Gut, mit einigen Schwierigkeiten
Chroniken der Weltenaugen: Im Bann des WeltenbrechersIch weiß nicht ob es von Vorteil oder Nachteil ist, dass ich die andere Reihe aus der Welt kenne.
Nach dem beenden dieses Einzelbandes, vermute ich eher zum Nachteil. Da mir deutlich mehr Fragen im Kopf ...
Ich weiß nicht ob es von Vorteil oder Nachteil ist, dass ich die andere Reihe aus der Welt kenne.
Nach dem beenden dieses Einzelbandes, vermute ich eher zum Nachteil. Da mir deutlich mehr Fragen im Kopf herum schwirren, als wenn ich die andere Trilogie nicht kennen würde.
Man wird direkt zu Anfang in die Geschichte geschmissen und erlebt die ersten spannenden Szenen.
Mir kam die Frage aus, woher die Weltenaugen kommen. Wie sind sie entstanden und warum. Ein wenig mehr Erklärung zu diesem Thema hätte ich mir gewünscht. Zu Anfang bekommen wir einzeln die Figuren vorgestellt. Das mag ich ja immer, die wechselnden Sichten, so dass man als Leser immer da ist wo es gerade spannend wird. Auch sehr positiv erwähnen möchte ich, wie sich die genderneutrale Sprache wunderbar einfügt. Da soll noch einmal einer sagen dass dies komisch klingt oder nicht möglich ist. wunderbar gern mehr davon.
Nun aber die Begründung warum es für mich nur 3 Sterne wurden. Anhand der beworbenen Tropes freute ich mich auch viel Magie und Action, spannende Kampfszenen und viel Freundschaft. Für mich ging es die ersten 60% des Buches aber vermehrt um nur einen Trope "Misskommunikation". Einer der schlimmsten für mich persönlich. Hätten zwei der Figuren innerhalb der ersten 10% nur ein einziges mal, nur einmal ein Gespräch geführt ohne völlig emotional zu werden, hätte man sich viele, sehr viele Kapitel einsparen können. Ich konnte die Ausreden von Arn nicht mehr hören, das verschweigen von Evi. Gedankenmonologe wiederholten sich, und wiederholten sich. Das hätte meiner Meinung nach deutlich ausgedünnt werden. Ich mags wirklich nicht, und die Spannung hat es auch genommen. Denn in dieser Zeit ist einfach nichts passiert. So dass für mich auch keine Charaktertiefe entstand, da ich dies auch nicht zuließ, da sie mir einfach gesammelt unsympathisch waren. Found Family besteht nicht aus Lügen und Betrug. Die letzten 20%, als die Gruppe endlich aktiv wurde und die Kaserne verlassen hat, war wirklich spannend. Die Lösung wie die Weltenbrecher aufgehalten wurden, offensichtlich, und wenig überraschend. Aber auch hier konnte ich Evis Gefühle nicht nachvollziehen. Sie trauerte, klar. Aber warum? Mehr als andere welche 20 Jahre mit der Person verbrachten, anstatt nur 6 Wochen. Und in dieser Zeit hatte sei 1 Gespräch mit der Person. Viele der Gefühle waren nicht greifbar. Wie "Echt" ist die Liebe der beiden Verbundenen? Denn besonders nett war keiner der Beiden. Oder Begründet Liebe auf schlimmen Dingen? Da hatte ich schon so meine Problemchen mit.
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