Solider historischer Roman mit Fokus auf die Protagonisten. Authentische Sprache, überraschendes End
Die BeutelschneiderinHelga Glaesener hat mit der Beutelschneiderin wieder einen unterhaltsamen historischen Roman abgeliefert.
Das Cover sehr ansprechend und der Klappentext machte mich neugierig und gleichzeitig wusste ich ...
Helga Glaesener hat mit der Beutelschneiderin wieder einen unterhaltsamen historischen Roman abgeliefert.
Das Cover sehr ansprechend und der Klappentext machte mich neugierig und gleichzeitig wusste ich irgendwie auch was drin stecken könnte.
Der Buchtitel ist passend gewählt.
Die historische Handlung spielt sich kurzzeitig in Nürnberg und hauptsächlich in Würzburg bzw. Umgebung ab.
Ich fand den Schreibstil sehr komplex und nicht so leicht zu lesen aber trotzdem gut verständlich.
Helga Glaesener schafft es mit ihrem Erzählstil ein historisches Ambiente zu schaffen.
Auch bedient sie sich einer authentischen Sprache die in diese Zeit passt.
Tolle Ortsbeschreibungen von Nürnberg die ich gut nachvollziehen konnte da ich dort lebe. So konnte ich auf den Wegen wandeln.
Im Buch liegt der Fokus sehr auf den Protagonisten und ihre persönlichen Erlebnisse unabhängig voneinander und auch miteinander.
Die Protagonistin Cressi ist sehr vorwitzig, intelligent und risikofreudig mit einem grossen Herz.
Und David ist ein bisschen unsicher ,herzensgut aber gleichzeitig hart.
Auch gibt noch viele andere verschiedene Charaktere die, die Handlung ein bisschen verwirrend gestalten und uns und die Protagonisten begleiten.
Die Handlungsstränge sind verschlungen führen zum Ende zusammen und münden in ein aufregendes Finale.
Verschiedene Hinweise auf die Bauernaufstände und das tägliche Gutsleben geben einen historischen Bezug im Buch.
Es gibt ein klärendes Nachwort was mir immer sehr gut gefällt um auf historische Ereignisse einzugehen.
Von mir gibt es für Die Beutelschneiderin 4 aufregende Sterne und natürlich werde ich wieder was von Helga Glaesener lesen.