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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2021

Mit viel Humor durch die Pubertät

Pubertät ist voll nice ... Nur blöd, dass wir jetzt die Eltern sind
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Das ist der Rat, den uns Silke Neumayer in ihrem Buch: "Pubertät ist voll nice -> Nur blöd, dass wir jetzt die Eltern sind", gibt. Und mit viel Humor ist auch dieses Buch geschrieben, dass mich durchweg ...

Das ist der Rat, den uns Silke Neumayer in ihrem Buch: "Pubertät ist voll nice -> Nur blöd, dass wir jetzt die Eltern sind", gibt. Und mit viel Humor ist auch dieses Buch geschrieben, dass mich durchweg schmunzeln und sehr oft laut auflachen ließ. Sie erzählt in vielen Kapiteln verschiedene Episoden des Zusammenlebens mit ihrer pubertierenden Tochter Sophie und anderen Pubertierenden. Die meisten Inhalte beziehen sich daher auf Mädchen, ihre Kleiderprobleme, Entzugserscheinungen bei Handyverlust oder die Peinlichkeit der Eltern ganz allgemein. Sie erinnert sich dabei oft an ihre eigene Pubertät und auch ich musste beim Lesen des Buches immer wieder an meine Pubertät zurückdenken. Denn es gibt viele Punkte, die sich im Laufe der Zeit nicht ändern. Das Buch ist jedoch mit viel Liebe und sehr viel Stolz auf ihre Tochter geschrieben. Und das ist auch der Tipp, den Silke Neumayer geben möchte: Mit viel Liebe und Humor durch die Pubertät, denn irgendwann ist auch diese Phase einmal vorbei.

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Veröffentlicht am 24.04.2021

Briefe an das Leben

Der Sommer hat doch Meer zu bieten
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Julia erwischt ihren Mann beim Fremdgehen. Kurzerhand beschließt sie sich eine Auszeit an der Ostsee zu nehmen, um über die Planung ihres weiteren Lebens nachzudenken. Ihre Tochter bleibt derweil bei ihrem ...

Julia erwischt ihren Mann beim Fremdgehen. Kurzerhand beschließt sie sich eine Auszeit an der Ostsee zu nehmen, um über die Planung ihres weiteren Lebens nachzudenken. Ihre Tochter bleibt derweil bei ihrem Vater in Köln. Die Auszeit an der Ostsee hilft Julia über ihre Wünsche nachzudenken. Dabei hilft ihr auch die Freundschaft zu ihrer Vermieterin Madeleine und ihre Leidenschaft zur Pralinenherstellung. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit Julia gelitten, mich mit ihr gefreut und mich mit ihr in die Landschaft und die Gegend verliebt. Die Personen sind sehr sympathisch und die Landschaft und vor allem der Leuchtturm mit dem Haus konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ein sehr schöner Ostsee-Liebesroman.

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Veröffentlicht am 20.04.2021

Taschendiebe in Wien

Langenscheidt Krimis für Kids - Beware of Pickpockets! - Vorsicht Taschendiebe!
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Britta besucht ihre Mutter in Wien und lernt im Prater Winnie kennen, der ihr erzählt, er lebe auf der Straße. Gleichzeitig geschehen diverse Diebstähle in Wien. Sie verbringt Zeit mit ihm und findet ihn ...

Britta besucht ihre Mutter in Wien und lernt im Prater Winnie kennen, der ihr erzählt, er lebe auf der Straße. Gleichzeitig geschehen diverse Diebstähle in Wien. Sie verbringt Zeit mit ihm und findet ihn sehr nett. Merkwürdig findet sie jedoch, dass immer an den Orten Diebstähle geschehen in dessen Nähe sie sich ebenfalls aufhielten. Ist er ebenfalls ein Taschendieb? Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte, die junge Leser anspricht. Die Dialoge sind in englischer Sprache, so dass es immer im Wechsel Deutsche und Englische Passagen gibt. Sehr gut fand ich hierbei, dass die Dialoge in Englisch sind, da diese sicher einfacher zu verstehen sind als die Erzählpassagen. Das Buch ist für Kinder ab dem 2. Lernjahr geeignet, wobei ich denke, dass es für Grundschulkinder noch zu schwierig ist, sondern erst das 2. Lernjahr ab der 5. Klasse gemeint ist, wenn die Kinder auch verstärkt Englisch lesen und schreiben. Außerdem werden verschiedene Zeitformen genutzt. Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß gemacht und ich gebe eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein Mix aus Slasher und RomCom

A Killer Crush
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Jamie ist Doktorandin im Bereich Filmwissenschaften und schreibt ihre Dissertation über das Thema Slasher und RomComs. Dass dieses Thema für sie während eines Speed-Datings sehr realistisch wird, hätte ...

Jamie ist Doktorandin im Bereich Filmwissenschaften und schreibt ihre Dissertation über das Thema Slasher und RomComs. Dass dieses Thema für sie während eines Speed-Datings sehr realistisch wird, hätte sie nicht gedacht. Denn anstatt ein Speed-Dating mit ihrer Freundin Laurie zu besuchen und danach einen netten Abend zu verbringen, landet sie mitten in einem Slasher Szenario.

Als ich die Inhaltsangabe zu dem Roman gelesen habe, war mir nicht bewusst, was mich erwartet und es ist absolut nicht mein Genre. Dennoch wurde das Thema von der Autorin sehr gut umgesetzt. Bereits zu Beginn des Buches gibt es eine Liste "Wie man einen Slasher überlebt" und auf die Punkte der Liste verweist die Protagonistin Jamie auch während des Horrorszenarios des Abends immer wieder, wobei sie auch nicht alle Punkte befolgt. Sehr gut haben mir auch immer die geänderten Filmzitate zu Beginn eines Kapitels gefallen und die ganzen Vergleiche zu Filmen wie "Freitag der 13." oder "Scream".

Obwohl dieser Roman nicht in einem von mir bevorzugten Genre spielt, hat mir die Geschichte trotzdem gefallen. Jamie ist eine toughe Protagonistin und es gab immer wieder Wendungen in der Geschichte, die zu neuen Verdächtigen führte und den Spannungsbogen daher stets hoch gehalten hat.

Fazit: Ich wurde sehr gut unterhalten und die Geschichte war sehr spannend. Auch das RomCom-Genre erhält seine Szenen. Ich kann das Buch daher Lesern empfehlen, die ein Faible für Slasher-Geschichten haben oder sich einfach einmal in dieses Genre wagen und sich überraschen lassen.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Schwarzwaldidylle

Der Ferienhof im Schwarzwald - Der Neubeginn
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Elli und ihr Bruder Florian erben den Hof ihres Onkel Ludwigs im Schwarzwald, auf dem sie als Kinder oft ihre Ferien verbracht haben. Zuerst überlegt Elli ihn zu verkaufen, doch nachdem sie den Hof mit ...

Elli und ihr Bruder Florian erben den Hof ihres Onkel Ludwigs im Schwarzwald, auf dem sie als Kinder oft ihre Ferien verbracht haben. Zuerst überlegt Elli ihn zu verkaufen, doch nachdem sie den Hof mit ihrem Bruder besichtigt hat, entschließen die beiden den Hof zu behalten, in den Schwarzwald zu ziehen und in einen Ferienhof umzubauen. Doch sie haben nicht nur den Hof, sondern auch dessen Bewohner geerbt und so lebt bald eine bunte Mischung auf dem Hof. Doch natürlich läuft nicht alles so glatt, wie die beiden es sich erhofft haben und sie treffen auf einige Bekannte aus ihrer Kindheit. Sandra Poppe ist hier ein schöner Roman gelungen. Allerdings war mir die Idylle manchmal ein bisschen zu viel. Zwei Teenager, die nicht rebellieren, eine demente Oma, die brav auf ihrem Sofa sitzt und wenn es mal Probleme mit Genehmigungen oder Architekten gibt, sind diese sehr schnell behoben. Natürlich ist dies ein absoluter Wohlfühlroman, aber es fehlten mir ein wenig die Ecken und Kanten, sowohl bei den Protagonisten als auch bei der Geschichte. Dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten.

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