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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2024

Sehr schön gestaltetes Kinderbuch

Die Traumspinnerin
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Das Cover strahlt in schönen Lilatönen und wirkt sehr schön. Das Buch liegt aufgrund seiner Größe sehr gut in der Hand und eignet sich wunderbar um gemeinsam mit dem Kind im Buch zu blättern und vorzulesen. ...

Das Cover strahlt in schönen Lilatönen und wirkt sehr schön. Das Buch liegt aufgrund seiner Größe sehr gut in der Hand und eignet sich wunderbar um gemeinsam mit dem Kind im Buch zu blättern und vorzulesen. Die Illustration ist ebenfalls sehr schön gestaltet.
Anfangs war ich von dem Buch sehr fasziniert und begeistert. Es ist schön groß, hat viele Bilder und nicht zu viel Text, sodass es auch nicht zu langweilig für kleine Kinder wird. Auch wird etwas Spannung aufgebaut, weil sich das Kind immerzu fragt, was denn die Mama nachts macht. Etwas verwirrend fand ich, dass der Papa diese Frage dadurch beantwortet, dass er sagt "Mama macht dies oder jenes auch", was eben das jeweilige Tier/Person macht. Kurz kam der Gedanke auf, ob die Mama noch am Leben sei. Das Ende fand ich leider auch nicht soo toll, da ich erwartet hatte, dass eine plausible Erklärung am Ende wartet, was denn die Mama nun nachts macht, wie etwa einen bestimmten Beruf (Krankenschwester o.ä). Aber hierbei handelt es sich jedoch um fantasiereiches Ende.
Nichtsdestotrotz gibt es 4 Sterne, da die Aufmachung und Gestaltung sehr schön ist und ich davon ausgehe, dass das Buch vielen Kindern gefällt.

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Veröffentlicht am 25.01.2024

Unterweger - doch kein Schriftsteller

Austrian Psycho Jack Unterweger
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Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings ...

Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings beinhaltet das Buch lediglich drei Aussagen von Personen, die an seiner Entlassung beigetragen haben und darunter bis heute leiden. Jack Unterweger kommt aufgrund eines Mordfalles lebenslänglich ins Gefängnis. Dort entdeckt er das Schreiben für sich - so wie andere behaupten. In Wahrheit hat er entweder Texte abgeschrieben, andere für sich schreiben lassen oder ohne große Mühe etwas herunter geschrieben. Die Welt außerhalb des Gefängnisses entdeckte dadurch in ihm DEN Schriftsteller und stellte ihn sprichwörtlich auf ein Podest. Dies nutzte Jack um beliebter für seine Mitmenschen zu werden, wodurch sie für seine Freilassung gekämpft haben. Anschließend begann die unvermeidbare Mordserie. Ganz schön raffiniert muss man sagen und man kann die Selbstvorwürfe der Zeitzeugen verstehen.
Ich fand es interessant, dass dieser Aspekt im Buch beleuchtet wurde, allerdings war dies auch so ziemlich das einzige Thema. Meiner Meinung nach hätte man sein Leben mehr beleuchten können und dadurch das Buch länger als 120 Seiten machen können.
Sprachlich war es zunächst etwas schwierig den Einstieg in das Buch zu finden, aber das legte sich recht schnell.
Das Cover finde ich aufgrund des großen Portrait von Jack und der grellen Gelbfarbe etwas abschreckend, aber das ist evtl auch die Intention dahinter.

Fazit: Ein interessanter Fall, der hier geschildert wird, den man zwischendurch lesen kann.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Viele Klappen und viele Fachbegriffe

Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Dinosaurier
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Positiv an dem Buch sind mir auf jeden Fall die vielen Klappen aufgefallen, wie es im Buch auch versprochen wird. Teilweise sind es bis zu 6-7 Klappen auf einer Doppelseite, diese fand mein Kind besonders ...

Positiv an dem Buch sind mir auf jeden Fall die vielen Klappen aufgefallen, wie es im Buch auch versprochen wird. Teilweise sind es bis zu 6-7 Klappen auf einer Doppelseite, diese fand mein Kind besonders spannend zu entdecken.
Zudem mag ich diese dickeren Buchseiten, sie sind langlebiger und können nicht so schnell von Kleinkindern kaputt gemacht werden. Es hat zudem ein schönes Format und eine optimale Länge.

Was mir jedoch negativ an dem Buch aufgefallen ist, sind die vielen Namen der Dinosaurier, die ich zu den Fachbegriffen zähle. Fast alle Suchbegriffe im Buch sind kaum auszusprechende Dinosaurier-Namen, für 2-Jährige Kinder definitiv nicht auszusprechen, geschweige denn zu merken. Das Buch wird jedoch ab 2 Jahren angepriesen. Daher hießen diese beim Vorlesen bei uns nur "grüner Saurier" oder "lila Dino" etc. Auch die verschiedenen Zeitalter in den Texten wie Jura, Kreidezeit etc. sind meiner Meinung nach etwas überflüssig in einem Buch für 2-Jährige. Sicher ist das Buch sehr informativ und für ältere Kinder und Dinofans super zu lesen, jedoch wären hierbei wieder die Klappen etc. zu kindlich.

Fazit: Grundsätzlich ein schönes Buch zum Suchen der verschiedenen Dinos etc. Vom Textinhalt leider viel zu komplex für Kleinkinder; für ältere Kinder jedoch zu kindlich vermutlich. Das gewisse Mittelmaß fehlt hier leider.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Vieles leider schon bekannt

Kinder brauchen Dopamin
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Das Buch überzeugt zunächst durch ein ansprechendes, ruhig gestaltetes Cover, das direkt Seriosität und fundiertes Fachwissen vermittelt. Der Prolog gelingt als Einstieg besonders gut, da die Autorin nachvollziehbar ...

Das Buch überzeugt zunächst durch ein ansprechendes, ruhig gestaltetes Cover, das direkt Seriosität und fundiertes Fachwissen vermittelt. Der Prolog gelingt als Einstieg besonders gut, da die Autorin nachvollziehbar ihre Gründe zum Thema erklärt und damit Neugier weckt.

Inhaltlich bietet das Buch viele anschauliche Beispiele aus dem Alltag, in denen man sich als Elternteil häufig wiedererkennt. Besonders die Beschreibungen zum Medienkonsum und dessen Wirkung wirken realistisch und treffend. Einige praktische Ansätze – etwa gemeinsame Aktivitäten oder klare Bildschirmzeiten – erscheinen durchaus sinnvoll und umsetzbar.

Allerdings wirkt ein Großteil der Inhalte wenig neu, vieles erscheint logisch oder bereits bekannt. Manche Konzepte lassen sich im Alltag, insbesondere mit Kleinkindern nur schwer konsequent umsetzen. Vieles erscheint mir wenig realistisch und könnte eher auf Dauer wieder zu Konflikten führen. Der Ernährungsteil wird leider nur kurz angesprochen und auch hier wieder nur umsetzbar mit größeren Kindern.

Der abschließende 4-Wochen-Plan wirkt eher wie eine Wiederholung als eine kompakte praktische Anleitung und ist unnötig ausführlich. Insgesamt vermittelt das Buch stellenweise den Eindruck, einen sehr konsequenten, nahezu bildschirmfreien Lebensstil anzustreben, was ich persönlich nicht unbedingt möchte.

Fazit: Ein interessantes Buch mit guten Denkanstößen, das jedoch wenig wirklich neue Erkenntnisse liefert und sich im Alltag – besonders mit Kleinkindern – nur eingeschränkt umsetzen lässt. Eine Weiterempfehlung fällt daher eher verhalten aus.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Sehr außergewöhnlich

Ich bin dann mal schwanger
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Das Buch „Ich bin dann mal schwanger“ hebt sich deutlich von klassischen Schwangerschaftsratgebern ab. Die Autorin schildert ihre Erfahrungen rund um Schwangerschaft und Geburt sehr ehrlich und ungeschönt, ...

Das Buch „Ich bin dann mal schwanger“ hebt sich deutlich von klassischen Schwangerschaftsratgebern ab. Die Autorin schildert ihre Erfahrungen rund um Schwangerschaft und Geburt sehr ehrlich und ungeschönt, was ich grundsätzlich als erfrischend und mutig empfunden habe. Gerade diese Offenheit macht das Buch authentisch und hebt es von vielen anderen ab.

Allerdings hatte ich mir stellenweise etwas mehr Leichtigkeit oder Humor erhofft, der für mich nur selten spürbar war. Besonders der sehr detaillierte und drastisch beschriebene Geburtsbericht empfand ich als ziemlich intensiv. Da ich selbst bereits zum zweiten Mal schwanger bin, konnte ich das gut einordnen und damit umgehen. Einer Frau, die ihr erstes Kind erwartet, würde ich das Buch jedoch eher nicht empfehlen, da die Schilderungen unter Umständen eher verunsichern als vorbereiten könnten.

Insgesamt schätze ich die Ehrlichkeit der Autorin sehr, auch wenn mir manche Passagen etwas zu direkt oder überzeichnet erschienen. Das Buch ist sicher kein klassischer Ratgeber, sondern vielmehr ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht – ehrlich, ungeschönt und sicher nicht für jede Leserin geeignet.

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