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Veröffentlicht am 19.02.2024

Ein fesselnder historischer Roman mit sympathischen Protagonisten

Das Versprechen der Bienenhüterin
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Schottland 1752: auf der kleinen, sturmumtosten Insel Kerrera lebt Lark, eine junge Frau, die sich um die Bienen kümmert und aus Kräutern und Pflanzen Medizin herstellt. Seit der Kindheit stehen sie und ...

Schottland 1752: auf der kleinen, sturmumtosten Insel Kerrera lebt Lark, eine junge Frau, die sich um die Bienen kümmert und aus Kräutern und Pflanzen Medizin herstellt. Seit der Kindheit stehen sie und Magnus, der Laird von Kerrera sich nah. Inzwischen ist Magnus standesgemäß mit Lady Isla verheiratet, doch die Ehe ist kinderlos. Als Lady Isla plötzlich stirbt, gibt ihre Familie Lark die Schuld und die junge Frau muss ins Gefängnis. Magnus glaubt nicht an Larks Schuld und versucht zu helfen, doch auch er steht plötzlich selbst vor Gericht…. Beide werden in die amerikanischen Kolonien verbannt und treffen sich auf einem Schiff wieder. Während der Überfahrt wird aus ihrer Kinderfreundschaft mehr. Doch was erwartet sie in der neuen Welt? Werden sich dort ihre Wege für immer trennen?

„Das Versprechen der Bienenhüterin“ ist ein spannender Roman, der mich in die Vergangenheit entführt hat. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und erzählend und ich konnte mir Land und Leute und die verschiedenen Situationen sehr gut vorstellen… das harte, entbehrungsreiche Leben auf der Insel, aber mit einem Laird, der sich um die Seinen kümmert… Lark, die ihr Kräuterwissen für ihre Mitmenschen einsetzt und die dann unschuldig ins Gefängnis kommt… die gefährliche Überfahrt nach Amerika und all das Neue, Unbekannte in der „Neuen Welt“ und die Ungewissheit wohin der Weg sie führt… In all diesen oft schwierigen Situationen sind Lark und Magnus sich und ihrem Glauben treu geblieben. Das macht die Beiden zu sehr sympathischen Hauptprotagonisten. Die Handlung ist bis zum Schluss fesselnd und ich habe besonders mit Lark mit gehofft und gebangt und gelitten. Sehr gut gefällt mir das Cover des Buches, dass wunderbar zu Lark auf Kerrera passt.

„Das Versprechen der Bienenhüterin“ ist ein spannender, historischer Roman, der mir schöne Lesestunden geschenkt hat und den ich gern weiter empfehle.

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Veröffentlicht am 14.02.2024

Ein kleines, feines Hoffnungsbuch

Hoffnungsschimmern
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„Frucht wächst,
aus dem Bereitsein für leise Impulse in dir.
Öffne dich,
dass dein Schöpfer in dir wirken kann.
Was er wachsen lässt, ist seine Sache.“ Hanna Hümmer (s.S.47)

„Hoffnungsschimmern“ ...

„Frucht wächst,
aus dem Bereitsein für leise Impulse in dir.
Öffne dich,
dass dein Schöpfer in dir wirken kann.
Was er wachsen lässt, ist seine Sache.“ Hanna Hümmer (s.S.47)

„Hoffnungsschimmern“ ist ein kleines Büchlein mit nur 96 Seiten, aber mit wertvollen Inhalt. Geschichten und Gedichte, Liedverse und Bibelworte und dazu passende Fotos erzählen von Neubeginn und Hoffnung, von Umdenken und neuen Wegen. Die Texte, die Alexander Brandl zusammengestellt hat, stammen von Tina Wilms, Christina Brudereck, Giannina Wedde, Hanna Hümmer, Thomas Hirsch-Hüffell, aber auch von Martin Luther, Johann Wolfgang Goethe, Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern.
Mir gefällt die Auswahl der Texte sehr gut. Ich habe beim Lesen leise gelächelt, mal zustimmend genickt, dann wieder haben mich die Impulse nachdenklich gemacht. Auch die Fotos und Illustrationen passen gut zu Hoffnung, Frühling und Ostern.
Dieses frühlingsfrische, hoffnungsfrohe Büchlein eignet sich wunderbar zum Verschenken und zum Selbstbehalten. Ich werde sicher gern immer wieder darin blättern.

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Veröffentlicht am 12.02.2024

Wunderbarer Roman mit Tiefgang

Sieben Helden für Penelope
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Texas, 1892: Penelope ist eine bildhübsche Frau, die ihre Schönheit unter weiten, grauen Kleidern versteckt um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Sie arbeitet für die exzentrische Schauspielerin Narzissa ...

Texas, 1892: Penelope ist eine bildhübsche Frau, die ihre Schönheit unter weiten, grauen Kleidern versteckt um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Sie arbeitet für die exzentrische Schauspielerin Narzissa LaBelle, die neben sich keine hübsche Frau duldet. Durch einen Zufall und ein Missverständnis erregt Penelope den Zorn der Schauspielerin, die daraufhin beschließt, dass die junge Frau verschwinden muss….
Mitten in der Pärie findet Texas-Ranger Titus Kingsley die junge Frau, nur in Unterwäsche bekleidet und mit den Resten ihrer Fesseln. Er bringt sie zu seinem Großvater, einem alten Doc, der mit sechs alten Rangern auf einer Farm lebt. Dort soll Penelope sich erholen, findet aber eine neue Heimat, denn die Männer sind begeistert von der fleißigen, hilfsbereiten Frau. Nur Titus hält Abstand… Als dann ein neuer Auftrag den Texas-Ranger auf die Spur von Juwelendiebstählen führt, steht plötzlich Penelope in Verdacht und zugleich droht ihr Gefahr von den wahren Tätern…

„Sieben Helden für Penelope“ ist der neue Roman aus der Feder von Karen Witemeyer und auch diesmal bin ich wieder begeistert von der Geschichte. Penelope hatte keinen leichten Start ins Leben, wuchs als Waisenkind in einer Mädchenschule auf und wurde zu einer bescheidenen, freundlichen, fleißigen, ehrlichen Frau mit einem tiefen Glauben. Ihre Lebensfreude ist ansteckend und so schließen die sieben alten Männer auf der Ranch sie schnell ins Herz. Mich haben Penelope und ihr neuen „Großväter“ sehr an „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ erinnert. Dazu passt auch Madame Narzissa LaBelle als die, die keine Schönheit neben sich duldet und die Böses im Schilde führt. Titus ist ein sympathischer junger Mann und treuer Texas-Ranger, der seinen Job sehr ernst nimmt. Sehr gut gefiel mir seine Entwicklung in Laufe des Romans. Schön ist auch zu lesen wie wichtig die Bibel und der Glaube für die Protagonisten ist und wie sie sich davon leiten lassen.

Dieser neue Roman von Karen Witemeyer erzählt eine humorvolle, spannende und romantische Geschichte, die mich von der 1. Seite an in ihren Bann gezogen hat. Ich habe bis zur letzten Seite mitfiebert, habe gelacht und gehofft. Viel zu schnell ist die letzte Seite gekommen. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 08.02.2024

Wie uns der Familienalltag Gottes Liebe zeigt

Einfach Kind sein
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In ihrem Buch „Einfach Kind sein“ nimmt die Autorin und Mutter zweier Töchter den Leser mit in ihren Familienalltag. Sie erzählt kurze Geschichten, wie sie wohl alle Eltern erleben. Doch Nicole Schmidt ...

In ihrem Buch „Einfach Kind sein“ nimmt die Autorin und Mutter zweier Töchter den Leser mit in ihren Familienalltag. Sie erzählt kurze Geschichten, wie sie wohl alle Eltern erleben. Doch Nicole Schmidt verbindet diese Episoden mit geistlichen Impulsen. Immer wieder erkennt und beschreibt die Autorin Parallelen zwischen ihrer Liebe zu den Töchtern und Gottes Vaterliebe zu uns Menschen, aber auch zwischen dem Verhalten ihrer Kinder und ihrem eigenen Agieren Gott gegenüber.

Das Buch hat eine handliche Größe und ist sehr schön gestaltet. Die einzelnen Kapitel beginnen mit einem Bibelvers oder einem Zitat, die Überschriften sind in einer geschwungenen Schrift und ein kleiner Zweig ziert die Seite. Auch innerhalb der Geschichten findet man immer wieder passende Bibelverse. Der Schreibstil der Autorin ist einfühlsam und lässt sich sehr gut lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, man kann das Buch immer wieder zur Hand nehmen und eine Geschichte genießen.
Als Mutter habe ich mich in den Geschichten wiedergefunden, Erinnerungen an Episoden der eigenen Familienzeit wurden wach. Die Geschichten haben mich berührt, haben mir Gottes Wesen und Gottes Vaterliebe neu vor Augen geführt. So habe ich wertvolle Impulse bekommen. Das Buch und seine Denkanstöße werden mich sicher noch eine Weile begleiten.

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Veröffentlicht am 05.02.2024

Eine Freundschaft in schweren Zeiten

Sturmmädchen
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Elli, Käthe und Margot sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen doch im Sommer 1933 ziehen dunkle Wolken auf und bedrohen besonders Margots Zukunft, denn sie ist Jüdin. Während Margot hofft, dass eine ...

Elli, Käthe und Margot sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen doch im Sommer 1933 ziehen dunkle Wolken auf und bedrohen besonders Margots Zukunft, denn sie ist Jüdin. Während Margot hofft, dass eine schnelle Hochzeit ihr Glück bringt, sympathisiert Käthe mit den nationalsozialistischen Ideen und hofft, dass sie so einen Weg aus der Armut findet. Elli, die aufgrund einer Gehbehinderung im Dorf nur das „Hinkemädchen“ ist, muss ihren eigenen Weg finden, einen Weg zwischen Verantwortung und Gefahr….

Wow, was für ein Roman! Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Autorin Lilly Bernstein ist es gelungen ein eindrückliches Zeitzeugnis zu schaffen. Auch wenn der Roman fiktiv ist, so wirkt die Geschichte doch sehr real und ich hatte das Gefühl alles hautnah mit zu erleben. Die drei Freundinnen stehen vor großen Herausforderungen und jede muss ihren eigenen Weg finden. Käthe geht mit der Masse – so wie es damals viele taten… Margot und ihre Eltern haben ab 1938 keine Wahl und versuchen nur zu überleben… Größtenteils begleiten wir Elli. Sie möchte trotz ihrer Gehbehinderung gebraucht werden, etwas tun… und ihr lässt das Schicksal von Margot keine Ruhe und sie begibt sich dafür in große Gefahr und setzt alles, auch ihre Liebe, aufs Spiel… Ich habe mit Elli gehofft, gebangt, geweint und war letztlich sehr froh wie sich die Geschichte entwickelt hat…

Mich hat der Roman berührt und bewegt und er zählt schon jetzt zu meinen Jahreshighlights. Absolute Leseempfehlung!

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