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Veröffentlicht am 22.03.2024

Eine tolle Atmosphäre!

Geborene des Lichts
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Geborene des Lichts spielt in einer Wüstenstadt. Dieses Setting mag ich eigentlich überhaupt nicht, aber Madina wurde so wunderschön beschrieben, dass ich mich selbst dort hinträume.

Die Protagonistin ...

Geborene des Lichts spielt in einer Wüstenstadt. Dieses Setting mag ich eigentlich überhaupt nicht, aber Madina wurde so wunderschön beschrieben, dass ich mich selbst dort hinträume.

Die Protagonistin Zeemira ist eine Außenseiterin, daher muss sie schlagfertig sein, was ich sehr amüsant fand. Sie wirkt aber auch selbstbezogen, dafür dass 7 Menschen ihretwegen gestorben sind, zeigt sie vorerst wenig Reaktion, sondern sorgt sich nur um ihre eigene Zukunft.

Dafür war mir Jaleel umso sympathischer. Mit seinem Leben voller Ausschweifungen, dass er führt, um seine mysteriöse Vergangenheit zu verdrängen, ist er sehr interessant und ich möchte unbedingt noch mehr über ihn erfahren!

Die Magie der Heilerinnen (hier meine Frage: Warum können nur Frauen Heilerinnen werden? Das finde ich sexistisch.) und insbesondere die der Lichtgeborenen ist unfassbar cool. Sie sind zwar mächtig, aber auch ihre Kräfte haben Grenzen, was sehr glaubwürdig wirkt.

Das Erzähltempo ist perfekt gewählt. Es zieht sich nie und dieses Buch war für mich perfekt zum Abschalten und Entspannen.

Erst habe ich viele Logiklücken kritisiert, aber mit der Zeit merkt man, dass nicht alles davon Lücken sind, denn hier wird man als Leser*in bewusst im Dunkeln gelassen. Dadurch hat mich jeder unerwartete Plottwist vom Hocker gehauen! Ein paar werden erst angedeutet und kommen wohl in den Folgebänden, die ich unbedingt auch lesen will! Ich bin gespannt, in welche Richtung sich die Reihe entwickelt.

Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen, da hier ein gutes Fundament für ein, sich in den nächsten Bänden steigerndes Fantasy-Epos gelegt wurde und denke, dass die nächsten Teile noch viel epischer werden!

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Veröffentlicht am 22.03.2024

Klischeehaft aber emotional

Cinder & Ella
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Ich fand Cinder & Ella vom ersten Satz an sehr klischeehaft und musste ein paar Mal die Augen verdrehen. Trotzdem hatte das Buch absolutes Suchtpotenzial für mich und ich musste einfach wissen, wie es ...

Ich fand Cinder & Ella vom ersten Satz an sehr klischeehaft und musste ein paar Mal die Augen verdrehen. Trotzdem hatte das Buch absolutes Suchtpotenzial für mich und ich musste einfach wissen, wie es weitergeht!

Die Protagonistin Ella hat mich tief beeindruckt und sie tut mir so leid (beim Lesen hatte ich ein paar Mal Tränen in den Augen).

Die Harmonie zwischen Cinder und Ella hat mir einerseits gefallen, andererseits wirkte sie auf mich etwas gekünstelt. Trotzdem fand ich die Liebesgeschichte süß und herzerwärmend und es hat mich nicht gestört, dass sie unrealistisch ist.

Allerdings hat es mich irritiert, dass alle wichtigen, ernsten und emotionalen Gespräche zwischen 2 Personen nie unter 4 Augen stattgefunden haben, sondern immer vor der ganzen Runde.

Cinder & Ella ist zum Teil oberflächlich und zum Teil mit sehr viel Tiefe.

Aufgrund dieser Gegensätze ist es mir sehr schwer gefallen, das Buch zu bewerten, da es mich aber gut unterhalten hat, gebe ich dem Buch 2,5-3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 22.03.2024

Leider nicht so mein Fall…

Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
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In "Die Schwarze Königin" begleiten wir die Protagonisten des ersten Buches, Alice und Hatcher auf ihrer Reise, um Hatchers Tochter Jenny zu finden. Hierfür verlassen sie die Alte und Neue Stadt. Auf ihrer ...

In "Die Schwarze Königin" begleiten wir die Protagonisten des ersten Buches, Alice und Hatcher auf ihrer Reise, um Hatchers Tochter Jenny zu finden. Hierfür verlassen sie die Alte und Neue Stadt. Auf ihrer Reise kommen sie in das Reich der Weißen Königin und des Grauen Königs und auf einmal sind sie mittendrin in deren Konflikt und Alice muss das Geheimnis der Schwarzen Königin herausfinden, um Hatchers und ihr Überleben zu sichern.

An dem Buch haben mich einige Aspekte gestört. Ich fand die Storyline mit der Schwarzen und Weißen Königin und dem Grauen König wirklich gut! Aber sie kam etwas zu kurz in diesem Buch. Stattdessen wurden andere Figuren mit in die Geschichte gebracht, um alles etwas "verstörender" zu machen. Diese waren aber für mich nicht "verstörend" genug, wirkten deplatziert und das Buch hat sich etwas gezogen. Hätte die Autorin die Geschichte der Königinnen und des Königs mehr ausgeführt und diese anderen Charaktere (die Riesen und der Kobold) gekürzt oder sogar weggelassen, um der Kernhandlung mehr Raum zu geben, wäre es ein grandioses Buch geworden! Aber so bin ich etwas enttäuscht von "Die Schwarze Königin". Den ersten Teil mochte ich wirklich gerne und auch der dritte Teil ist richtig fesselnd! Nur leider war das hier nicht so der Fall...

Ich gebe dem Buch schweren Herzens 2-2,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Nichts für meine schwachen Nerven!

Das Beste sind die Augen
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"Das Beste sind die Augen" handelt von der Studentin Ji-won, deren Vater die Familie verlässt, weshalb ihre Mutter sich einen neuen Mann sucht. Dieser heißt George und ist absolut widerlich. Er fetischisiert ...

"Das Beste sind die Augen" handelt von der Studentin Ji-won, deren Vater die Familie verlässt, weshalb ihre Mutter sich einen neuen Mann sucht. Dieser heißt George und ist absolut widerlich. Er fetischisiert Ji-won, ihre Schwester und ihre Mutter, was einfach nur furchtbar zu lesen ist. Und dann ist da noch Ji-wons Kommilitone Geoffrey, ein perfomative male, wie es im Buche steht, der sich zu einem richtigen Psychopathen entwickelt. Weil all das viel zu viel wird und Ji-won sich ständig Georges Blick ausgesetzt fühlt, entwickelt sie obsessive Gewaltfantasien, in denen sie seine blauen Augen verspeist. Nach und nach eskaliert sie völlig...

Ich mag female rage und weird girl fiction eigentlich sehr gerne, aber hier war mir das alles too much. Jede Figur in dieser Geschichte ist absolut furchtbar und niemand macht in irgendeiner Weise eine Charakterentwicklung durch. Ich mag Bücher, in denen Frauen langsam den Verstand verlieren, aber bei Ji-won habe ich nicht das Gefühl, dass das ein Prozess ist, dessen sie sich bewusst ist. Ich verstehe, woher Ji-wons Gewaltfantasien kommen, kann sie nachvollziehen und fand sie an manchen Stellen angebracht (was ihrer Familie angetan wird, ist wirklich furchtbar), jedoch gingen sie mir zu weit. Auch die Auflösung am Ende hat mir nicht gefallen. Hinzu kommen die Body-Horror/Kannibalismus Aspekte. Es wird sehr detailliert beschrieben, wie Ji-won Augen isst, wie sie sich im Mund anfühlen und wie sie schmecken, was ich sehr eklig und Übelkeit erregend fand.

Alles in allem habe ich mich beim Lesen des Buches sehr unwohl gefühlt, trotz der Tatsache, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte (diese Sogwirkung hat dafür gesorgt, dass ich es nicht abgebrochen habe). Das Buch behandelt ein wichtiges Thema, nämlich die Fetischisierung von ostasiatischen Frauen und Klassismus, allerdings werden diese schweren Themen in eine noch schwerere Handlung eingewoben. "Das Beste sind die Augen" war daher nichts für meine schwachen Nerven, was ich anhand des Klappentextes und des Covers eigentlich hätte wissen können (aber ich war halt doch neugierig). Ich kann mir allerdings vorstellen, dass Horrorfans hier voll auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 22.03.2024

Sehr oberflächlich…

Promised - Die zwei Königreiche
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Einige Wendungen haben mir gut gefallen, aber im großen Ganzen ist dieses Buch sehr vorhersehbar und das nicht auf die gute Art. Die Handlung wirkt sehr konstruiert, gekünstelt und nicht wirklich logisch. ...

Einige Wendungen haben mir gut gefallen, aber im großen Ganzen ist dieses Buch sehr vorhersehbar und das nicht auf die gute Art. Die Handlung wirkt sehr konstruiert, gekünstelt und nicht wirklich logisch. Dazu kommen dann eindimensionale Charaktere, zu denen ich keine Emotionen hab, sie waren mir schlichtweg gleichgültig. Das fand ich schade, weil die Charaktere normalerweise das sind, was mich am Lesen hält, mit denen ich mitfühlen will. Stellenweise haben sie sich auch einfach nur peinlich verhalten und ich hatte einen großen Cringe-Faktor beim Lesen. Leider gar nicht meins. Das Ende erscheint mir logisch und ich finde es sehr gut, es wurde jedoch künstlich hinausgezögert.

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