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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Sehr langatmig

Die Teehändlerin
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„Die Teehändlerin“ von Susanne Popp
1838: Friederike Ronnefeldt lebt mit ihrem Mann Tobias und ihren vier Kindern in Frankfurt. Ihr Mann ist Geschäftsmann und betreibt einen Teeladen in der Innenstadt. ...

„Die Teehändlerin“ von Susanne Popp
1838: Friederike Ronnefeldt lebt mit ihrem Mann Tobias und ihren vier Kindern in Frankfurt. Ihr Mann ist Geschäftsmann und betreibt einen Teeladen in der Innenstadt. Um mehr über Tee zu lernen, begibt er sich auf eine weite Reise nach China und lässt seine Familie in Frankfurt zurück. Nicht ahnend, dass der Prokurist, der in seiner Abwesenheit die Geschäfte führen soll, ein ganz durchtriebener Kerl ist, der seinem Geschäft und seiner Familie nichts Gutes will. Friederike ist somit auf sich allein gestellt, und muss sowohl den Laden als auch sich selbst retten. Uns begegnen in diesem Buch viele bekannte historische Figuren. Und auch die Geschichte des Tees hat mir gut gefallen. Leider konnte mich das Buch dennoch nicht besonders fesseln. Es war eines der Bücher, an denen ich monatelang gelesen habe, weil ich es zwischendurch einfach furchtbar langatmig fand. Gespräche waren mir zu sehr in die Länge gezogen und Handlungen oft vorhersehbar. Der zweite Band steht ebenfalls noch in meinem Regal. Ich bin mir jedoch noch nicht sicher, ob ich den noch lesen möchte.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Mord nach Bild

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Mallory ist seit mehreren Monaten clean. Durch ihren Sponsor lernt sie die Familie Maxwell kennen, die einen Babysitter für ihren 5-jährigen Sohn Teddy sucht. Mallory ist überglücklich, als sie den Job ...

Mallory ist seit mehreren Monaten clean. Durch ihren Sponsor lernt sie die Familie Maxwell kennen, die einen Babysitter für ihren 5-jährigen Sohn Teddy sucht. Mallory ist überglücklich, als sie den Job erhält und ins kleine Cottage der Familie ziehen darf. Doch schon bald beginnen sonderbare Vorfälle. Teddy liebt es zu zeichnen, doch seine Kunstwerke werden immer gruseliger und beängstigender. Mallory versucht der Ursache auf den Grund zu gehen und gerät damit selbst in Gefahr.
Dieses Buch hatte definitiv eine Sogwirkung und hat mich nicht mehr losgelassen. Es passieren einige übernatürliche Dinge in dieser Geschichte und ich suchte ständig nach einer logischen Erklärung dafür. Auch den Charakteren war nicht zu trauen. Es wurde wirklich jeder von mir verdächtigt und alle möglichen Motive durchgespielt. Das Ende war dann überraschend aber auch irgendwie sehr schräg. Das Buch hat definitiv Suchtpotenzial. Man sollte jedoch offen dafür sein, wenn die Grenzen zwischen Horror und Thriller Genre verwischen.

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Veröffentlicht am 12.12.2023

Die liebe Kollegin

Meine beste Freundin
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„Meine beste Freundin“ von Sarah Alderson
Lizzie und Becca arbeiten in der selben Firma, bis ein schrecklicher Unfall Beccas Leben auf Links dreht. Ihre Wege trennen sich und Becca verschwindet von der ...

„Meine beste Freundin“ von Sarah Alderson
Lizzie und Becca arbeiten in der selben Firma, bis ein schrecklicher Unfall Beccas Leben auf Links dreht. Ihre Wege trennen sich und Becca verschwindet von der Bildfläche. Online sind sie weiterhin passiv befreundet. Als sich Beccas Ex-Freund für Lizzie interessiert, forscht diese nach was aus Becca geworden ist. In einer übermüdeten Aktion versendet Lizzie aus Versehen eine bösartige E-Mail an Becca die eigentlich gar nicht für sie gedacht war. Es beginnt ein Gefecht alla Auge um Auge und Zahn um Zahn, bei dem der Leser bald selbst nicht mehr weiß, wer hier eigentlich gegen wen arbeitet.
Über zu wenig Spannung kann man sich als Leser zumindest nicht beklagen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gab reichlich überraschende Wendungen und bald hatte ich so fast jeden in Verdacht. Jedoch konnte mich das Ende nicht überzeugen. Das empfand ich doch ziemlich konstruiert und aufgesetzt. Für mich war es ein gelungener Thriller mit Schwächen.

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Veröffentlicht am 13.05.2023

Ungleich und doch ähnlich

Ende in Sicht
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Mitten in Deutschland auf einer Autobahn im Nirgendwo begegnen sich unfreiwillig, die 15-jährige Juli und die 69-jährige Hella. Beide sind grundverschieden und doch eint sie eine Gemeinsamkeit: Beide wollen ...

Mitten in Deutschland auf einer Autobahn im Nirgendwo begegnen sich unfreiwillig, die 15-jährige Juli und die 69-jährige Hella. Beide sind grundverschieden und doch eint sie eine Gemeinsamkeit: Beide wollen sterben. Während die eine es bereits versucht hat, ist die andere noch auf dem Weg, jedoch fest entschlossen. Gemeinsam zuckeln sie in Hellas altem Passat quer durch Deutschland. Es beginnt eine lustige Roadstory, die jedoch durch das ernste Thema einen bitteren Beigeschmack hat. Während wir beobachten, wie sich die Figuren entwickeln, während wir Rückblicke ihrer Lebensgeschichte erfahren, rollt der Passat weiter über die Autobahn. Und irgendwie stellt man dabei fest, dass ihr Leben nicht viel anders ist als das Leben jedes anderen, doch irgendwie von Hoffnungslosigkeit geprägt. So richtig kam ich nicht in die Tiefe der Figuren. Und auch so einige Längen machten mir zu schaffen. Doch der freche, junge Schreibstil der Autorin hat echt Spaß gemacht und mich zum Lachen gebracht. Und so fällt mein Fazit hier auch gemischt aus.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Konnte mich nicht überzeugen

Halber Stein
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Dieses Buch ist Iris Wolffs Debütroman aus dem Jahr 2012. Die junge Frau Sine, reist zum Begräbnis ihrer Großmutter Agneta nach Siebenbürgen. Sie trifft dabei nicht nur ihren Kinderfreund Julian wieder, ...

Dieses Buch ist Iris Wolffs Debütroman aus dem Jahr 2012. Die junge Frau Sine, reist zum Begräbnis ihrer Großmutter Agneta nach Siebenbürgen. Sie trifft dabei nicht nur ihren Kinderfreund Julian wieder, sondern schwelgt auch in vielen alten Erinnerungen ihrer Kindheit. Iris Wolff beschreibt Siebenbürgen und das Leben der Siebenbürger Sachsen sehr wortgewaltig und bildhaft. Leider konnte mich der Roman nicht begeistern. Die erste Hälfte des Buches kreist um die Beerdigung der Großmutter, was ich als bedrückend und düster empfand. Die zweite Hälfte wird dann leichter und frischer und fühlt sich an wie ein Neuanfang. Viel Handlung ist aber auch hier nicht zu erkennen. Stattdessen fand ich es mit langen Beschreibungen der Landschaft, Umgebung und Erinnerungen überfrachtet. Ich habe festgestellt, dass ich beim Lesen immer wieder abgeschweift bin. Also kein leichtes Buch, bei dem man durch die Seiten fliegt. Aber vielleicht genießt ja gerade der ein oder andere die schöne Sprache der Autorin und fühlt sich darin nicht ganz so verloren wie ich.

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