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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2017

Interessanter Vergleich

Bottrop - Fotografien von gestern und heute
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Das Buch "Bottrop Fotografien von gestern und heute" von Friedhelm Wessel und Hans-Ulrich Kreß aus dem Wartberg Verlag zeigt auf ganz interessante Weise den Vergleich ,wie es in Bottrop früher und wie ...

Das Buch "Bottrop Fotografien von gestern und heute" von Friedhelm Wessel und Hans-Ulrich Kreß aus dem Wartberg Verlag zeigt auf ganz interessante Weise den Vergleich ,wie es in Bottrop früher und wie es nun heute aussieht. Durch die Gegenüberstellung alter,historischer Fotos und neueren Aufnahmen derselben Stellen in Bottrop,bekommmt der Leser auf charmante Art einen guten Einblick,wie sich die Stadt an markanten Stellen verändert hat.

Dazu kommen noch zahlreiche, historische Erklärungen zur Entwicklung der Stadt Bottrop.Die geschichtliche Veränderung von der Marktstadt zur Industriestadt, geprägt durch die Kohle ,aber auch mit Bezug zur Kunst ,wird in diesem Buch gut dargestellt und erörtert. In dem Buch wird der Wandel den die Stadt erlebt hat, sehr lebendig dargestellt.

Interessant für die Zukunft wäre nochmal ein fotografischer Vergleich in 20 Jahren,wenn auch die Steinkohleindustrie ab 2018 aus unserem Leben hier in Bottrop verschwunden sein wird.


Veröffentlicht am 09.10.2017

tolles Mädchen

Super Sarah
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Sarah ist ein 12 jähriges Mädchen,das sehr tollpatschig ist und ihr Talent bisher noch nicht entdeckt hat. Sie stolpert über alles,richtet unabsichtlich Chaos an,so dass sie bisher aus allen Schul-AGs ...

Sarah ist ein 12 jähriges Mädchen,das sehr tollpatschig ist und ihr Talent bisher noch nicht entdeckt hat. Sie stolpert über alles,richtet unabsichtlich Chaos an,so dass sie bisher aus allen Schul-AGs rausgewurfen wurde. Auf Drängeln ihrer Mutter ist sie mit ihrer Freundin beim Wettbewerb der Turmsprung-AG. Für sich selbst entschied sie schon auf der Bank mit der Trainerin,das sie nicht springt;da bekommt ihre Freundin auf dem Sprungbrett Panik, auf wundersame Weise hilft Sarah ihr,fällt aber selbst vom Sprungbrett ins Wasser. Nach dem vermeintlichen Debakel wird sie von Ben eingeladen, in der vermeintlichen Fliegen-lernen-AG mitzumachen. Was dann passiert, übersteigt Sarahs Erwartungen und Vorstellungen über alles.Die weitere Geschichte wird sehr spannend.

Die Protagonistin Sarah kommt sehr sympathisch rüber,sie gefällt mir gut mit ihren Unzulänglichkeiten und ihrer Hilfsbereitschaft. Auch der Spannungsbogen der Geschichte ist gut aufgebaut und nicht zu gruselig für jüngere Kinder.

Veröffentlicht am 09.10.2017

Vernaus Reise in die Vergangenheit

Totengebet
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Joachim Vernau verschlägt es diesmal in seine eigene Vergangenheit nach Israel,wo er als Jugendlicher für einige Monate in einem Kibbuz gearbeitet hat.

Rahel ein junges israelitisches Mädchen trifft ...

Joachim Vernau verschlägt es diesmal in seine eigene Vergangenheit nach Israel,wo er als Jugendlicher für einige Monate in einem Kibbuz gearbeitet hat.

Rahel ein junges israelitisches Mädchen trifft ihn auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater,den sie unter den vier damaligen Freiwilligen in dem Kibuzz vermutet.Der erste , Daniel ist verschwunden, einer stürzt vom Balkon und verstirbt,der andere Plog, hat einen Verkehrsunfall wobei sein Auto manipuliert wurde. So gerät Rahel schnell in Verdacht, aber auch Vernau wird verdächtigt. Daraufhin fliegt Vernau nach Israel um Rahel zu suchen,die spurlos verschwunden scheint. Dort begegnet er seiner Vergangenheit und der Fall wird zunächst auch für ihn immer verzwickter,bis sich allmählich die Geschichte etwas aufklärt.Aber die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten aus welchen Motiven die Taten her geschehen sind.

Ich fand das Buch gut und spannend zu lesen und in sich sehr schlüssig. Mal ein ganz anderes Gesicht des Joachim Vernaus,der doch ziemlich viel in dem Buch erleiden muss.

Veröffentlicht am 06.10.2017

Morde zwischen den Bomben

Der Angstmann
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Der Angstmann geht im Winter 1944/45 in Dresden umher und hinterlässt in den Bombennächten verstümmelte Frauenleichen.
Kriminalinspektor Frank Heller,aufgrund einer Verletzung im ersten Weltkrieg nicht ...

Der Angstmann geht im Winter 1944/45 in Dresden umher und hinterlässt in den Bombennächten verstümmelte Frauenleichen.
Kriminalinspektor Frank Heller,aufgrund einer Verletzung im ersten Weltkrieg nicht an der Front, versucht trotz vieler Hindernisse, die ihm auch seine Vorgesetzten in den Weg stellen, den Fall zu lösen.
Dieser sympatische Frank Heller ist einfach nur "Mensch" und kein Parteigenosse. Überall muss er achtsam sein,den Hitlergruß nicht vergessen und sehr vorsichtig sein mit dem was er sagt,bzw. nicht sagt.
Die Zeit des Krieges mit seinen Bombennächten,dem Hunger,der Suche nach Lebensmitteln und auch die zwischenmenschlichen Bedrohungen,die Ängste,die die Menschen hatten verraten zu werden oder dem System zum Opfer zu fallen,werden hier im Roman sehr deutlich dargestellt.
Diese Aspekt des Romans hat mir sehr gut gefallen, zwischendrin geriet für mich der kriminalistische Teil in den Hintergrund,aber auch er wurde gut gelöst und logisch begründet. Es ist interessant über diese schwierige Zeit in unterhaltsamer Form zu lesen.


Veröffentlicht am 06.10.2017

Ich liebe Tess und Hope

Miss you
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Tess und Gus treffen 15 Jahre immer wieder einmal aufeinander ohne sich wirklich kennenzulernen. In dem Buch wird deren Leben aus zwei Erzählsträngen beschrieben. Beide erleiden große Schicksalsschläge,beide ...

Tess und Gus treffen 15 Jahre immer wieder einmal aufeinander ohne sich wirklich kennenzulernen. In dem Buch wird deren Leben aus zwei Erzählsträngen beschrieben. Beide erleiden große Schicksalsschläge,beide sind recht inaktiv ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und zu gestalten. Sie kümmern sich merh um andere Menschen,als um sich selbst.

Die Autorin vesrteht es den Beginn und die Mitte des Buches die Gefühle der Personen ausführlich zu beschrieben in einem schönen,angenehmen Schreibstil.

Der Schluss überschlägt sich an Ereignissen,die Gefühle werden nicht mehr so gut dargestellt. Die Geschichte driftet hier für mich ins Kitschige ab,als ob die Autorin schnell zum Schluss kommen müsste und keine Zeit mehr zum ausführlichen Schreiben hatte.