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Veröffentlicht am 16.12.2023

Ein wunderbarer weihnachtlicher Lesespaß für die ganze Familie!

Grumpel und der furchtbar fiese Weihnachtsplan
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Kennst du schon den Grumpel? Nur wenige haben je von ihm gehört, denn es gibt nur einen einzigen auf der Welt. Theodor Grumpel, wie sein voller Name lautet, ist ein zotteliger und überaus griesgrämiger ...

Kennst du schon den Grumpel? Nur wenige haben je von ihm gehört, denn es gibt nur einen einzigen auf der Welt. Theodor Grumpel, wie sein voller Name lautet, ist ein zotteliger und überaus griesgrämiger und unfreundlicher Kerl, der ganz allein in einem windschiefen Häuschen lebt. Dort genießt er seine Ruhe und kann nichts und niemanden leiden. Na ja, fast. Er liebt seinen Stock und Pullover und Rosenkohl, aber das war es dann auch eigentlich schon. Die Liste von Dingen, die er nicht ausstehen kann, ist dagegen ziemlich lang. Und am meisten hasst er Weihnachten. Diese ganze Fröhlichkeit überall, der Gesang und Glitzer, all das ist ihm ein absoluter Graus. Als es eines Tages in der Adventszeit keinen Rosenkohl im Gemüseladen mehr zu kaufen gibt, rastet der Grumpel völlig aus. Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht, mit Weihnachten muss endlich Schluss sein! Der Grumpel beschließt daher, höchstpersönlich zum Nordpol zu reisen, um dort das Weihnachtsfest zu sabotieren. Doch schon nach wenigen Stunden Fußmarsch wird er von einer Schar Häschen aufgehalten, die ihn um Hilfe bitten. Obwohl er es eigentlich gar nicht möchte, hilft er ihnen und verbringt mit ihnen und Oma Bär sogar einen „So-tun-als-ob-Schneetag“. Die Freundlichkeit, die ihm dabei entgegengebracht wird und dieses ungewohnte warme Gefühl in seinem Inneren verwirren den Grumpel. Höchste Zeit, dass er seine Reise fortsetzt! Das Häschen Puschelchen heftet sich jedoch hartnäckig an seine Fersen und lässt sich partout nicht abwimmeln. Ob es den Grumpel wohl dennoch gelingen wird, seinen furchtbar fiesen Plan umzusetzen?

Von Alex T. Smith habe ich bereits seine zwei vorherigen Adventskalenderbücher gelesen („Maximilian und der verlorene Wunschzettel“ und „Maximilian und das große Weihnachtswunder“) und richtig geliebt. Auf sein neues weihnachtliches Vorlesebuch „Der Grumpel“ habe ich mich daher sehr gefreut. An Maximilian reicht dieses für mich zwar nicht ganz heran, aber ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Was für ein cooles Adventskalenderbuch mit herrlichem Shrek- und Grinch-Charme!

Den Grumpel muss man einfach ins Herz schließen. Er ist auf seine Art und Weise liebenswert und einzigartig und bringt einen mit seiner großen Grummeligkeit immer wieder zum Lachen. Vor allem zu Beginn, als er noch ein absoluter Griesgram ist und so gut wie nichts und niemanden leiden kann. Er und das kleine Häschen Puschelchen ergeben daher ein entzückendes Gespann, denn dieses flauschige Kerlchen ist wohl das genaue Gegenteil vom Grumpel, quirlig, fröhlich und Weihnachten liebend wie es ist. Es macht total viel Spaß die beiden zu begleiten und dabei mitzuverfolgen, wie der Grumpel immer mehr auftaut und zu erkennen beginnt, was er die ganze Zeit über verpasst hat. Wie schön es ist, Freunde zu haben und Weihnachten zu feiern.

Lebendig, warmherzig und voller Humor erzählt Alex T. Smith von der Reise und Wandlung des weihnachtsmuffeligen, grummeligen Grumpels und erinnert uns daran, was Weihnachten wirklich ausmacht. Und obwohl die Idee der Story nicht neu ist und die Handlung einige Parallelen zum Grinch aufweist, vermag sie trotzdem mitzureißen und zu überraschen. Da fällt es einem gar nicht so leicht, pro Tag nur ein Kapitel zu lesen. Als Adventskalenderbuch lässt es sich allerdings auch nicht perfekt nutzen, da es 27 Kapitel hat und diese unterschiedlich lang sind. Die Abschnitte am Anfang lassen sich aber gut zusammenfassen, sodass einen das Buch dennoch prima durch die Vorweihnachtszeit begleiten kann.

Untermalt wird die Geschichte von den vielen stimmungsvollen Illustrationen des Autors. Seine meist ganzseitigen Bilder sind wie gewohnt witzig, farbenfroh und voller liebevoller Details und laden zum Verweilen und Schmunzeln ein.

Fazit: „Der Grumpel und der furchtbar fiese Weihnachtsplan“ ist eine turbulente, lustige und herzerwärmende Weihnachtsgeschichte über eine hinreißend mürrische Hauptfigur und die wahre Bedeutung von Weihnachten. Ein wunderbar erzähltes und bezaubernd illustriertes Vorlesebuch ab 6 Jahren, das Jung und Alt gleichermaßen verzaubert und das Herz erwärmt. Ich bin begeistert von diesem tollen weihnachtlichen Kinderbuch, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 13.12.2023

Ein wundervolles Buch!

Mir doch MIAU!
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Das Leben derf 12-jährige Mathilda steht gerade völlig kopf. Sie muss während der Sommerferien zu ihrer Oma in den Großstadtdschungel ziehen, da ihre Mutter seit einiger Zeit schwerkrank ist und im Krankenhaus ...


Das Leben derf 12-jährige Mathilda steht gerade völlig kopf. Sie muss während der Sommerferien zu ihrer Oma in den Großstadtdschungel ziehen, da ihre Mutter seit einiger Zeit schwerkrank ist und im Krankenhaus liegt. Bei ihrer Oma findet sich das Landmädchen nicht nur in einem Dschungel wieder, sondern bekommt es auch noch mit pinken Raubkatzen zu tun, auch bekannt als die dreiköpfige Mädchengang Pink Panther. Mathilda, die nie gelernt hat sich durchzusetzen, muss nun schleunigst herausfinden, wie man seine Krallen ausfährt. Giselle und ihre Clique haben es nämlich faustdick hinter den Ohren und als wäre das nicht schon mehr als genug, gibt es da auch noch den Jungen Noah, den Mathilda ziemlich gerne mag, auf den es aber auch Giselle abgesehen hat.

Die Bücher von Mina Teichert lese ich immer unheimlich gerne. Auf ihren neuen Teenieroman „Mir doch MIAU“ habe ich mich daher sehr gefreut und was soll ich sagen, ich wurde mal wieder nicht enttäuscht! Ich liebe einfach Mina Teicherts witzig-frechen Schreibstil und bin jedes Mal aufs Neue begeistert davon, wie es ihr gelingt wichtige und ernste Themen mit viel Humor und Leichtigkeit zu verbinden. So auch hier. Einfühlsam, locker und humorvoll erzählt die deutsche Autorin aus der Ich-Perspektive von Mathilda von Freundschaft, dem ersten Verliebtsein, Gefühlschaos, Krankheit, Selbstfindung und davon, mutig zu sein und für sich selbst einzustehen. Die Story bringt einen immer wieder zum Schmunzeln, regt aber auch zum Nachdenken an, lässt einen mitfühlen & macht Mut. Die Mischung ist einfach perfekt und die Charaktere sind mal wieder wundervoll. Mina Teichert versteht es, authentische und liebenswerte Figuren zu erschaffen. Ob Mathilda, ihre beste aufgeweckte Freundin Inka, ihre coole Oma, der Junge Noah oder die Pink Panthers - alle sind toll ausgearbeitet, haben ihre Ecken, Kanten und Besonderheiten.
Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen und musste viel zu schnell wieder von Mathilda und Co. verabschieden. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.

Fazit: „Mir doch MIAU!“ ist eine turbulente, warmherzige und lebensnahe Geschichte mit einer starken Protagonistin, einer großen Portion Wohlfühl-Gute-Laune-Garantie und jeder Menge Pink und Katzen. Ein gelungenes Kinderbuch für Leser*innen ab 10 Jahren, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Ich habe wunderbare Lesestunden damit verbracht.

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Eine zauberhafte Adventskalendergeschichte. Spannend, lustig, magisch.

Holla Honigkuchenfee - Weihnachten ohne Liefer-Elch
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Es handelt sich hierbei um den zweiten Band von „Holla Honigkuchenfee“. Es ist von Vorteil, mit dem ersten Teil zu starten, allerdings lässt sich das Buch in meinen Augen auch ohne Vorkenntnisse sehr gut ...

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band von „Holla Honigkuchenfee“. Es ist von Vorteil, mit dem ersten Teil zu starten, allerdings lässt sich das Buch in meinen Augen auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesen.

Emil und Etta freuen sich riesig auf den ersten Dezember. Denn dann können sie endlich wieder durch das magische Honigkuchenhäuschen nach Lappland reisen und ihrer Freundin Holla Honigkuchenfee beim Backen ihrer verzauberten und für die Weihnachtsstimmung ganz wichtigen Honigkuchen helfen. Bereits am Vortrag haben die beiden Kinder das kleine Haus aus seinem Geheimversteck geholt und heute ist es endlich soweit: Voller Freude lassen sie sich in Hollas gemütliche Backstube hineinziehen. Doch dann erfahren sie, dass es auch dieses Jahr ein großes Problem gibt: Liefer-Elch Ulfrik, der für das Verteilen des Gebäcks zuständig ist, hat sich seinen Köchel verstaucht. Oh nein, wie soll denn jetzt nur der ganze Zauber-Honigkuchen zu den Menschen gelangen? Ob es ihnen wohl erneut gelingen wird, das Weihnachtsfest zu retten?

Eine entzückende weihnachtliche Vorlesegeschichte in 24 Kapiteln hat die Teresa Hochmuth da wieder geschrieben. Ich fand bereits den ersten Teil ganz zauberhaft und auch der zweite hat mir große Freude bereitet. Es war einfach so schön, in die magische winterliche Welt von Holla Honigkuchenfee zurückzukehren und auf lauter bekannte Gesichter wiederzutreffen. Man begegnet auch diesmal vielen liebenswerten und lustigen Charakteren, die man alle einfach sofort ins Herz schließen muss. Gemeinsam mit ihren erlebt man ein neues fantasievolles Abenteuer, das nicht nur voller Spannung, Witz, Honigkuchen und Weihnachtsmagie steckt, sondern das auch von Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft erzählt und zeigt, dass man nicht vorschnell über andere urteilen sollte.

Begleitet wird die Erzählung von den farbenfrohen Illustrationen von Julia Christians. Ihre kleinen und großen Zeichnungen sind genauso witzig, süß und stimmungsvoll wie die Geschichte und machen das (Vor-)Leseerlebnis nur noch schöner. Da fällt es einem wirklich schwer, das Buch als Adventskalenderbuch zu nutzen und jeden Tag nur eines der kurzen spannenden Kapitel zu lesen.

Hinten im Buch erwartet einen dann noch ein tolles Extra: Ein Rezept zum Nachbacken für alle, die es – wie der Schmolltroll – in der Adventszeit gerne auch mal herzhaft mögen: Leckere stinkige Bergkäseplätzchen.

Fazit: „Holla Honigkuchenfee – Weihnachten ohne Liefer-Elch“ ist eine turbulente, unterhaltsame und liebevolle Adventskalendergeschichte mit viel Weihnachtszauber, herzlichen Charakteren und bezaubernden Illustrationen. Ein magisches Winter-Weihnachtsabenteuer zum Vorlesen für Kinder ab 5 Jahren, das das Warten auf Heiligabend versüßt und dem Vorgänger in nichts nachsteht. Mir hat auch dieser Band von „Holla Honigkuchenfee“ einen wunderbaren Lesespaß beschert, ich kann ihn nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Eine atemberaubend schöne Schmuckausgabe des berühmten Weihnachtsklassikers

Eine Weihnachtsgeschichte
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Der alte Geschäftsmann Ebenezer Scrooge liebt vor allem eins: Geld. Weihnachten dagegen ist ihm absolut zuwider. Er kann mit diesem Fest nichts anfangen, hält es für ausgemachten Humbug und gönnt sich ...

Der alte Geschäftsmann Ebenezer Scrooge liebt vor allem eins: Geld. Weihnachten dagegen ist ihm absolut zuwider. Er kann mit diesem Fest nichts anfangen, hält es für ausgemachten Humbug und gönnt sich selbst und anderen nichts. Während alle Menschen guter Laune sind und feiern, sitzt er jedes Jahr an Heiligabend einsam und mürrisch in seinem großen dunklen Haus. Doch dann taucht die Gestalt seines verstorbenes Geschäftspartners Marley auf und kündigt ihm für die Weihnachtsnacht den Besuch von drei weiteren Geistern an. Jeder von ihnen nimmt ihn auf eine Reise durch die Zeit mit, in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Scrooge erkennt mit Schrecken seine Fehler, er kommt zur Besinnung und schwört, ab jetzt ein besserer Mensch zu sein.

Charles Dickens’ „A Christmas Carol“ ist wohl eine der bekanntesten Weihnachtsgeschichten aller Zeiten. Wer hat nicht schon von ihm gehört? Von dem alten geizigen Ebenezer Scrooge. Seine wundersame Wandlung von einem knauserigen und hartherzigen Weihnachtshasser zu einem mitfühlenden und großzügigen Menschen berührt und fasziniert noch heute. Die Erzählung ist ein Plädoyer für Nächstenliebe und Menschlichkeit und erinnert uns daran, worum es an Weihnachten wirklich geht. Es ist ein Klassiker, den einfach jeder kennen sollte, ganz egal ob als Buch, Hörspiel, Verfilmung oder Theaterstück. Ich liebe diese geisterhafte Weihnachtsgeschichte über alles und besitze sie mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen. Und die prachtvolle Schmuckausgabe aus dem Woow Books Verlag ist mit Abstand meine schönste.

Lisa Aisato hat die Erzählung auf eine atemberaubende Art und Weise zum Leben erweckt. Sie gilt definitiv zurecht als Norwegens beliebteste und bekannteste Illustratorin, es gibt wohl kaum jemanden, der Gefühle und Emotionen so gut und berührend darstellen kann wie sie.
Ihre ausdrucksstarken und atmosphärischen Bilder, die meist eine ganze Seite einnehmen, fangen die Stimmung des Textes und den weihnachtlichen Zauber perfekt ein. Zu Beginn sind sie recht düster gehalten und schaffen eine schaurig-schöne Atmosphäre, sie werden aber niemals zu finster und unheimlich. Die anfängliche Kälte wird zunehmend von warmen Farbtönen abgelöst, die verbitterte Miene von Scrooge wird freundlicher, neue Lebenslust und Weihnachtsfreude beginnt aus seinen Augen zu strahlen und die grimmige Mimik des Geizhalses verwandelt sich in das Gesicht eines glücklichen alten Mannes. Lisa Aisatos Bilder sind einfach wieder echte Kunstwerke und gemeinsam mit der großartigen Übersetzung von Gabriele Haefs machen sie dieses Buch zu einem literarischen Hochgenuss.

Fazit: Der Woow Books Verlag hat mit seiner traumhaft illustrierten Ausgabe von Charles Dickens’ zeitlosen Weihnachtsklassiker ein wahres Schmuckstück erschaffen. Ein kostbarer Bücherschatz, der Jung und Alt ein unvergesslich schönes Leseerlebnis beschert. Ich bin total verliebt in dieses Buch und habe es einfach nur zutiefst genossen, die mir so wohlvertraute weihnachtliche Geistergeschichte noch einmal ganz neu zu entdecken. Von mir gibt es eine große Herzensempfehlung und nur zu gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 10.12.2023

Ein zauberhaftes Weihnachtsabenteuer voller Freundschaft, Wärme, Glitzer und Magie!

Alles Lametta – Zwei Mädchen bringen Weihnachten zum Glitzern
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Das Waisenmädchen Bianca Claus lebt alleine unter eine Brücke in London und verabscheut Weihnachten aus tiefstem Herzen. Alle haben an diesem Tag einen Ort oder eine Familie und feiern glücklich zusammen, ...

Das Waisenmädchen Bianca Claus lebt alleine unter eine Brücke in London und verabscheut Weihnachten aus tiefstem Herzen. Alle haben an diesem Tag einen Ort oder eine Familie und feiern glücklich zusammen, nur sie nicht. Sie kauert einsam und frierend unter ihrer zugigen Brücke und zählt die Sekunden rückwärts, bis dieser furchtbare Tag endlich vorbei ist. Dieses Jahr jedoch wird ihre Zählerei von einer geheimnisvollen alten Frau unterbrochen, die genauso weißes Haar hat wie sie und ihr eine leuchtend rote Weihnachtskugel schenkt. Diese rätselhafte Begegnung wird Biancas Leben komplett verändern. Zuerst trifft sie auf das besitzerlose Pferd Rudy, das zu einem treuen Kameraden wird, und nur kurz darauf lernt sie das Mädchen Rinki kennen, die sie zu einem Pfeffernuss-Picknick einlädt. Die beiden Mädchen werden sehr schnell die besten Freundinnen und treffen sich fortan jedes Jahr an Weihnachten zu einem Picknick. Einige Jahre später schlägt sich Bianca als Kutscherjunge durchs Leben, doch sie wird schließlich enttarnt und landet an Bord eines Schiffes. Hier trifft sie auf den freundlichen Küchenjungen Santa und das Wichtelmädchen Carol. Mit der Elfe reist sie an den Nordpol zu den anderen Elfen und sieht ihre Chance gekommen, sich ihren großen Traum endlich zu verwirklichen: Sie möchte jedem Kind auf der Welt ein Weihnachtsgeschenk machen. Gemeinsam mit ihren Freunden schmiedet sie einen Plan und begibt sich mit einem Schlitten auf eine abenteuerliche Reise...

Als großer Weihnachtsfan habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und was soll ich sagen, meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen! Hinter dem wunderschönen Cover, das uns die Sarah Warburton gezaubert hat, schlummert definitiv mehr als nur ein süßes, glitzerndes Weihnachtsmärchen.
„Alles Lametta“ ist eine erfrischend-originelle Neuinterpretation über die Entstehung des Weihnachtsmannes, die glücklich, nachdenklich und manchmal auch traurig macht, die einen zum Lachen bringt, fesselt, berührt und ermutigt und für ein wohlig-warmes Weihnachtsgefühl beim Lesen sorgt.

Rasant und mit viel Herz und Humor erzählt Sibéal Pounder von wahrer Freundschaft, Träume, Feminismus, Kampfgeist und Entschlossenheit. Und von Lametta. Die Geschichte zeigt, dass mutige Mädchen alles erreichen und sein können, wenn sie fest an sich glauben und niemals aufgeben. So wie Bianca Claus, die starke Heldin in diesem Buch. Es ist einfach großartig, sie auf ihrer Reise zu begleiten, die in den düsteren Straßen des viktorianischen Londons beginnt und bis zum Nordpol führt, ins wundersame Dorf der Elfen. Auf ihrer Mission erlebt sie die unglaublichsten Dinge und trifft auf lauter außergewöhnliche Persönlichkeiten, die man – wie sie selbst – einfach alle lieben muss. Sogar den fiesen Mister Krampus muss man irgendwie mögen (na ja, oder vielleicht auch nicht).
Die Charaktere, die Sibéal Pounder erschaffen hat, sind wirklich einzigartig und bezaubernd und machen das Lesen zu einem wahren Vergnügen. Ulkige Elfen, die alle Carol heißen; fliegende Pferde; ein sprechender Tannenbaum…Nicht zu vergessen Rinki, die genauso mutig und entschlossen ist wie Bianca. (Die innige Freundschaft der beiden Mädchen und ihre traditionellen Pfeffernuss-Picknicks habe ich richtig geliebt.)

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Mich hat es fasziniert zu sehen, auf was für tolle Ideen die Autorin gekommen ist und wie sie alles zu einer runden und stimmigen Geschichte verwoben hat. Eine Geschichte, bei der die Seiten nur so dahinfliegen und die garantiert auch jeden Grinch in Weihnachtsstimmung versetzen wird.

Fazit: „Alles Lametta“ ist ein spannendes, köstliches und magisches Abenteuer voller Freundschaft, Wärme, Glitzer und Weihnachtszauber. Ein herrlicher Lesegenuss für Jung und Alt und die perfekte Lektüre für alle ab 9 Jahren, die Weihnachten lieben. Ich bin begeistert von diesem winterlich-weihnachtlichen Kinderbuch, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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