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Veröffentlicht am 03.03.2024

Band 2 von Attika

Attika. Die Verteidiger Athens
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Klappentext:
Nur um Haaresbreite ist Athen 480 vor Christus einer Katastrophe entgangen – dank der todesmutigen
Krieger aus Sparta, die den Pass bei den Thermophylen lange genug gehalten hatten, um die ...

Klappentext:
Nur um Haaresbreite ist Athen 480 vor Christus einer Katastrophe entgangen – dank der todesmutigen
Krieger aus Sparta, die den Pass bei den Thermophylen lange genug gehalten hatten, um die Stadt zu
evakuieren.
Doch die persische Übermacht unter dem Großkönig Xerxes I. ist nach wie vor entschlossen, Griechenland
endgültig in die Knie zu zwingen. Und der griechische Feldherr Themistokles wird zwar vom Volk verehrt –
der Adel begegnet ihm jedoch immer wieder mit Misstrauen und Ablehnung. Mit nur 300 griechischen
Schiffen stellt Themistokles sich schließlich in der Meerenge von Salamis den 1.200 Kriegsschiffen der
Perser entgegen …

Conn Iggulden hat es wieder einmal geschafft, ein fesselndes historisches Epos zu erschaffen, das die Leser*innen in eine faszinierende antike Welt voller Intrigen, Kämpfe und politischer Machenschaften entführt.

Die Charaktere in Igguldens Buch Attika sind lebendig und facettenreich, wobei sowohl historische Figuren als auch fiktive Gestalten gleichermaßen überzeugend dargestellt werden. Besonders mitreißend ist die Art und Weise, wie Iggulden es schafft, die komplexen Beziehungen zwischen den Figuren darzustellen und ihre Motivationen und Ziele nachvollziehbar zu machen.

Die historische Genauigkeit des Buches ist bemerkenswert. Es ist offensichtlich, dass der Autor gründliche Recherchen betrieben hat, um die Zeitperiode und die Ereignisse genau wiederzugeben. Gleichzeitig gelingt es dem Autor die Geschichte mit einer packenden Handlung und einem flüssigen Erzählstil zu versehen, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht.

Die Actionszenen sind mitreißend und man spürt förmlich die Spannung und die Gefahr, während man mit den Kriegern Attikas mitfiebert. Gleichzeitig werden auch die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Zeit gekonnt eingeflochten, was dem Buch eine zusätzliche Authentizität verleiht.

Insgesamt ist das Buch ein beeindruckendes Werk und macht auch den zweiten Teil von Attika zu einem unvergesslichen Leseerlebnis für jeden Liebhaber historischer Romane.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Mord hinter den Kulissen

Mord im Filmstudio
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Klappentext:

Wien 1925: Im Schönbrunner Schlosstheater wird »Der Rosenkavalier« gedreht. Die Filmmusik stammt von Richard Strauss, das Libretto von Hugo von Hofmannsthal. Für die aufwendige Produktion ...

Klappentext:

Wien 1925: Im Schönbrunner Schlosstheater wird »Der Rosenkavalier« gedreht. Die Filmmusik stammt von Richard Strauss, das Libretto von Hugo von Hofmannsthal. Für die aufwendige Produktion werden Tausende Statisten benötigt; auch Ernestine und Anton sind mit von der Partie. Als am zweiten Drehtag die Hauptdarstellerin mit einem Seidenschal erdrosselt in ihrer Garderobe aufgefunden wird, machen sich die beiden auf Spurensuche – und kommen dem Täter dabei näher, als ihnen lieb ist.

"Mord im Filmstudio" ist der 8. Band von Beate Malys Wohlfühlkrimis aus Wien. Die Autorin entführt die Leserinnen in eine verspielte und korupte Welt der Filmbranche. Beate Maly erzählt in diesem fesselnden Krimi eine Geschichte voller Geheimnisse, Intrigen und unerwarteter Wendungen.

Die Charaktere in "Mord im Filmstudio" sind vielschichtig und authentisch. Die Protagonisten Ernestine und Anton sind eine starkes und gemütliches Hobby-Ermittlerpärchen, welche durch Zufall in einen Mordfall rutschen. Ihre Ermittlungen führen sie durch das mondäne Wien Anfang des 20. Jahrhunderts und durch malerische Berglandschaften mit dunklen Geheimnissen, während sie sich mit verdächtigen Zeugen und unerwarteten Hindernissen auseinandersetzen.

Beate Malys Schreibstil ist packend und atmosphärisch. Sie versteht es spielerisch diesem Wohlfühlkrimi Leben einzuhauchen. Ihre Beschreibungen sind lebendig und detailreich, und sie schafft es, eine Atmosphäre der Spannung und Heiterkeit aufzubauen, die bis zum Schluss anhält.

Die Handlung von "Mord im Filmstudio" ist voller unerwarteter Wendungen und überraschender Enthüllungen. Von geheimen Affären bis hin zu verdeckten Intrigen bietet dieser Krimi eine fesselnde und mitreißende Geschichte, die den Leser
innen bis zur letzten Seite in Atem hält.

Insgesamt ist dieser Roman ein packender und gemütlicher Krimi, der die Leser*innen auf eine spannende und lustige Reise durch das mondäne Wien mitnimmt. Mit seiner gut durchdachten Handlung, seinen liebevollen Charakteren und seiner atmosphärischen Beschreibung ist dieses Buch ein absolutes Muss für alle Wohlfühl-Krimifans.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 19.02.2024

Mord hinter den Kulissen

Mord im Filmstudio
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Klappentext:

Wien 1925: Im Schönbrunner Schlosstheater wird »Der Rosenkavalier« gedreht. Die Filmmusik stammt von Richard Strauss, das Libretto von Hugo von Hofmannsthal. Für die aufwendige Produktion ...

Klappentext:

Wien 1925: Im Schönbrunner Schlosstheater wird »Der Rosenkavalier« gedreht. Die Filmmusik stammt von Richard Strauss, das Libretto von Hugo von Hofmannsthal. Für die aufwendige Produktion werden Tausende Statisten benötigt; auch Ernestine und Anton sind mit von der Partie. Als am zweiten Drehtag die Hauptdarstellerin mit einem Seidenschal erdrosselt in ihrer Garderobe aufgefunden wird, machen sich die beiden auf Spurensuche – und kommen dem Täter dabei näher, als ihnen lieb ist.

"Mord im Filmstudio" ist der 8. Band von Beate Malys Wohlfühlkrimis aus Wien. Die Autorin entführt die Leserinnen in eine verspielte und korupte Welt der Filmbranche. Beate Maly erzählt in diesem fesselnden Krimi eine Geschichte voller Geheimnisse, Intrigen und unerwarteter Wendungen.

Die Charaktere in "Mord im Filmstudio" sind vielschichtig und authentisch. Die Protagonisten Ernestine und Anton sind eine starkes und gemütliches Hobby-Ermittlerpärchen, welche durch Zufall in einen Mordfall rutschen. Ihre Ermittlungen führen sie durch das mondäne Wien Anfang des 20. Jahrhunderts und durch malerische Berglandschaften mit dunklen Geheimnissen, während sie sich mit verdächtigen Zeugen und unerwarteten Hindernissen auseinandersetzen.

Beate Malys Schreibstil ist packend und atmosphärisch. Sie versteht es spielerisch diesem Wohlfühlkrimi Leben einzuhauchen. Ihre Beschreibungen sind lebendig und detailreich, und sie schafft es, eine Atmosphäre der Spannung und Heiterkeit aufzubauen, die bis zum Schluss anhält.

Die Handlung von "Mord im Filmstudio" ist voller unerwarteter Wendungen und überraschender Enthüllungen. Von geheimen Affären bis hin zu verdeckten Intrigen bietet dieser Krimi eine fesselnde und mitreißende Geschichte, die den Leser
innen bis zur letzten Seite in Atem hält.

Insgesamt ist dieser Roman ein packender und gemütlicher Krimi, der die Leser*innen auf eine spannende und lustige Reise durch das mondäne Wien mitnimmt. Mit seiner gut durchdachten Handlung, seinen liebevollen Charakteren und seiner atmosphärischen Beschreibung ist dieses Buch ein absolutes Muss für alle Wohlfühl-Krimifans.

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Veröffentlicht am 13.02.2024

Eine herzergreifende Geschichte zweier Mädchen im besetzten Krakau

Das Mädchen mit dem blauen Stern
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Klappentext:

Krakau, 1942: Als die Nazis im jüdischen Ghetto eine Razzia durchführen, bleibt Sadie und ihrer Familie nur die Flucht in die Kanalisation. In der Finsternis unterhalb der Stadt sehnt sich ...

Klappentext:

Krakau, 1942: Als die Nazis im jüdischen Ghetto eine Razzia durchführen, bleibt Sadie und ihrer Familie nur die Flucht in die Kanalisation. In der Finsternis unterhalb der Stadt sehnt sich Sadie nach Licht und den glücklichen Tagen ihrer Kindheit. Auf einem ihrer Streifzüge in den Tunneln schaut sie durch ein Gitter hinauf nach draußen und entdeckt ein Mädchen, das auf dem Markt Blumen kauft. Eine Freundschaft scheint nahezu unmöglich, doch allen Gefahren zum Trotz beschließt die 18-jährige Ella, Sadie zu helfen ...



"Das Mädchen mit den blauen Stern" von Pam Jenoff ist ein fesselnder und bewegender historischer Roman, der während des Zweiten Weltkriegs in Krakau spielt. Das Buch erzählt die Geschichte von Sadie, einem jüdischen Mädchen, das während der NS-Zeit in Krakau vor dem Regime flüchtet und in der Kanalisation von Krakau ums Überleben kämpft. Während der aufwühlenden und traumatisierenden Wochen im Untergrund, lernt Sadie Ella kennen, ein polnisches Mädchen, welches über einen Gullideckel mit der jüdischen Sadie Kontakt aufnimmt. Schon bald entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden Mädchen, welche früher oder später auf die Grenzen des Möglichen stößt.

"Das Mädchen mit dem blauen Stern " ist eine bewegende und faszinierende Erzählung, die teilweise auf wahren Begebenheiten basiert und den Leserinnen einen tiefen Einblick in das besetzte Krakau des zweiten Weltkriegs bietet. Der Autorin gelingt es, die Atmosphäre und die Stimmung dieser Zeit glaubwürdig einzufangen und im Leben der geflüchteten Juden, sowie im Alltagsleben von Krakau abzutauchen.

Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie "Das Mädchen mit dem blauen Stern" die Bedeutung von Freundschaft und Hilfe in den Mittelpunkt stellt. Ella tut alles um Sadie zu helfen, obwohl sie sich selbst in große Gefahr begibt.

Der Roman ist äußerst berührend und kann starke emotionale Reaktionen bei den Leser
innen auslösen. Die Handlung ist sowohl herzzerreißend als auch inspirierend und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

"Das Mädchen mit dem blauen Stern" ist nicht nur ein Buch, welches voller Emotionen und historischen Begebenheiten strotzt. Die Geschichte von Sadie und Ella wird den Leser*innen noch lange im Gedächtnis bleiben und ist somit schon jetzt einer meiner Lieblinge, was historische Romane angeht.

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Veröffentlicht am 11.02.2024

Es geht endlich weiter...

Die vermisste Tochter
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Klappentext:

London in der Gegenwart. Es beginnt mit einer kleinen hölzernen Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter und der Zeichnung eines Familienwappens: Claudia fällt ein geheimnisvolles Erbstück ...

Klappentext:

London in der Gegenwart. Es beginnt mit einer kleinen hölzernen Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter und der Zeichnung eines Familienwappens: Claudia fällt ein geheimnisvolles Erbstück in die Hände und ihre Neugier ist geweckt – ist das der Schlüssel, um endlich mehr über das Leben ihrer verstorbenen Großmutter zu erfahren? Ihre Nachforschungen stoßen sie auf die kubanische Familie Diaz, der in den 1950er-Jahren eine große Zuckerrohrplantage gehörte. Kurzentschlossen fliegt Claudia nach Havanna, um mehr über die Vergangenheit ihrer Familie zu erfahren. Kaum angekommen ist sie wie verzaubert von der quirligen, vor Lebensfreude sprudelnden Stadt und spürt eine ungekannte Verbundenheit mit dem Land und seinen Bewohnern. Als sie den Koch Mateo trifft, zeigt dieser ihr nicht nur das beste Street Food von Havanna, sondern hilft ihr auch dabei, dem Geheimnis um ihre Großmutter auf die Spur zu kommen. Gemeinsam machen sie sich auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit, in das opulente und leidenschaftliche Kuba der 1950er Jahre.

"Die vermisste Tochter" von Soraya Lane ist der der zweite Band einer spannenden Saga von mehreren Waisenkindern, die auf der Suche nach Ihrer Familie sind. Wer die Romane von Lucinda Riley kennt, dem kommt die Thematik nicht neu vor. Ich musste sofort an die phänomenalen Romane dieser Schriftstellerin denken und habe zu diesem Roman gegriffen. Meine Erwartungen wurden wieder nicht enttäuscht. Auch wenn Die Autorin hier einen ganz anderen Ansatzpunkt wählt, ähneln sich die Romane sehr untereinander.

Wir begeben uns auf eine romantische Reise durch Kuba mit Claudia, einer vom Burnout getriebenen jungen Frau, die auf der Suche nach ihrem Sinn des Lebens sucht. Es scheint als ob Claudia mit einer neuen Geschäftsidee Fuß im Leben gefasst zu haben, da begibt auch sie sich auf die mysteriöse Suche auf die Wurzeln ihrer Großmutter.

Wer auf romantische Romane mit Familiengeheimnis steht, ist hier genau richtig. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen.

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