Solide Fortsetzung
ImmortalityIch fand „Anatomy“ ja richtig gut und hab mich wahnsinnig auf diesen zweiten Band gefreut. Der Titel nimmt ja schon ein bisschen vorweg, worum es thematisch im Buch geht und auch das Ende von Band 1 teasert ...
Ich fand „Anatomy“ ja richtig gut und hab mich wahnsinnig auf diesen zweiten Band gefreut. Der Titel nimmt ja schon ein bisschen vorweg, worum es thematisch im Buch geht und auch das Ende von Band 1 teasert das bereits so ein bisschen an. War für meinen Geschmack ein bisschen weit weg vom wissenschaftlichen Ansatz des ersten Bandes, aber sonst storytechnisch ganz solide. Mir hat aber Band 1 besser gefallen.
Zum Inhalt: nach dem Verlust ihres Geliebten befindet sich Hazel in einem Zustand der Taubheit und stürzt sich in ihre Arbeit. Als sie den Auftrag bekommt am britischen Königshof die ungewöhnliche Krankheit von Prinzessin Charlotte zu heilen, tun sich ihr neue Möglichkeiten auf. Und dann trifft sie in London auch noch auf einen mysteriösen Club, der sich „die Todesgefährten“ nennt. Und Hazel ist bemüht, auch dieses Rätsel zu lösen.
Das Setting des Buches finde ich auch diesmal wieder sehr gelungen, vor allem auch den Teil der Geschichte, der sich rund um den britischen Königshof abspielt. Denn dieser dient nicht nur als Nebenschauplatz, sondern beherbergt auch eine sehr interessante Liebesgeschichte, die mir gut gefallen hat.
Mit den Todesgefährten wird ein weiterer Nebenschauplatz eröffnet, der an die Ereignisse aus Band 1 anknüpfen soll. Fand ich das Anfangs noch interessant, so wurde es doch etwas abstrus, was es mit dieser Gruppe auf sich hat. Das hat mir thematisch nicht gNz so gut gefallen, war aber interessant umgesetzt und stimmig in die Rahmenhandlung integriert.
Ingesamt mochte ich auch wieder die Briefe, Artikel und wissenschaftlichen Schriften, die die Handlung ergänzen.
Für mich ist dieses Buch wieder ein Gesamtkunstwerk, dessen Ende ich zwar etwas vorhersehbar fand, aber trotzdem ganz gern mochte.