Kreuzfahrt mal anders
GlitschLeon begleitet seine Freundin Kathrin auf einem Kreuzfahrschiff in Richtung Japan. Die Beziehung ist allerdings eher schon am Ende der Reise. Als Kathrin verschwindet und nur einen Zettel mit dem Hinweis ...
Leon begleitet seine Freundin Kathrin auf einem Kreuzfahrschiff in Richtung Japan. Die Beziehung ist allerdings eher schon am Ende der Reise. Als Kathrin verschwindet und nur einen Zettel mit dem Hinweis zurücklässt "Sie brauche zeit für sich" und Leon es schafft das Zimmer unter Wasser zu setzen muss er in einer Mitarbeiterunterkunft unterkommen. Er fängt an das Schiff ganz anders wahr zu nehmen und nach und nach wird alles um in herum immer seltsamer.
Zu Anfang wirkt das Geschehen zwar seltsam aber doch nachvollziehbar. Allerdings kommt der Zeitpunkt an dem man als Leser daran zweifelt, dass alles der Realität entspricht. Kann das wirklich sein? Und wenn nicht wo verläuft die Grenze zwischen Realität und Leons Wahrnehmung bzw. Gedankenwelt?
Das Buch ist sicher keine leichte Lektüre. Man muss schon bereit sein sich darauf einzulassen und Leons Gedankenwelt zu folgen. Das ist mitunter ziemlich abgefahren. Mir hat das Buch aber gut gefallen. Ich mag surreale Settings und schräge Charaktere. Beides bekommt man hier.