Profilbild von _seelenseiten_

_seelenseiten_

Lesejury Star
offline

_seelenseiten_ ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit _seelenseiten_ über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2024

"Wenig Plot"

Rough Love
0

Rough Love ist eine Novelle, die den Fokus eher auf die Erotik als auf eine tiefgründige Handlung setzt und die Sinners of Saint-Reihe ergänzt.

Natürlich haben verbotene Beziehungen etwas an sich, denn ...

Rough Love ist eine Novelle, die den Fokus eher auf die Erotik als auf eine tiefgründige Handlung setzt und die Sinners of Saint-Reihe ergänzt.

Natürlich haben verbotene Beziehungen etwas an sich, denn das Verbotene ist immer reizvoll.
Melody und Jamie jedenfalls haben erkannt, dass eine Schüler-Lehrerinnen-Beziehung schon was für sich hat.
Aber auch negativen Seiten mit sich bringt…

Ich meine es war klar, dass eine Geschichte über eine verbotene Schüler-Lehrerinnen-Beziehung viel Erotik beinhaltet, dennoch hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Dadurch kamen die Emotionen und persönlichen Schicksale nicht wirklich rüber und wirkten nur wie ein notwendiges Übel, um die Geschichte etwas dramatischer und interessanter zu machen.

Diese Kurzgeschichte ist eine nette Ergänzung zur Hauptreihe, aber nicht L.J. Shens bestes Wert.
Da kenne ich besseres von ihr.
Wer dennoch Lust auf einen kurzweiligen Erotikroman hat, ist hier bestens aufgehoben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2024

"Ein "Nice-to-Have""

Mountains and Storms
0

Ich ordne diese Vorgeschichte zu Moving Mountains in die Kategorie „Kann man machen, muss man aber nicht“ oder mit anderen Worte: „Nice-To-Have“ ein.

Es war nett diesen kleinen Einblick in Maxx Vorgeschichte ...

Ich ordne diese Vorgeschichte zu Moving Mountains in die Kategorie „Kann man machen, muss man aber nicht“ oder mit anderen Worte: „Nice-To-Have“ ein.

Es war nett diesen kleinen Einblick in Maxx Vorgeschichte zu erhaschen, hat mir persönlich jedoch kein Mehrwert geboten, weil ich finde, dass seine Vorgeschichte in Moving Mountains schon sehr ausführlich thematisiert wurde.
Somit waren für mich viele Wiederholungen an der Tagesordnung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2024

„Drama, Baby, Drama!“

Like Fire We Burn
0

Nachdem „Like Snow we Fall“ noch überraschend zu einem Highlight für mich geworden ist, bin ich von diesem Teil etwas enttäuscht.
Ich weiß nicht, ob es mir nicht zugesagt hat, weil meine Erwartungshaltung ...

Nachdem „Like Snow we Fall“ noch überraschend zu einem Highlight für mich geworden ist, bin ich von diesem Teil etwas enttäuscht.
Ich weiß nicht, ob es mir nicht zugesagt hat, weil meine Erwartungshaltung entsprechend hoch lag oder dieser Teil einfach nicht mein Fall war.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mein Hauptproblem mit diesem Teil, das viele Drama und die sich immer wieder im Kreis drehende Handlung.
Klar, war es zu erwarten bei der Vorgeschichte, die die beiden Protagonisten miteinander teilen, aber ich bin gefühlt von einem Drama ins nächste geschlittert.
Sie sind von einem Konflikt in den nächsten gegangen und haben immer wieder die gleichen Fehler gemacht.
Es war ein ewiges im Kreisgedrehe…

Aria und Wyatt sind wirklich tiefgründige Charaktere, die in der Vergangenheit viel Leid ertragen mussten.
Als Individuen mochte ich die beiden gerne, aber gemeinsam haben die beiden genervt.
Selbst jetzt bin ich noch der Meinung, dass die beiden sich einen Gefallen tun würden, wenn sie nicht zusammen wären…

Mir persönlich war Wyatt viel zu aufdringlich.
Schön und gut, dass er Aria zurückgewinnen will, aber er hat dabei so oft die Grenzen überschritten, dass ich es als Belästigung empfunden habe.
Und Arias Doppelmoral in Bezug auf Wyatt war wirklich lächerlich.
Zu Gwen sagt sie, dass Alkohol keine Entschuldigung sei, aber wenn Wyatt betrunken einen Autounfall baut ist es natürlich was ganz anderes.
Ist ja nicht so, als wären beide zu gleichen Teilen beteiligt gewesen.
Wenn Arias Entschuldigung nicht dermaßen lächerlich gewesen wäre, hätte ich schon fast Mitleid mit ihr gehabt.
Und dann auf einmal kann Aria Wyatt verzeihen, obwohl sie es die vorherigen 450 Seiten nicht konnte???

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2024

"Irgendwie habe ich mehr erwartet"

Dark Elite – Revenge
0

(Achtung, Spoiler)

Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie habe ich mir von diesem Buch so viel mehr versprochen.
Der Klappentext hat ein „Dark Academia“ Buch mit „Rivals-to-Lovers“ versprochen, entsprechend ...

(Achtung, Spoiler)

Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie habe ich mir von diesem Buch so viel mehr versprochen.
Der Klappentext hat ein „Dark Academia“ Buch mit „Rivals-to-Lovers“ versprochen, entsprechend war auch meine Erwartungshaltung.
Deswegen war es auch etwas enttäuschend, dass davon nichts bei mir angekommen ist.

Zuerst einmal möchte ich den Schreibstil loben.
Julia Hausburg hat gleich zu Anfang eine Gänsehaut bei mir verursacht.
Ich hatte tatsächlich das Gefühl bei der Beerdigung dabei zu sein.
Sie schreibt unglaublich bildlich und emotional.

Die restlichen Komponenten des Buches konnten mich leider nicht überzeugen.
Das Setting an der Akademie ist schön, aber „Dark Academia“ war es nicht.
Auch die Protagonisten konnten mich nicht vom Hocker hauen.
Elora und Gabriel sind beide sehr nett, mehr aber nicht.
Beide sind leider keine Charaktere, die einem länger im Gedächtnis bleiben.

Und was ich besonders schade fand, war die Auflösung um den Tod von Gabriels Schwester.
Dafür, dass er so einen Aufriss veranstaltet hat, war die Auflösung irgendwie mau.
Ich meine er hätte ja einfach nur nett fragen müssen, um dann die Auflösung zu bekommen, dass absolut nichts passiert ist.

Das Ende, besonders der Cliffhanger, kommt mir so vor, als müsste künstlich noch etwas Spannung erzeugt werden, weil das Drama um Gabriels Schwester einfach nur überflüssig war.

Dennoch werde ich der Reihe noch eine Chance geben und Lucias Geschichte lesen.
Ich meine nach so einem Ende bleibt einem nichts anderes übrig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2023

"Nika ist eindeutig die Schwester von Lina und Kaia"

Was immer wir hoffen (Immer-Trilogie, Band 3)
0

Daran, dass Nika die Schwester von Lina und Kaia ist, gibt es nun keinen Zweifel mehr.
Sie ist genauso voreingenommen und engstirnig wie Ihre Schwestern.

Nachdem ich dachte, dass es nach der Steigerung ...

Daran, dass Nika die Schwester von Lina und Kaia ist, gibt es nun keinen Zweifel mehr.
Sie ist genauso voreingenommen und engstirnig wie Ihre Schwestern.

Nachdem ich dachte, dass es nach der Steigerung in Band 2 weiter Berg auf geht, habe ich einen Großteil meiner Hoffnung in Nika gesetzt.
Aber leider konnte mich auch dieser Teil wieder nicht abholen.

Das Buch und seine Geschichte basieren auf Nikas Reise in die Berge, um herauszufinden was sie mit ihrer Zukunft machen will, jetzt wo sie ihren Schulabschluss hat.
Kaum ist sie angekommen, verguckt sie sich Lukas.
So weit, so gut.

In der gesamten Zeit, die sie in dem malerischen Kuhdorf verbringt, passiert eigentlich nichts in Bezug auf ihre Zukunft.
Weder redet Nika, noch denkt sie über ihre Möglichkeiten nach und schwupps ist sie zuhause, weiß sie was sie machen möchte.
Woher kam denn auf einmal diese Erleuchtung??
Dieser Nebenhandlungsstrang ist damit unvollständig und ohne roten Faden.

Im Vordergrund steht die Liebesgeschichte von Nika und Lukas, die mit der Zeit durch etwas Drama begleitet und unterbrochen wird.
Das Drama entsteht hier dadurch, dass Lukas eher der stille Typ ist und Nika Lukas gerne Worte in den Mund legt, von denen Sie denkt, dass er sie so sagen würde.
Was er natürlich nicht wollte…
Auch nach dem dritten Missverständnis durch Nikas voreingenommene Art war kein Lerneffekt zu sehen…

Mich konnte das Buch entsprechend nicht abholen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere