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Veröffentlicht am 30.01.2026

„Zu lang, zu laut, zu wirr: Mein persönlicher Lesefrust“

Das Revier der schrägen Vögel
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Rezension zu Das Revier der schrägen Vögel von Sophie Hénaff
Nach zwei Wochen Lesen habe ich dieses Buch entnervt abgebrochen. Das Revier der schrägen Vögel wurde mir als humorvolle, leichte Krimiserie ...

Rezension zu Das Revier der schrägen Vögel von Sophie Hénaff
Nach zwei Wochen Lesen habe ich dieses Buch entnervt abgebrochen. Das Revier der schrägen Vögel wurde mir als humorvolle, leichte Krimiserie empfohlen, doch für mich war es weder „cosy“ noch unterhaltsam. Stattdessen zog sich die Handlung endlos hin, voller Längen, Abschweifungen und Figuren, die mir von Anfang an unsympathisch waren und trotzdem viel zu viel Raum bekamen.

Der Roman wirkte auf mich wie ein einziges Durcheinander: ständig neue Ereignisse, neue Nebenstränge, neue Konflikte zwischen verschiedenen Abteilungen und Ermittlungsstellen — aber nichts davon fügte sich zu einem klaren, spannenden Krimifaden zusammen. Statt Ermittlungsspannung gab es halbgare Informationshäppchen, Streitigkeiten und Chaos.

Auch die Hauptfigur, die Leiterin des „Kommandos Abstellgleis“, konnte mich nicht überzeugen. Ihre Verbindung zum Ermordeten — ihr geschiedener Schwiegervater — wirkte konstruiert und merkwürdig. Die Rückblenden zur Hochzeit und zur Beziehung zum Ex-Mann empfand ich eher als störend denn als charaktervertiefend.

Spätestens als die Handlung dann noch in Richtung Lyon (oder irgendwo in den Süden) abdriftete, während der Rest der Geschichte in Paris spielt, war ich endgültig raus. Ich konnte mir das Wirrwarr nicht mehr merken und wollte es irgendwann auch gar nicht mehr. Nach Seite 221, Kapitel 28, habe ich aufgegeben und mir die restlichen knapp hundert Seiten gespart. Meine Lesezeit ist mir dafür zu schade.

Humorvoll fand ich das Buch nicht, witzig schon gar nicht. Für mich war es schlicht schrägnervig. Die Figuren blieben mir fremd, die Handlung zerfasert, und die angebliche Leichtigkeit des Romans kam bei mir überhaupt nicht an.

Fazit: Für mich ein Fehlgriff. Zu langatmig, zu chaotisch, zu wenig Sympathieträger. Ich habe mich durch zwei Wochen Leseversuche gequält und schließlich entnervt abgebrochen.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Verschwendete Lesezeit

Winterzauberküsse
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Das Cover ist wirklich wunderschön und man könnte denken, das Buch ist ein romantisches Wintermärchen, aber weit gefehlt.

Könnte auch ein billiger Heftchenroman sein, die Geschichte ist ziemlich langweilig ...

Das Cover ist wirklich wunderschön und man könnte denken, das Buch ist ein romantisches Wintermärchen, aber weit gefehlt.

Könnte auch ein billiger Heftchenroman sein, die Geschichte ist ziemlich langweilig und es geht nur drum, wann gehen beide miteinander ins Bett. Die Charaktere erschienen mir lustlos, und die beste Freundin von Ava knackt nachts ihr Handy.

Insgesamt gesehen saufen mir die Charaktere auch zu viel. Das macht sie unglaubwürdig.

Fazit: War gut zum Abends einschlafen, macht müde.

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Veröffentlicht am 10.12.2023

Enttäuschend und langweilig

Weihnachten im kleinen Inselhotel
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Jenny Colgan Weihnachen im kleinen Inselhotel Piper 2021

Irgendwie ist wohl jemand gestorben und der Hinterbliebene schafft es nicht alleine, das Hotel zu eröffnen. Da hilft ihm seine Schwester, die ...

Jenny Colgan Weihnachen im kleinen Inselhotel Piper 2021

Irgendwie ist wohl jemand gestorben und der Hinterbliebene schafft es nicht alleine, das Hotel zu eröffnen. Da hilft ihm seine Schwester, die eben erst ein Kind bekommen hat. Und da ist da noch eine 5 Jährige, die neidisch und eifersüchtig ist und ein Handy haben möchte. Und der reiche verwöhnte Junge, der nun als Küchenhilfe arbeiten muss und ein unhygienischer Koch, der Kochen kann. Bäh!!

Vorne ist eine Insel im Buch aufgezeichnet und dazu noch ein Verzeichnis von den ganzen mitspielenden Charakteren. Die man nicht wirklich blickt und daher immer wieder nach vorne umblättern muss und es gibt immer neue Charaktere. Zudem gibt es kurze Kapitel wo die einzelnen Leute irgendwie vorgestellt werden. Aber es sind zu viele! Vielleicht muss man tatsächlich die drei Bücher zuvor lesen. Denn dies ist Band 4.

Bis Seite 143 von 446 Seiten habe ich es geschafft zu lesen. Aber dann hat es mir echt gereicht. Ich weiß auch nicht, was die Leute täglich in der Küche tun, wenn das Hotel nicht eröffnet hat. Zudem testet der Koch ab und an was und als es zum Probeessen kommt ist nichts wirklich geplant. Und die Steaks holt man so aus dem Gefrierhaus und macht sie sofort! Das Buch ist planlos, genauso wie die Küche und die Angestellten. Ich würde fast alle entlassen, denn das geht gar nicht. Ich habe den Eindruck, dass die Autorin nicht viel Ahnung vom Hotelfach hat. Denn das was da gemacht und geliefert wird, das hat nix mit einem Hotelbetrieb zu tun, das ist Chaos pur. Langeweile pur und Verwunderung pur auf Seiten des Lesers.

Ich habe mir einen romantisch-schönen-hyggeligen Weihnachtsroman vorgestellt. Bekommen habe ich ein verwirrendes, langweiliges Chaos, bei dem die Autorin wenig Ahnung hat. Die Übersetzerin tut mir leid, dass sie dabei nicht eingeschlafen ist. Sorry, aber das geht gar nicht.

Normalerweise gebe ich für unausgelesene Bücher 2 Sterne, aber hier finde ich, ist ein Stern gerecht. Das Buch ist einfach zu lang und zu langweilig. Das was ich bisher gelesen habe, hätte man locker auf 1/3 der Seiten unterbringen können. Wer Füllworte liebt, wird hier fündig.

Sorry, aber keine Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 30.05.2023

~~~Fees Mängelexemplar!!~~~

Mängelexemplar
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Ciao Rezi von 2011

Der Inhalt

Karo Hartmann ist eine toughe, schnelllebige, flexible Frau. Sie ist intelligent, hat Humor, ist sympathisch und ironisch. Alles ist ok, bis sie falsche Freunde aussortiert, ...

Ciao Rezi von 2011

Der Inhalt

Karo Hartmann ist eine toughe, schnelllebige, flexible Frau. Sie ist intelligent, hat Humor, ist sympathisch und ironisch. Alles ist ok, bis sie falsche Freunde aussortiert, ihre „Beziehung“ beendet. Sie verliert den Boden unter ihren Füssen und beginnt mit einer Psychotherapie. Ihr innerstes wird nach außen gekehrt und alles in ihrem Leben wird beschrieben.
Die Meinung anderer

Meine Mama:“ Das Buch ist mir zu banal.“
Stern.de:“ Das richtige Buch zur richtigen Zeit.“
Dieter Moor, ARD, ttt:“Ich war von der ersten Seite an einfach begeistert. Ein Buch, nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer – jeden Alters.“
Mein Mann, nachdem er kurz reingesehen hat:“So was lese ich nicht, das ist doch bescheuert.“
Meine Freundin: “Das musst du Lesen, das tut dir sicher gut. Ich finde es interessant.“
Meine Meinung:

Nun weiß ich was alle meinen. Interessant, ja, das ist es. Mal ein Buch über Psychotherapie und so, ein mutiges Thema allemal, von daher interessant.
Banal? Ich glaube, sie meinte eher langweilig und auf nicht so tollem Niveau. Denn mit den Allgäu-Krimis von Kluftinger kann man das nicht vergleichen. Als Krimiliebhaberin und Anhängerin von
Maeve Haran und einer anderen lustigen Krimiautorin bin ich total enttäuscht von diesem Buch. ICH Fand ES NICHT HUMORVOLL. Dauernd habe ich mich gefragt, wo hat sie ihren Humor versteckt. Ich habe ihn nicht gefunden.
Gut tun? Also ich weiß nicht, wem dieses Buch gut tun soll. Ich weiß nicht, warum man so etwas freiwillig liest.
Bescheuert? Ich glaube, das trifft es am ehesten. Außerdem fand ich es auch langweilig, kein bisschen spannend. Oft habe ich mich gefragt, wenn ich die Akten eines Psychologen lesen würde, wäre es sicher spannender und interessanter, als dieses Buch.
Für wen ist denn dieses Buch? Diese Frage kann ich auch nicht beantworten. Vielleicht für junge Leute um die 20? Vielleicht sind meine Mutter und ich zu alt dafür?
Für mich war das Buch von Anfang bis Ende enttäuschend und langweilig. Ich konnte keinen tieferen Sinn entdecken, lustig war es auch nicht. Der Schreibstil war irgendwie eigenwillig und verkrampft. Ausgefallene Metaphern machen kein gutes Buch daraus.
Karo ist einem zwar sympathisch, aber sie wuchs mir nicht ans Herz, ich hab ständig Abstand gehalten und das fiel nicht mal schwer. Manchmal dachte ich, die ist total bescheuert und die Autorin gleich mit.
„Ich werde Antidepressiva nehmen....“ Da habe ich mich dann auch noch gefragt: “Gesponsert bei der Pharmaindustrie?“ Wer weiß, was Antidepressiva für Nebenwirkungen haben, der ahnt, dass ich das nicht für gut befinden kann. Manche, die vorher nicht an Selbstmord gedacht haben, tun es dann. Irgendwann gab es im Fernsehen mal eine Dokumentation darüber. Es gibt viele Wege eine Depression zu beenden, dazu gehören aber ein guter Arzt, eine gute Psychotherapeutin, eine Familie, die voll hinter einem steht, gute Freunde, viel Ablenkung und eine Zukunftsperspektive. Und das alles ist sehr schwierig zu bekommen. Ärzte gibt es viele, doch die meisten haben keine Zeit. Freunde wenden sich von einem ab, Familie erkennt nicht, dass man krank ist.... Und Zukunft? In einer Depression gibt’s keine Zukunft....
Natürlich ist eine Depression ein „fucking event“, was ich leider voll und ganz bestätigen kann. Aber ich finde dies so in ein Buch zu verarbeiten, das gefällt mir nicht. In mir wehrt sich alles. Das Buch ist so langweilig, dass ich es sicher kein zweites Mal lesen möchte und auch keinem mehr ausleihen werde.
Der Fee Schnellcheck

bezahlter Preis: 8,95 Euro
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Kaufort: überall wo es Bücher gibt
Seiten: 262
Veröffentlicht: Zuerst 2009, dieses Exemplar Oktober 2010
Das Fazit

Sterne? Dafür muss ich auch noch Sterne geben? Na ja, den Pflichtstern für das Thema, wenn es auch total unglücklich angefangen wurde und beschrieben wurde. Und sonst? Von mir gibt es keine Kaufempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.04.2023

Verlorene Zeit, besser Emons lesen!

Schweres Wasser
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Kommissar Bramert erfährt, dass eine Firma krumme Dinge macht. Als Sylvia Schliemann erfährt, dass ihre Schwester schwerverletzt im Krankenhaus liegt, lässt sie es sich nicht nehmen, mitzuermitteln.

Die ...

Kommissar Bramert erfährt, dass eine Firma krumme Dinge macht. Als Sylvia Schliemann erfährt, dass ihre Schwester schwerverletzt im Krankenhaus liegt, lässt sie es sich nicht nehmen, mitzuermitteln.

Die Dialoge sind grausig und vieles ist nicht wirklich plausibel. Dafür fliegen die Erotikfetzen. Der Kommissar hat eine Affäre mit der Staatsanwältin, möchte aber nach der Aufklärung mit Sylvia Schliemann eine Affäre beginnen und zwischen ihm und seiner Kollegin fliegen auch die Erotikfetzen herum. Sylvias neue Kollegen, bei denen sie ein Praktikum macht, streiten sich um sie und ihr Kommilitone auch. Manchmal fragte ich mich, ob sich der Autor im Genre vertan hat. Außen auf dem Buch steht Gmeiner Spannung drauf. Aber es macht den Anschein, als ob das ein billiger Heftchenroman wäre. Das hat mich so genervt, dass ich auf Seite 168 aufgegeben habe zu lesen. Auch das Cover gefällt mir nicht wirklich.

Fees Fazit:
Nicht gmeinerwürdig. Sieht so aus, als ob der Lektor, bevor er den Verlag verlassen hat (??) Gmeiner noch einen billigen Liro reinwürgen wollte.

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