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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2024

Witzig und bewegend, echt Lia Scott eben.

Sturmjahre
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In Teil 3 der Sturmjahre um die sympathische Familie Denon geht es um den ältesten Sohn, Keillan. Auch er hat es endlich geschafft und ist nach Kriegsgefangenschaft wieder in seine Heimat zurückgekehrt, ...

In Teil 3 der Sturmjahre um die sympathische Familie Denon geht es um den ältesten Sohn, Keillan. Auch er hat es endlich geschafft und ist nach Kriegsgefangenschaft wieder in seine Heimat zurückgekehrt, den kleinen schottischen Ort Foxgirth.

Keillan ist ein Ehrenmann, dem die Geschäfte seiner Geschwister mit Alkoholschmuggel gehörig gegen den Strich gehen. Aber noch während er darüber nachdenkt, was er mit seinem Leben anstellen möchte, bringt ein Wirbelwind namens Isabella seine Ruhe gehörig durcheinander.

Isabella und Keillan, zwei wie Feuer und Wasser und trotzdem hat es die Autorin wieder geschafft, dass ich mit den beiden mitfiebere und auf ein Happyend hoffe.

Isabella, die verwöhnte Prinzessin, die in einem goldenen Käfig aufgewachsen ist und doch nichts anderes verspürt als den Wunsch nach Freiheit. Für Frauen war ein selbstbestimmtes Leben damals noch nicht möglich und ich bin wieder einmal froh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.

Und Keillan, der aufrechte Soldat, den sein Ehrenwort gegenüber einer jungen Frau in eine schier ausweglose Situation bringt. Ich mag Keillan, den scheinbar nichts aus seiner stoischen Gelassenheit zu bringen scheint und wie Isabella ihn zu Dingen treibt, die ihn herausfordern und über sich hinauswachsen lassen.

Die Geschichte umfasst rund 550 Seiten und doch habe ich mich keine einzige Minute gelangweilt. Ich kann mich ausgezeichnet in diese Zeit hineinversetzen, verschlinge das Buch förmlich und freue mich über die Entwicklung der Protagonisten.

Immer wieder bringt mich die Autorin zum Schmunzeln und ich bin schon sehr gespannt, wie es im vierten Band weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Die Schatten der Vergangenheit drängen ans Licht.

Wie Spuren am See - Die Rückkehr
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In Teil 2 der Bodensee-Saga erfahren wir wieder mehr über das Leben von Ada, der Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war und ihre Liebe zu einer Frau geheim halten musste. Isabelle, die Enkelin ihrer geliebten ...

In Teil 2 der Bodensee-Saga erfahren wir wieder mehr über das Leben von Ada, der Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war und ihre Liebe zu einer Frau geheim halten musste. Isabelle, die Enkelin ihrer geliebten Maria fühlt sich wohl in der Seerosen-Villa, die sie von der ihr bisher unbekannten Ada geerbt hat. Gekonnt vermischt die Autorin wieder Rückblenden zu der damaligen Zeit mit den aktuellen Geschehnissen am Bodensee.

Ich liebe es, von geheimnisvollen Sagen zu lesen und freue mich über den liebevollen Umgang von Isabelle und Chris, die sich in Band 1 gefunden haben. Doch wer ist diese Fremde, die Zuflucht bei ihnen sucht?

Sibylle Baillon beweist mit „Die Rückkehr“ mal wieder ihre Sprachgewalt. Ich bin fasziniert von ihrem mitreißenden Sprachstil, der Bilder vor meinen Augen entstehen und mich Teil der Geschichte werden lässt. Seite um Seite muss ich umblättern, um zu erfahren, wie es weitergeht. Die seltsamen Geschehnisse in Isabelles Leben reißen mich in eine Achterbahnfahrt der Gefühle und lassen mich die Luft anhalten, das ist Spannung pur.

Wenn ich die letzte Seite gelesen habe und gerne noch in der Geschichte verweilen möchte, dann hat die Autorin alles richtig gemacht. Ich habe den Ausflug an das schwäbische Meer sehr genossen und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht mit der Bodensee-Saga.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Eine Liebeserklärung an ein mir bisher fremdes Land

Datteleis und Sternenfunkeln
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Aufgrund der aktuellen Lage ist eine Reise nach Israel nicht wirklich zu empfehlen, umso schöner, dass ich mit Sandra Diemer und dem Flamingotales Verlag in dieses mir noch unbekannte Land reisen darf ...

Aufgrund der aktuellen Lage ist eine Reise nach Israel nicht wirklich zu empfehlen, umso schöner, dass ich mit Sandra Diemer und dem Flamingotales Verlag in dieses mir noch unbekannte Land reisen darf 😍.

Für Isabelle aus Bayern geht ein Traum in Erfüllung. Endlich zahlt sich die harte Zeit des Studiums und Lernens aus, sie ist auf dem Weg nach Tel Aviv und freut sich auf ihre neue Stelle im Marketing. In Isabelles Familie stehen Karriere und der berufliche Erfolg an oberster Stelle.

Die Belohnung für lange Arbeitsstunden sind eine schicke Unterkunft, ein großzügiges Gehalt und Afterworkpartys mit den Kollegen, sowie Besuche in den angesagtesten Boutiquen.

Doch dann lernt Isabelle Eilon kennen und der junge Israeli zeigt ihr ganz andere Seiten seines Landes. Eilon ist das Gegenteil von Isabelle. Für ihn steht nach einem einschneidenden Erlebnis der Genuss am Leben im Vordergrund, die Freiheit, selbst zu entscheiden, was er tun möchte, ohne an äußere Zwänge gebunden zu sein, ein Freigeist und Lebenskünstler. Materieller Erfolg ist ihm nicht wichtig, dafür möchte er seine Work-Life-Balance nicht opfern.

Ich bin da ein wenig hin und hergerissen. Das unbedingte Streben nach Erfolg, dem einige alles unterordnen und dann womöglich auch mit ihrer Gesundheit bezahlen, halte ich auch nicht für den richtigen Weg. Andererseits können wir ja nicht alle Surflehrer werden und den ganzen Tag am Strand abhängen. 😉 Das Wichtigste ist für mich, dass ich mit Freude bei der Arbeit bin.

Ich habe einiges über Israel erfahren. Mir war nicht bewusst, dass im Winter angenehme 20 Grad zu erwarten sind. Bei Badeurlaub hätte ich jetzt nicht an Israel gedacht, aber dieses Land verfügt über tolle Strände. Aufgrund der hohen Hightech und Start Up-Dichte hat Tel Aviv den Beinamen Silicon Wadi erhalten. Ich stelle fest, dass ich eigentlich überhaupt nichts über Israel weiß, außer der schwierigen politischen Lage und lasse mich gerne von Eilon mitnehmen, der Isabelle und mir sein Land zeigt.

Natürlich ist seine Sichtweise eine subjektive, aber in Datteleis und Sternenfunkeln geht es ja auch nicht um Politik, sondern um eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen zwei ungleichen Menschen, die sich trotz aller Unterschiede sehr zueinander hingezogen fühlen. Gemeinsam reisen wir auch ans Tote Meer und genießen das schwerelose Schweben im Wasser.

Die Autorin schreibt wie gewohnt gefühlvoll und lässt mich mal wieder Innehalten im Alltag und darüber nachdenken, was mir Freiheit bedeutet.

Datteleis und Sternenfunkeln ist ein modernes Märchen, welches mich in eine fremde Welt entführt und mir ein paar Stunden Glück schenkt.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Spannender Krimi aus Oberösterreich

Ein Toter im Inn
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Ein Toter im Inn ist mein erster Krimi aus dieser Reihe. Ein Eyecatcher ist das witzige Cover, welches mir wie die meisten der Cover aus dem Emons Verlag zugerufen hat „lies mich“.

Die Geschichte beginnt ...

Ein Toter im Inn ist mein erster Krimi aus dieser Reihe. Ein Eyecatcher ist das witzige Cover, welches mir wie die meisten der Cover aus dem Emons Verlag zugerufen hat „lies mich“.

Die Geschichte beginnt ganz harmlos mit einer Hochzeit, wobei, so ganz harmlos dann doch nicht, denn es sind schon auch sehr spezielle Gäste eingeladen. Sepp, der Bräutigam, hat eine Vergangenheit als Bordellbesitzer und so wundert es nicht, dass einige Größen aus dem Rotlichtmilieu zu den Gästen zählen.

Doch die bulligen Typen „mit dem Aussehen eines Dobermannes“ wissen sich zu benehmen und es wird eine feucht-fröhliche Hochzeit. Als aber am nächsten Morgen einer der Gäste tot aufgefunden wird, beginnt Rosi sofort mit den Ermittlungen, es ist ja schließlich nicht ihr erster Fall.

Ein Toter im Inn ist spannend, es bleibt nicht bei nur einer Leiche und die Todesarten sind geradezu martialisch. Für Zartbesaitete, die kein Blut sehen können, ist das Buch eher nicht geeignet, aber ich konnte nicht aufhören zu lesen, sondern musste unbedingt erfahren, warum diese Menschen hingerichtet wurden. Kleine Verschnaufpausen von den Verbrechen gewährt die Autorin durch ihre humorvolle Schreibweise und anders als die Rosi hätte ich mich über jede Menge Reisegutscheine sehr gefreut 😉.

Sehr gut gefallen hat mir auch, dass zu Beginn jeden Kapitels kleine Tipps der Kräuterrosi vorangestellt sind, den ein oder anderen werde ich bestimmt mal ausprobieren.

Sehr gerne empfehle ich „Ein Toter im Inn“ weiter und bin schon gespannt, wie es mit Rosi und ihrem Sepp im Innviertel weitergeht.

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Veröffentlicht am 25.02.2024

Sag´s mit Blumen

Sweet Valentine / Liebesglück und Flowerpower
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Bereits zum vierten Mal reise ich nach Valentine, diesem kleinen gemütlichen Städtchen in Vermont und helfe der Rentner-Gang, Singles unter die Haube zu bringen. Mittlerweile fühle ich mich in Valentine ...

Bereits zum vierten Mal reise ich nach Valentine, diesem kleinen gemütlichen Städtchen in Vermont und helfe der Rentner-Gang, Singles unter die Haube zu bringen. Mittlerweile fühle ich mich in Valentine schon fast wie zuhause und kenne bereits die meisten Bewohner. Allen voran natürlich den Bürgermeister, der Valentine zu einem Mekka für Verliebte machen möchte. Oder die Rentner-Gang mit Mrs. March, die mit ihrer scharfen Zunge jede Situation treffend seziert, was mich köstlich amüsiert, solange ich nicht selbst ihr Opfer bin. Und ihr süßer Verehrer Reginald, der meint, dass man auch mit Gebiss und Hüftproblemen nie zu alt für die Liebe ist.

Ethan unter die Haube zu bringen, erweist sich überraschenderweise als schwer. Eigentlich ist Ethan ein herzensguter Kerl, empathisch und hilfsbereit, aber leider hat er sich in die falsche Frau verguckt.

Während er seiner Angebeteten zweimal wöchentlich Blumen schenkt und andere Aufmerksamkeiten zukommen lässt, genießt diese zwar die Annehmlichkeiten, denkt aber nicht daran, sein Werben zu erhören.

Ivy, die die Blumensträuße für Ethan liebevoll zusammenstellt, würde viel besser zu ihm passen als seine kaltherzige Kollegin, aber Ivy hat ganz andere Probleme.

Die Autorin hat mit Valentine einen Wohlfühlort geschaffen, den ich nicht mehr missen möchte. Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind die Pfeiler, auf denen die Dorfgemeinschaft basiert und erinnert mich daran, was wirklich wichtig ist im Leben. In Valentine ist kein Platz für Neid und Zwietracht und natürlich muss die Liebe siegen. Doch bis die Protagonisten auch von ihrem Glück überzeugt sind, bedarf es viel Humor, aufregenden Zwischenfällen und der wunderbaren Landschaft der Green Mountains.

Sehr gut gefallen haben mir auch die Erläuterungen von Ivy zu den Bedeutungen der unterschiedlichen Blumen, einfach unglaublich was man alles mit Blumen ausdrücken kann.

Ich hatte wieder sehr viel Spaß, viel zu schnell schon hatte ich Band 4 ausgelesen, aber wie gut, dass in Kürze bereits der nächste Dorfbewohner unter die Haube gebracht wird.

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