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Venatrix

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

Ein Sommerkrimi

Sylterbe
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Sibylle Narberhaus nimmt uns zum 9. Mal auf die Ferieninsel Sylt, auf der sich die Polizei im Normalfall nur mit verschwundenen Fahrrädern oder in den Dünen verloren gegangen Ehemännern beschäftigen muss, ...

Sibylle Narberhaus nimmt uns zum 9. Mal auf die Ferieninsel Sylt, auf der sich die Polizei im Normalfall nur mit verschwundenen Fahrrädern oder in den Dünen verloren gegangen Ehemännern beschäftigen muss, mit.

Diesmal verschwindet Leonie Mahnke, eine der beiden Stipendiatinnen, die von der Sylter Stiftung Kunst und Kultur ausgewählt worden sind, drei Monate auf der Insel zu verbringen. Die Wahl von Leonie ist nicht ganz unumstritten, denn sie ist eine Influencerin, mit der die üblichen kunstbeflissenen Sylter wenig anzufangen wissen. Man fördert im allgemeinen lieber Musikerinnen wie Alina Tottmann, eine begnadete Cellistin.

Just am Abend der künstlerischen Auftaktveranstaltung verschwindet Leonie spurlos. Die Kripo Westerland beginnt mit der Suche nach der Vermissten, die noch dazu die Tochter einer Bekannten von Kripochef Peter Reimers ist, der auf schnelle Ergebnis pocht, die Arbeit aber seinen Mitarbeitern überlässt. Als sich herausstellt, dass Leonie so ziemlich alles tut um Follower zu generieren, fragt sich so mancher aus dem Team, ob das Verschwinden nicht inszeniert worden ist.

Wenig später wird die Vorsitzende der Stiftung ermordet in den Dünen gefunden. Gibt es hier einen Zusammenhang zwischen dem Mord und dem Verschwinden von Leonie?

Die Vermisste bzw. den Mörder zu finden ist Aufgabe von Anna Ehemann Nick und seinem Team. Ob und wie das gelingt, müsst ihr selbst lesen.

Meine Meinung:

Der Krimi ist, wie alle anderen dieser Reihe rund um die Landschaftsgärtnerin Anna Scarren aufgebaut, die auf Grund ihrer Tätigkeit viel auf der Insel herumkommt und viele Leute kennt. Die Neuzugänge im Kripo-Team, Hubsy Westermann und Maurizio Ferrara, haben sich gut eingelebt, auch wenn Hubsy an eine Versetzung aufs Festland denkt, weil ihr der Vermieter die Wohnung gekündigt hat, und bezahlbarer Wohnraum auf Sylt kaum zu finden ist.
Sibylle Narberhaus stellt die Frage in den Raum, ob Influencer wirklich Künstler sind, also bleibende Werke schaffen wie Maler, Bildhauer oder Komponisten- Oder kreisen sie nicht vielmehr um sich selbst kreisen, um ihre mehr oder weniger wichtigen Anliegen, die zum Großteil aus Werbebotschaften bestehen, für die sie bezahlt werden, in die Öffentlichkeit zu bringen. Gleich vorweg, auf diese Frage muss jeder seine eigene Antwort finden.

Fazit:

Ein leichter Sommer-Krimi für Zwischendurch, dem ich 3,5 Sterne gebe.

Veröffentlicht am 16.05.2025

Hier ist wenig, wie es scheint

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
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Als an der Universität von Oxford ausgerechnet im Büro des Dekans eine unbekannte Frauenleiche gefunden wird, wird DI R. Wilkins an den Tatort geschickt. Blöderweise gibt es diesen Rang und Familiennamen ...

Als an der Universität von Oxford ausgerechnet im Büro des Dekans eine unbekannte Frauenleiche gefunden wird, wird DI R. Wilkins an den Tatort geschickt. Blöderweise gibt es diesen Rang und Familiennamen in der Dienststelle gleich zwei Mal. Die beiden Ermittler haben noch dazu einen sehr ähnlichen Vornamen - Ryan und Ray. Während Ray, ein Sohn einer wohlhabenden nigerianisch-britischen Familie und Absolvent des ehrwürdigen College ist, ist sein Namensvetter in einem Wohnwagen in desolaten Familienverhältnissen und einem alkoholkranken Vater aufgewachsen. Es ist natürlich der ungehobelte Ryan der die ersten Ermittlungsschritte in Oxford einleitet, was zu Irritationen auf beiden Seiten führt.

Dennoch müssen Ryan und Ray, die von ihrer Chefin in ein Team gepresst werden, zusammenarbeiten. Die Aufklärung des Mordes verläuft ziemlich schleppend, zumal es mehrere Verdächtige gibt. Daneben kochen Professoren ihr eigenes Süppchen und der Dekan ist bemüht, einen möglichen Sponsor nicht zu vergraulen.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist weniger ein Whodunit-Krimi als ein fesselndes Psychogramm zweier unterschiedlicher Lebenswelten. Der smarte Ray mit seiner nigerianisch-britischen Herkunft kennt natürlich die Regeln in der universitären Gesellschaft, während Ryan wie ein Elefant im Porzellanladen agiert. Dennoch hat es mir gut gefallen, den beiden über die Schultern zu sehen. Grundsätzlich haben sie ja ein gemeinsames Ziel, nämlich den Mord autzuklären und den Täter dingfest zu machen. Die Ansätze und Methoden sind eben unterschiedlich.

Im Mittelpunkt steht nicht der Mord, sondern die beiden Ermittler. Ryan ist alleinerziehender Vater eines kleinen Sohnes. Die Mutter des Kindes ist an einer Überdosis gestorben. Daher hat Ryan ständig Probleme mit seiner Schwester, die sich um den Kleinen kümmert, denn die Arbeitszeiten eines Detectives sind alles andere als familienfreundlich. Das muss auch Rays Frau zur Kenntnis nehmen, die ihren Mann dauernd und zur unpassenden Zeit anruft.

Interessant finde ich, dass der psychisch auffällige Ryan bei der Polizei arbeitet. Als sein kleiner Sohn von seinem betrunkenen Großvater quasi entführt und bedroht wird, rastet Ryan aus und Ray, der dazukommt, kann das Schlimmste gerade noch verhindern. Dennoch wird Ryan ebenso wie die gemeinsame Chefin aus dem Polizeidienst entlassen.

Ich bin schon neugierig wie es weitergeht, denn Ein Mord im November soll der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe sein. Ob sich Ryan und Ray abermals begegnen werden?

Fazit:

Ein komplexer Kriminalfall, der eher durch seine Milieustudien punktet als durch Ermittlungsarbeit. Gerne gebe ich hier 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.05.2025

Ein komplexer Polit-Thriller

Echokammer
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Dieser erste Teil einer Thriller-Trilogie spielt wenige Wochen vor der norwegischen Parlamentswahl. Es scheint Einflussnahmen auf den Urnengang zu geben. Von welcher Seite ist nicht ganz klar, weshalb ...

Dieser erste Teil einer Thriller-Trilogie spielt wenige Wochen vor der norwegischen Parlamentswahl. Es scheint Einflussnahmen auf den Urnengang zu geben. Von welcher Seite ist nicht ganz klar, weshalb die beiden Mitarbeiter der Anti-Terror-Einheit Staatsschutz, Martin Tong und Lieselott Benjamin, ermitteln. Sie bewegen sich in einem komplexen Geflecht aus Rechtsextremismus, Machtmissbrauch, Wahlmanipulation und Terrorismus.

Als dann ein zunächst unbekannter Autofahrer bei einen Zusammenstoß mit einem Elch, getötet wird, ergibt sich ein vager Verdacht eines Zusammenhanges mit einem jungen Paar, das plötzlich spurlos verschwunden ist und auf dessen Bauernhof Zutaten für einen Anschlag mit dem Nervengift Rizin gefunden wird.

In einem weiteren Handlungsstrang können wir der Spitzenkandidatin der Arbeiterpartei, der jedes - auch kriminelle - Mittel recht ist, ihre Partei wieder an die Macht zu bringen, über die Schulter sehen. Jens Meidell gerät in dieses Geflecht von Machtmissbrauch und Intrigen. Er muss sich fragen, wie weit kann oder muss er selbst gehen, um seine eigenen dunklen Geheimnisse zu bewahren.

Meine Meinung:

Dieser Thriller beschäftigt sich mit brandaktuellen Themen, die, wenn man sich mit der politischen SItuation in Norwegen nicht auskennt, ziemlich verwirrend wirken. Rechtsextremismus, Machtmissbrauch, Wahlmanipulation und Terrorismus, alles Themen, die an Aktualität kaum zu überbieten sind. Die Handlung selbst, die rund 35 Tage vor dem Urnengang einsetzt, ist einerseits fesselnd, hemmt aber andererseits ob der Fülle der Details aus der norwegischen Innenpolitik, den Lesefluss.

Die einzelnen Kapitel werden mit dem Countdown zur Parlamentswahl eingeleitet. Ein gutes Stilmittel, die Spannung hinauf zu lizitieren. Außerdem erfährt man, wo in Norwegen sich die Protagonisten gerade aufhalten. Diese Angeben helfen, bei dem oftmaligen Perspektivenwechsel die Orientierung nicht zu verlieren.

Es gibt zahlreiche Anspielungen auf die Politik außerhalb Norwegens. Das Buch ist 2023 in Norwegen erschienen, weshalb es die aktuellen politischen Verhältnisse wie Trump keine Rolle spielen. Das ist ein wenig irritierend, da der verhaltensauffällige Präsident der USA die Medien wie kein anderer dominiert. Man muss sich beim Lesen, den Erscheinungstermin des Buches immer vor Augen halten. Da ist es natürlich blöd, dass die deutsche Übersetzung erst im März 2025 erschienen ist. Eine Anmerkung dazu in einem Vorwort wäre hier hilfreich gewesen.

Fazit:

Ein komplexer Thriller, dem ich gerne 3,5 Sterne, vergebe.

Veröffentlicht am 09.05.2024

Inserate als Schutzgeld?

Tod einer Randnotiz
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Worum geht’s?

Vinzent Kluger, alternder Chefredakteur des Massenblattes „Die Gute“, wittert, nach einem Eklat im Wiener Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud die letzte (?) Sensationsstory seines Lebens. ...

Worum geht’s?

Vinzent Kluger, alternder Chefredakteur des Massenblattes „Die Gute“, wittert, nach einem Eklat im Wiener Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud die letzte (?) Sensationsstory seines Lebens. Obwohl er das Business und die Machenschaften darin wie kaum ein Zweiter kennt, tappt er in die Falle wie ein Anfänger. Er lässt sich korrumpieren, ist zu vielem (auch Illegalem bereit) und geht auf gewisse Weise auch über Leichen.

Meine Meinung:

Dieser 936 Seiten starke Roman gibt düstere Einblicke in den (Boulevard)Journalismus. Autor Thomas Schrems nennt sein Buch „Medien-Kriminaloman“. Als ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der auflagenstärksten Zeitung Österreichs, weiß er, worüber er schreibt. Daher habe ich mich auf einen fesselnden Krimi aus dem Milieu der Zeitungsmacher gefreut und bin mit der Umsetzung nicht ganz zufrieden.

Warum?

Der Roman ist eine sauber recherchierte Milieustudie. Wir Leser erfahren einiges über die Verflechtung von Journalisten und Politik, die nicht erst seit dem „Ibiza-Skandal“, in dem der damalige Vize-Kanzler, die „Kronen-Zeitung“ kaufen wollte, bekannt ist. Vor allem Chefredakteur Kluger ist ein „alter Hase“ und mit der Polit-Prominenz auf Du und Du. Ja es werden einige sogar namentlich genannt. Allerdings verlangt das Buch Kenntnis der österreichischen Innenpolitik - was aber genau der Grund war, warum ist dieses Buch lesen wollte.

Die Charaktere sind sehr gut ausgefeilt. Besonders Vinzent Kluger hat viele Facetten. Er wirkt geerdet, doch erkennt er die Zeichen der Zeit in dem sein Job wackelt. Daher tappt er, der auf seinen täglichen Alkoholspiegel achten muss, um zu funktionieren, letztlich in die Ego-Trip-Falle als er seine letzte, große Enthüllungsstory wittert.

Manchmal kann es einem richtig übel werden, wenn man erfährt, wie angeblich objektive Berichterstattung in den Medien zustandekommt. Da ist von Pressereisen die Rede, von mehr Inseraten bei wohlwollenden Berichten über die eigene Partei und abfälligen bis falschen für die Opposition. Oder von der Androhung von Entzug von entgeltlichen Einschaltungen, wenn die Journalisten nicht im Sinne des „Auftraggebers“ schreiben. Also Erpressung pur, moderne Schutzgeldzahlung.

Wir erhalten Einblick in den Boulevardjournalismus, wie Redaktionssitzungen ablaufen und wie griffige Schlagzeilen entstehen.

Für mein Empfinden passt der grundsätzlich tolle, ausgefeilte Schreibstil nicht ganz zu dieser Milieustudie im Journalismus. Die langen Schachtelsätze kommen wunderbar gedrechselt daher und wären vermutlich in einem literarischen Roman besser aufgehoben. Der Sarkasmus und die Selbstkritik von Kluger, die sich wie ein innerer Monolog lesen, wirken ein wenig aus dem Rahmen gefallen. Dieses Stilmittel (der Innere Monolog) passt zwar gut zu Klugers persönlicher leicht depressiver Stimmung, die einer Achterbahnfahrt gleicht, aber nicht zu einem Krimi, zumal es hier auch um die Frage geht, ob - wie im Krieg und der Liebe - auch im Journalismus alles erlaubt sein dürfe. Für eine gute Story sprichwörtlich über Leichen gehen? Ist das moralisch gerechtfertigt? Wie geht der Journalist damit um?

Sehr gut gefallen hat mir die Recherche zu Madame Tussaud und der Herstellung der Wachsfiguren, auch wenn manche Figuren in den diversen Wachsfigurenkabinetten dem lebendigen Original nicht immer ganz ähnlich sehen.

Der Titel ist sehr gut gewählt, denn sind „Randnotizen“ nur flüchtige Bemerkungen, die auch als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen werden (müssen)?

Ich liebe ja dicke Wälzer und die 936 Seiten haben mich regelrecht angefixt. Trotzdem wäre hier eine Straffung durchaus wünschenswert. Denn, nicht alles, was der Autor weiß, muss dem Leser zugemutet werden.

Fazit:

Wer lange Schachtelsätze, die oft in einem Inneren Monolog münden, sowie Sarkasmus eines spiegeltrinkenden Journalisten nicht scheut, ist in diesem Wälzer, der Einblick in die Verflechtung von Politik und Journalismus gut aufgehoben. Dafür gibt es von mir 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.12.2023

Eine Spurensuche nach den eigenen Wurzeln

Isabels Geheimnis.
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Mit „Isabels Geheimnis“ entführt uns Autorin Katharina Schöndorfer (Pseudonym von Anni Bürkl) ins schöne und geheimnisvolle Salzkammergut. Doch zunächst begegnen wir Rona und ihrer Mutter Martha in Wien. ...

Mit „Isabels Geheimnis“ entführt uns Autorin Katharina Schöndorfer (Pseudonym von Anni Bürkl) ins schöne und geheimnisvolle Salzkammergut. Doch zunächst begegnen wir Rona und ihrer Mutter Martha in Wien.

Rona hat sich im Jahr 2000 mit einem Kräuterladen selbstständig gemacht und ist in einer toxischen Beziehung zu Leon gefangen. Als dann Ronas Mutter Martha eine Spenderniere benötigt, machen sich die beiden Frauen in Salzkammergut auf, um dort nach Verwandten zu suchen. Sowohl Martha als auch Rona sind uneheliche Kinder, Vater unbekannt - was die Suche nicht wirklich erleichtert.

Im Salzkammergut machen die beiden dann eine Entdeckung, die ein anderes Licht auf Ronas verstorbene Großmutter Isabel wirft, die ein dunkles Geheimnis mit sich herumgetragen hat.

Können Martha und Rona das Geheimnis lüften?

Meine Meinung:

Dieser Roman spielt in zwei Zeitebenen: zum einen in der Vergangenheit, in den Jahren des Zweiten Weltkriegs und zum anderen in der Gegenwart rund um das Jahr 2000.

Mit persönlich hat ja der Handlungsstrang mit Isabel als Hauptperson viel besser gefallen als jener rund um Rona und Martha. Warum?

Martha wird als selbstbewusste Frau beschrieben, die einiges von der Welt gesehen hat und ihre Tochter Rona allein großgezogen hat. Allerdings scheint Rona eher nach dem unbekannten Vater zu kommen, denn sie wirkt mit dreißig Jahren noch ein wenig naiv. Sie hat bis vor Kurzen in einer WG gewohnt und lebt nun mit Leon in einer toxischen Beziehung, aus der ein Entrinnen kaum möglich scheint. Ständig in Geldnöten, weil das Geschäft nicht wirklich gut läuft, ist sie auf Leon angewiesen, der das weidlich ausnützt und Rona manipuliert. Erst mit der Reise ins Salzkammergut, scheint Rona aufzuwachen und ihr Leben endlich in den Griff zu bekommen.

Da ist die verstorbene Isabel schon ein anderes Kaliber. Als junges Mädchen, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, träumt sie davon, Schauspielerin zu werden. Nach einigen Jahren in Wien kehrt Isabel kurz vor Ende des Krieges ins Salzkammergut zurück und muss sich dort den Veränderungen stellen. Das Salzkammergut, früher die Sommerfrische des jüdischen Großbürgertums aus Wien, ist zur Hochburg der NS-Bonzen und zur „Alpenfestung“, in der man nicht nur Kunstschätze verbirgt, geworden. Ihre Freundin Helene ermöglicht unter Einsatz ihres eigenen Lebens, Regimegegnern und Deserteuren das Abtauchen.

Statt der weinerlichen Rona, die mich stellenweise ziemlich genervt hat, hätte ich gerne mehr über Isabels Freundin Helene erfahren. Diese Ereignisse kommen für mein Dafürhalten leider ein wenig zu kurz.

Der Roman ist leicht zu lesen. Der Wechsel zwischen den Zeitebenen gelingt mühelos. Geschickt sind die historischen Fakten in die Geschichte rund um Isabel eingeflochten.

Eine nette Idee ist es auch, zwischen den Kapiteln einzelne Kräuter und deren Wirkung vorzustellen.

Fazit:

Dieser Spurensuche nach den Wurzeln ihrer Familie, die die Leser in die Zeit des Zweiten Weltkrieges entführt, gebe ich 3,5 Sterne.