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Veröffentlicht am 07.03.2021

Katzenjammer und Volksfeststimmung

Zicke, zacke, tot
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Der dritte Teil der niederbayrischen Krimireihe um Karin Schneider, verschlägt uns dieses Mal aufs Karrpfhamer Volksfest. Alles beginnt mit dem Tod der Reitmeier Katze. Doch bei dieser einen Leiche bleibt ...

Der dritte Teil der niederbayrischen Krimireihe um Karin Schneider, verschlägt uns dieses Mal aufs Karrpfhamer Volksfest. Alles beginnt mit dem Tod der Reitmeier Katze. Doch bei dieser einen Leiche bleibt es nicht. Hobbyermittlerin Karin kann es wieder nicht lassen und beginnt mitten im ausgelassenen Trubel des Volksfestes ihre Nase überall hineinzustecken. Dabei gerät sie in turbulente Verwicklungen. Und richtet durch ihre ständigen Verdächtigungen viel Chaos an.
Und es ist schon sagenhaft wie doch fast jeder in ihrer näheren Umgebung ein Geheimnis hütet. Darunter ein paar nette, harmlose Vergehen, aber auch einige menschliche Tragödien. Das Setting versetzt einen so richtig in Feierlaune und die lustigen Episoden die sich durch den ganzen Krimi ziehen, heben die Stimmung.
Karin ist ziemlich impulsiv und wirbelt alles durcheinander. Mir war ihre forsche Art manchmal doch etwas zu viel. Und manche in ihrer unmittelbaren Umgebung taten mir schon leid. Dennoch habe ich mich über diese vielen lustigen Szenen und das regionale Flair gefreut. Es hat einen in diesen eher grauen Zeiten in ausgelassene Stimmung versetzt.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Sehr langatmig

Die Teehändlerin
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„Die Teehändlerin“ von Susanne Popp
1838: Friederike Ronnefeldt lebt mit ihrem Mann Tobias und ihren vier Kindern in Frankfurt. Ihr Mann ist Geschäftsmann und betreibt einen Teeladen in der Innenstadt. ...

„Die Teehändlerin“ von Susanne Popp
1838: Friederike Ronnefeldt lebt mit ihrem Mann Tobias und ihren vier Kindern in Frankfurt. Ihr Mann ist Geschäftsmann und betreibt einen Teeladen in der Innenstadt. Um mehr über Tee zu lernen, begibt er sich auf eine weite Reise nach China und lässt seine Familie in Frankfurt zurück. Nicht ahnend, dass der Prokurist, der in seiner Abwesenheit die Geschäfte führen soll, ein ganz durchtriebener Kerl ist, der seinem Geschäft und seiner Familie nichts Gutes will. Friederike ist somit auf sich allein gestellt, und muss sowohl den Laden als auch sich selbst retten. Uns begegnen in diesem Buch viele bekannte historische Figuren. Und auch die Geschichte des Tees hat mir gut gefallen. Leider konnte mich das Buch dennoch nicht besonders fesseln. Es war eines der Bücher, an denen ich monatelang gelesen habe, weil ich es zwischendurch einfach furchtbar langatmig fand. Gespräche waren mir zu sehr in die Länge gezogen und Handlungen oft vorhersehbar. Der zweite Band steht ebenfalls noch in meinem Regal. Ich bin mir jedoch noch nicht sicher, ob ich den noch lesen möchte.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Mord nach Bild

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Mallory ist seit mehreren Monaten clean. Durch ihren Sponsor lernt sie die Familie Maxwell kennen, die einen Babysitter für ihren 5-jährigen Sohn Teddy sucht. Mallory ist überglücklich, als sie den Job ...

Mallory ist seit mehreren Monaten clean. Durch ihren Sponsor lernt sie die Familie Maxwell kennen, die einen Babysitter für ihren 5-jährigen Sohn Teddy sucht. Mallory ist überglücklich, als sie den Job erhält und ins kleine Cottage der Familie ziehen darf. Doch schon bald beginnen sonderbare Vorfälle. Teddy liebt es zu zeichnen, doch seine Kunstwerke werden immer gruseliger und beängstigender. Mallory versucht der Ursache auf den Grund zu gehen und gerät damit selbst in Gefahr.
Dieses Buch hatte definitiv eine Sogwirkung und hat mich nicht mehr losgelassen. Es passieren einige übernatürliche Dinge in dieser Geschichte und ich suchte ständig nach einer logischen Erklärung dafür. Auch den Charakteren war nicht zu trauen. Es wurde wirklich jeder von mir verdächtigt und alle möglichen Motive durchgespielt. Das Ende war dann überraschend aber auch irgendwie sehr schräg. Das Buch hat definitiv Suchtpotenzial. Man sollte jedoch offen dafür sein, wenn die Grenzen zwischen Horror und Thriller Genre verwischen.

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Veröffentlicht am 12.12.2023

Die liebe Kollegin

Meine beste Freundin
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„Meine beste Freundin“ von Sarah Alderson
Lizzie und Becca arbeiten in der selben Firma, bis ein schrecklicher Unfall Beccas Leben auf Links dreht. Ihre Wege trennen sich und Becca verschwindet von der ...

„Meine beste Freundin“ von Sarah Alderson
Lizzie und Becca arbeiten in der selben Firma, bis ein schrecklicher Unfall Beccas Leben auf Links dreht. Ihre Wege trennen sich und Becca verschwindet von der Bildfläche. Online sind sie weiterhin passiv befreundet. Als sich Beccas Ex-Freund für Lizzie interessiert, forscht diese nach was aus Becca geworden ist. In einer übermüdeten Aktion versendet Lizzie aus Versehen eine bösartige E-Mail an Becca die eigentlich gar nicht für sie gedacht war. Es beginnt ein Gefecht alla Auge um Auge und Zahn um Zahn, bei dem der Leser bald selbst nicht mehr weiß, wer hier eigentlich gegen wen arbeitet.
Über zu wenig Spannung kann man sich als Leser zumindest nicht beklagen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gab reichlich überraschende Wendungen und bald hatte ich so fast jeden in Verdacht. Jedoch konnte mich das Ende nicht überzeugen. Das empfand ich doch ziemlich konstruiert und aufgesetzt. Für mich war es ein gelungener Thriller mit Schwächen.

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Veröffentlicht am 13.05.2023

Ungleich und doch ähnlich

Ende in Sicht
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Mitten in Deutschland auf einer Autobahn im Nirgendwo begegnen sich unfreiwillig, die 15-jährige Juli und die 69-jährige Hella. Beide sind grundverschieden und doch eint sie eine Gemeinsamkeit: Beide wollen ...

Mitten in Deutschland auf einer Autobahn im Nirgendwo begegnen sich unfreiwillig, die 15-jährige Juli und die 69-jährige Hella. Beide sind grundverschieden und doch eint sie eine Gemeinsamkeit: Beide wollen sterben. Während die eine es bereits versucht hat, ist die andere noch auf dem Weg, jedoch fest entschlossen. Gemeinsam zuckeln sie in Hellas altem Passat quer durch Deutschland. Es beginnt eine lustige Roadstory, die jedoch durch das ernste Thema einen bitteren Beigeschmack hat. Während wir beobachten, wie sich die Figuren entwickeln, während wir Rückblicke ihrer Lebensgeschichte erfahren, rollt der Passat weiter über die Autobahn. Und irgendwie stellt man dabei fest, dass ihr Leben nicht viel anders ist als das Leben jedes anderen, doch irgendwie von Hoffnungslosigkeit geprägt. So richtig kam ich nicht in die Tiefe der Figuren. Und auch so einige Längen machten mir zu schaffen. Doch der freche, junge Schreibstil der Autorin hat echt Spaß gemacht und mich zum Lachen gebracht. Und so fällt mein Fazit hier auch gemischt aus.

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