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Veröffentlicht am 23.03.2024

Mörder auf einer abgeschiedenen Insel

Schneesturm
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Vor genau zehn Jahren musste Cara und ihre Freunde auf der irischen Insel Inishmore eine Tragödie verkarften, als Caras große Liebe dort starb. Nun genau 10 Jahre später treffen sich die ehemaligen ...

Vor genau zehn Jahren musste Cara und ihre Freunde auf der irischen Insel Inishmore eine Tragödie verkarften, als Caras große Liebe dort starb. Nun genau 10 Jahre später treffen sich die ehemaligen Freunde genau dort wieder. Doch schon kurz nach dem Beginn der Party fegt ein heftiger Schneesturm über die Insel und schneidet die Insel für Tage komplett von der Außenwelt ab. Und dann passiert wieder ein tragischer Todesfall und schnell ist klar, unter den Freunden muss es ein Mörder geben.

Cara als Polizistin beginnt schnell zu ermitteln und wegen den dramatischen Wetterbedingungen ist sie ganz auf sich selber gestellt. Doch wem kann sie hier überhaupt noch trauen? Auch die Freundschaft untereinander wird auf eine harte Probe gestellt, denn schnell stellen sich Neid, Missgunst und Feindselligkeit ein.

Triona Walsh legt mit "Schneesturm" einen atmosphärischen und düsteren Thriller vor, der sich intensiv mit der erzwungenen Schicksalgemeinschaft von 6 Freunden auseinandersetzt. Durch die besonderen äußeren Umstände müssen die Freunde sich damit auseindersetzen, das es einen Mörder unter ihnen gibt und sich fragen, wem ist wirklich noch zu trauen.

Mich konnte nicht nur der Klappentext überzeugen, sondern auch das ganze Buch. Es war so spannend, dass ich es in kurzer Zeit durch hatte, da ich unbedingt mehr wissen wollte.

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Auf der Suche nach sich selber

Zehn Schritte zu dir, zu mir und zu uns
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Eiegntlich hat Lilian ein glückliches Leben mit einem Job der ihr Spaß macht und einem Freund, der ihr gerade einen Heiratsantrag gemacht hat. Doch zusätzlich gibt es da noch die Trauer um ihre geliebte ...

Eiegntlich hat Lilian ein glückliches Leben mit einem Job der ihr Spaß macht und einem Freund, der ihr gerade einen Heiratsantrag gemacht hat. Doch zusätzlich gibt es da noch die Trauer um ihre geliebte Großmutter Edda, die vor einem Jahr gestorben ist. Plötzlich bekommt Lilian einen Brief von Edda, die ihr 10 Aufgaben stellt, die sie in ihrem Ferienhaus am Meer in 5 wochen erledigen soll.

Nach kurzem Zögern stellt sich Lilian diesen Aufgaben und fängt an, sich intensiver mit sich und ihrem Leben auseinanderzusetzen. Sie beginnt ein Trauma aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten, welches sie bis jetzt (unbewusst) beeinflusst.

Sie trifft auch immer wieder auf den jungen Matts, der ihr die Leichtigkeit des Lebens aufzeigz und ihr dadurch hilft eine neue Sicht auf ihr Leben zu werfen.

Wird es Lilian schaffen, sich ihren Ängsten zu stellen und einen Neuanfang zu wagen oder ist sie nun in ihrem „alten“ Leben doch richtig zufrieden.

Josefine Weiss gelingt mit „10 Schritte zu dir, zu mir und zu uns“ wieder einen einfühlsamer Roman, der die ganze Bandbreite der Gefühle des Lebens einzufangen. Lilian kommt symphatisch rüber und der Leser kann mit ihr gemeinsam den Weg auf die Suche ihres eigenen Glückes gehen. Für Josefine Weis Fans ist es ein gelungener Roman und auch für andere Leser, die Romane mit Tiefgang lieben gut lesenswert

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Veröffentlicht am 04.03.2024

Zwischenbilanz des Lebens nach 25 Jahren

Eine halbe Ewigkeit
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Cora Hübsch steht mitten im Leben und jetzt an einem Wendepunkt. Ihre drei Kinder sind flügge geworden und mittlerweile alle aus dem Haus und auch aus ihrer Ehe ist irgendwie auch die Luft und ...

Cora Hübsch steht mitten im Leben und jetzt an einem Wendepunkt. Ihre drei Kinder sind flügge geworden und mittlerweile alle aus dem Haus und auch aus ihrer Ehe ist irgendwie auch die Luft und Spontanität raus. Dazu kommt das Cora mit den typischen Frauenproblemen in der Mitte des Lebens zu kämpfen hat.

Dann fällt ihr zufällig ihr altes Tagebuch von vor 25 Jahren in die Hände und Cora beginnt , darin zu lesen und ihr jetziges Leben mit den damaligen Träumen zu vergleichen. Dann kommt ein Wochenende, wo Cora nicht nur auf eine vergangene Liebe trifft, sondern welches auch sonst so ihr Leben zunächst ziemlich auf den Kopf stellt. Cora fängt an sich immer mehr zu fragen, ob sie wirklich mit ihrem jetzigen Leben so weitermachen will oder ob es nicht doch Zeit wäre noch etwas neues zu wagen.

Ildikó von Kürthy legt mit "eine halbe Ewigkeit" die späte Fortsetzung ihres Bestsellers Mondscheintarif vor. Ich kannte zwar den Vorgänger nicht, aber trotzdem bin ich gut in die Geschichte reingekommen. Mit dem Schreibstil konnte ich mich gut identifizieren und ich fand es gut, dass man als Hauptperson mal eine Frau mitten im Leben und in ihren 50gern wählt. Das ist meist die Zeit für eine ehrliche Zwischenbilanz, wo man sich fragt, was ist aus den Träumen der Jugend geworden und will man Altbewährtes wirklich gegen Neues und Unbekanntes eintauschen?

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Veröffentlicht am 25.02.2024

je oller, desto doller

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)
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Nachdem der fiffige Seniorenclub um Joyce, Elizabeth, Ibrahim und Ron schon mehrfach Mordfälle aufklären konnte, wollen sie es zukünftig etwas ruhiger angehen lassen. Aber dieser Wunsch hält ...

Nachdem der fiffige Seniorenclub um Joyce, Elizabeth, Ibrahim und Ron schon mehrfach Mordfälle aufklären konnte, wollen sie es zukünftig etwas ruhiger angehen lassen. Aber dieser Wunsch hält nicht wirklich lange an, denn schnell wird der Domnnerstagsmordclub wieder in einen neuen Mordfall verwickelt. Diesmal ist es ein Bekannter von Elizabeth Mann Stephen. Der Antiqiutätenhändler Kuldesh Shamar sollte nur ein wertvolles Paket aufbewahren, aber dann wird er ermordert und auch das Päckchen verschwindet. Da muss der Club ja doch unbedingt eingreifen und den Fall versuchen zu lösen.

Aber auch ernstere Töne fehlen in dem unterhaltsamen Krimi nicht, den Stephens Demenz verschlechtert sich immer weiter und auch ein Liebesschwindler müssen die agilen Senioren noch nebenbei das Handwerk legen.

Richard Osman hat mit "Der Donnerstagsmordclub oder ein Teufel stirbt immer zuletzt" eine gelungene Fortsetzung seiner Seniorenreihe vorgelegt. Gerne würde ich noch mehr von den rüstigen 4 und ihren Freunden lesen, denn sie zeigen, dass man auch im höheren Alter nicht unbedingt zum alten Eisen gehören muss.

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Veröffentlicht am 15.02.2024

Selbstjustiz auch in den eigenen Reihen

Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11)
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Pia Sander und Oliver von Bodenstein werden mit der Leiche eines jungen Mädchen konfrontriert, die erdrosselt auf einem Feld gefunden wird. Schnell gibt es einen ersten Verdächtigten - ein wegen ...

Pia Sander und Oliver von Bodenstein werden mit der Leiche eines jungen Mädchen konfrontriert, die erdrosselt auf einem Feld gefunden wird. Schnell gibt es einen ersten Verdächtigten - ein wegen Vergewaltigung vorbestafter Afghane, der das ermordete Mädchen kannte. Bei einem Haftprüfungstermin kann der Verdächtigte fliehen, was sehr hohe Wellen in der Öffentlichkeit schlägt.

Dann geschieht ein weiterer Mord, wo das Mordopfer sehr gequält wurde und starke Folterspuren aufweist. Durch einen DNA Abgleich kann recht schnell die Identität des Opfers geklärt werden. Dabei stellt sich heraus, dass das Opfer einen tödlichen Autounfall mit einer schwangeren Frau verursacht hatte. Liegt hier das Mordmotiv und wie hängt der Fall mit dem ersten Mordfall zusammen? Schließlich gibt es noch eine tödliche Geiselnahme, bei der eine Kollegin von Pia und Oliver tödlich getroffen wird. Bei den weiteren Ermittlungen stoßen die beiden auf eine Reihe von Geheimnissen und Ungereimtheiten, die ihre Kollegin für sich behalten hatte.

Sie hatte von einer Reihe von Verbrechen jeweils unzählige Informationen zu den "jeweiligen" Tätern gesammelt, die alle zu einer scheinbar viel zu milden Strafe verurteilt wurden sind. Schließlich gibt es noch eine Reihe ungeklärter Vermissten- und Mordfälle, die irgendwie miteinander verwoben sind. Können die beiden Ermittler die Fälle lösen?

Nele Neuhaus legt mit "Monster" bereits den 11. Fall der beiden Ermittler vor. Auch wenn ich nicht alle Fälle kenne, kann man das Buch auch sehr gut "alleine" lesen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kann den Ermittlungen sehr gut folgen. Auch die Thematik finde ich recht aktuell und gut umgesetzt. Auch wenn es eine Vielzahl von unterschiedliche Fälle gibt, die manchmal gerne etwas tiefer gehen hätten können.

Einzig die Lösung des ersten Mordfalles an dem jungen Mädchen kam für mich etwas überraschend und hätte ich so nach dem Verlauf der Geschichte nicht erwartet. Irgendwie bin ich da einwenig unschlüssig, ob ich das Ende gut oder unpassend finden soll. Trotzdem kann ich Krimifans und besonders den Fans von Nele Neuhaus eine klare Leseempfehlung geben.

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