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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2023

Hat von allem etwas

Die geheime Gesellschaft
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Nachdem mir „Die versteckte Apotheke“ von Sarah Penner gut gefallen hat, wollte ich auch ihr neues Werk lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn für mich manches vorhersehbar war. Dafür wurde ich ...

Nachdem mir „Die versteckte Apotheke“ von Sarah Penner gut gefallen hat, wollte ich auch ihr neues Werk lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn für mich manches vorhersehbar war. Dafür wurde ich an anderen Stelle überrumpelt.
Lenna Wickes ist Schülerin beim Medium Vaudeline D`Allaire, um herauszufinden wieso und von wem ihre Schwester ermordet wurde. Als sie nach London gerufen werden, um ein Verbrechen aufzudecken, kommen immer mehr seltsame Dinge ans Licht.
Zur Story selbst möchte ich gar nicht so viel schreiben, würde es doch die Spannung vorweg nehmen. Dieses Buch lässt sich auch nicht so direkt einem Genre zuweisen, ist es doch ein wenig wie ein Krimi durch die Ermittlungen, gleichzeitig hat es fantastische Elemente durch die Séancen und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Und all das in historischem Setting. Mir hat dieser Mix gefallen, auch wenn ich ein paar Seiten gebraucht habe, bis ich wirklich angekommen bin. Gerade mit Vaudeline hatte ich meine Schwierigkeiten, weil man lange eher wenig über sie erfährt. Doch nach und nach werden Geheimnisse gelüftet. Gerade das hat es so spannend gemacht und ich musste wissen, wie es jetzt wirklich alles zusammenhängt. So manches war mir schon am Anfang klar, anderes hat mich richtig überrascht. Genau dieser Mix gefällt mir und ich werde Ausschau nach neuen Büchern von Sarah Penner halten.
Auch der Sicht-Wechsel zwischen Lenna und Mr. Morley macht das ganze interessanter, kommen doch nach und nach Geheimnisse ans Licht und am Ende werden alle Fragen beantwortet.

Wer gern etwas über Séancen in historischem Setting lesen möchte, ist hier genau richtig. Nicht jedermans Geschmack, mir hat es jedoch gefallen.

Veröffentlicht am 27.12.2023

Anders als der Auftakt und doch fesselnd

A Venom Dark and Sweet – Was uns zusammenhält
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Nach dem atemberaubenden Auftakt der Teemagie-Dilogie musste ich unbedingt auch diese Fortsetzung lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn ich gegen Ende nicht mehr so gefesselt war, wie anfangs. ...

Nach dem atemberaubenden Auftakt der Teemagie-Dilogie musste ich unbedingt auch diese Fortsetzung lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn ich gegen Ende nicht mehr so gefesselt war, wie anfangs. Aber das ist mein persönliches Empfinden.
Ning ist mit der rechtmäßigen Prinzessin auf der Flucht, denn das Reich ist in großer Gefahr. Und dann lauert noch etwas im Dunkeln…
Ich will hier gar nicht vorweg greifen und bleibe daher kurz, was den Inhalt angeht. Wer hier wie im ersten Band einen klaren Handlungsort erwartet, wird leider enttäuscht. Ning reist herum, was die Handlung sprunghafter macht. Mich hat es nicht gestört und ich fand es faszinierend welche Orte Ning auf ihrer Flucht entdeckt und mit welchen Personen sie zu tun hat. Zudem bekommt man durch Kangs Sicht auch interessante Einblicke in die Geschehnisse am Hof und mir war er weiterhin ein Charakter, den man mögen muss.
Die Charaktere sind lebendig gestaltet und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, ihre Handlungen nachvollziehen und habe es genossen gemeinsam mit ihnen mehr über den Hof, das Land und all den Schwierigkeiten und Widrigkeiten zu erfahren.
Gegen Ende war es mir dann zu vorhersehbar und auch etwas schnell abgehandelt. Und doch ist es ein würdiger Abschluss der Dilogie und ich werde auch nach neuen Büchern von Judy I. Lin Ausschau halten.

Etwas schwächer als der Vorgänger und doch konnte mich die Geschichte in großen Teilen überzeugen. Ist eben ganz anders durch den steten Wechsel des Handlungsortes.

Veröffentlicht am 26.12.2023

Schöner zweiter Band

Ria Regenbogen und die Wolkenmagie (Band 2)
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Die magische Fortsetzung der Reihe rund um Ria und ihre Regenbogenmagie.
Da es sich um den zweiten Band handelt, kann ich nur empfehlen mit Band eins zu starten, auch wenn es immer wieder Rückblicke zur ...

Die magische Fortsetzung der Reihe rund um Ria und ihre Regenbogenmagie.
Da es sich um den zweiten Band handelt, kann ich nur empfehlen mit Band eins zu starten, auch wenn es immer wieder Rückblicke zur Vorgeschichte gibt. Dennoch macht es sicherlich mehr Spaß Ria von Anfang an zu begleiten.
Ria ist die erste Regenbogenschön seit vielen Jahr und hat die Kräfte aller bisherigen Regebogenschöns. Klar, dass es ihr da schwer fällt ihre Magie richtig zu beherrschen. Und als dann noch die Wolkenkreaturen verschwinden, versucht sie alles in ihrer Macht stehende zu tun, um den Übeltäter zu entlarven und ihre Heimat zu beschützen.
Für mich war klar, dass ich auch die Fortsetzung lese, denn ich mag die Geschichten der Autorin bisher wirklich gerne und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Klar, war für mich manches recht vorhersehbar, da merkt man eben das es ein Buch für Kinder ist. Und doch bin ich wunderbar unterhalten worden und mir gefällt, was die Geschichte vermittelt. Das es eben nicht immer alles gut ist, das man sich mal täuschen kann und es nicht immer so endet, wie man es sich eben wünscht. Und es vermittelt die Werte Freundschaft, Vertrauen, Ehrlichkeit und vor allem Zusammenhalt. Das was man sich alles für die eigenen Kinder wünscht und ich denke, das die jungen Leser*innen hier so einiges für sich selbst mitnehmen können.
Die Geschichte selbst ist so bunt wie ein Regenbogen, voll magischer Szenen, aber auch spannende oder nahegehende und traurige findet man. So wird es nicht langweilig, was gerade bei Kinderbüchern wichtig ist, damit die Kinder an der Geschichte dran bleiben. Die Illustrationen im Buch sind auch wunderbar, auch wenn sie in Farbe natürlich noch schöner gewesen wären.

Für mich ein lesenswerter zweiter Teil, der Lust auf weitere Abenteuer von Ria und ihren Freunden macht.

Veröffentlicht am 26.12.2023

Wohlfühlbuch

Das Glück der Geschichtensammlerin
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Ein Buch, bei dem ich vielleicht etwas anderes erwartet hatte und das mich dennoch gut unterhalten hat.
Janice ist Putzfrau und dabei doch noch so viel mehr. Sie ist eine gute Zuhörerin und es macht ihr ...

Ein Buch, bei dem ich vielleicht etwas anderes erwartet hatte und das mich dennoch gut unterhalten hat.
Janice ist Putzfrau und dabei doch noch so viel mehr. Sie ist eine gute Zuhörerin und es macht ihr große Freude Geschichten zu sammeln. Wahre Geschichten und jede Person darf nur eine haben.
Für mich war Janice eine außergewöhnliche Frau, die selbst eine Geschichte zu erzählen hat. Und das doch nicht will. Sie ist anfangs verschlossen und man merkt, dass sie etwas bedrückt. Sie ist unglücklich in ihrer Ehe und man fragt sich lange, wieso sie sich das Tag für Tag antut. Und doch lernt man sie im Laufe des Buches besser kennen und auch verstehen. Ich mag die Nebencharaktere wie den Busfahrer oder auch Mrs. B, die diese Geschichte abrunden und auch Adam und Decius machen sie komplett.
Das Buch lässt sich wirklich angenehm lesen, auch wenn ich eine Weile brauchte, bis ich angekommen war. Anfangs hatte ich wirklich so meine Schwierigkeiten mit Janice und irgendwie war es für mich unrund. Bis man einen tieferen Einblick bekommt. Dann gab es mehr als genug traurige, schöne, emotionale, aber auch mal lustige Momente und gerade Mrs. B konnte mir so einige Male ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Aber auch die Entwicklung die Janice macht kann sich durchaus sehen (und lesen) lassen.

Für mich ein schöner Roman über eine Frau, die es lernt, zu sich selbst zu stehen. Spät, aber dennoch rechtzeitig, um ein neues Leben zu beginnen.

Veröffentlicht am 26.12.2023

Ab ins winterliche Aspen

Like Ice We Break
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Wie habe ich mich gefreut nach Aspen zurückkehren zu dürfen. Erinnert es mich doch immer etwas an die heißgeliebte Serie „Gilmore Girls“, auch wenn hier nicht Mutter und Tochter, sondern immer ein Paar ...

Wie habe ich mich gefreut nach Aspen zurückkehren zu dürfen. Erinnert es mich doch immer etwas an die heißgeliebte Serie „Gilmore Girls“, auch wenn hier nicht Mutter und Tochter, sondern immer ein Paar im Mittelpunkt steht. Aber das Flair und die Charaktere muss man einfach ins Herz schließen.
Es handelt sich bereits um das dritte Buch, das in dem zauberhaft verschneiten Ort Aspen spielt. Ich finde man sollte sie schon nacheinander lesen, es ist aber auch unabhängig voneinander möglich.
Gwen ist auch Eiskunstläuferin an iSkate, doch nicht mehr erwünscht. Außer sie erklärt sich bereit Paarläuferin zu werden. Und dann taucht da Oscar auf, ein junger Mann, der adoptiert wurde und Eiskunstlaufen liebt. Kann das gut gehen?
Klar ahnt man schon von Anfang an, wohin die Geschichte führt und ich habe es genossen mehr über die Charaktere zu lesen, die Hintergründe und natürlich auch über Aspen und die bereits liebgewonnenen Charaktere aus Band eins und zwei. Und doch muss ich sagen, dass ich gerne noch ein paar mehr Informationen aus der Vergangenheit bekommen hätte. So bleibt manches im Dunkeln und für mein Empfinden die Charaktere auch etwas blass. Nichtsdestotrotz fühlt es sich wie nach Hause kommen an und ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Ideen die Autorin in ihren Büchern verpackt. Sie schafft es Krankheiten so einfließen zu lassen, das man sich Gedanken über seine Mitmenschen macht und vielleicht auch ein offeneres Auge für ebendiese zu haben. Denn jeder kann Probleme haben und spricht vielleicht nicht darüber.
Die Geschichte passt einfach perfekt in die kalte Jahreszeit wegen der atemberaubenden verschneiten Kulisse. Da würde ich auch gerne mal hinfahren.

Nicht ganz perfekt und doch ein wirklich schöner dritter Band. Ich freue mich auf Band vier, der mir schon empfohlen wurde!