Langweilig
Die Lage des LandesLangweilig
Im Nachhinein frage ich mich, warum ich dieses Buch überhaupt gelesen habe. Die vorherigen Bände der Frank Bascombe-Tetralogie sowie andere Romane des Autors sind bei mir schon einige Jahre ...
Langweilig
Im Nachhinein frage ich mich, warum ich dieses Buch überhaupt gelesen habe. Die vorherigen Bände der Frank Bascombe-Tetralogie sowie andere Romane des Autors sind bei mir schon einige Jahre her und nicht mehr allzu sehr in Erinnerung. So habe ich nun feststellen müssen, dass meine Bewertungen damals auch nicht gerade euphorisch ausgefallen sind. Glücklicherweise waren die Romane aber nicht so dick wie dieser hier.
Über 680 Seiten, deren Quintessenz man gut und gerne in 200 hätte packen können, waren kein Lesevergnügen für mich. Ich habe mich von Seite zu Seite gehangelt, immer in der Hoffnung, dass mal endlich ein bisschen Spannung oder interessanter Inhalt aufkommt, aber nein!
Richard Ford schwadroniert (aus Sicht seines Protagonisten Frank Bascombe) über die Ehen, das Leben im Allgemeinen, Immobilienverkäufe und Prostatakrebs und bildet so die Lage des Landes ab. Dabei springt er hin und her, vor und zurück, reißt dieses an, denkt über jenes nach. Aber bei allem fehlte mir die Tiefe oder eine neue Erkenntnis, die mich irgendwie weiterbringen würde.
Die Tetralogie:
1. Sportreporter
2. Unanbhängigkeitstag
3. Die Lage des Landes
4. Frank
★★☆☆☆