Das Cover des Buch hat mir sehr gut gefallen. Gerade die düstere Gestaltung trifft die Atmosphäre des Buch des Buch sehr gut.
Ich habe mich sehr auf eine neue Magiewelt gefreut, insbesondere dass alle ...
Das Cover des Buch hat mir sehr gut gefallen. Gerade die düstere Gestaltung trifft die Atmosphäre des Buch des Buch sehr gut.
Ich habe mich sehr auf eine neue Magiewelt gefreut, insbesondere dass alle 3 Thematiken mit Fantasy, Romance und Krimi enthalten sind. Die Welt ist römisch angehaucht, was mir persönlich sehr zugesagt hat. Es hat etwas gedauert bis ich das Magiesystem und die Welt verstanden habe. Das Wortbuilding war teilweise sehr komplex, sodass ich manche Sätze doppelt lesen musste.
Die eigentlich Handlung fand ich sehr spannend. Am Anfang hat es sich etwas gezogen bis die Geschichte etwas Fahrt aufgenommen hat. Insbesondere die Rebellionsbewegung fand ich sehr interessant. Allerdings wurde der Fluss der Handlung immer wieder unterbrochen und zwar von dem Liebesdrama der Protagonisten.
Roz Lacertosa ist eine sehr direkte, willensstarke und von Wut zerfressene Person. Ihr größter Antrieb ist die Rache. Leider ist sie auch sehr unsympathisch und unfreundlich. Ihr Verhalten und ihre Art hat mich im ganzen Verlauf gestört. Sie ist unnahbar und ich konnte keine Verbindung zu ihr aufbauen.
Damian Venturi dagegen war super sympathisch und empathisch. Man konnte seine Gedanken und Gefühle nachvollziehen, außer seine Gefühle zu Roz. Die kann ich immer noch nicht nachvollziehen.
Die Beziehung der Beiden war somit nicht greifbar. Die Streitthematik kam immer und immer wieder auf und es drehte sich die Ganze Zeit im Kreis.
Ich hätte lieber ein bisschen mehr zu der Rebellenbewegung gewusst, als wieder ein Dialog der Beiden zu lesen.
Das Ende und die Aufklärung der Morde kam auch schnell und ich hätte mir ein bisschen mehr erhofft. Ich baue auf Band 2, dass da noch etwas mehr kommt und vielleicht auch Roz Verhalten nachvollziehbarer wird.
Ich wollte es wirklich lieben. Generell liebe ich die Bücher von Scarlett St. Clair, aber mit diesem Buch habe ich mich echt schwergetan. Optisch ist das Buch eine 12 von 10. Es ist unfassbar schön mit ...
Ich wollte es wirklich lieben. Generell liebe ich die Bücher von Scarlett St. Clair, aber mit diesem Buch habe ich mich echt schwergetan. Optisch ist das Buch eine 12 von 10. Es ist unfassbar schön mit den illustrierten Innenklappen, mit den ganzen Details, die super zur Geschichte passen, und das Wende-Cover ist der absolute Wahnsinn. Leider konnte der Inhalt nicht an die äußere Gestaltung des Buches mithalten. Der Schreibstil an sich ist wie immer sehr gut. Man fliegt durch die Seiten, man kommt relativ gut rein, obwohl man am Anfang viele Informationen hat. Man dachte, es kommt ein richtig krasses Worldbuilding. Allerdings: Fehlanzeige. So richtig viel von der Welt erfährt man nicht. Ich glaube, das ist auch mit einer meiner größten Kritikpunkte.
Erstmal zum Protagonisten. Lilith mag ich sehr gerne. Sie ist in einer Art eine taffe junge Frau, die ihr eigenes Leben führen möchte. In einer anderen Art ist sie sehr emotional und sensibel. Ich finde, dadurch wird sie sehr greifbar. Allerdings ist sie teilweise auch noch sehr naiv, möchte immer mit dem Kopf durch die Wand und hat mich einige Nerven gekostet. Ihr Verhalten war nicht immer nachvollziehbar und teilweise auch sehr anstrengend. Z dagegen mochte ich sehr gerne. Man hat relativ schnell gemerkt, dass hinter seiner Fassade ein warmherziger Mensch steckt, der sich viele Gedanken um Lilith macht. Die kleinen Kapitelchen waren einfach so süß und man konnte dadurch seine Zuneigung zu ihr besser verstehen.
Ich fand die Anziehung zwischen den beiden aber ein bisschen schwierig. Sie kennen sich ja schon jahrelang, was ich eigentlich sehr cool fand. Sie haben sich somit nicht Hals über Kopf verliebt, aber die Gespräche zwischen den beiden waren tatsächlich eher sehr oberflächlich, sodass ich die Anziehung der beiden doch nicht verstanden habe. Z als Hilfe fragt, ob alles in Ordnung ist. Sie sagt ja. Er sagt: „Lüg mich nicht an.“ – „Okay, du bist genervt von mir.“ Das waren gefühlt ungefähr 80 Prozent der Gespräche. Lange Zeit passiert nichts zwischen den beiden und in den letzten 20 Prozent nähern sie sich an. Ich habe nichts gegen Slowburn, aber danach war es absolut nur noch Spice. Ich weiß, dass Scarlett St. Clair für Spice bekannt ist und eigentlich stört mich das auch nicht, aber es war halt zu geballt, dadurch dass es in den letzten 20 Prozent des Buches einfach nur passiert ist. Es gab gefühlt auf den Seiten nichts anderes.
Die Geschichte begann sehr vielversprechend, allerdings gab es ziemliche Längen. Es passierte alles auf einmal, dann passierte so gar nichts, was ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Gerade wenn man doch einen Dolch hat, der Menschen umbringt, möchte man ermitteln. Aber weder Z noch Lilith haben wirklich darauf reagiert. Es war dann so: Ja, ist halt so. Aber die Fragen, die man sich dabei gestellt hat, haben die beiden am Anfang nicht gestört. Im Laufe der Zeit kam immer wieder was dazu, dann nahm die Ermittlung wieder Fahrt auf, nur damit dann wieder Längen kamen, in denen eigentlich nicht viel passierte. Zum Ende hin ging es Schlag auf Schlag, was mir dann persönlich so ein bisschen zu schnell abgehandelt wurde.
Auch ein Kritikpunkt ist das Magiesystem. Es gibt Magie in diesem Buch. Welche, kann ich allerdings nicht sagen, weil die Magie eigentlich keine Rolle spielte, obwohl sie ein sehr zentraler Bestandteil sein sollte. Das fand ich so ein bisschen schade und es hat mir wirklich gefehlt. Die Herrscherfamilien sind die einzigen, die mit Magie ausgestattet sind. Aber welche Magien es gibt – keine Ahnung. Man weiß nur die von Lilith, aber richtig in Action hat man sie auch nicht gesehen, weil sie sie zu diesem Zeitpunkt an den Leuten nicht anwenden konnte, und da ging es auch nicht. Ja, das war halt wirklich echt richtig schade.
Auch rundherum, was für andere Magiewesen oder Kreaturen es gab, wurde nicht wirklich beschrieben. Es wurde eigentlich gar nicht so richtig auf die Umstände eingegangen, immer nur mal so Andeutungen gemacht, und dann auf einmal tauchte so ein Glibberdämon auf. Ich dachte mir nur so: Woher kommt denn bitte jetzt ein Dämon? Es gab in dem ganzen Buch nicht einen Hinweis auf Dämonen. Ja, das war wirklich echt so ein bisschen schwierig. Wie gesagt, am Ende passierte alles Schlag auf Schlag. Es gab auch einen Plottwist, den fand ich echt richtig gut, aber die meisten Fragen waren einfach unbeantwortet geblieben. Es wurde entweder nichts gemacht oder zu schnell abgehandelt.
Die Beziehung zwischen den beiden konnte ich auch nicht so wirklich nachvollziehen, beziehungsweise nur teilweise. Es ist eigentlich sehr schade, weil das Buch nämlich unfassbar viel Potenzial hat, weil die Geschichte an sich wirklich sehr, sehr spannend ist. Ich hoffe tatsächlich, dass Teil 2 besser wird. Ich werde Teil 2 auf jeden Fall lesen und dem Ganzen noch mal eine Chance geben, weil ich einfach wirklich Potenzial in dem Buch sehe. Ich würde dem Ganzen tatsächlich zwischen drei bis dreieinhalb Sternen geben. Einfach, weil ich wirklich noch Hoffnung habe, dass in Band 2 vieles, vieles besser wird. Es ist kein schlechtes Buch, aber es gibt deutlich bessere.
Richelle Meads "Vampire Academy - Blutschwestern" ist der Auftakt einer Reihe und ein nettes Fanatsybuch für Zwischendurch. Die Story um Rose Hathaway und ihre Vampirwelt ist interessant, aber hat Schwächen.
Spannend ...
Richelle Meads "Vampire Academy - Blutschwestern" ist der Auftakt einer Reihe und ein nettes Fanatsybuch für Zwischendurch. Die Story um Rose Hathaway und ihre Vampirwelt ist interessant, aber hat Schwächen.
Spannend ist insbesondere die Freundschaft zwischen Rose und Lissa. Die Beziehung ist echt, mit Höhen und Tiefen. Gerade die Streitigkeiten wirken authentisch. Auch die Idee von Vampirgesellschaft und Intrigen ist vielversprechend , jedoch ist die Charakterentwicklung vorhersehbar. Rose bleibt in Klischees stecken, und die Nebencharaktere könnten mehr Tiefe haben.
Die Liebesgeschichte zwischen Rose und Dimitri wirkt erzwungen und klischeehaft. Mehr Authentizität wäre besser. Die Welt der Vampire könnte tiefer sein, vor allem bei politischen Intrigen. Man bleibt zu sehr an der Oberfläche.
Der Schreibstil ist einfach, aber es fehlen tiefe Beschreibungen. Das Buch liest sich gut, aber mehr Sprachvielfalt wäre cool. Insgesamt ist es okay für Genre-Fans, aber erwartet vorhersehbare Handlungen. Trotzdem gibt es genug, um euch in der Geschichte zu halten.
Ich hoffe, dass die weiteren Bände mehr Tiefe und mehr Plottwists bekommen.