Profilbild von Tanja_70

Tanja_70

Lesejury Star
online

Tanja_70 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Tanja_70 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2021

Ein witziger Roman voller Meerjungfrauen

Still into you (Moonflower Bay 1)
0

Der Roman "Still into you" handelt in Moonflower Bay, einer kanadischen Kleinstadt, in die Eve nach zehn Jahren zurückkehrt, da ihr ihre Großtante deren Hotel das "Mermaid Inn" vererbt hat. Was ...

Der Roman "Still into you" handelt in Moonflower Bay, einer kanadischen Kleinstadt, in die Eve nach zehn Jahren zurückkehrt, da ihr ihre Großtante deren Hotel das "Mermaid Inn" vererbt hat. Was sie hier in der nächsten Zeit erlebt, während sie sich einerseits um die Renovierung des Hotels kümmert und andererseits damit beschäftigt ist Sawyer, ihrer ersten großen Liebe, der noch immer in Moonflower Bay lebt, aus dem Weg zu gehen, erzählt Jenny Holiday in einem leichten Roman mit viel Witz.

Besonders gut hat mir hierbei gefallen, dass sich zwar Eve um die Renovierung des Hotels kümmert, letztendlich jedoch die ganze Kleinstadt, allen voran eine Gruppe von Rentnern, im Hintergrund mitmischt. Dies hat der Geschichte einen besonderen Charme gegeben. Denn diese Rentner kümmern sich quasi um alles in Moonflower Bay, wissen über jeden Bescheid, ziehen die Stricke im Hintergrund und fühlen sich dazu berufen sich auch um das Liebesleben ihrer Mitbürger zu kümmern.

Schön war auch das Meerjungfrauenthema, über dass immer wieder Bezug auf klassische und moderne Meerjungfrauenmärchen- und geschichten Bezug genommen wurde.

Und natürlich war es interessant die Geschichte zwischen Eve und Sawyer zu beobachten. Die beiden werden durch ihre Freunde unterstützt, die ihnen oft auf die Sprünge helfen, den richtigen Weg zu gehen.

Die Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen, wobei die Protagonisten teilweise zu perfekt waren.

Ein schöner Feel-Good-Roman, den ich gerne weiterempfehle.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2021

Der Tote am Wasserfall

Tod auf Madeira (Ein Madeira-Krimi 1)
0

Krimi-Autorin Laura Flemming hat zu Hause einige Probleme im Job und mit ihrem Ehemann und fliegt daher mit ihrer Freundin Britta und weiteren befreundeten Ehepaaren zu einem Wanderurlaub auf ...

Krimi-Autorin Laura Flemming hat zu Hause einige Probleme im Job und mit ihrem Ehemann und fliegt daher mit ihrer Freundin Britta und weiteren befreundeten Ehepaaren zu einem Wanderurlaub auf die Blumeninsel Madeira. Sie hofft hier ein wenig abzuschalten und zu ihrer Kreativität zurückzufinden. Dann ereignet sich ein Mord an einem der Mitreisenden und Laura stürzt sich in die Ermittlungen. Sehr zum Leidwesen des ermittelndem Comissário Torres.

Durch das Cover mit dem Hafen und den dahinterliegenden Bergen erkennt man bereits, dass es sich um einen Urlaubskrimi handelt. Dieser wurde auch sehr gut umgesetzt, da man sowohl in die Krimihandlung eintaucht, als auch viele sehr gute Beschreibungen der Insel, der Landschaft und der Menschen erhält. Insbesondere die Beschreibung der Wanderungen und der Landschaft haben mir hierbei sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Wanderwege entlang der alten Wasserläufe und den Blick über die Berge auf das Meer sehr gut vorstellen. Der Schreibstil war flüssig und sehr bildhaft. Die Geschichte wurde nie langweilig, da immer etwas passierte, neue Aspekte auftraten und daher immer wieder neue Personen in Verdacht gerieten. Die Personen waren sehr gut dargestellt. Insbesondere die mitreisenden Ehepaare wurden sehr gut beschrieben und der bereits sehr früh erkennbare, unter der Oberfläche schwelende Konflikt steigerte sich merklich. Laura Flemming fand ich zuweilen etwas zu forsch, da sie sich zu sehr in die Ermittlungen, bzw. Verhöre einmischte und sich nicht immer an Vereinbarungen hielt. Daher mochte ich sie nicht immer, während mir Comissário Torres während der Ermittlungen immer symphatischer wurde.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen, da es immer wieder überraschende Wendungen und neue Verdächtige gab. Auch konnte ich mir die Insel sehr gut vorstellen.

Fazit: Ein spannender Urlaubskrimi

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2021

Dunkle Geheimisse in der sonnigen Provence

Verhängnisvolles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 7)
0

Der Roman "Verhängnisvolles Lavandou" von Remy Eyssen handelt von dem Rechtsmediziner Leon Ritter, der die Leiche eines Jungen untersuchen muss, der in Mädchenkleidern in einer Mülltüte am Strand von Le ...

Der Roman "Verhängnisvolles Lavandou" von Remy Eyssen handelt von dem Rechtsmediziner Leon Ritter, der die Leiche eines Jungen untersuchen muss, der in Mädchenkleidern in einer Mülltüte am Strand von Le Lavandou gefunden wird. Es ist bereits der siebte Roman um den Rechtsmediziner Leon Ritter. Auch wenn man die anderen Romane nicht kennt, kommt man schnell in die Geschichte hinein und lernt die verschiedenen Personen im Laufe der Geschichte kennen. Es ist ein flüssiger Schreibstil und die Geschichte wird aus unterschiedlichen Persepektiven erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch ist man als Leser dem Rechtsmediziner und der Polizei gelegentlich einen Schritt voraus und kann miträtseln, wer der Täter sein könnte. Was man allerdings erst auf den letzten Seiten erfährt. Durch den Prolog erfährt man, was sich 25 Jahre zuvor in einem katholischen Internat zugetragen hat. Dadurch kann man einiges Erahnen, was die Geschichte sehr spannend macht. Was mich jedoch ein wenig gestört hat, waren die extrem kurzen Kapitel von manchmal nur drei Seiten. Was natürlich wiederum dazu geführt hat, dass die Geschichte nie langweilig wurde, da man immer wieder an anderen Handlungsorten und bei anderen Personen im Geschehen war. Sehr gut fand ich auch die Beschreibung der Landschaft und der Natur. Das Aussehen der Personen rückte allerdings ein wenig in den Hintergrund. Diese wurden durch ihre Handlungen und ihre Sprache jedoch sehr gut charakterisiert. Es war mein erster Krimi um den Rechtsmediziner Leon Ritter und mit Sicherheit nicht mein letzter. Eine klare Weiterempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.04.2021

Mit viel Humor durch die Pubertät

Pubertät ist voll nice ... Nur blöd, dass wir jetzt die Eltern sind
0

Das ist der Rat, den uns Silke Neumayer in ihrem Buch: "Pubertät ist voll nice -> Nur blöd, dass wir jetzt die Eltern sind", gibt. Und mit viel Humor ist auch dieses Buch geschrieben, dass mich durchweg ...

Das ist der Rat, den uns Silke Neumayer in ihrem Buch: "Pubertät ist voll nice -> Nur blöd, dass wir jetzt die Eltern sind", gibt. Und mit viel Humor ist auch dieses Buch geschrieben, dass mich durchweg schmunzeln und sehr oft laut auflachen ließ. Sie erzählt in vielen Kapiteln verschiedene Episoden des Zusammenlebens mit ihrer pubertierenden Tochter Sophie und anderen Pubertierenden. Die meisten Inhalte beziehen sich daher auf Mädchen, ihre Kleiderprobleme, Entzugserscheinungen bei Handyverlust oder die Peinlichkeit der Eltern ganz allgemein. Sie erinnert sich dabei oft an ihre eigene Pubertät und auch ich musste beim Lesen des Buches immer wieder an meine Pubertät zurückdenken. Denn es gibt viele Punkte, die sich im Laufe der Zeit nicht ändern. Das Buch ist jedoch mit viel Liebe und sehr viel Stolz auf ihre Tochter geschrieben. Und das ist auch der Tipp, den Silke Neumayer geben möchte: Mit viel Liebe und Humor durch die Pubertät, denn irgendwann ist auch diese Phase einmal vorbei.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

Briefe an das Leben

Der Sommer hat doch Meer zu bieten
0

Julia erwischt ihren Mann beim Fremdgehen. Kurzerhand beschließt sie sich eine Auszeit an der Ostsee zu nehmen, um über die Planung ihres weiteren Lebens nachzudenken. Ihre Tochter bleibt derweil bei ihrem ...

Julia erwischt ihren Mann beim Fremdgehen. Kurzerhand beschließt sie sich eine Auszeit an der Ostsee zu nehmen, um über die Planung ihres weiteren Lebens nachzudenken. Ihre Tochter bleibt derweil bei ihrem Vater in Köln. Die Auszeit an der Ostsee hilft Julia über ihre Wünsche nachzudenken. Dabei hilft ihr auch die Freundschaft zu ihrer Vermieterin Madeleine und ihre Leidenschaft zur Pralinenherstellung. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit Julia gelitten, mich mit ihr gefreut und mich mit ihr in die Landschaft und die Gegend verliebt. Die Personen sind sehr sympathisch und die Landschaft und vor allem der Leuchtturm mit dem Haus konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ein sehr schöner Ostsee-Liebesroman.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere