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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2024

Spannendes und packendes Leseerlebnis- gerne mehr

Der Achte Tag
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Der zwölfjährige Jax ist nach dem Tod seines Vaters plötzlich Waise und während es zunächst so aussah, dass er bei einer netten Verwandten seiner Mutter leben dürfte, wohnte er aus für ihn nicht nach vollziehbaren ...

Der zwölfjährige Jax ist nach dem Tod seines Vaters plötzlich Waise und während es zunächst so aussah, dass er bei einer netten Verwandten seiner Mutter leben dürfte, wohnte er aus für ihn nicht nach vollziehbaren Gründen bei dem 18jährigem Riley Pendare, den Jax' Vater als Vormund für ihn bestimmt hatte. Dies bedeutet für Jax weit weg von seinem alten Zuhause zu leben und Freunde sowie bekannte Menschen hinter sich zu lassen. Sein neues Zuhause ist weder schön noch gepflegt und Riley schafft es kaum geregelte Mahlzeiten bereitzustellen. Als ob das nicht schon alles genug wäre, erwacht Jax an einem vermeintlichen Donnerstag allein gelassen im Haus, alles ist dunkel und auch ansonsten ist die Nachbarschaft wie ausgestorben. Das Rätsel dieses Tages und die Folgen daraus, das wird in diesem Roman thematisiert.
Mir gefiel das Buch schon vom Cover und der Kurzbeschreibung auf der Buchrückseite sehr, obwohl ich eigentlich das Genre Fantasy nicht so mag. Es war jedoch ein Weihnachtsgeschenk und mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Ich könnte mir die Protagonisten sehr gut vergegenwärtigen und die Story hat mich mitgerissen. Ich möchte jedoch nicht noch mehr verraten, aber es war spannend bis zu letzten Seite und ich freue mich jetzt schon auf einen weiteren Teil. Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Bezaubernde Geschichte

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn
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Die Protagonistin Jennifer Quinn, die auch Namensgeberin des Buchtitels ist, ist eine ältere Dame von 77Jahren und führt mit ihrem Ehemann Bernard eine langjährige und glückliche Ehe. Ihre Leidenschaft ...

Die Protagonistin Jennifer Quinn, die auch Namensgeberin des Buchtitels ist, ist eine ältere Dame von 77Jahren und führt mit ihrem Ehemann Bernard eine langjährige und glückliche Ehe. Ihre Leidenschaft ist das Backen und mit ihren lang erprobten Rezepten verbindet sie oft sehr emotionale Erinnerungen. Ihr Ehemann ist Fan von ihren Backkünsten ebenso wie die Nichte und deren Familie und andere Menschen, die sie mit ihren Kuchen beglückt. Jennifer ist von der Backsendung, in der mehrere Menschen mit ihren Backkünsten in einem Wettkampf treten, begeistert und fasst sich ein Herz und bewirbt sich dort als Teilnehmerin.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr und es gefiel mir sehr gut, wie die Autorin anhand der unterschiedlichen Rezepte ihre Geschichte erzählte, denn die Kuchen oder andere Backwerke verbargen stets noch eine Geschichte und hier wird nun auch etwas über die Vergangenheit von Jennifer erzählt, die ein schwerwiegendes Geheimnis hat, von dem noch nicht einmal der liebevolle Ehemann weiß.
Manches in der Story ist ein wenig "märchenhaft" und vielleicht auch ein wenig stereotyp da auch vorhersehbar. Mir hat es jedoch gefallen, um ein wenig aus der Realität und Alltag zu flüchten. Was ich vermisst habe, dass sind die Rezepte, denn einige hätte ich gerne ausprobiert. 4;5 Sterne aufgerundet auf 5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Ein Roman, der mir sehr gut gefallen hat

Der Schacherzähler
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Das Cover zeigt einen alten Mann und ein Kind, die im Park unter Kastanienbäumen spazieren gehen und es wirkt sehr idyllisch auf mich. Den Titel habe ich zunächst falsch gelesen und in meinem Kopf setzte ...

Das Cover zeigt einen alten Mann und ein Kind, die im Park unter Kastanienbäumen spazieren gehen und es wirkt sehr idyllisch auf mich. Den Titel habe ich zunächst falsch gelesen und in meinem Kopf setzte sich "Schachspieler" anstelle von "Schacherzähler" fest. Ja, es geht unter anderem um Schachspielen, aber der alte Mann "Oldman", den der Junge namens Janne im Park kennenlernt und der ihm das Schachspielen beibringt, ist, wie Janne selbst im Roman irgendwann sagt, ein Schacherzähler. Janne, der in der Schule aneckt, in dem er unter anderem herumzappelt, sich nicht konzentrieren kann, sehr sensibel ist, ein großes Gerechtigkeitsbedürfnis hat, erfährt von Oldman, der auf den ersten Blick ein mürrischer, alter Mann ist, Anerkennung und Geborgenheit. Doch nicht nur die Beziehung von Oldman und Janne spielen im Buch eine Rolle, sondern auch Jannes alleinerziehende Mutter Malu, ihre Freundin Liv und der Arbeitgeber Hinnerk, in dessen Café Malu arbeitet, kommen im Roman zu Wort. Jeder von ihnen hat eine eigene Lebensgeschichte, die in den Roman einfließen und es geht um Familie, Freundschaft, Liebe, Anerkennung, Mut, Offenheit und Träume.
Ich konnte mich sehr gut in die unterschiedlichen Protagonisten einfühlen und habe einiges gelernt. Teilweise standen mir die Tränen in den Augen, aber ich habe auch häufig schmunzeln müssen. Der Roman offenbart auf unterschiedliche Weise auch "Lebensweisheiten" und ganz besonders sind die Erklärungen von Oldman über die Schachfiguren sowie die Schachzüge, die stets einen lebensnahen Bezug haben. Dieser Roman besticht durch einen wundervollen, einfühlsamen Erzählstil ebenso wie einer Story, die mir zu Herzen ging. Fünf Sterne für dieses grandiose Buch und ich würde sehr gerne noch mehr vergeben, wenn ich könnte.

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Herrlicher Protagonist

Der Weihnachtszwölf
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Die drei Geschwister Alfie, Pippa und Bobby werden von ihren Eltern, die nach Südamerika gereist sind, um Dinosaurierknochen auszugraben, zu Hause zuückgelassen und Tante Gunilla ist zu ihrer Betreuung ...

Die drei Geschwister Alfie, Pippa und Bobby werden von ihren Eltern, die nach Südamerika gereist sind, um Dinosaurierknochen auszugraben, zu Hause zuückgelassen und Tante Gunilla ist zu ihrer Betreuung gekommen. Tante Gunilla ist nur schrecklich, denn sie mag keine Kinder und hat vor das Weihnachtsfest, was vor der Türe steht, ausfallen zu lassen. Als das mittlere Kind der Familie zwölf Tage eine kleine Türe mit Namensschild in Nähe der Fußleiste im Kinderzimmer entdeckt, ändert sich alles. Hinter der Türe ist der Weihnachtszwölf Wilson Wilbur Winterbottom eingezogen und stellt allerlei Unsinn an bzw. beseitigt er auf sehr ungewöhnliche Weise einige Probleme, auch die mit Tante Gunilla.
Das Buch hat mich sofort, durch das farbenfrohe und aussagekräftige Hardover mit der Türe und dem Weihnachtszwölf selber, sehr angesprochen. Die Innengestaltung des Buches mit liebevoll illustrierten Seiten, großer Schriftgröße und Lesebändchen ist ein weiteres Highlight.
Die Geschichte selber wird in einem höchst unterhaltsamen Ton erzählt, so dass es große Freude macht sie zu lesen bzw. den Kindern vorzulesen. Es ist eine Geschichte mit viel Magie, denn Wilson verfügt nicht nur über viele kuriose Einfälle, die Kinder besser nicht nachmachen sollten, sondern hat auch magische Fähigkeit bzw. Helfer. Wie Eltern es verantworten können ihre Kinder bei dieser schrecklichen Tante zurückzulassen, das habe ich als Erwachsene zwar nicht begriffen, aber Kindern macht dies wohl keine Angst, da sie keine schreckliche Tante haben. Die Idee, dass Wünsche Wirklichkeit werden, ist wunderschön und somit endet die Geschichte auch positiv.

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Eine Geschichte über eine Islandstute, die den Traum vom Fliegen hat

Kolfinnas Traum
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Kolfinna ist eine Islandstute, die vom Fliegen träumt und sie erfährt durch eine andere Stute, dass die Rentiere des Weihnachtsmannes fliegen können. Keines der anderen Pferde glaubt der alten Stute Hula, ...

Kolfinna ist eine Islandstute, die vom Fliegen träumt und sie erfährt durch eine andere Stute, dass die Rentiere des Weihnachtsmannes fliegen können. Keines der anderen Pferde glaubt der alten Stute Hula, aber Kolfinna beschließt den Weihnachtsmann zu suchen, um fliegen zu lernen. Obwohl Kolfinna den Weihnachtsmann trifft, ist alles ganz anders als sie erwartet hat und ihr Traum vom Fliegen gestaltet sich alles andere als einfach.

Mir ist das Buch zuerst durch seine Gestaltung – wundervoller Einband, Lesebändchen, angenehme Schriftgröße, sowie die künstlerische Ausschmückung der Seitenzahlen und Kapitelanfänge, angenehm aufgefallen. Die Geschichte selber klingt aufgrund der Kurzbeschreibung erst nur märchenhaft und voller Magie, aber die Autorin hat ihrer Geschichte Tiefenwirkung mitgegeben, indem sie Themen wie Zukunftsangst, Misstrauen, Unfreundlichkeit und Konkurrenzkampf in die "Weihnachtswelt" eingeflochten hat. Eine wunderschön erzählte Geschichte einer sehr jungen Autorin, von der wir hoffentlich noch mehr lesen werden.

5 Sterne

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