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Veröffentlicht am 14.03.2024

Endlich mal etwas anderes – keine Vampire, Götter oder Fae, sondern Dschinn!

This Woven Kingdom
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Endlich mal etwas anderes – keine Vampire, Götter oder Fae, sondern Dschinn!
Das hat wirklich für eine erfrischende Abwechslung gesorgt.

Der Schreibstil war beinahe schon poetisch, bildhaft und ansprechend, ...

Endlich mal etwas anderes – keine Vampire, Götter oder Fae, sondern Dschinn!
Das hat wirklich für eine erfrischende Abwechslung gesorgt.

Der Schreibstil war beinahe schon poetisch, bildhaft und ansprechend, auch wenn er zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Trotzdem verleiht er dem Buch eine besondere Note.

Einige Szenen und Gespräche haben sich leider unnötig in die Länge gezogen, als ob sie im Dauerkreisverkehr festhängen. Ein bisschen mehr Kürze und Tiefe hätten der Story gutgetan.


Die Hauptprotagonistin, Alizeh, hat mich von Anfang an angesprochen – ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass ihre Entwicklung noch deutlicher herauskommt.

Aber vielleicht kommt das ja noch im 2. Band, who knows.




Kamran blieb für mich leider etwas blass und Undurchsichtig. Einerseits fand ich ihn in einigen Situationen sympathisch, andererseits aber, war er so verwöhnt, handelt ohne wirklich nachzudenken und denkt wenig über den Horizont hinaus. Da hätte ich mir definitiv mehr Tiefe und auch eine Entwicklung gewünscht. Und dennoch kann er einem auch irgendwie leid tun, wie mit sein eigener Großvater, den König, mit ihm umgeht.

Und dann ist da noch Cyrus – unser Villain. Eigentlich. Irgendwie. Der, den man eigentlich nicht mögen „sollte“. Ups.

Interessanter Charakter, Auf jeden Fall.

Die erste Hälfte des Buches war für meinen Geschmack etwas zäh, aber in der zweiten Hälfte hat die Handlung dann Fahrt aufgenommen – was Gegen Ende hin vielleicht ein bisschen zu viel war.

Obwohl das orientalische Setting spürbar war, hätte ich mir gewünscht, dass es noch präsenter und greifbarer gewesen wäre. Die Atmosphäre hätte durchaus intensiver sein können!

'This Woven Kingdom' ist zweifellos etwas Einzigartiges, auch wenn es Raum für mehr Tiefe und intensivere Ausgestaltung des Settings bietet.

Ich bin wirklich neugierig darauf, wie es im zweiten Band mit Alizeh und den anderen Figuren weitergeht!

Vielen Dank an das Bloggerportal für das
Bereitstellen des e Rezensionsexemplars!

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Veröffentlicht am 14.03.2024

semi interessanter Psychothriller

Schönes Mädchen - Alle Lügen führen zu dir
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Die Handlung spielt in Clifton, nahe Bristol, im Jahr 2019. Una, eine 22-jährige Frau, beginnt einen neuen Job als Gesellschafterin von Elspeth McKenzie. Doch hinter den Mauern des prächtigen Hauses lauern ...

Die Handlung spielt in Clifton, nahe Bristol, im Jahr 2019. Una, eine 22-jährige Frau, beginnt einen neuen Job als Gesellschafterin von Elspeth McKenzie. Doch hinter den Mauern des prächtigen Hauses lauern dunkle Geheimnisse und Lügen, die Una bald in Gefahr bringen.


Claire Douglas schafft es, mit ihrer Beschreibung atmosphärischer Schauplätze zu überzeugen. Das Buch ist aus der Perspektive mehrerer Ich-Erzählerinnen geschrieben.

Die Handlung entwickelt sich langsam, was dem Werk einen ruhigen Psychothriller-Charakter verleiht. Die Figuren sind zwar nicht unbedingt sympathisch, aber dennoch relativ gut ausgearbeitet.

Obwohl das Buch durchaus Unterhaltung bietet, ziehen sich einige Passagen unnötig in die Länge. Das Ende, beziehungsweise die Auflösung der Geschichte, empfand ich als äußerst haarsträubend und unrealistisch. Ich nahm sie eher oberflächlich zur Kenntnis, ohne mich wirklich davon mitreißen zu lassen.

Alles in allem bewerte ich das Buch mit 3,5 Sternen.

Es ist ein semi-interessanter, jedoch sehr langatmiger Psychothriller. Ich bin der Meinung, dass die Handlung deutlich mehr Tiefe und Potenzial hätte haben können, um mich wirklich zu fesseln.

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Veröffentlicht am 14.03.2024

Alles in allem ist es für mich definitiv nicht der beste Thriller.

Wenn sie wüsste
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"Wenn sie wüsste" von Freida McFadden hat echt für Aufsehen gesorgt, deshalb dachte ich, ich schnapp mir das Buch und geb ihm ne Chance.

Was ich von dem Buch halte, ist Tatsächlich recht schwer zu sagen. ...

"Wenn sie wüsste" von Freida McFadden hat echt für Aufsehen gesorgt, deshalb dachte ich, ich schnapp mir das Buch und geb ihm ne Chance.

Was ich von dem Buch halte, ist Tatsächlich recht schwer zu sagen. Viele Leserinnen sind total aus dem Häuschen, aber um ganz ehrlich zu sein, bin ich da etwas zwiegespalten.

Der positive Part: Der Schreibstil ist echt angenehm und bildhaft. Ich bin formlich durch die Seiten geflogen.

Auf der anderen Seite hat mich mehr als die Hälfte des Buches genervt. Es war einfach zu offensichtlich, wer welche Rolle spielt, und kein vermeintlicher Twist konnte mich davon ablenken.

Der zweite Abschnitt des Buches hat dann aber echt stark für mich begonnen. Die Autorin hat mich mit ihren Beschreibungen total mitgerissen, und ich war komplett im Geschehen mit den Charakteren.

Aber das Ende war dann echt etwas too much. Die Zufälle und die plötzlichen Gesinnungswechsel waren etwas übertrieben. Und dazu kam noch, dass das Tempo viel zu rasant wurde.

Alles in allem ist es für mich definitiv nicht der beste Thriller, den ich je in die Hände bekommen habe. Es gibt schon ein paar positive Aspekte, aber die Schwächen, vor allem zum Schluss hin, überwiegen für mich persönlich.

Leider kann ich nicht ganz verstehen, warum um diesen Thriller so ein Hype gemacht wird. Sicher, das Rad kann nicht immer neu erfunden werden, aber immerhin hat der Plot mich einigermaßen unterhalten – mehr allerdings auch nicht.

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Veröffentlicht am 14.03.2024

Schaun wir mal was Wird.

Trial of the Sun Queen
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Als Leser, der bereits mit Nisha J. Tulis vorherigen Werken, insbesondere "Heart of Night and Fire", vertraut ist, war meine Vorfreude auf "Trial of the Sun Queen" groß. Der Anfang des Buches versprach ...

Als Leser, der bereits mit Nisha J. Tulis vorherigen Werken, insbesondere "Heart of Night and Fire", vertraut ist, war meine Vorfreude auf "Trial of the Sun Queen" groß. Der Anfang des Buches versprach viel, und ich war gespannt, wohin die Geschichte mich führen würde.

Im Verlauf der Handlung stellte ich jedoch fest, dass meine anfänglichen Erwartungen möglicherweise zu optimistisch waren. Trotz meiner Hoffnung, das Buch zu mögen, gestaltete sich dies als Herausforderung.

Die Charaktere, das Setting und die Welt erschienen mir oberflächlich und austauschbar, ohne die erhoffte Tiefe und sorgfältige Ausarbeitung der Details.

Ich verstehe, dass es schwierig ist, völlig neue Welten zu schaffen. Allerdings konnte ich nicht ignorieren, dass "Trial of the Sun Queen" in gewisser Weise wie eine Collage aus bekannten Elementen aus anderen Büchern wirkte, darunter "ACOTAR", "TOG", "The Hunger Games", "Divergent" und "The Selection". Diese Mischung, obwohl auf den ersten Blick vielversprechend, erwies sich leider als vorhersehbar und an einigen Stellen sinnentleert.

Lor, zu Beginn beeindruckend, verlor im Verlauf der Handlung ihren Reiz und wandelte sich zu einer quängeligen und nervigen Figur. Dies erschwerte mir das Eintauchen in ihre Perspektive und führte zu einem gewissen Abstand zu ihrer Geschichte. Auch Atlas, ein zentraler Charakter, blieb für mich schwer greifbar und wenig angenehm.

Der Part mit der Romance war meh. Wie konnte die FMC mehr Chemie mit jemandem haben, der nicht einmal ein Love Interest war, als DIE beiden tatsächlichen love interests? HUH?!

Der Schreibstil war, trotz der Wirren Perspektivenwechsel, flüssig und angenehm zu lesen.

Insgesamt schätze ich die Bemühungen der Autorin, auch wenn für mich persönlich einige Elemente im Buch nicht stimmig waren.

Nisha J. Tuli ist eine tolle Schriftstellerin, das Hat sie mit heart of night and fire für mich bewiesen, dennoch lässt sich hier eindeutig ein Mangel an kreativen Elementen feststellen. Tatsächlich waren diese nicht wirklich merklich vorhanden, es tut mir leid.

Jedoch Denke ich, dass hier Potenzial drin steckt, und ich hoffe, dass dies einer jener Fälle ist, bei denen das zweite Buch voll überzeugt.

Schaun wir mal was Wird.

Ein Großes Danke an den KNAUR Verlag für
das Bereistellen des Rezensionsexemplars.

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Schöne Fassade, wenig Tiefe

Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche Erklärung
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Das Cover ist absolut wunderschön – einer der Hauptgründe, warum das Buch ganz oben auf meiner „Will ich lesen“-Liste stand. Auch der Klappentext klang super vielversprechend und hat auf eine süße, spannende ...

Das Cover ist absolut wunderschön – einer der Hauptgründe, warum das Buch ganz oben auf meiner „Will ich lesen“-Liste stand. Auch der Klappentext klang super vielversprechend und hat auf eine süße, spannende Romcom hoffen lassen.


Leider konnte mich die Geschichte selbst nicht so richtig abholen. Schon früh hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nicht ganz rund läuft, und auch im weiteren Verlauf fehlte mir die Tiefe – sowohl in der Story als auch bei den Figuren.


Die Handlung wirkte gehetzt und wenig durchdacht. Eigentlich sollte es ein „Grumpy meets Sunshine“ bzw. „Enemies to Lovers“ - Trope sein, welcher leider nicht so umgesetzt wurde.


Besonders irritierend war für mich der männliche Protagonist: Er klang stellenweise eher wie aus einer dunklen Mafia-Romanze, nicht wie der Leiter einer Astronomieabteilung in einer romantischen Komödie.


Insgesamt wirkte vieles etwas überstürzt, und stilistisch hat für mich nicht alles zusammengepasst. Schade, denn das Buch hatte definitiv Potenzial. Für mich war es leider kein Highlight.

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