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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2024

Im gewohnten Stil

Ostseefinsternis
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OSTSEEFINSTERNIS ist der mittlerweile 19. Fall für Ermittlerin Pia Korittki. Der Verlag hat der Reihe nach so langer Zeit ein Make-Over verpasst. Etwas doof, wenn man die Bücher der Reihe bisher optisch ...

OSTSEEFINSTERNIS ist der mittlerweile 19. Fall für Ermittlerin Pia Korittki. Der Verlag hat der Reihe nach so langer Zeit ein Make-Over verpasst. Etwas doof, wenn man die Bücher der Reihe bisher optisch zueinander passend im Regal stehen hat. Aber nun gut. Wir verabschieden uns also von der bisher düster-schwarzen Optik mit dem Namen der Autorin in Knallfarbe. Das neu gestaltete Cover kommt in einem lichten Blau daher und ist von der Schriftfarbe neutraler gehalten. Auf den ersten Blick dachte ich, es handelt sich um einen neuen Band der NORDLICHT-Reihe von Anette Hinrichs. Auf den zweiten Blick hat sich mir erschlossen, dass der Verlag sich beim Erscheinungsbild jetzt an Almstädts neuer AKTE NORDSEE-Reihe orientiert und die Gestaltung entsprechend angeglichen hat. Das kann ich nachvollziehen und letztendlich werden die Bücher im Regal auch in der neuen Aufmachung gut aussehen.

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In OSTFRIESENFINSTERNIS wird eine junge Frau überfallen und ein junger Mann stirbt an einer Vergiftung. Damit geht es zu Beginn gleich Schlag auf Schlag und es wird gut Spannung aufgebaut. Kommissarin Pia Korittki schlittert bei ihren Ermittlungen in eine Familienfehde. Der im Buch vorangestellte Stammbaum ist sehr hilfreich, um bei den Personen den Überblick zu behalten.

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Wenn man die Bücher von Eva Almstädt liest, weiß man, was man bekommt. Die Autorin lässt sich auf keine Experimente ein. Ihre Krimis sind zuverlässig unterhaltsam und haben die für diese Art Krimi übliche Dosis Spannung. Nach einem guten Auftakt verlaufen die Ermittlungen eher ruhig. Es gibt etliche Lösungsmöglichkeiten. Zum Schluss ziehen Tempo und Spannung nochmal an. Die finale Auflösung ist dann recht simpel. Ich hätte drauf kommen können. Bin ich aber nicht. Ich mag den Schreibstil der Autorin und ihren klassischen Krimi-Ansatz sehr gerne. Das hat nach wie vor seine Berechtigung und für mich nichts an Reiz eingebüßt. Sowas lese ich immer wieder gerne.

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Fazit: Auch der neue Ostsee-Fall war für mich wieder kurzweilig und unterhaltsam. Ein Krimi, wie ich ihn von Eva Almstädt kenne und erwarte. Ich bleibe der Reihe weiterhin treu und werde gewohnheitsmäßig auch den nächsten Fall lesen.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Manchmal darf es simpel sein

Das Resort
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Die Buchwelt hat gerade ein Lieblings-Setting. Resorts und Retreats, wohin man schaut. Da kann man schon so ein bisschen den Überblick verlieren. Den neuen Thriller von Sarah Goodwin wollte ich eigentlich ...

Die Buchwelt hat gerade ein Lieblings-Setting. Resorts und Retreats, wohin man schaut. Da kann man schon so ein bisschen den Überblick verlieren. Den neuen Thriller von Sarah Goodwin wollte ich eigentlich erst gar nicht lesen, nachdem DIE INSEL für mich im vergangenen Jahr ein Flop war. Dann wollte ich der Autorin wiederum doch noch eine zweite Chance geben. Und jetzt bin ich nicht traurig drum, es getan zu haben.
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Darum geht’s: Mila und ihr Mann Ethan reisen nach Deutschland. Milas Schwester Jess hat zu ihrer Hochzeit in einem Resort eingeladen. Auf dem Weg dorthin, verlieren sie im Schneetreiben die Orientierung. Das Auto bleibt liegen und Mila und Ethan stranden in einem Geisterdorf mit verlassenen Hütten. Am nächsten Morgen ist dann auch Ethan spurlos verschwunden und Mila komplett auf sich allein gestellt.
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Ich weiß auch nicht, wie es passieren konnte, aber dieser Thriller hat mir tatsächlich besser gefallen, als einige andere, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Verloren in der Wildnis - ja, das Motiv hatten wir jetzt eigentlich zur Genüge. Deshalb war ich auch ohne besondere Erwartung an das Buch rangegangen. In diesem Fall war das wohl echt mal die richtige Strategie, denn DAS RESORT war für mich dann sogar ein Pageturner. Ganz ohne Sperenzchen.
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Die Hälfte des Buches ist ein Ein-Personen-Stück. Mila kämpft im Schnee ums Überleben, fühlt sich beobachtet, stößt auf Unerklärliches. Und ich hatte plötzlich das Gefühl, mitten in einem Night Shyamalan-Film gelandet zu sein. Passend dazu hätte mir die Autorin hier fast alles auftischen können. Ich wäre ihr sogar ins Paranormale gefolgt und hätte auch hingenommen, wenn auf einmal Aliens im Spiel gewesen wären. So abgefahren wurde es zwar nicht, aber ich fand für meinen Teil die Atmosphäre auch so schon bedrohlich, mysteriös und gruselig genug. Mit wirklich simplen Mitteln hat mich die Geschichte fast unerklärlicherweise gecatcht. Es stimmt schon: Die Story ist eigentlich sehr einfach gestrickt. Aber vielleicht habe ich genau das gerade gebraucht: Einen Thriller, der mal nicht vorgibt, etwas Besonderes zu sein.
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Meinetwegen hätte Mila ewig in diesem einsamen Kaff hängen bleiben können. Die zweite Hälfte hat mich aber aus der scheinbaren Parallelwelt wieder in die Realität zurückgeführt. Fand ich fast schade, denn mit Milas Solo konnte dieser Part nicht mithalten. Aber nun gut. Ich habe trotzdem gerne weitergelesen und bin dem einfachen Weg bis zur Auflösung gefolgt. Und ja, es hat mir trotz fehlender Innovation gefallen. Vielleicht gerade deshalb. Es war halt einfach so.
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Ich will euch das Buch nicht besonders schön reden und auch keineswegs als Highlight verkaufen. Das ist es sicherlich nicht. Wir bewegen uns hier weit ab von kriminalistischer Hochliteratur. Der Schreibstil und die Handlung sind wenig anspruchsvoll. Trotzdem mochte ich diesen ganz schnellen Lese-Snack, den ich wahrscheinlich einfach im für mich richtigen Moment zur Hand genommen habe. Nicht lange gefackelt und ohne viel zu überlegen einfach durchgezogen. Damit bin ich hier gut gefahren.
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Abschließend sei nochmal gesagt: Ich fand DAS RESORT tatsächlich besser, als manch anderes Buch, das aktuell große Erwartungen aufbaut und diese dann gegen die Wand fährt.

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Veröffentlicht am 24.03.2024

Kurzweilige Unterhaltung

Sommerglück auf Sylt
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Begonnen zu lesen, habe ich den Roman an einem der wenigen sonnigen Tage im März. Es roch nach Frühling. Und mit milden Temperaturen hat es sich auch fast so angefühlt. Da kam das “Sommerglück auf Sylt” ...

Begonnen zu lesen, habe ich den Roman an einem der wenigen sonnigen Tage im März. Es roch nach Frühling. Und mit milden Temperaturen hat es sich auch fast so angefühlt. Da kam das “Sommerglück auf Sylt” genau richtig. Prompt hat sich dieses leichte und unbeschwerte Urlaubsfeeling eingestellt. Beendet habe ich das Buch dann zwar an einem leider wieder durchweg verregneten und kühlen Tag - allerdings hatte sich die Sonne beim Lesen da schon so tief in mein Herz geschlichen, dass sie nicht mehr wegzubekommen war.
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Darum geht’s: Die drei Freundinnen Lou, Nette und Kathi brauchen dringend eine Auszeit vom Alltag. Kurzerhand buchen sie drei Monate Sylt. Der Sommer wird turbulenter als gedacht und stellt die Mädels vor wichtige Entscheidungen.
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Vor zwei Jahren habe ich bereits die erste Sylt-Gemeinschaftsproduktion des Autorinnen-Duos Jana & Kollritsch gelesen. Auf die "Sommerträume auf Sylt” folgt jetzt das "Sommerglück auf Sylt”. Die Marschroute ist identisch. Wer also den ersten Roman schon kennt, weiß was einen hier erwartet.
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Die Protagonistinnen sind mir diesmal einen Tick sympathischer als im ersten Band. Ich konnte mich besser in ihr Denken und Handeln hineinversetzen und ihre Gefühle besser nachvollziehen. Auch den kauzigen Vermieter Mattissen kann man im Verlauf der Geschichte einfach nur gern haben. Die sonstigen Vertreter des männlichen Geschlechts stechen nicht besonders hervor. Sie sollen den Mädels aber natürlich auch nicht die Schau stehlen. Und so fügen sich die Herren eher als nettes Beiwerk, das nicht großartig stört, in die Handlung ein.
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Das Bedürfnis der Leser*innen nach einem Kurzurlaub zwischen den Seiten bedient der Roman perfekt. Er lässt sich gut lesen und liefert ein entspannendes Setting. Die Geschichte entwickelt sich so, wie man es von anderen Romanen des Genres kennt. Es gibt keine wirklichen Überraschungen. Macht aber gar nichts, weil einfach alles so nett und harmonisch ist. Zum Wohlfühlen eben. Der Roman hat es geschafft, mir mitten im Alltagstrott den Kopf ein bisschen frei zu pusten. Ich habe den Sommer schon gerochen und gespürt. Insofern ist der Roman eine kleine Kraftquelle zum Auftanken.
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Fazit: Ein Mädelstrip auf eine Insel im Sommer. Dazu eine Prise Selbstfindung und eine große Portion Liebe. Wer diese Art der Unterhaltung mag, kommt hier auf seine Kosten und wird eine schöne Lesezeit auf Sylt verbringen.

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Veröffentlicht am 03.03.2024

Psychologischer Spannungsroman

The Family Guest
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Thriller steht auf dem Cover. Die Klassifizierung im Autorenprofil passt aber eindeutig besser. Nelle Lamarr gibt mit diesem Buch ihr Debüt in Sachen psychologischer Spannung.
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Darum geht’s: Die Merritts ...

Thriller steht auf dem Cover. Die Klassifizierung im Autorenprofil passt aber eindeutig besser. Nelle Lamarr gibt mit diesem Buch ihr Debüt in Sachen psychologischer Spannung.
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Darum geht’s: Die Merritts holen sich Austauschschülerin Tanya ins Haus. Nach dem Tod ihrer ältesten Tochter Anabel hofft die Familie auf einen Neuanfang. Tanya ist anmaßend und kapriziös. Während Mutter Natalie das Verhalten widerspruchslos akzeptiert, stellt Tochter Paige Nachforschungen zu Tanyas Person an…
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Wie eingangs bereits angedeutet: Hier erwartet die Leser*innen keine nervenzerfetzende Thriller-Spannung. Stattdessen geht es sehr subtil und ruhig zur Sache. Wer das nicht mag, lässt es besser mit dem Buch. Mir persönlich hat es gute Unterhaltung und durchaus auch spannende Lesestunden beschert. Nelle Lamarr hat einen Schreibstil, der sich locker weglesen lässt. Die Kapitel haben eine überschaubare Länge. Sie sind jeweils aus der Sicht von Mutter und Tochter Merritt geschrieben. Die beiden nehmen Familiengast Tanya ganz unterschiedlich wahr. Mutter Natalie glorifiziert das Mädchen vom ersten Moment an, während Tochter Paige sehr eindrucksvoll die negativen Verhaltensmuster beschreibt und sich nicht durch Dreistigkeit blenden lässt. Fast vom ersten Moment an habe ich mich gefragt, warum die Eltern hier scheinbar die Augen verschließen. Allerdings wird auch mehr und mehr deutlich, dass sie ihre ganz eigenen Baustellen haben, mit denen sie klarkommen müssen.
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Obwohl der Spannungsbogen eher flach gehalten ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es wäre auch falsch zu behaupten, dass hier nichts passiert. Es wird eben nur nicht reißerisch erzählt, sondern von der psychologischen Seite sehr sanft und Stück für Stück aufgearbeitet. Ich mag das, wenn es gut gemacht ist. Und das ist es hier für meinen Geschmack. Wie verstreute Brotkrumen hat die Autorin mir immer wieder wichtige Infos hingeworfen. So ist bei mir langsam aber sicher ein Bild entstanden, das letztendlich aber doch nicht das richtige war. Die Auflösung konnte mich also überraschen. So soll es doch sein.
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Fazit: THE FAMILY GUEST hat meinen persönlichen Geschmack getroffen. Von Kopfschüttel-, über Gänsehaut-, bis hin zu Überraschungsmomenten ist für mich alles dabei, was einen Roman aus dem Genre der psychologischen Spannung ausmacht. Ich habe das Buch gerne gelesen und würde auch zu einem weiteren Buch der Autorin in diesem Stil greifen.

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Veröffentlicht am 29.02.2024

Starkes Thriller-Debüt

Tödlicher Podcast
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Eine Empfehlung geht raus für die Neuerscheinung TÖDLICHER PODCAST von Cleo Konrad. Das Buch solltet ihr umso mehr beachten, weil es sich um das Thriller-Debüt der Autorin handelt. Und das ist so gut, ...

Eine Empfehlung geht raus für die Neuerscheinung TÖDLICHER PODCAST von Cleo Konrad. Das Buch solltet ihr umso mehr beachten, weil es sich um das Thriller-Debüt der Autorin handelt. Und das ist so gut, dass ich definitiv auf mehr von ihr hoffe.
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Darum geht's: Nina heuert als Reinigungskraft bei der berühmten True Crime-Podcasterin Malu M. an. In de noblen Haus häufen sich rätselhafte Vorkommnisse. Hinter der makellosen Fassade tun sich dunkle Abgründe auf…
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Der Plot hat es in sich. Die Story ist atmosphärisch und geheimnisvoll. Damit entwickelt sie eine unglaubliche Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. Lesepausen waren kaum möglich. Ich wollte einfach immer nur wissen, was als nächstes passiert. Erzählt wird auf unterschiedlichen Zeitebenen mit zunächst scheinbar zusammenhanglosen Handlungssträngen. Das ist natürlich eine offensive Einladung zum Mitraten. Meine kleinen grauen Zellen haben auf Hochtouren rotiert. Ich habe wilde Vermutungen angestellt und immer mehr Anknüpfungspunke gefunden, so dass ich mir nach und nach Dinge zusammenreimen und Vermutungen anstellen konnte. Und doch war mir die Handlung immer einen Schritt voraus, hat mich ein ums andere Mal in die Irre geführt und mich mit neuen Twists überrascht. Das hat dazu geführt, dass ich den allerletzten losen Faden bis zum Finale nicht zu fassen bekommen habe. Damit kann ich sagen, dass der Thriller mich echt in Atem gehalten hat.
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Für Story, Aufbau und Spannungsbogen räumt TÖDLICHER PODCAST die volle Punktzahl ab. Einen Sternabzug gibt es von mir aber letztendlich ehrlicherweise in der B-Note. Warum? Weil mir die Rückblick-Kapitel teilweise etwas zu ausufernd und langatmig sind und auch der Schlussteil mir etwas zu lang geraten ist. Ein paar wenige Straffungen hätten sicher spielend für noch mehr Tempo und Rasanz sorgen können. Aber ich sag mal so: Das ist von mir meckern auf hohem Niveau und ist aufgrund meines persönlichen Eindruck einzig und allein als konstruktive Kritik/Anregung für die Autorin zu verstehen.
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Fazit: So ein Thriller-Debüt liest man doch gerne. Sehr gelungen. Cleo Konrad legt sich die Messlatte gleich hoch und zeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Ich bin gespannt auf das, was da noch kommt.

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