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Veröffentlicht am 18.03.2025

Wunderbare Reise in die Sprache der Blumen, Heilung und Versöhnung

Der geheimnisvolle Garten und das Wunder der Versöhnung
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Die Autorin Yngra Wieland schafft mit ihrem Roman eine wunderbare Welt. Im Garten von Charlotte lernt Julia viel über sich selbst und damit auch die Verbindung zu ihrer Mutter wieder zu heilen. Ihre Mutter, ...

Die Autorin Yngra Wieland schafft mit ihrem Roman eine wunderbare Welt. Im Garten von Charlotte lernt Julia viel über sich selbst und damit auch die Verbindung zu ihrer Mutter wieder zu heilen. Ihre Mutter, die größte Kritikerin, die nie zufrieden ist mit dem was ihre Tochter macht und die ihre Tochter in ein Leben zwängte, was ihr nicht guttat. Zu Beginn des Buches lernt Julia, am Grab ihrer Oma Charlotte kennen. Die alte Dame stand mit einer Ringelblume am Grab und stellte sich als die ältesten und besten Freundin der Oma vor.
Sie hat ihrer Freundin Pauline versprochen sich um ihre Enkelin zu kommen und so beginnt die Reise mit der Gartenfee. Es ist ein Naturgarten, der so herrlich blühte und mit Obstbäume ganiert ist, dass man sich auch in den Garten sehnte und die leckeren Essen genießen mochte. Zusätzlich zu dem Kapitel, welche jede mit einer Blume und Illustration beginnt, wird im Kapitel eine Methodik zur Selbstfindung, Reflexion und Achtsamkeit eröffnet z. B. das Steinritual. Dieses Ritual wird wunderschön im Buch erklärt und im Anhang erhält man die Ideen dann noch mal gesondert. Das Ritual sagt aus, dass man schwere Steine suchen soll, heimtragen und jeden Stein mit einem Kritiker und denen seinen Szenen vollsaugen soll und am Ende wirft man Ihn in einen Fluss. Vor allem in dieser Szene wird der begnadete Schreibstil bewusst. Die Autorin schafft mit ihren Worten eine fast magische Umgebung und es gibt nicht nur einmal im Buch den Moment, wo ich sehr ergriffen war. Mit der Protagonistin Julia konnte ich mich mal mehr oder mal minder identifizieren. Sie war wie ein Schwamm, der mal vollgesogen, super sauber machen konnte. Mir persönlich war es an der einen oder anderen Stelle etwas zu pathetisch.

Wunderschön sind die Blumen und die Bedeutung dessen, dies wird etwas sein, was ich sicher versuchen werde auch aktiv im Garten um zu setzen. Das Buch wird sicher nicht das letzte Mal gelesen werden. Auch die Illustrationen und Cover ist wunderschön.

Ich empfehle das Buch jeden, der gerne seine Beziehung zu seinen Eltern verbessern möchte und der eine Affinität zu Blumen hat.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Was tut ein Mörder, der in Rente geht?

Notizen eines Killers
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Der Roman spielt in Trier. Emelie eine geschiedene, alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohns findet in einer ihrer kurzen Pausen ein gelbes Notizheft und beginnt darin zu lesen. Es handelt sich ...

Der Roman spielt in Trier. Emelie eine geschiedene, alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohns findet in einer ihrer kurzen Pausen ein gelbes Notizheft und beginnt darin zu lesen. Es handelt sich um ein “Manuskript”. Das Manuskript eines Killers. Was steht da wohl drin? Lebt der Auftragsmörder noch und wer ist der Mörder? Das sind Fragen, die im Roman ‘Notizen eines Killers’ besprochen werden.
Mich hat das Cover angesprochen, ebenso gelb, wie das Notizheft, um welches es im Buch geht. Emelie sind eine moderne Frau und ich finde sie einerseits mutig, andererseits zum Teil auch naiv, vor allem im Laufe der Geschichte, wenn immer mehr Details auftauchen. Als Gegenspieler ist vorwiegend der Auftragsmörder. Er bekommt eigenen Kapitel in denen er in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Es ist zum einen spannend, wie er an seine Morde kam, zum anderen auch etwas Gesellschaftskritik, was da reinspielt. Diesen Part fand ich doch sehr angenehm.
Übersieht man die Rechtschreibfehler, dann ist der Schreibstil gut. Es ist flüssig zu lesen, wenn man die Umgangssprache des Autors als Eigenmarke anerkennen kann. Kladde für Notizbuch ist zwar eigen, aber es hat was. Macht doch das eine oder andere Gedankenspiel der Protagonisten authentischer wirken. Es handelt sich um einen Krimi und von daher sehe ich von der Logik etwas ab. Die hat an manchen Stellen leider nicht gepasst.
Das Ende findet in verschiedenen Phasen statt und diese Schreibstil ist wirklich charmant, aber auch wenn es einen Abschluss gab. Naja, ich finde das Ende sehr schwach gelöst, vor allem weil man im Prolog schon gespoilert wird. Auch kommt am Ende noch eine Liebesbeziehung rein, DAS ist etwas, was in diesem Fall auch Sterne kosten. Es war vollkommen unsinnig und es hatte den Eindruck, als dass unbedingt noch eine Love-Story verflochten gehört.


Fazit:

Ein schnell gelesener Lokalkrimi. Die Idee hinter der Grundstory finde ich super. Man nimmt die Sicht des Mörders ein und fiebert auch mit ihn mit, was schon das eine oder andere schmunzeln hervorruft. Wenn man mit naja viel zu schnellen Enden, Logikfehler und auch Love-Story klarkommt, dann ist das Buch empfehlenswert. Für mich war es eine Lektüre, die gut war, aber kein wow hervorgerufen hat.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

tolles, spannendes Finale

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2)
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Schon das erste Hörbuch war ein Genuss und endete mit einem Cliffhanger. So war für mich klar, dass ich den zweiten Band sofort hören will, wenn er auf den Markt kommt. Merle wird von Hannah ...

Schon das erste Hörbuch war ein Genuss und endete mit einem Cliffhanger. So war für mich klar, dass ich den zweiten Band sofort hören will, wenn er auf den Markt kommt. Merle wird von Hannah Schepman gelesen und Matteo von Louis Friedemann Thiele.

Der zweite Band der Dark Venice Diologie kann nicht alleine gehört werden. Die Geschichte geht gleich die Tage nach dem Filmfestival weiter. Die Jungs aus Casa Verda sind ins Gefängnis gekommen und warten auf die Verurteilung. Merle versucht, den Alltag in der Uni und in Venedig zu bewerkstelligen. Aber ohne viel zu spoilern, kann man sagen, dass Tinos Unfall aufgeklärt wird. Die Geschichte erhält einen guten Abschluss.

Das Hörbuch hatte ich in gut zwei Tagen durchgehört. Die Geschichte bleibt dieses Mal mehr beide Hauptcharaktere und der eine oder andere Nebencharakter finde ich schade, dass sie nur eine Randrolle spielen. Es wird am Ende dieser Umstand meist plausibel aufgeklärt. Die triggernden Themen werden vor der Geschichte angesprochen und so ist man nicht ganz überrascht. Ich für mein Teil kann mit dem Wissen gut umgehen und es stört mich nicht.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sinnig. Es gibt einen Charakter, den finde ich von Anfang an unsympathisch und fand es witzig, dass mich auch in Bücher mein Bauchgefühl nicht trügt. Als Leser begleitet man eine Clique ins Erwachsen werden und in der Bewältigung einer Tragödie. Es ist ein klassischer Aufbau von New Adult, Drama, Liebe und Spice. Das Spice in diesem Buch finde ich angebracht und vor allem auch super benannt. Denn ab und an ist Sex halt eine Copingstrategie und das ist nie gut. Von Wortbuilding, ich liebe die Sprache. Ich liebe die vielen eingewebten Weisheiten und Buchzitate, die einem das Herz erwärmen können. Alle losen Fäden werden am Ende geschlossen und es gibt viele herzerwärmende Situationen.


Abschließend noch zur Gestaltung. Ich habe ja nur das Coverbild und ich mag die verschiedenen Schriftarten, die Farbe und die Ornamente, aber auch das ist ja eher typisch für das Genre.

Fazit:
Wem der erste Band der Geschichte gefallen hat, wird im zweiten nicht enttäuscht. Es ist eine solide New-Adult Geschichte, mit allen, was ich erwarte. Drama, viele schöne Weisheiten, liebevoll ausgearbeitete Charaktere und eine Lovestory. Der zweite Band der Diologie verwebt den Zauber des ersten Bandes und der Sehnsucht nach Venedig mit der Geschichte. Man wird ein Teil der Clique und kann durch den tollen Abschluss sie wieder gehen lassen.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Hörbuch: Perfektes Ü-Ei; Spice, Spannung und tolle Stimmen

Dark Venice. Deep Water (Dark Venice 1)
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Der erste Band der Diologie hab ich als Hörbuch angehört. Das Buch wird von Hannah Schepmann, Louis Friedemann Thiele eingesprochen.

Merle (gesprochen von Hannah Schepmann) findet beim Ausräumen ...

Der erste Band der Diologie hab ich als Hörbuch angehört. Das Buch wird von Hannah Schepmann, Louis Friedemann Thiele eingesprochen.

Merle (gesprochen von Hannah Schepmann) findet beim Ausräumen der Wohnung ihres Großvaters Liebesbriefe an eine Frau in Venedig. Er war ihr großes Vorbild und so will die sie Wahrheit hinter diesen Briefen erkunden und bewirbt sich auf ein Auslandssemester in Venedig. Sie macht Bekanntschaft mit Guilia und durch dummen Zufall wird sie in Casa Nera. Während sie von Giulia mit offenen Armen in dem alten venezianischen Hotel empfangen wird, verhalten sich ihre vier Mitbewohner Merle gegenüber kühl und distanziert, allen voran der attraktive Matteo. Denn die Jungs haben ein Geheimnis, dass um alles in der Welt nicht raus kommen darf.
Es handelt sich um eine Diologie aus dem Genre New Adult. Die Story ist quasi im Bekannten Schema. Junges Mädchen, will sich von den Eltern ablösen und kommt dafür in eine fremde Stadt. Charmant in diesen Fall ist es nichts in Amerika, sondern Venedig. Die Stadt der Liebe, Touristen und viel zu teuren Wohnungen. Die Stimmung wird hier gut von der Autorin eingefangen und durch die Stimme von Hannah Schepmann getragen. Ich mag Merle, sie sieht immer das gute im Gegenüber, ist sehr wertschätzend und für ihre junges Alter schon sehr weise und dazu noch sehr wortgewandt. Gut, dass sie Journalistin studieren will. Auch wenn ihre Spürnase bei der Casa Nera doch wenig ausgeprägt ist. Dieser Ort wird so unfreundlich, verschlossen und ablehnend beschrieben, dass man die Ablehnung durch die Worte hindurch spüren kann. Allen voran Diego der Hausbesitzer und Casanova Matteo.
Matteo bekommt sein Leben von Louis Friedemann Thiele eingehaucht. Es gelingt ihn gut, denn jungen Student, wie ein klassischer Bad Guy mit großen Herz für die Familie, Leben einzuhauchen. Wie in den Genre üblich, hat er seine Päckchen zu tragen und verliebt sich in die Protagonistin.

Jetzt kommt das besondere an den Hörbuch und auch der Punkt, warum ich es innerhalb von 1,5 Tagen durchgesuchtet habe. Die einzige ‚Länge‘ konnte ich nutzen, um nicht an einen Tag alles durchzuhören. Denn das Geheimnis von Casa Nera kommt stückchenweise an die Oberfläche. Immer ein kleines bisschen mehr, ist man Anfang noch der Meinung, dass da dubiose Geschäfte anstehen bin ich am Ende des ersten Bandes nicht sicher, was genau passiert ist und warum daraus sooo ein großes Geheimnis gemacht wird. Denn das Buch endet mit einen großen Cliffhänger, der einen mit Fragen zurück lässt. Zum Glück erscheint das nächste Hörbuch schon im Januar 2024.

Fazit, es ist ein Buch mit Spice, Crime und vielen Geheimnissen Lieben und Freundschaft. Für alle die nicht nur Spice sonder auch etwas Thrill möchte, kann ich den Band nur empfehlen. Die Stimmen finde ich super ausgewählt und es macht viel Spaß ihnen zuzuhören.

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Veröffentlicht am 27.03.2024

Second Chance mal anders

Wort für Wort zurück ins Leben
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Der Roman von Beth Miller erzählt die Geschichte von Pearl. Sie ist 52 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann Denny zurückgezogen in Südfrankreich. Sie führen ein geregeltes Leben, das sich schlagartig ...

Der Roman von Beth Miller erzählt die Geschichte von Pearl. Sie ist 52 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann Denny zurückgezogen in Südfrankreich. Sie führen ein geregeltes Leben, das sich schlagartig ändert, als Pearl einen Anruf von ihrem Bruder Greg erhält. Ihr Vater Francis liegt im Sterben bzw. ist gestorben Francis hat Pearl Briefe hinterlassen, die nur sie lesen kann. Darin wird seine Lebensgeschichte erzählt, eine Geschichte, in der Pearl keine Rolle mehr spielt. Wird sie sich mit ihrem Vater versöhnen können und wer ist Claire?

Es ist eine Geschichte über Vergebung und Second Chancen, aber diesmal nicht in der Welt der Liebe, sondern in der Welt der Familie. Das Cover fällt mir sofort ins Auge, es ist wunderschön mit Aquarellfarben gezeichnet. Auch die Grundidee ist sehr schön und ich mag den Aufbau der Geschichte. Trotzdem lässt es mich melancholisch zurück. Das liegt zum einen an dem doch offenen Ende. Die Gedankengänge von Pearl passen teilweise nicht zu einer reifen 52-jährigen Frau, sondern eher zu einem Teenager. Sprunghaft und voller Schwarz-Weiß-Denken. Sehr gut gefallen hat mir, dass jeder Charakter seine eigene Sprache hatte, was dem Lesefluss sehr gut tat. Denn langweilig wurde es nicht. Auch die Perspektivwechsel zwischen Francis, Claire und Pearl fand ich spannend gewählt. Besonders gut hat mir das Haus in Südfrankreich gefallen. Es war so schön beschrieben und wirkte so heimelig und gemütlich, dass ich sofort einziehen wollte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch ein tolles Second-Chance-Buch mit dem Schwerpunkt Familiengeschichte ist. Der Schreibstil ist abwechslungsreich, dadurch bleibt man im Lesefluss, wird nicht müde und kann jedem Charakter super folgen. Das Ende ist offen gewählt, wodurch ich das Gefühl habe, dass die Charaktere keinen runden Abschluss bekommen haben. Trotzdem lädt das Buch zum Nachdenken, Mitfiebern und Träumen ein.

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