Ich hatte ehrliche Schwierigkeiten mich in das Buch fallen lassen zu können. Ich konnte mit Greer leider wenig anfangen und fand auch ihre Sicht auf verschiedene Dinge eher sehr speziell als interessant. ...
Ich hatte ehrliche Schwierigkeiten mich in das Buch fallen lassen zu können. Ich konnte mit Greer leider wenig anfangen und fand auch ihre Sicht auf verschiedene Dinge eher sehr speziell als interessant. Besonders ist mir hier bei auch das Ende sehr gezogen und langatmig vorgekommen das es diesen Punkt des „zufrieden zuklappend“ irgendwie ruiniert hat. Ich wurde mit weit aus mehr Fragen stehen gelassen als ich gefühlt begonnen habe.
Ebenfalls fand ich die Charakteristischen Eigenschaften zu Oberflächlich angekratzt und zu unpersönlich. Greer wurde eigentlich eine Interessante Geschichte zugeteilt, die sie aber irgendwie, in meinen Augen nicht erfüllt hat oder erfüllen konnte. Erst als es zum eigentlichen Showdown kam, kam auch Greer etwas mehr aus sich hinaus, was aber leider nicht gehalten wurde und sie wieder in das eher monotone Muster der Erzählung und Darstellung verfiel.
Auch wenn es sich nach viel „böser Kritik“ anhört, muss ich sagen, das ich die Idee hinter dem Buch schon gut fand, nur leider eben für mich persönlich, zu wenig ausgearbeitet. Ich blieb mit zu vielen Fragen zurück, was das Ende auch für mich nicht besser gestaltet hat. Gerade die Stellung gegenüber der Technik und auch die Elterlichen Geschichte von Greer hätten mich noch mehr interessiert.
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Es ist ein interessanter Charakter, eine interessante Geschichte wenn auch stellenweise sehr Brutal. Ich hatte Schwierigkeiten mit Nathan, da sein Charakter mir persönlich von allen ein Stück weit zu wenig ...
Es ist ein interessanter Charakter, eine interessante Geschichte wenn auch stellenweise sehr Brutal. Ich hatte Schwierigkeiten mit Nathan, da sein Charakter mir persönlich von allen ein Stück weit zu wenig wahr. Interessant fand ich auf dem Klappentext die Aussage "Ein Atemloser Fantastischer Thriller!" Thriller ist für mich leider ein falscher Begriff. Ich hatte keine Momente der Spannung. Das klingt vielleicht sehr hart, ist aber gar nicht negativ gemeint. Es konnte mich lediglich nicht fesseln.
Leider wird die Geschichte auch sehr gezogen verliert dadurch auch ein wenig der roten Faden und natürlich habe ich mit Nathan mitgefühlt, fand es aber eine Spur zu theatralisch. Die Auftritte der Charaktere mit denen Nathan sich anfreundet oder ihnen gegenüber Sympathie empfindet, sind zu kurz genauso wie die Zeit der Charaktere. Dadurch bekommen die Charaktere für mich so etwas austauschbares.
Zum Ende gibt die Autorin noch ein mal alles und es wird schneller, das oben erwähnte "strecken" der Geschichte - völlig aufgehoben. Leider für mich zu spät. Das Ende ist offen außer ich möchte die anderen Bücher auf Englisch weiter lesen denn diese wurden anscheinend nicht mehr ins Deutsche übersetzt. Schade. Solltest Du die Reihe auch auf Englisch weiter gelesen haben, kannst du mir ja gerne mitteilen, (oder auf deine Rezension verlinken) wie es ist. Denn ich werde die Englischen Teile wohl nicht verfolgen.
[star rating= 2.8]
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Mein Fazit zu Kennen Sie diesen Mann?
Wie jetzt schon einige Male erwähnt: Die Idee ist ansprechend. Es ist für mich etwas neues gewesen. Der Schreibstil genauso wie die Geschichte dahinter.
Leider konnte ...
Mein Fazit zu Kennen Sie diesen Mann?
Wie jetzt schon einige Male erwähnt: Die Idee ist ansprechend. Es ist für mich etwas neues gewesen. Der Schreibstil genauso wie die Geschichte dahinter.
Leider konnte mich Carl Frode Tiller nicht mit dieser Begeisterung bis zum Schluss dabei behalten. Was ich sehr schade finde. Die immer wieder aufgewärmten Emotionen und die kühle der Charaktere sowie das lediglich „grobe Kratzen an der Oberfläche“ dieser, ist für mich sehr ermüdend gewesen. Das keinerlei wörtliche Rede benutzt wird und Sätze dann enden mit „Sagte er“ oder „sagte sie“ wirkt leider Stellenweise sehr anstrengend und unterbrechend.
Begeisterung fanden die etwas anderen Seiten der Charaktere und die Erzählung und Beschreibung des jeweils anderen von ihm. Auch, das man David beispielsweise nicht einmal ließt. Man wird in die Geschichte geschmissen, schaut sich um und mit einigen Korrekturen bei dem Aufbau der Geschichte- kann man auch wirklich Platz nehmen und das alles auf sich wirken lassen. Es hat potential und man möchte David verstehen und kennen lernen. Nur ein klein wenig direkter, näher und intensiver.
Von mir bekommt "Kennen Sie diesen Mann?" von Carl Frode Tiller
2,8/5 Sternen!
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Ein kurzer Buchladenbesuch mit meiner Schwester führte zu einem Buddy Read – ich war voller Vorfreude, auch auf das Buch selbst.
In Station 22 – Wo bist du sicher? begleite ich die Protagonistin ...
Eigene Meinung
Ein kurzer Buchladenbesuch mit meiner Schwester führte zu einem Buddy Read – ich war voller Vorfreude, auch auf das Buch selbst.
In Station 22 – Wo bist du sicher? begleite ich die Protagonistin Ida aus der Ich-Perspektive. Der Schreibstil ist prägnant und knapp gehalten, im späteren Verlauf wirkt er zunehmend abgehackt. Ich vermute, Autorin Anne Elvedal wollte damit die Spannung hochhalten. Der Einstieg gelingt schnell und ist tatsächlich spannend, doch leider flaut die anfängliche Begeisterung rasch ab.
Immer wieder verliere ich mich zwischen schnellen Szeneriewechseln und einer Vielzahl an Charakteren, die kaum greifbar wirken. Sie werden angerissen, ebenso wie Ida selbst, bleiben aber oberflächlich. Immer wenn ich das Gefühl hatte, Ida besser kennenzulernen, wechselte die Autorin zu einem neuen Handlungsstrang.
Dabei ist die Grundidee der Geschichte keineswegs schlecht und hätte sich spannend entwickeln können. Ida hat eine schwere Vergangenheit, und Elvedal lässt spüren, dass sie niemanden hat, mit dem sie offen sprechen kann. Einzig ihre Mutter, die an beginnender Demenz leidet, scheint die „echte“ Ida zu kennen.Leider wirkt Ida oft unsympathisch und wenig empathisch.
Echte Gefühle kommen selten zum Ausdruck. Auch die Beschreibung der Charaktere und Orte bleibt oberflächlich und unausgereift – als würde die Autorin selbst gedanklich springen.
Das Ende hätte für mich früher einsetzen können, denn das tatsächliche Finale ließ mich mit den Augen rollen. Sehr schade, denn das Potenzial war definitiv vorhanden! Der Aufbau rund um Station 22 und den Vermisstenfall einer Patientin war gelungen. Doch der Stillstand und die ständige Verdächtigung aller Beteiligten wirkten ermüdend.
Wie bereits erwähnt, bleiben die Charaktere blass – allen voran Ida. Ihr Verfolgungswahn war anstrengend zu verfolgen, und sie verdächtigte nahezu jeden. Spannung kam für mich kaum auf, stattdessen empfand ich die Lektüre zunehmend als mühsam.
Mein abschließendes Fazit
Leider hatte ich mir von Station 22 – Wo bist du sicher? mehr erhofft. Die Geschichte klang vielversprechend, doch das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Die Charaktere – insbesondere Ida – blieben unnahbar und wenig sympathisch. Die Autorin verrennt sich zu oft in Nebensächlichkeiten, die für die Handlung kaum relevant sind. Der knappe Satzbau sollte wohl Spannung erzeugen, wirkte auf mich jedoch zunehmend anstrengend – ebenso wie die schnellen Szeneriewechsel.
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Eigene Meinung
Irgendwas, hatte dieser Klappentext an sich, das ich unbedingt mehr erfahren wollte. Als ich das Buch dann als Hörbuch bei Bookbeat gefunden habe, stand meinem – hoffentlich spannenden- ...
Eigene Meinung
Irgendwas, hatte dieser Klappentext an sich, das ich unbedingt mehr erfahren wollte. Als ich das Buch dann als Hörbuch bei Bookbeat gefunden habe, stand meinem – hoffentlich spannenden- Urlaub nichts mehr im Wege…
Eigentlich wurde ich recht simpel und einfach in die Geschichte eingeführt. Kates Mann, hat eine Affäre. Ich höre die Geschichte aus der Ich-Perspektive und meist auch aus der Perspektive von Kate. Das große Wiedersehen mit ihren Collegefreundinnen, sollte ausnahmsweise mit der kompletten Familie stattfinden. Das heißt sehr viele Charaktere. Es fiel mir dabei auch nach längerem zuhören noch recht schwer, sie alle auseinander halten zu können, zumal auch nicht viel über die einzelnen Charaktere, tiefergehend erzählt wird. Allgemein empfand ich die Charaktere als sehr steif, unnahbar, teilweise leider auch wenig interessant. Ab und an kommen noch kleinere Einspielungen die vor dem Urlaub spielen. Einige wenige Male, bekomme ich aus Einblicke aus den Sichten anderer Charaktere, wenn auch nur wenig. Der Spannungsaufbau hielt sich für mich in Grenzen und auch wenn ich das Ende nett fand, war es für mich nicht so Bahnbrechend, das ich wirklich überrascht war. Eher habe ich mich ein wenig an Gute Zeiten, Schlechte Zeiten erinnert gefühlt, was in meinen Augen vor allem Kates Schuld war.
Felsenfest möchte Protagonistin herausfinden wer ihr das Glück mit ihrem Mann nicht gönnt, und spielt dabei die ganze Zeit Gute Miene zum bösen Spiel. Auf Grund ihres Berufes, hätte ich mir gerne gewünscht, das sie vielleicht etwas durchdachter an die Sache rangeht, aber jedes Mal kommt irgendwas dazwischen, und sie muss wieder ihre Taktik ändern. Was bei den ersten zwei oder vielleicht auch drei Malen, noch interessant war, ist ab den vierten oder fünften Plan, oder Verdacht, etwas ermüdend. Kate hat ganz arge Selbstzweifel und ich habe mich irgendwann gefragt, warum sie überhaupt eine Freundschaft mit den anderen Familien führt, da auch Kate selbst, keine weiße Weste hat…
Sprachliche Umsetzung
Oliver E. Schönfeld hat vor allem die Rückblicke oder auch Kinder gesprochen. Ich konnte ihn in seiner Rolle fühlen, verstand wer mit wem sprach und fand die Emotion richtig gesetzt und gewählt, die er den verschiedenen Charakteren in den verschiedenen Szenarien zusprach. Lena Münchow hat vor allem den Charakter Kate gesprochen. Oftmals hatte ich das Gefühl das Lena Münchow sehr schnell war, beziehungsweise dem Charakter sehr viel Schnelligkeit gegeben hat. Die Emotionen passten für mich an einigen Stellen nicht so zusammen, kamen für mich nicht so rüber. Allerdings fand ich den Stimmlichen Switch super. Sprecherin Münchow konnte Protagonistin Kate damit mehr Tiefe verleihen.
Mein abschließendes Fazit
Ich hatte die Hoffnung in einen interessanten Thriller reinfallen zu können, an dessen Ende ich mit einem Oh zurückbleibe. Leider hatte es für mich wenig mit Spannung zu tun. Die Handlung war nicht neu, was an sich nicht das Problem ist, aber durch die Art und Weise wie die Geschichte aufgezogen wird, hat es mich leider recht nüchtern zurück gelassen. Ich konnte mit den Charakteren recht wenig anfangen, sie blieben Oberflächlich und recht unnahbar. Kates Selbstzweifel und auf der anderen Seite dann ihre Pläne die sie so aber nicht umsetzt, oder dabei gestört wird, wiederholen sich für meinen Geschmack ein wenig zu oft. Ja es gab eins, zwei Sachen die ich nicht gedacht, oder anders vermutet habe, aber leider war für mich der Plott recht schnell einsehbar und damit auch das Ende keine wirkliche Überraschung.
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