Profilbild von Gavroche

Gavroche

Lesejury Star
offline

Gavroche ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Gavroche über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2024

Everfall Academy

Fallen Princess
0

Die siebzehnjährige Zoey ist eine Banshee, dabei dachte sie doch eigentlich, sie sei eine Heilerin. Tja, sie sieht allerdings den Tod voraus und mit ihren neuen Fähigkeiten der Todesmagie muss sie innerhalb ...

Die siebzehnjährige Zoey ist eine Banshee, dabei dachte sie doch eigentlich, sie sei eine Heilerin. Tja, sie sieht allerdings den Tod voraus und mit ihren neuen Fähigkeiten der Todesmagie muss sie innerhalb der Everfall Academy wechseln und quasi ganz neu anfangen.
Als Leser*in wird man mitten rein geworfen und muss sich erst einmal orientieren an der Everfall Academy und gemeinsam mit Zoey, aus deren Perspektive das Buch geschrieben ist, mit der neuen Situation klar kommen.
Zoey, Dylan, aber auch die Freunde, die Zoey neu findet, haben mir gut gefallen. Das Buch ist eine Mischung aus Jugendfantasy und Krimi und obwohl ich so einiges geahnt habe, konnte mich anderes wiederum überraschen.
Ich fand es auch gut, dass hier nicht sofort eine dramatische Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht.

Veröffentlicht am 11.02.2024

Ein bedeutender Fund

Das Lächeln der Königin
0

Vorab ein Hinweis zum Klappentext: am besten nicht direkt vor der Lektüre des Buches lesen, denn er verrät einfach zu viel und greift zu weit vor.
Dieses Buch kam mir vor wie eine Mischung aus einem Roman ...

Vorab ein Hinweis zum Klappentext: am besten nicht direkt vor der Lektüre des Buches lesen, denn er verrät einfach zu viel und greift zu weit vor.
Dieses Buch kam mir vor wie eine Mischung aus einem Roman und einem Sachbuch. Die Ausgrabungen in Ägypten, ein Rückschritt ins Jahr 1897, aber ansonsten spielt die Handlung ab 1912, dem Jahr, in dem die Büste der Nofretete von Borchardt entdeckt wurde.
Erzählt wird der Roman aus der Sicht des Industriellen James Simon, einem Mäzen und Förderer der Archäologie, der Kunst aber auch vieler sozialer Projekte.
Die Autorin erklärt im Nachwort, dass sie aus vielen Mosaikstücken von Quellen einen Roman geschrieben hat, der viele Lücken geschlossen hat mit schriftstellerischer Freiheit.
Auf mich wirkte der Roman oftmals wie eine Zusammenfassung, dann verharrte er wieder auf der Stelle. Nicht immer steht die Büste im Mittelpunkt, aber sie rutscht auch nie komplett in den Hintergrund.
Eine interessante Erzählweise mit vielen bekannten Persönlichkeiten der damaligen Zeit. Sogar der Kaiser erhält seinen Auftritt, aber auch die Reformbewegung, jüdisches Leben in Deutschland vor und nach dem Ersten Weltkrieg und vieles mehr.

Veröffentlicht am 07.02.2024

Anne-Majs dritter Fall

Der Schlüssel zum Mord
0

Ich habe mich sehr auf einen neuen Fall für und mit Anne-Maj Mortensen gefreut. Ich mag sie und ihre Tochter Eden und Didi, die Enkeltochter mit ihren eigenartigen Essgewohnheiten.
Dieses Mal ist der Fall ...

Ich habe mich sehr auf einen neuen Fall für und mit Anne-Maj Mortensen gefreut. Ich mag sie und ihre Tochter Eden und Didi, die Enkeltochter mit ihren eigenartigen Essgewohnheiten.
Dieses Mal ist der Fall allerdings nicht ganz so cosy, denn die Themen, in deren Rahmen die Morde stattfanden, haben es in sich. Das zeigt sich allerdings nicht sofort und ohne Spoiler mag ich nicht darauf eingehen.
Dieses Mal wird es sehr persönlich, denn Anne-Maj möchte sich mit ihrem Exmann Per treffen, findet diesen jedoch tot in seinem Whirlpool; ein Selbstmord. Mit der Zeit findet sich jedoch heraus, dass Per so manch ein Geheimnis hatte. Und das erregt natürlich Anne-Majs Misstrauen.
Dann wird die Wohnung auch noch zweckentfremdet von der Immobilienfirma, Anne-Maj lernt Teenager mit vielen Geheimnissen und nicht korrekten Vorlieben und Moralvorstellungen kennen.
Und am Ende ist es dann doch viel verzwickter als anfangs gedacht. Aber ist es bei Anne-Maj nicht immer so?
Sabine Fischer gelingt es gut, Anne-Maj eine passende Stimme zu verleihen.

Veröffentlicht am 10.01.2024

Genremix

Meister der Dschinn (Gewinner des Nebula Award 2021 für Bester Roman & des Hugo Award 2022 für Bester Roman)
0

Welch ein faszinierendes Cover - das hat mich sofort neugierig auf dieses Buch gemacht.
Die Leser*innen erwartet bei diesem Buch eine gute Mischung aus Steampunk, Fantasy, Krimi und historischem Roman ...

Welch ein faszinierendes Cover - das hat mich sofort neugierig auf dieses Buch gemacht.
Die Leser*innen erwartet bei diesem Buch eine gute Mischung aus Steampunk, Fantasy, Krimi und historischem Roman in einer anderen Welt. Wir reisen nach Kairo in das Jahr 1912; in ein Kairo, in dem unter Anderem Dschinns existieren.
Fatma el-Sha’arawi hat sich in einer von Männern beherrschten Welt durchgesetzt und ist keinesfalls auf den Mund gefallen. Man entdeckt gemeinsam mit ihr diese Welt, denn wir werden direkt ins "eiskalte Wasser" geworfen, denn Mitglieder einer geheimen Bruderschaft wurden ermordet. Was hat das zu bedeuten für dieses alternative Kairo?
Eine spannende Mischung aus den unterschiedlichsten Mythen, Legenden und Religionen wird hier zu einem Roman verwoben und es wurde eine faszinierende Welt erschaffen.

Veröffentlicht am 10.01.2024

Hexen

Die Hexen von Cleftwater
0

Ich finde das Cover in seiner Farbgebung und mit der Distel absolut gelungen und habe aufgrund des Covers sofort den Klappentext gelesen und war auch davon angetan.
Ich habe schon so einige Bücher über ...

Ich finde das Cover in seiner Farbgebung und mit der Distel absolut gelungen und habe aufgrund des Covers sofort den Klappentext gelesen und war auch davon angetan.
Ich habe schon so einige Bücher über Hexen und Hexenprozesse gelesen und mag besonders solche Romane, denen historische Ereignisse zugrunde liegen und die neben Informationen auch gut unterhalten.
Marthas Geschichte hat mich sehr berührt. Eine stumme Magd, die instrumentalisiert wird. Der Roman ist schonungslos, brutal und zum Teil verstörend, aber dennoch übertreibt er sicherlich nicht.
Der Schreibstil hat mir auch sehr gefallen; hier gibt es keine romantisierende Verklärung und die Geschichte ist ganz bestimmt nichts für zartbesaitete Gemüter und auch nicht für solche, die einen eher leichten historischen Roman lesen möchte. Das Buch hat mich gefordert und viel von mir abverlangt und wird sicherlich noch lange "nachhallen".