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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.02.2024

Geheimniskrämerei

Twelve Secrets -
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Ben Harpers Vergangenheit hat traurige Berühmtheit in dem kleinen Vorort von London. Jetzt jährt sich der 10 Todestag seiner Mutter. Gerade als Ben und die Mutter sich wieder angenähert hatten um den traurigen ...

Ben Harpers Vergangenheit hat traurige Berühmtheit in dem kleinen Vorort von London. Jetzt jährt sich der 10 Todestag seiner Mutter. Gerade als Ben und die Mutter sich wieder angenähert hatten um den traurigen Mord an seinem Bruder zu überwinden, begeht sie Selbstmord. Ben arbeitet inzwischen als Reporter und ist nur zögerlich bereit, einen Artikel über seine Vergangenheit zu schreiben. War doch der Mord an seinem Bruder und dessen Freund, begangen von Jugendlichen der selben Schule und der spätere Selbstmord schon hinreichend durch die Presse gegangen.

Doch er spürt, dass hinter der Vergangenheit noch etwas anderes steckt und gräbt in der Vergangenheit. Als eine damalige Täterin ermordet aufgefunden wird, gerät er selbst in Verdacht und ist gezwungen selbst mit der Polizei zu ermitteln.

Bis zur endgültigen Aufklärung kommen immer weitere Personen ins Spiel die alle verdächtig erscheinen. Die Auflösung hat mich überrascht, jedoch fand ich die Lösung doch etwas übertrieben. Da wäre weniger besser gewesen.

Der Schreibstil ist spannend, kann durch etliche Längen diese jedoch kaum halten. Ein netter Psychothriller jedoch kein sonderliches Highlight.

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Veröffentlicht am 29.02.2024

Eiskalt

Schneesturm
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Eine abgelegene Insel vor der Küste Irlands ist der Schauplatz dieses Buches. Sergeant Cara kommt gerade noch von Gallway auf die Insel bevor ein Schneesturm die Insel von der Außenwelt abschneidet. Die ...

Eine abgelegene Insel vor der Küste Irlands ist der Schauplatz dieses Buches. Sergeant Cara kommt gerade noch von Gallway auf die Insel bevor ein Schneesturm die Insel von der Außenwelt abschneidet. Die Jugendfreunde von damals treffen sich um den Todestag von Caras Mann zu begehen. Doch nach einem feuchtfröhlichen Kneipenabend fehlt die auf der Insel lebende hochangesehene Lehrerin Maura. Wenig später wird im sogenannten Schlangennest eine Leiche gesichtet. Cara und der Kneipenwirt Daihiti können die Leiche bergen, es ist Maura.

Da niemand von außen auf die Insel kommt oder verschwinden kann, ist klar, der Mörder befindet sich noch auf der Insel. Nach und nach gerät jeder der Freunde in Verdacht Maura umgebracht zu haben. Doch da ist auch der einfache Junge aus der Nachbarschaft der seit je her gemobbt wird. Er gerät zum Bauernopfer.

Das Setting, die Landschaft, ihre historischen Gebäude werden gut beschrieben, die Personen wirken allesamt etwas überzeichnet und haben mich teilweise verwirrt. Ebenso die Auflösung, Cara hat insgeheim eins und eins zusammengezählt und präsentiert den Schuldigen. Nach außen hin ist es bis dahin jedoch ein langer Weg und mehrere Wendungen.

Der Schreibstil ist für einen Thriller überraschend komplex und durch die mehrfache Schilderung des Wetters hat das Buch einige Längen. Auch Spannung kam für mich nicht richtig auf und die vielen irischen Namen haben mir den Lesefluß nicht leichtgemacht.

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Veröffentlicht am 17.02.2024

Etwas zu viel des Guten

White Zero
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In Deutschland sind eisige Zeiten hereingebrochen, seit Wochen liegen die Temperaturen im Minus Bereich. Die Infrastruktur bricht zusammen, die Energiepreise steigen, viele Dienste werden eingestellt. ...

In Deutschland sind eisige Zeiten hereingebrochen, seit Wochen liegen die Temperaturen im Minus Bereich. Die Infrastruktur bricht zusammen, die Energiepreise steigen, viele Dienste werden eingestellt. Die Bundesregierung ist machtlos, setzt jedoch einen Krisenstab ein um über Maßnahmen zu beraten.
Im afrikanischen Tschad fördert zur gleichen Zeit ein skrupelloser Chinese in einer illegalen Mine Seltene Erden, auch dort leidet die Umwelt an heißen Temperaturen und Wassermangel.

Als die Wissenschaftlerin Jana Hollmer einen Verdacht zu der Kälte hat, wird sie zunächst belächelt während gleichzeitig männlichen Kollegen den Zusammenhang als ihr eigenen Verdienst medienwirksam zur Schau stellen.

Das Buch, ein Klimathriller, ist sehr interessant hat aber an einigen Stellen doch sehr durch Nebenschauplätze erzeugte Längen. Die eingestreuten fiktiven Zeitungsartikel sind ebenfalls verwirrent. Das Ende ist hochdramatisch und spannend bis dahin muss man aber durchhalten. Auch der Spannungsbogen wird immer wieder unterbrochen.

Das Nachwort ist sehr informativ und zeigt die Beweggründe für dieses Buch. Klima geht uns am Ende alle an denn es gibt nur die eine Erde.

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Veröffentlicht am 17.02.2024

Blutnacht

Gestehe
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Der eher tragische Augang einer Ermittlung bei einem Organhändler Ring der mit dem Tod eines Kollegen endete bringt dem Wiener Ermittler Winkler nach dessen Buch einen zweifelhaften Ruf des Inspektors ...

Der eher tragische Augang einer Ermittlung bei einem Organhändler Ring der mit dem Tod eines Kollegen endete bringt dem Wiener Ermittler Winkler nach dessen Buch einen zweifelhaften Ruf des Inspektors Jacket ein. Er tingelt lieber durch Talk Shows und lässt sich von der Presse feiern anstatt seiner Arbeit nachzugehen wo seine Kollegen ihn ohnehin lieber meiden.

Doch das Auffinden einer Leiche in einem leerstehenden Nachbarhaus von Johann Winkler und dessen zufällige Anwesenheit vor Ort weckt seine Ermittlertätigkeit wieder auf. So ist er als erster am Fundort und was er findet erinnert ihn an sein neuestes Buchprojekt das jedoch noch niemand kennt. Als Partner bekommt er den überaus korrekten Mo der durch sein Migrationshintergrund noch nie eine tragende Rolle bekommen hat und ein Leben beim Führen der Ermittlungsakten führt.

Bald wird noch eine Leiche aufgefunden genau wie in dem Buch von Inspektor Jacket beschrieben. Die Ermittlungen verlaufen chaotisch da Jacket niemanden in sein geplantes Buch einweihen will und er selbst immer mehr in Verdacht gerät.

Es ist mein erstes Buch von Henri Faber und teilweise fühlte ich mich wie in einem Klamauk Theater und war kurz davor das Buch abzubrechen. Beim großen Showdown wurde alles bemüht was Spannung und Action erzeugt. Das erschien mir zeitweise doch stark übertrieben. Durch geschickte Wendungen kam dann doch alles zu einem gelungenen ruhigen Ende.

Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll, kurze prägnante Sätze, teilweise typisch österreichische Begriffe. Die Personen sind irgendwie völlig überzogen beschrieben die angerissenen aktuellen Themen werden jedoch gut aufgegriffen. Es gefällt mir, dass es ein Stand Alone Krimi ist, eine Ausnahme in der derzeitigen Flut an Fortsetzungen und Reihen. Mal sehen, ob ich es demnächst mit einem weiteren Buch von Henri Faber versuche.

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Veröffentlicht am 15.01.2024

Christmas in New York

Christmas at Tiffany's
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Ally, reiches Upper Class Girl, ist eigentlich Stammkundin bei Tiffany's in New York doch nach einem Streit mit ihrem Vater trennt sie sich von der verlorgenen Scheinwelt der Reichen und Schönen und will ...

Ally, reiches Upper Class Girl, ist eigentlich Stammkundin bei Tiffany's in New York doch nach einem Streit mit ihrem Vater trennt sie sich von der verlorgenen Scheinwelt der Reichen und Schönen und will ihren Schmuck wieder zu Geld machen. Doch das ist gar nicht so einfach, zum Glück hilft ihr ihre Bekanntheit einen Job als Verkäuferin zu ergattern und steht nun selbst auf der anderen Seite der Ladentheke.

Der Bruch mit ihrem bisherigen Leben bringt es mit sich, dass sie nun selbst einen täglichen Überlebenskampf ausführen muss. Was ihr jedoch nicht so gut gelingt ist die Trennung von Tristan. Eigentlich möchte sie niemanden mehr so nah in ihr Leben lassen. Doch dann kommt Lucien, ein Parfumeur in ihr Leben.

Das Setting, die Glitzerwelt von New York in der Weihnachtszeit wird gut umgesetzt. Auch die Personen werden gut dargestellt wobei Ally sich das eine oder andere Mal selbst im Weg zu stehen scheint. Der Schreibstil ist leicht, ein leichter lockerer Roman für die Weihnachtszeit allerdings kein absolutes Highlight.

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