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Veröffentlicht am 09.02.2024

Kommt nicht ganz an Band 1 ran

Shades of Bones. Im Bann der Nachtschatten (Scepter of Blood 2)
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"Die Zelte waren verschwunden. Von dem Höllenpferd, das mir vor zwei Tagen helfend zur Seite gestanden hatte, war nichts mehr zu sehen. Auch Ophram fehlte." - 1%

Auf "Shades of Bones: Im Bann der Nachtschatten" ...

"Die Zelte waren verschwunden. Von dem Höllenpferd, das mir vor zwei Tagen helfend zur Seite gestanden hatte, war nichts mehr zu sehen. Auch Ophram fehlte." - 1%

Auf "Shades of Bones: Im Bann der Nachtschatten" war ich unheimlich gespannt, der erste Band der Trilogie gefiel mir so gut, war ein richtiger Pageturner für mich. Kurz nach dem das Buch erschienen ist, ist es auch schon auf meinem Reader gelandet.. wo es allerdings eine Weile auf mich warten musste.

Irgendwie kam ich nämlich nur schwer in die Geschichte rein und habe deswegen erst was anderes gelesen, es zwischendurch immer mal wieder probiert, bis ich dann vor Kurzem einen letzten Versuch gestartet und mich ein wenig durchgebissen habe.

Sóley kann es noch immer nicht fassen, dass Layla sich in den Fängen der Herrscher der Verdammnis befindet. Sie würde am liebsten sofort nach Nŏsfera reisen, um ihr zu helfen, doch sie befindet sich noch immer in ihrer Wandlung und darf deswegen noch nicht in die gefährliche Welt der Dämonen. Zusammen mit Chester reist sie stattdessen durch das Land der Magielosen, um die Insignien zu finden, dabei trainiert sie fleißig und wird immer stärker. Chester und sie kommen sich immer näher, doch Chester verbirgt etwas vor ihr.

"Shades of Bones" setzt da an, wo "Scepter of Blood" endete. Dadurch und durch die große Pause zwischen den beiden Büchern ist es mir leider noch schwerer gefallen, überhaupt wieder in die Geschichte reinzukommen. Durch die ersten Kapitel musste ich mich echt ein bisschen durchkämpfen, langsam kamen dann zum Glück die wichtigsten Details aus dem ersten Band zurück und es wurde irgendwann leichter. So richtig konnte ich aber nicht wieder in diese eigentlich echt interessante Welt abtauchen.

Lexy v. Goldens Schreibstil las sich angenehm, sie erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven im Ich-Erzähler, hauptsächlich aus der von Sóley und Chester, es gibt aber auch vereinzelt Kapitel aus Laylas Sicht. Das passte wunderbar zur Story, es gefiel mir auch die Gedanken von Chester mitzubekommen und über Laylas Schicksal zu lesen.

Die Story ist unfassbar düster. Layla wurde entführt und muss Grausames erleben und auch Sóley und Chester machen nicht gerade einen Spaziergang. An sich fand ich das echt spannend und richtig interessant, aber irgendwas, was ich nicht genau benennen kann, hat mich gestört, wodurch der Funke lange Zeit nicht übersprang. Auch fand ich die Entwicklung der Handlung nicht sonderlich überraschend, vieles konnte ich schnell erahnen. Erst relativ spät konnte mich die Autorin ans Buch fesseln, für meinen Geschmack etwas zu spät.

Ich hatte auch ehrlich gesagt das Gefühl, dass die Story um die Dämonen, die Insignien, Laylas Entführung etc. etwas von der Lovestory in den Hintergrund gedrängt wurde. Die nahm hier einen ziemlich großen Raum ein. Es wurde richtig spicy, sehr explizit, was mir an sich gut gefallen hat, die Szenen sind auch wirklich gut geschrieben.. doch für ein Jugendbuch, welches vom Verlag ab 14 Jahren empfohlen wird, ist es meiner Meinung nach ZU spicy. Das ist jetzt allerdings eher keine Kritik am Buch, sondern an der Altersempfehlung.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen Sóley und Chester habe ich nicht so richtig nachvollziehen können. Es war so ein Hin und Her und wirkte auf mich schon fast toxisch. Ich weiß nicht, ich hab das nicht so richtig gefühlt.

Kennt ihr das, wenn ihr den ersten Band einer Trilogie sehr mochtet, vom letzten Teil auch überzeugt seid, aber den Mittelband ein wenig enttäuschend fandet? Das "Mittelband-Syndrom"? Das hatte ich schon bei ein paar Reihen und hier fühlt es sich auch so an, wobei ich natürlich noch nicht sagen kann, ob mir der Abschlussband gefallen wird.

Wie gesagt konnte mich "Shades of Bones" am Ende endlich mehr packen und ich habe die letzten digitalen Seiten verschlungen. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, auch wenn die Entwicklung für mich ziemlich offensichtlich war. Auf den dritten Band bin ich schon richtig gespannt und ich bin froh, dass dieser nicht zu lange auf sich warten lässt.

Mein Fazit:
Mit "Shades of Bones: Im Bann der Nachtschatten" hatte ich leider ein paar Probleme. Die Story war zwar an sich echt interessant und spannend, packte mich aber erst spät, außerdem nahm die für mich leider nicht ganz nachvollziehbare Lovestory meiner Meinung nach etwas zu viel Raum ein. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf den dritten und letzten Band der Reihe.

Veröffentlicht am 12.09.2023

Lässt mich zwiegespalten zurück

Fallen Angels, Rising Demons - Der Wettstreit
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"Wenn Gott einen Menschen verführen will, schickt er seinen schönsten Engel. Dieser Gedanke blitzt durch meinen Kopf, als ich den Gefallenen aus dem Atlantik fische." - Seite 7

Warum ich das Buch lesen ...

"Wenn Gott einen Menschen verführen will, schickt er seinen schönsten Engel. Dieser Gedanke blitzt durch meinen Kopf, als ich den Gefallenen aus dem Atlantik fische." - Seite 7

Warum ich das Buch lesen wollte:
"Fallen Angels, Rising Demons: Der Wettstreit" klang nach einer richtig coolen Story. Ein Wettkampf zwischen Himmel und Hölle, bei dem es darum geht, wer zuerst eine Menschenfrau verführt? Ich war gespannt, was es damit auf sich hat.

Inhalt mit eigenen Worten:
Der Engel Lazael wurde auf die Erde geschickt, um in einem Wettstreit zwischen Himmel und Hölle eine Menschenfrau zu verführen. Lazael wiegt sich auf der sicheren Seite, denn wer könnte die Hölle schon dem Himmel vorziehen? Dass das nicht ganz so einfach wird, wie er zunächst angenommen hat, zeigt sich schnell. Die Umgestaltung zum Menschen ist anders, als er erwartet hat und Eva, die Menschenfrau, kann so überhaupt nichts mit Gott und der Kirche anfangen. Lazael muss sich reinhängen, denn sein dämonischer Gegenspieler hat sich schon längst in Evas Nähe gearbeitet.

Der Schreibstil:
Katharina V. Harderers Schreibstil gefiel mir richtig gut, er liest sich flüssig und war echt angenehm. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht von Lazael und ich muss sagen, dass ich mir zwischendurch wirklich mal das ein oder andere Kapitel aus einer anderen Perspektive gewünscht hätte, aus der Sicht von Eva oder dem dämonischen Gegenspieler zum Beispiel.

Die Charaktere:
Denn ich bin ganz ehrlich, Lazael ging mir schon fast ein bisschen auf die Nerven mit seiner Art. Er ist unfassbar gläubig, als Engel nicht ungewöhnlich und damit habe ich auch gerechnet, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass er diese Art immer so sehr raushängen lässt. Wer mit Religion und der Kirche nichts anfangen kann, könnte hier schnell genervt sein, für mich war es gerade noch okay. Im Laufe des Buches entwickelt er sich zum Positiven.
Die anderen Figuren mochte ich ziemlich gern, der Maler und der Bildhauer, die Lazael und dem Gegenspieler das menschliche Äußere verpasst haben, waren mir sympathisch, ebenso wie Eva oder auch die Haushälterin Jezebel.

Die Story:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir ein bisschen schwergefallen. Nicht nur Lazaels Art hat es mir nicht leicht gemacht, die Story fing insgesamt.. langsam an. Es geht los mit Lazaels Umgestaltung zum Menschen und auch wenn ich das echt interessant fand, fand ich es ein bisschen zu lang gezogen. Dadurch kam die Geschichte nur schwer in Fahrt, erst nach gut 100-150 Seiten gefiel mir das Buch besser. Der Mittelteil hat mir Spaß gemacht, es war unterhaltsam und gefiel mir echt gut. Der Wettstreit zwischen Himmel und Hölle war interessant, es gab sogar ein paar actionreichere Szenen, womit ich nicht gerechnet habe. Es ist zwar anders, als ich es mir vorgestellt hatte, doch nicht auf die schlechte Art. Manche Entwicklungen überraschten mich, andere fand ich vorhersehbar. Mir hat es gefallen, dass auch Umweltthemen angerissen wurden, wenn auch eher nebensächlich.
Zum Ende mochte ich das Buch sogar richtig gern, doch dann kamen die letzten Seiten.. die haben mich dann leider irgendwie unbefriedigt zurückgelassen. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, ohne zu spoilern. Das Ende war nicht unpassend, sagen wir es mal so, aber irgendwie.. meh. Unspektakulär. Keine Ahnung. Ich hatte mir etwas anderes erhofft und es blieben bei mir auch ein paar Fragen offen, muss ich sagen. Das Buch war als Einzelband angekündigt, irgendwie.. fehlt mir da einfach am Ende etwas.

Mein Fazit:
"Fallen Angels, Rising Demons: Der Wettstreit" lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Nach ein paar Startschwierigkeiten mochte ich die Story eigentlich echt gern, ich habe mich gut unterhalten gefühlt, doch das Ende.. ich weiß nicht. Es passte zwar, lässt mich aber irgendwie unbefriedigt zurück und ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Veröffentlicht am 10.05.2022

Hätte so gut werden können!

Schreib oder stirb
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Wie immer wenn ein neuer Fitzek angekündigt wird, war ich Feuer und Flamme. Immerhin konnten mich bisher fast alle seine Bücher, die ich gelesen habe, sehr überzeugen und unheimlich fesseln! "Schreib oder ...

Wie immer wenn ein neuer Fitzek angekündigt wird, war ich Feuer und Flamme. Immerhin konnten mich bisher fast alle seine Bücher, die ich gelesen habe, sehr überzeugen und unheimlich fesseln! "Schreib oder stirb" ist in Zusammenarbeit mit Micky Beisenherz entstanden und mir war schon vor dem Lesen klar, dass dies kein typischer Fitzek wird. Thriller trifft Comedy, die Geschichte klang spannend und obwohl ich kurz nach dem Erscheinen des Buches einiges Negatives darüber gehört habe, habe ich mich darauf gefreut, die Mischung klang zu gut!

Der Literaturagent David Dolla wird erpresst: Carl Vorlau gibt zu, die siebenjährige Pia entführt zu haben und behauptet, dass das Mädchen noch lebt. Allerdings nicht mehr lange. David Dolla soll ihm einen Buchvertrag mit einem Vorschuss von einer Million Euro verschaffen, nur dann verrät er, wo sich Pia befindet. Lehnt der Literaturagent ab, wird nicht nur Pia sterben, sondern auch sein gesamtes Leben zerstört..

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht und in recht kurzer Zeit hatte ich die ersten gut 100 Seiten verschlungen. Es fing gleich sehr spannend an, als Vorlau David Dolla erpresst, den Buchdeal will und droht, dass ein Mädchen stirbt, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Die Spannung flachte auch zu keinem Zeitpunkt so wirklich ab, im Gegenteil, sie nahm immer mehr zu und die Story ließ mich kaum los. Immer wieder passierte etwas Unerwartetes, es gab überraschende Wendungen und ständig Momente, in denen ich mich gefragt habe, was denn nun Realität ist und was nicht.
Der Handlungsverlauf war für mich vollkommen überzeugend, spannend, interessant und so packend, dass ich das Buch am liebsten in eins verschlungen hätte. Bis zum Schluss war mir nicht bewusst, was Sache ist, und so war auch die Auflösung echt eine Überraschung für mich.

Die Figuren gefielen mir ebenfalls sehr, sie handelten überzeugend, waren realistisch dargestellt. Sie konnten mich mitreißen, an der Nase rumführen, ließen mich zweifeln und miträtseln. Richtig gut!

An sich hätte mich das Buch auch echt begeistern können, wenn der Schreibstil nicht gewesen wäre.
Grundsätzlich las sich das Buch sehr flüssig und unheimlich schnell, erzählt wird im Ich-Erzähler aus Sicht von David Dolla, was ich auch sehr mochte.. doch der Humor/Comedy-Aspekt gefiel mir leider gar nicht und machte mir das Buch so ein bisschen kaputt. Ich liebe humorvolle Bücher, ich mag stumpfe Witze (über manche Flachwitze könnte ich stundenlang lachen!), Satire, Sarkasmus und was es nicht sonst noch alles gibt. Hier war es mir aber wirklich viel zu viel, gefühlt jeder zweite Satz war irgendein Witz oder ein komischer Vergleich, wodurch es für mich einfach nicht mehr lustig war und unfassbar gezwungen und verkrampft auf mich wirkte.

"Schreib oder stirb" bietet überzeugende Charaktere und eine sehr spannende und packende Story. Das Buch hätte so ein guter Thriller sein können, doch der kombinierte Comedy-Aspekt war einfach too much - weniger wäre hier mehr gewesen!

Veröffentlicht am 26.01.2026

Überzeugte mich nicht so wie erhofft

He Sees You When You´re Sleeping
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Fa la la fucking la. Ich kann nicht den ganzen Morgen im Bett bleiben und dem Tag ausweichen und doch liege ich da. Die Lichterkette, die über die hohe, schneebedeckte Hecke draußen vor meinem Fenster ...

Fa la la fucking la. Ich kann nicht den ganzen Morgen im Bett bleiben und dem Tag ausweichen und doch liege ich da. Die Lichterkette, die über die hohe, schneebedeckte Hecke draußen vor meinem Fenster gespannt ist, trägt wenig dazu bei, mich in die Stimmung für das zu bringen, was ich an diesem Tag erledigen muss. - 1%

Eine Dark Romance, die rund um Weihnachten spielt. Eine Influencerin, die kein Fan von Weihnachten ist und die Feiertage für gewöhnlich alleine verbringt, trifft auf einen obsessiven Feuerwehrmann, der sie auf Schritt und Tritt beobachtet. Die Story klang echt packend und nach ein paar heißen Lesestunden, ich war richtig gespannt auf "He Sees You When You're Sleeping"!

Leider konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz so überzeugen, wie ich es mir gewünscht habe. Die Geschichte war.. nicht schlecht, keine Frage, aber ich hab mir irgendwie.. etwas anderes darunter vorgestellt.

Vorab: Schaut euch vor dem Lesen die Content Notes an!

Alta Hensley erzählt die Geschichte unregelmäßig abwechselnd aus Sicht von den beiden Hauptfiguren Chloe und Jack, was sehr gut dazu passte. Der Schreibstil las sich flüssig und an sich auch echt flott, ich habe aber trotzdem ein wenig länger für das Buch gebraucht.. dazu aber gleich mehr.

Von den beiden Protagonisten Chloe und Jack ist mir ehrlich gesagt nicht sonderlich viel im Kopf geblieben. Chloe ist Schmuck-Influencerin, doch hinter ihrer Fassade verbirgt sich noch etwas ganz anderes. Jack ist Feuerwehrmann und ihr Stalker. Joar. Das wars eigentlich schon fast. Mir persönlich blieben sie zu oberflächlich und sie wirkten austauschbar. Ich fand beide nicht unglaubwürdig, so ist es nicht, aber sie konnten mich einfach nicht berühren oder mitreißen und waren.. halt einfach da. Bei den anderen Charakteren, die mal mehr mal weniger große Rollen spielen, ging es mir sehr ähnlich.

Das größte Problem hatte ich aber mit der Story. Die Mischung aus Stalker Dark Romance mit Weihnachtssetting hat mich echt sehr angesprochen und ich war gespannt auf die Umsetzung. In der ersten Hälfte hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nur so vor sich hinplätscherte. Ich fand das Buch zwar nicht direkt langweilig, wirklich gepackt hat es mich aber auch nicht. Die zweite Hälfte.. war ähnlich, dafür aber mit mehr Spice, was es zumindest ein kleines bisschen besser gemacht hat. Für eine Stalker Dark Romance war mir das Ganze irgendwie ein bisschen zu.. zahm, zu wenig dark. Es gab natürlich ein paar Stellen, die etwas düsterer waren, und der Stalking Trope, der hier auch immer mal wieder kritisch betrachtet wurde, war von Anfang an präsent, aber das Buch hat sich für mich persönlich nicht wirklich nach Dark Romance angefühlt. Ich habe mich beim Lesen zwar nie gelangweilt, aber dieses Gefühl, dass ich unbedingt wissen MUSS wie es weitergeht, dass ich den Reader nicht zur Seite legen will, blieb komplett aus. Wirkliche Überraschungen im Handlungsverlauf gab es für mich auch nicht und insgesamt.. blieb alles eher oberflächlich. Ich glaub, das trifft es einfach am besten. Immerhin der Spice ist ganz gut geschrieben und ich fand es ganz cool, dass es etwas kinky wurde.

"He Sees You When You're Sleeping" ist zwar der Auftakt einer Reihe, das Ende ist jedoch abgeschlossen. Im zweiten Band geht es um andere Charaktere.

Mein Fazit:
"He Sees You When You're Sleeping" hat mich insgesamt leider nicht so überzeugt, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich fand das Buch zwar nicht direkt schlecht und ich habe mich nie gelangweilt.. aber ich fand es eben auch nicht so wirklich gut. Mir persönlich blieben sowohl die Charaktere als auch die Story zu oberflächlich und es hat sich für mich irgendwie nicht so richtig nach Dark Romance angefühlt.

Veröffentlicht am 10.10.2025

Konnte mich nicht ganz abholen

Death at Morning House
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Petrichor. Damit fing alles an - mit einem bloßen Geruch. Kennt jemand dieses Wort? Ich habe es von Akilah Jones gelernt. - 1%

Als ich "Death at Morning House" von Maureen Johnson beim Stöbern entdeckt ...

Petrichor. Damit fing alles an - mit einem bloßen Geruch. Kennt jemand dieses Wort? Ich habe es von Akilah Jones gelernt. - 1%

Als ich "Death at Morning House" von Maureen Johnson beim Stöbern entdeckt habe, habe ich mir gleich gedacht, dass das ein perfektes Buch für den Herbst und vor allem die Halloween-Zeit sein könnte.

In dem Mystery-Thriller geht es um Marlowe, die durch eine explodierende Kerze aus Versehen einen Brand ausgelöst hat. Dabei wollte sie doch nur ein schönes Date erleben.. Am liebsten würde sie sich verkriechen, sie ist das Gesprächsthema Nummer 1. Als sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel angeboten bekommt, nimmt sie an. Zusammen mit ein paar anderen Teenagern soll sie für den Sommer auf der Insel leben und Führungen in der alten Villa geben. Doch die Villa hat eine tragische und düstere Vergangenheit und auch in der Gegenwart reißt dies nicht ab..

Ich war sehr gespannt auf das Buch, die Story klang so schön düster, etwas schaurig und vor allem eins - echt spannend. Maureen Johnson erzählt die Geschichte einerseits im Ich-Erzähler aus Sicht von unserer Hauptfigur Marlowe in der Gegenwart. Alle paar Kapitel springt die Autorin in die Vergangenheit der Villa, genau genommen in die 30er Jahre, als die Tragödie geschah. Das hat mir richtig gut gefallen und ich mochte den Schreibstil gern, das Buch las sich flüssig und angenehm.

An Marlowes Seite reisen wir nach dem Brand auf die abgelegene Insel, auf der sich die alte Villa, Morning House, befindet. In Marlowe konnte ich mich leider nicht so gut hineinversetzen, wie ich es mir gewünscht hätte, insgesamt war sie aber eine größtenteils nachvollziehbare und glaubwürdige Protagonistin. Die anderen Figuren blieben mir ehrlich gesagt ein wenig zu blass, was ich schade fand.

Ich wollte die Story unbedingt mögen. Ich hatte echt Lust auf eine eher düstere und vielleicht etwas schaurige Geschichte und die Story um die alte Villa klang so, als könnte sie mir genau das bieten. An sich fand ich das Buch auch gar nicht komplett schlecht, sonst hätte ich es nicht beendet, aber.. wirklich überzeugt hat es mich auch nicht. Es fing eher ruhig an, ging ruhig weiter, blieb ruhig... ihr könnt es euch vielleicht denken. Erst spät kam die Handlung in Fahrt und kaum ging es so richtig los, wars im Prinzip auch schon vorbei. Mir fehlte die Atmosphäre, ich habe weder Mystery noch Thriller so wirklich gespürt.
Die Geschichte um die Vergangenheit der Villa war an sich echt interessant und es gab auch wenige Momente, besonders am Ende des Buches, wo es spannender wurde.. aber das reichte mir persönlich einfach nicht aus, um mich komplett abzuholen.

Mein Fazit:
"Death at Morning House" hätte so gut sein können, konnte mich letztendlich aber leider nicht ganz abholen. Mir fehlte die Atmosphäre, mir fehlte Spannung. Die Vergangenheit der Villa war interessant und es gab auch an wenigen Stellen ein bisschen mehr Action, aber insgesamt habe ich weder Mystery noch Thrill gespürt.