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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2024

Etwas zu viel des Guten

White Zero
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In Deutschland sind eisige Zeiten hereingebrochen, seit Wochen liegen die Temperaturen im Minus Bereich. Die Infrastruktur bricht zusammen, die Energiepreise steigen, viele Dienste werden eingestellt. ...

In Deutschland sind eisige Zeiten hereingebrochen, seit Wochen liegen die Temperaturen im Minus Bereich. Die Infrastruktur bricht zusammen, die Energiepreise steigen, viele Dienste werden eingestellt. Die Bundesregierung ist machtlos, setzt jedoch einen Krisenstab ein um über Maßnahmen zu beraten.
Im afrikanischen Tschad fördert zur gleichen Zeit ein skrupelloser Chinese in einer illegalen Mine Seltene Erden, auch dort leidet die Umwelt an heißen Temperaturen und Wassermangel.

Als die Wissenschaftlerin Jana Hollmer einen Verdacht zu der Kälte hat, wird sie zunächst belächelt während gleichzeitig männlichen Kollegen den Zusammenhang als ihr eigenen Verdienst medienwirksam zur Schau stellen.

Das Buch, ein Klimathriller, ist sehr interessant hat aber an einigen Stellen doch sehr durch Nebenschauplätze erzeugte Längen. Die eingestreuten fiktiven Zeitungsartikel sind ebenfalls verwirrent. Das Ende ist hochdramatisch und spannend bis dahin muss man aber durchhalten. Auch der Spannungsbogen wird immer wieder unterbrochen.

Das Nachwort ist sehr informativ und zeigt die Beweggründe für dieses Buch. Klima geht uns am Ende alle an denn es gibt nur die eine Erde.

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Veröffentlicht am 17.02.2024

Blutnacht

Gestehe
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Der eher tragische Augang einer Ermittlung bei einem Organhändler Ring der mit dem Tod eines Kollegen endete bringt dem Wiener Ermittler Winkler nach dessen Buch einen zweifelhaften Ruf des Inspektors ...

Der eher tragische Augang einer Ermittlung bei einem Organhändler Ring der mit dem Tod eines Kollegen endete bringt dem Wiener Ermittler Winkler nach dessen Buch einen zweifelhaften Ruf des Inspektors Jacket ein. Er tingelt lieber durch Talk Shows und lässt sich von der Presse feiern anstatt seiner Arbeit nachzugehen wo seine Kollegen ihn ohnehin lieber meiden.

Doch das Auffinden einer Leiche in einem leerstehenden Nachbarhaus von Johann Winkler und dessen zufällige Anwesenheit vor Ort weckt seine Ermittlertätigkeit wieder auf. So ist er als erster am Fundort und was er findet erinnert ihn an sein neuestes Buchprojekt das jedoch noch niemand kennt. Als Partner bekommt er den überaus korrekten Mo der durch sein Migrationshintergrund noch nie eine tragende Rolle bekommen hat und ein Leben beim Führen der Ermittlungsakten führt.

Bald wird noch eine Leiche aufgefunden genau wie in dem Buch von Inspektor Jacket beschrieben. Die Ermittlungen verlaufen chaotisch da Jacket niemanden in sein geplantes Buch einweihen will und er selbst immer mehr in Verdacht gerät.

Es ist mein erstes Buch von Henri Faber und teilweise fühlte ich mich wie in einem Klamauk Theater und war kurz davor das Buch abzubrechen. Beim großen Showdown wurde alles bemüht was Spannung und Action erzeugt. Das erschien mir zeitweise doch stark übertrieben. Durch geschickte Wendungen kam dann doch alles zu einem gelungenen ruhigen Ende.

Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll, kurze prägnante Sätze, teilweise typisch österreichische Begriffe. Die Personen sind irgendwie völlig überzogen beschrieben die angerissenen aktuellen Themen werden jedoch gut aufgegriffen. Es gefällt mir, dass es ein Stand Alone Krimi ist, eine Ausnahme in der derzeitigen Flut an Fortsetzungen und Reihen. Mal sehen, ob ich es demnächst mit einem weiteren Buch von Henri Faber versuche.

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Veröffentlicht am 15.01.2024

Christmas in New York

Christmas at Tiffany's
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Ally, reiches Upper Class Girl, ist eigentlich Stammkundin bei Tiffany's in New York doch nach einem Streit mit ihrem Vater trennt sie sich von der verlorgenen Scheinwelt der Reichen und Schönen und will ...

Ally, reiches Upper Class Girl, ist eigentlich Stammkundin bei Tiffany's in New York doch nach einem Streit mit ihrem Vater trennt sie sich von der verlorgenen Scheinwelt der Reichen und Schönen und will ihren Schmuck wieder zu Geld machen. Doch das ist gar nicht so einfach, zum Glück hilft ihr ihre Bekanntheit einen Job als Verkäuferin zu ergattern und steht nun selbst auf der anderen Seite der Ladentheke.

Der Bruch mit ihrem bisherigen Leben bringt es mit sich, dass sie nun selbst einen täglichen Überlebenskampf ausführen muss. Was ihr jedoch nicht so gut gelingt ist die Trennung von Tristan. Eigentlich möchte sie niemanden mehr so nah in ihr Leben lassen. Doch dann kommt Lucien, ein Parfumeur in ihr Leben.

Das Setting, die Glitzerwelt von New York in der Weihnachtszeit wird gut umgesetzt. Auch die Personen werden gut dargestellt wobei Ally sich das eine oder andere Mal selbst im Weg zu stehen scheint. Der Schreibstil ist leicht, ein leichter lockerer Roman für die Weihnachtszeit allerdings kein absolutes Highlight.

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Veröffentlicht am 14.01.2024

Die Spur verloren

Der Spurenfinder
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Der berühmte Spurenfinder Elos von Bergen beschließt sich zur Ruhe zu setzen und zieht mit seinen Zwillingen in den langweiligsten Ort der Welt, Friedhofen. Während der Vater dort seine Ruhe findet, langweilen ...

Der berühmte Spurenfinder Elos von Bergen beschließt sich zur Ruhe zu setzen und zieht mit seinen Zwillingen in den langweiligsten Ort der Welt, Friedhofen. Während der Vater dort seine Ruhe findet, langweilen sich die Zwillinge zu Tode bis ein Mord geschieht. Jetzt muss der Vater noch einmal ran aber auch die Kinder wollen nicht untätig sein.

Das Buch ist eine Mischung aus Fantasy, das Setting erinnert sehr an das Mittelalter mit den Erzählungen über einen Jahrmarkt im Nachbardorf das eine Stunde Fußmarsch entfernt ist und Fabelwesen die im Laufe der Geschichte auftauchen. Jugendbuch, da die Zwillinge mit ihrem Wortwitz eine große Rolle spielen und Kriminalkomödie mit dem Mord.

Jedoch hat das Buch einige Längen und Wiederholungen über die großartige Vergangenheit von Elos die jedoch nur angerissen wird. Der Schreibstil passt zu Marc Uwe Kling, fantasievoll und detailliert beschreibt er diese Welt. Allerdings passt das Buch nicht wirklich in ein Genre da alles nur angerissen wird. Der Komödie fehlt der besondere Witz, der Fantasy fehlt es an einem besonderen Weltenaufbau.

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Veröffentlicht am 14.01.2024

Krieg und Frieden

Bevor die Welt sich weiterdreht
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1917, die schwangere Krankenschwester Johanna kehrt nach einem Einsatz von der Front in ihre schweizerische Heimat Davos zurück wo ihre Eltern das Curhaus Cronwald unterhalten. Damit sie dennoch eine gute ...

1917, die schwangere Krankenschwester Johanna kehrt nach einem Einsatz von der Front in ihre schweizerische Heimat Davos zurück wo ihre Eltern das Curhaus Cronwald unterhalten. Damit sie dennoch eine gute Partie abgibt, nimmt der Vater Johanna das Kind kurz nach der Geburt weg und zwingt sie Großrat Thanner zu heiraten.

Eine zur Kur im Hotel anwesende Gräfin und Spionin will Johanna helfen ihr Kind wieder zu sehen. Als Gegenleistung soll sie die deutsche Wehrmacht ausspionieren. So gerät die junge Johanna zwischen die Fronten und ist das Zünglein an der Waage das über Krieg oder Frieden entscheidet.

Das Buch ist eine interessante Mischung aus wahrer Geschichte und einem Spionageroman. Mir war nicht bekannt, dass das Buch auf einer schweizer Fernsehserie beruht. Im nachhinein erklären sich damit jedoch die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Johanna die teils schon überzogen sind. Nicht nur, dass sie das operieren allein durch zusehen lernte, beherrscht sie auch alles was Spione wissen müssen.

Der Schreibstil ist recht einfach mit kurzen klaren Sätzen mit dem es dem Autor gelingt einem sofort in die damalige Zeit zu versetzen.

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