Witzig und bewegend, echt Lia Scott eben.
SturmjahreIn Teil 3 der Sturmjahre um die sympathische Familie Denon geht es um den ältesten Sohn, Keillan. Auch er hat es endlich geschafft und ist nach Kriegsgefangenschaft wieder in seine Heimat zurückgekehrt, ...
In Teil 3 der Sturmjahre um die sympathische Familie Denon geht es um den ältesten Sohn, Keillan. Auch er hat es endlich geschafft und ist nach Kriegsgefangenschaft wieder in seine Heimat zurückgekehrt, den kleinen schottischen Ort Foxgirth.
Keillan ist ein Ehrenmann, dem die Geschäfte seiner Geschwister mit Alkoholschmuggel gehörig gegen den Strich gehen. Aber noch während er darüber nachdenkt, was er mit seinem Leben anstellen möchte, bringt ein Wirbelwind namens Isabella seine Ruhe gehörig durcheinander.
Isabella und Keillan, zwei wie Feuer und Wasser und trotzdem hat es die Autorin wieder geschafft, dass ich mit den beiden mitfiebere und auf ein Happyend hoffe.
Isabella, die verwöhnte Prinzessin, die in einem goldenen Käfig aufgewachsen ist und doch nichts anderes verspürt als den Wunsch nach Freiheit. Für Frauen war ein selbstbestimmtes Leben damals noch nicht möglich und ich bin wieder einmal froh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Und Keillan, der aufrechte Soldat, den sein Ehrenwort gegenüber einer jungen Frau in eine schier ausweglose Situation bringt. Ich mag Keillan, den scheinbar nichts aus seiner stoischen Gelassenheit zu bringen scheint und wie Isabella ihn zu Dingen treibt, die ihn herausfordern und über sich hinauswachsen lassen.
Die Geschichte umfasst rund 550 Seiten und doch habe ich mich keine einzige Minute gelangweilt. Ich kann mich ausgezeichnet in diese Zeit hineinversetzen, verschlinge das Buch förmlich und freue mich über die Entwicklung der Protagonisten.
Immer wieder bringt mich die Autorin zum Schmunzeln und ich bin schon sehr gespannt, wie es im vierten Band weitergehen wird.