Ich lese Anthologien wirklich gerne. Man bekommt einen Überblick über verschiedene Autoren und kann sich entscheiden ob man mehr von Ihnen lesen möchte.
Was mir aber, bis heute, noch nicht passiert ist: ...
Ich lese Anthologien wirklich gerne. Man bekommt einen Überblick über verschiedene Autoren und kann sich entscheiden ob man mehr von Ihnen lesen möchte.
Was mir aber, bis heute, noch nicht passiert ist: Eine Anthologie bei der mich jede Geschichte fesseln konnte und ich von jedem Autor, von jeder Autorin mehr lesen möchte. "When Flames Burn Brighter" ist das gelungen. Auch wenn ich bei manchen Geschichten am Anfang Zweifel hatte ob das so mein Ding ist, nach kurzer Zeit hat mich jede einzelne Geschichte gepackt, habe ich jede geliebt, wollte mehr.
Die Sammlung zum Thema Feuer, in der es um Phönix, Feuergeister, Drachen, Zeitreisende und vieles mehr zum Thema geht ist genial und abwechslungsreich zusammengestellt und bietet alles was das Herz eines Feuerliebenden Reisenden durch fantastische Welten höher schlagen lässt.
Ganz große Leseempfehlung
Wunderschönes Buch dass ich sehr gerne gelesen habe. Der Poetische Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an angezogen. Ich war sofort mitten drin in der Geschichte und konnte das Buch kaum zur Seite ...
Wunderschönes Buch dass ich sehr gerne gelesen habe. Der Poetische Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an angezogen. Ich war sofort mitten drin in der Geschichte und konnte das Buch kaum zur Seite legen weil ich wissen wollte wie es mit Maren weitergeht. Ich habe im Laufe der Geschichte ein sehr - emotionales Verhältnis zu den Protagonisten aufgebaut. Die Autorin hält einige Überraschungen für den Leser parat und viele Dinge waren für mich so nicht vorhersehbar. Das Lesen hat, trotz ernster Themen, großen Spaß gemacht und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung
Achtung! Bitte unbedingt die Triggerwarnung der Autorin lesen!!!
Die Tage werden länger, es wird wärmer und uns zieht es wieder ins Freie. Wir fangen an Ferienpläne zu machen und suchen nach Ausflugstipps. Viele Gründe also um euch die Kinderreiseführer
von Biber & ...
Die Tage werden länger, es wird wärmer und uns zieht es wieder ins Freie. Wir fangen an Ferienpläne zu machen und suchen nach Ausflugstipps. Viele Gründe also um euch die Kinderreiseführer
von Biber & Butzemann ans Herz zu legen.
Die Lilly und Nikolas Bücher aus dem Hause Biber und Butzemann sind bei uns eigentlich immer Teil unserer Reiseplanung seitdem wir das erste Buch „Abenteuer auf Rügen“ gekauft haben.
Eingewoben in eine Feriengeschichte halten sie immer spannende Reise- und Ausflugstips parat.
Mit „Abenteuer zwischen Taunus und Wetterau“ von Marsha Kömpel haben wir nun zum ersten Mal einen Kinderreiseführer der hier bei uns in der Region spielt gelesen. Einige der Sehenswürdigkeiten kannten wir schon, die anderen werden wir nach der Lektüre definitiv noch besuchen.
Mit ihrem lockeren und flotten Schreibstil gelingt es der Autorin den Leser von Beginn an in die Geschichte zu ziehen. Eingebettet in eine Rahmenhandlung (Lilly und Nikolas besuchen zusammen mit ihrem Vater dessen alten Studienfreund und machen einen Fund, der geheim bleiben muss und dessen Herkunft sie enträtseln wollen) besuchen die Kinder verschiedene Ausflugsziele und erfahren allerhand wissenswertes über Kelten, Römer und die Geschichte der Wetterau. Sehr lehrreich und spannend aber nie belehrend schreibt Marsha Kömpel über die Region und fängt dabei bestens das Lokalkolorit der Gegend ein. Die Figuren werden liebevoll beschrieben und sind dem Leser sofort sympathisch. Man fiebert direkt mit Lilly und Nikolas mit was es mit dem geheimnisvollen Schatz auf sich hat und lernt durch sie die Gegend und ihre Sehenswürdigkeiten kennen. Die wunderschönen Illustrationen von Manja Adamson tun ihr übriges damit dem Leser das Buch vollends ans Herz wächst.
Fazit: Eine tolle, gut recherchierte Geschichte, wunderschöne Illustrationen und am Ende noch ein sehr informatives Verzeichnis der beschriebenen Ausflugsziele. Eine Karte der Umgebung vorne im Buch und ein Rezept für die berühmte „Grüne Soße“ runden das Buch ab. Eine erstklassige Wahl wenn man vorhat, die Gegend zu besuchen.
Auch bei diesem zweiten Band der Wohlleben Saga ist mir der Einstieg wieder sehr leicht gefallen. Ich war sofort wieder mitten in der Geschichte wozu die tolle Figurenzeichnung und der wunderbar leichte ...
Auch bei diesem zweiten Band der Wohlleben Saga ist mir der Einstieg wieder sehr leicht gefallen. Ich war sofort wieder mitten in der Geschichte wozu die tolle Figurenzeichnung und der wunderbar leichte Schreibstil der Autorin beigetragen hat.
Der Roman setzt nach der Hochzeit der jüngsten Tochter Fanny ein, deren Mann in den Krieg gegen Napoleon ziehen musste. Es gibt drei Haupt Erzählstränge: Die Erlebnissen der beiden Töchter Fanny und Sophie (aus England ins heimische Wien geflüchtet), die sich mit ihren Eltern in die Sommerfrische nach Schönbrunn zurückziehen und dabei allerlei Irrungen und Wirrungen überstehen müssen. Dann die Erfahrungen die der Sohn Georg in der Armee macht und schließlich die Geschehnisse im Webermilieu an denen die Autorin der Leser durch Emilia teilhaben lässt.
Auch wenn Sophie immer noch meine Lieblingsfigur ist konnte ich auch zu allen anderen Personen sehr leicht ein gutes Verhältnis aufbauen und habe mit ihnen mitgefiebert und mich tief in ihre Geschichte sinken lassen können.
Auch dieser Band zeichnet sich wieder durch ausgezeichnete Recherche und gute Milieuschilderungen aus. Ich war direkt zuhause sowohl in der Welt des Adels als auch im Milieu der Tuchweberei. Dieser letztgenannte Seitenstrang hatte mir am Anfang etwas Magenschmerzen bereitet als beschrieben wurde, wie der Fabrikantensohn mit den Weberinnen umgeht. Allerdings wurde dieser Teil der Erzählung von der Autorin so genial aufgelöst das mir am Ende die Lachtränen kamen. Chapeau Frau Baumgartner, damit hatte ich nicht gerechnet.
Die Ausflüge in die Welt der Mode machen ebenfalls sehr viel Spaß und man lernt eine Menge über die Kleidung der damaligen Zeit. Man merkt wie wichtig es den Damen der Gesellschaft war, gut und modisch gekleidet zu sein und welch große Rolle die richtige Garderobe spielte. Hier habe ich das Glossar am Ende des Buches als sehr hilfreich empfunden.
Alles in Allem hat mir auch dieser Teil wieder sehr gut gefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, habe ab und an ein Tränchen verdrückt und manches Mal sehr herzhaft gelacht. Ich empfehle es sehr gerne weiter und freue mit Band 3 („Der Blumenkavalier“) wieder ins alte Wien und zu den Wohllebens zurückzukehren.
Mit ihrem flüssigen Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht, sofort in dem Roman zu versinken. Schon die Eingangsszene, in der wir die Töchter Fanny und Sophie sowie ihre Mutter, Gräfin Wohlleben ...
Mit ihrem flüssigen Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht, sofort in dem Roman zu versinken. Schon die Eingangsszene, in der wir die Töchter Fanny und Sophie sowie ihre Mutter, Gräfin Wohlleben kennenlernen, hat mich begeistert. (Im letzten Kapitel schlägt die Autorin übrigens eine gekonnte Brücke zu ebendieser Szene und macht damit das ganze Buch für mich rund.)
Erzählt wird die Geschichte der Wieder Adelsfamilie von Wohlleben, Der Vater ist selten präsent da er bei Hofe sehr beschäftigt ist, die Mutter, die es hasst wenn über Politik gesprochen wird, geht ganz in den gesellschaftlichen Verpflichtungen und der Erziehung der Töchter auf. Sohn Georg, ein schneidiger Offizier geht seine eigenen Wege. Sophie, die älteste Tochter, möchte gerne reisen und die Welt entdecken. Fanny, das Nesthäkchen hat vordergründig nur ihr Vergnügen im Sinn und fiebert ihrer Einführung in die Gesellschaft entgegen.
Erzählt werden die gesellschaftlichen (und amourösen) Abenteuer der drei Kinder und ihre persönliche Entwicklung. Die Autorin hat es geschafft, dass ich zu jedem der drei eine persönliche Beziehung aufbauen konnte und ihnen gespannt auf ihrem Weg gefolgt bin.
Auch die Beschreibung des Wiener Kongresses hat mich sehr begeistert. Ich konnte mir aufgrund der detaillierten Schilderungen alles sehr gut vorstellen. So fand ich es zum Beispiel toll, dass Sophie und Fanny immer Hochdeutsch sprechen während Georg manchmal in den Wieder Dialekt verfällt. Auch die liebevollen kleinen, leicht dahingeworfenen Beschreibungen (Konzert Franz Schubert, „Meister Goethe) machen es dem Leser leicht sich in diese Epoche zu versetzen. An vielen kleinen Details wie diesen merkt man, dass die Autorin sich sehr genau mit dieser Zeit beschäftigt hat und ihr Wissen nun mit dem Leser teilt ohne jedoch langweilig und belehrend zu wirken.
Alles in allem hat mir das Buch wunderbar gefallen. Es ist ein zauberhafter historischer Roman der den Geist dieser längst vergangenen Zeit wunderbar einfängt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und freue mich darauf im nächsten Band („Seidenwalzer“) wieder an die Seite der Familie von Wohlleben zurückzukehren.