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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2025

Langweilig

Die Lage des Landes
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Langweilig

Im Nachhinein frage ich mich, warum ich dieses Buch überhaupt gelesen habe. Die vorherigen Bände der Frank Bascombe-Tetralogie sowie andere Romane des Autors sind bei mir schon einige Jahre ...

Langweilig

Im Nachhinein frage ich mich, warum ich dieses Buch überhaupt gelesen habe. Die vorherigen Bände der Frank Bascombe-Tetralogie sowie andere Romane des Autors sind bei mir schon einige Jahre her und nicht mehr allzu sehr in Erinnerung. So habe ich nun feststellen müssen, dass meine Bewertungen damals auch nicht gerade euphorisch ausgefallen sind. Glücklicherweise waren die Romane aber nicht so dick wie dieser hier.

Über 680 Seiten, deren Quintessenz man gut und gerne in 200 hätte packen können, waren kein Lesevergnügen für mich. Ich habe mich von Seite zu Seite gehangelt, immer in der Hoffnung, dass mal endlich ein bisschen Spannung oder interessanter Inhalt aufkommt, aber nein!

Richard Ford schwadroniert (aus Sicht seines Protagonisten Frank Bascombe) über die Ehen, das Leben im Allgemeinen, Immobilienverkäufe und Prostatakrebs und bildet so die Lage des Landes ab. Dabei springt er hin und her, vor und zurück, reißt dieses an, denkt über jenes nach. Aber bei allem fehlte mir die Tiefe oder eine neue Erkenntnis, die mich irgendwie weiterbringen würde.

Die Tetralogie:
1. Sportreporter
2. Unanbhängigkeitstag
3. Die Lage des Landes
4. Frank

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 21.08.2025

Viel zu verworren

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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Viel zu verworren
Inhalt:
Familie Hardcastle hat zu einem Ball nach Blackheath geladen. Der Abend endet in einer Katastrophe, den die Tochter des Hauses, Evelyn kommt zu Tode. Aiden Bishop soll den Mord ...

Viel zu verworren
Inhalt:
Familie Hardcastle hat zu einem Ball nach Blackheath geladen. Der Abend endet in einer Katastrophe, den die Tochter des Hauses, Evelyn kommt zu Tode. Aiden Bishop soll den Mord aufklären. Dazu wacht er immer wieder in einem anderen Körper auf und erlebt denselben Tag mit anderen Augen.
Meine Meinung:
Ich bin wirklich froh, dass dies nicht das erste Buch von Stuart Turton war, das ich gelesen habe. Denn sonst hätte ich garantiert kein weiteres in die Hand genommen, was sehr schade gewesen wäre, denn die später erschienen haben mir durchaus gut gefallen.
Die Idee dieses Romans ist zwar nicht schlecht, aber die Umsetzung konnte mich gar nicht begeistern. Die Handlung ist viel zu verworren, um ihr entspannt folgen zu können.
Dadurch dass immer wieder derselbe Tag beschrieben ist mit denselben Ereignissen, nur eben aus einer anderen Perspektive, kommt schnell Langeweile auf und es zieht sich wie Kaugummi. Erst im letzten Drittel (von immerhin gut 600 Seiten) werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und es kommt Spannung auf.
Mehr als einmal war ich kurz davor abzubrechen. Ich habe mich zum Durchhalten gezwungen, aber jetzt bin ich froh, dass ich es geschafft habe.
★★☆☆☆

Veröffentlicht am 07.04.2025

Es bleiben zu viele Fragezeichen

Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland
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Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: C.Bertelsmann Verlag (24. Juli 2024)
ISBN-13: 978-3570105009
Originaltitel: The cautious traveller's guide to the wastelands
Übersetzung: Claudia Feldmann
Preis: 24,00 ...

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: C.Bertelsmann Verlag (24. Juli 2024)
ISBN-13: 978-3570105009
Originaltitel: The cautious traveller's guide to the wastelands
Übersetzung: Claudia Feldmann
Preis: 24,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Es bleiben zu viele Fragezeichen

Inhalt:
Ende des 19. Jahrhunderts. Der Transsibirien-Express verkehrt zwischen Peking und Moskau. Auf seiner Fahrt durchquert er das berüchtigte Ödland, eine gefährliche, unerforschte Wildnis, die sich anscheinend immer mehr gegen Eindringlinge wehrt. Es gibt Grund zur Annahme, dass die Reise im Zug nicht mehr sicher ist. Werden die Reisenden diesmal noch ihr Ziel erreichen?

Meine Meinung:
Ich war zunächst begeistert von der tollen Aufmachung und dem hochkarätigen Schreibstil von Sarah Brooks. Voller Enthusiasmus begab ich mich zu den anderen Reisenden in den Zug, hielt mich mal in der ersten, mal in der dritten Klasse auf und belauschte die Passagiere bei ihren Gesprächen und Tätigkeiten. Was anfangs noch interessant ist, wird leider bald langweilig. Es geschieht nicht so wahnsinnig viel, und das, was geschieht, hat mich mehr verwirrt als aufgeklärt. Die Handlung erinnerte mich mehr und mehr an einen wirren Traum.

Der Roman hat Krimi-Elemente, Fantasy-Anteile und Gesellschaftskritik - von allem ein bisschen, aber nichts richtig. Die Zahl der Reisenden ist groß, entsprechend wenig Tiefe erhalten die einzelnen Personen. Sie bleiben bis zum Schluss blass und zum Teil auch austauschbar, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. Die ganze Zeit fragte ich mich, was die Autorin mir sagen will. Was sind die Schrecken des Ödlands? Gibt es sie wirklich, oder sind sie nur ein Mythos, warum auch immer? Erst gegen Ende wird es ein bisschen klarer, aber es bleiben einfach zu viele Fragen offen.

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 10.04.2024

War leider nicht meins

Ultimatum
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aschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Penguin (12. Juli 2021)
ISBN-13: 978-3328107156
Preis: 10,00 €
auch als E-Book erhältlich

War leider nicht meins

Inhalt:
In Berlin wird der Mann der Kanzlerin entführt. ...

aschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Penguin (12. Juli 2021)
ISBN-13: 978-3328107156
Preis: 10,00 €
auch als E-Book erhältlich

War leider nicht meins

Inhalt:
In Berlin wird der Mann der Kanzlerin entführt. Die Entführer verlangen Unmögliches. Als nächstes ist die Frau des französischen Präsidenten dran. Auch eine weitere Frau und ihr Sohn werden entführt. Und die Leichen russischer Funktionäre stapeln sich bald. Erster Hauptkommissar de Both und sein Team ermitteln gegen alle Widerstände …

Meine Meinung:
Da ich von Christian v. Ditfurth schon viel Gutes gehört hatte, habe ich mir dieses Buch aus dem Fundus meines Sohnes geschnappt, um mir ein eigenes Bild zu machen. Hätte ich es doch nur bleiben lassen! Es war vergeudete Lesezeit.

Dabei beginnt die Story noch ziemlich spannend und vielversprechend. Doch bald verpufft die Spannung einfach und es zieht sich bis zum Ende zäh dahin. Am Schluss bleibt dann leider einiges - sogar Wesentliches - auch noch vollkommen offen. Da fühlte ich mich schon ein wenig veräppelt.

Schon der stakkatoartige Schreibstil war nicht wirklich meins. Abgehackte Sätze, die eigentlich durch Kommata und Verben verbunden gehören. 228 Kapitel auf 446 Seiten mit ständigem Perspektivwechsel und einer Vielzahl von handelnden oder schwafelnden Personen. Da kam bei mir kein Lesefluss auf. So war das Buch leider eine Enttäuschung.

Die Reihe:
1. Heldenfabrik
2. Zwei Sekunden
3. Giftflut
4. Schattenmänner
5. Ultimatum
6. Terrorland
7. Endzeit

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 19.02.2024

Es zieht sich ...

Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild
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Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Knaur (2. Mai 2017)
ISBN-13: 978-3426520321
Preis: 11,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Es zieht sich …

Inhalt:
Dem Bürgermeister des kleinen Örtchens Fragolin ...

Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Knaur (2. Mai 2017)
ISBN-13: 978-3426520321
Preis: 11,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Es zieht sich …

Inhalt:
Dem Bürgermeister des kleinen Örtchens Fragolin in der Provence wurde ein bisher unbekannter Matisse angeboten. Dieser würde gut in das neu eröffnete Matisse-Museum passen. Doch dummerweise stellt er sich als Fälschung heraus und nicht nur das: in dem Bild ist ein Hilferuf versteckt. Madame le Commissaire Isabelle Bonnet und ihr Assistent Apollinaire machen sich auf die Suche nach einem entführten Kunstfälscher. Zu allem Überfluss soll Bonnet auch noch den mysteriösen Tod eines Pariser Politikers aufklären.

Meine Meinung:
Der 4. Band dieser Reihe war für mich der erste und wahrscheinlich auch der letzte. Es gibt wahrlich ansprechendere Provence-Krimis - zumindest ansprechender für mich.

Die Kommissarin ging mir ganz schnell auf die Nerven. Über ihren Assistenten und seine Tollpatschigkeit macht sie sich lustig. Dagegen sterben wegen ihres eigenen Unvermögens Menschen. Auch ihren Männergeschichten, die allerdings nicht wirklich ins Rollen kommen, konnte ich nichts abgewinnen. Es war mir einfach schleierhaft, warum die Männer ihr nachrennen und sich alles gefallen lassen.

Die Handlung ist wenigstens in sich logisch, wenn auch nicht besonders spannend. Ein paar Wendungen gibt es auch; überraschen konnten sie mich allerdings nicht.

★★☆☆☆

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  • Charaktere