvolle Thriller mag

Overkill - Der Puppenspieler
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Bei „Der Puppenspieler“ handelt es sich um Band 4 der "Overkill"-Reihe von Astrid Korten um Hauptkommissarin Mo Celta. Die einzelnen Bände sind inhaltlich in sich abgeschlossen, nur von den Protagonisten ...

Bei „Der Puppenspieler“ handelt es sich um Band 4 der "Overkill"-Reihe von Astrid Korten um Hauptkommissarin Mo Celta. Die einzelnen Bände sind inhaltlich in sich abgeschlossen, nur von den Protagonisten her bauen die einzelnen Teile ein wenig aufeinander auf.
Mo Celta ist traumatisiert aus der Ukraine zurückgekehrt und beurlaubt, als man auf sie zukommt. Eine junge Frau wird ermordet im Münchner Auwald gefunden, und der Fall erinnert an die längst vergangene Mordserie des berüchtigten "Puppenspielers“. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Thomas Berger nimmt Mo die Ermittlungen auf. Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, um nichts vorwegzunehmen.
Von Astrid Korten habe ich fast alle Bücher gelesen. Und jedes Mal schafft sie es aufs Neue, mich zu überraschen und zu fesseln. So war es auch diesmal. Wie immer hat die Autorin auch hier einen sehr bildhaften Schreibstil, der beim Lesen Bilder vor Augen entstehen lässt, die teilweise richtig gruselig sind. Es geht nicht zimperlich zur Sache und man sollte nicht allzu zart besaitet sein.
Astrid Korten schreibt anspruchsvoll und ihre Thriller sind immer abseits vom Mainstream. Man wird als Leser*in gefordert und muss konzentriert lesen, um richtig folgen zu können. Auch diesmal ist die Handlung sehr spannend geschrieben und mit zahlreichen Wendungen versehen. Man wird beim Lesen immer wieder in die Irre geführt, und das Ende ist nicht vorhersehbar. Auch wenn ein durchgehender Spannungsbogen vorhanden ist, so überschlagen sich die Ereignisse am Ende regelrecht. Die Autorin ist ein Garant für Spannung und Verwirrung. Man weiß nie, wem man denn nun trauen kann und wem nicht.
Fazit: Astrid Korten hat hier wieder einen Thriller der Extraklasse geschrieben. Wenn man anspruchsvolle und fesselnde Thriller mag, dann sollte man sich diese Reihe und natürlich auch diesen Band nicht entgehen lassen!

Veröffentlicht am 28.11.2023

tolles Buch zur Nachhaltigkeit im Haushalt

Gutes Essen muss nicht teuer sein
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„Gutes Essen muss nicht teuer sein“ ist von Kathrin Kötz erstellt und im Verlag Athesia erschienen

Auf 176 Seiten findet man hier ca. 90 Rezepte, die gesund, nachhaltig und kostengünstig sind. Ich war ...

„Gutes Essen muss nicht teuer sein“ ist von Kathrin Kötz erstellt und im Verlag Athesia erschienen

Auf 176 Seiten findet man hier ca. 90 Rezepte, die gesund, nachhaltig und kostengünstig sind. Ich war wirklich überrascht über die Rezeptideen. Sie sind gelingsicher, nicht allzu kompliziert und vor allem benötigt man keine ausgefallenen oder teuren Zutaten. Die Rezepte, die ich ausprobiert habe, waren gelungen und haben gut geschmeckt.

Eigentlich handelt es sich um alpin-mediterrane Rezepte. Manches ist eher aus diesem Gebiet, aber man findet beispielsweise auch ein Rezept für Kürbissuppe, die inzwischen überall verbreitet ist. Nach einer kurzen Einführung, bei der es auch um Regionalität und Resteverwertung geht, beginnt auch schon der Rezeptteil. Das Spektrum ist breit gefächert. Man findet Vorspeisen, Suppen, Gemüsegerichte, Pasta- und Reisgerichte, Fleisch- und Fischgerichte, vegetarische Gerichte und auch Süßes. Auch Rezepte zum Brotbacken sind enthalten.

Ich habe bisher 3 Rezepte ausprobiert und alle waren sehr lecker. Mein absoluter Favorit ist der Lachs in Kräuterkruste. Ich werde künftig Lachs nur noch nach diesem Rezept zubereiten. Auch die Fächerkartoffeln, die mit im Backofen waren, kannte ich so noch nicht. Mit Kartoffel-Frittata habe ich ein mir absolut unbekanntes Gericht ausgesucht. Auch dies war einfach, günstig und sehr lecker. Saisonal bedingt habe ich auch die Kürbissuppe zubereitet, die es ja in vielen Variationen gibt.

Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet und mit appetitlichen Fotos versehen. Besonders hervorheben möchte ich noch, dass es bei den Rezepten auch immer Tipps zum Ersetzen von Lebensmitteln gibt. So kann man beispielsweise bei „Gnocchi mit Erbsen-Spargel-Gemüse“ den Spargel auch durch Zucchini ersetzen oder den Ricotta durch Quark.

Fazit: Ein schönes Kochbuch, in welchem Wert darauf gelegt wird regionale und saisonale Lebensmittel so nachhaltig wie möglich zu verarbeiten. Obwohl die Rezepte kostengünstig nachzukochen sind, sind sie sehr lecker und punkten teilweise auch mit einer gewissen Raffinesse.

Ein Kochbuch welches ich sehr empfehlen kann!

Veröffentlicht am 28.11.2023

ganz wunderbarer winterlicher Roman mit viel Gefühl

Winterherzen in New York
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„Winterherzen in New York“ ist der zweite Band der Weihnachtsserie „New York Winter Romance“.
Ich habe letztes Jahr schon „Weihnachtszauber in New York“ sehr geliebt und bin auch diesmal wieder total begeistert. ...

„Winterherzen in New York“ ist der zweite Band der Weihnachtsserie „New York Winter Romance“.
Ich habe letztes Jahr schon „Weihnachtszauber in New York“ sehr geliebt und bin auch diesmal wieder total begeistert. Jani Friese hat einen unglaublich gefühlvollen und warmherzigen Schreibstil und berührt mich mit ihren Romanen immer sehr.
Die Bände sind komplett unabhängig voneinander lesbar, aber ich habe mich sehr gefreut, Protagonisten aus Band 1 wiederzutreffen.
Diesmal geht es um einen One-Night-Stand mit Folgen. Da der beteiligte Partner bereits alleinerziehender Vater zweier Kinder ist, fällt es ihm schwer, sich so richtig zu Julia und dem Baby zu bekennen. Lest selbst, ob es zu einer Patchworkfamilie kommt.
Das Setting mit dem weihnachtlichen New York ist wieder absolut traumhaft. Aber auch die Protagonisten und die Handlung sind zauberhaft gewählt. Jani Friese hat die Winterstimmung in New York ganz wunderbar dargestellt. Die Liebesgeschichte ist sehr emotional und berührend. Ich habe so richtig mitgefiebert und mitgelitten. Auch die Hintergrundthematik der Patchworkfamilie, und der Probleme, die damit einhergehen, wurden sehr interessant eingebaut. Richtig herzerwärmend war auch der geschilderte Familienzusammenhalt.
Hier noch eines der wunderschönen Zitate: „Das Schicksal findet immer einen Weg, allerdings wissen wir nicht, in welche Richtung es uns führt.“ (S. 233)
Fazit: Jani Friese hat mich mit ihrem neuen Roman wieder absolut begeistert und mit viel Gefühl für wunderbare Lesestunden gesorgt. Wer gerne romantische Weihnachtsromane liest, der darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Eine ganz große Leseempfehlung von mir!

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