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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2024

Für Geschichtsfans

Don't kiss Tommy. Eine Liebe in der Stunde Null
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"Dont' kiss Tommy - eine Liebe in der Stunde Null" erzählt die Geschichten von Anne und Rosalie kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die beiden Figuren könnten dabei nicht unterschiedlicher sein auch in Bezug ...

"Dont' kiss Tommy - eine Liebe in der Stunde Null" erzählt die Geschichten von Anne und Rosalie kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die beiden Figuren könnten dabei nicht unterschiedlicher sein auch in Bezug auf ihren Umgang mit der britschen Besatzungsmacht. Durch die Perspektivwechsel kann man das Leben der beiden Frauen gleichermaßen gut mitverfolgen, wobei ich persönlich Annes Geschichte ein kleines bisschen lieber gelesen habe. Wie der Titel des Buches verrät wird, spielt auch die Liebe eine Rolle in dem Roman. Allerdings dauert es eine ganze Weile bis sich eine romantische Beziehung auch nur erahnen lässt. Manchmal hätte ich mir diesbezüglich etwas mehr Tempo gewünscht, aber das ist defintiv Geschmackssache.
Die damaligen Verhältnisse nach dem Zweiten Weltkrieg werden dafür umso ausführlicher dargestellt und erscheinen unheimlich authentisch und gut recherchiert! Wer Fan von historischen Sachverhalten und Büchern ist, wird hier begeistert sein. Wer hingegen auf einen historischen Roman hofft, der den Fokus mehr auf die romantische Liebesbeziehung setzt, könnte allerdings etwas enttäuscht werden.
Mir hat die Lektüre auch jeden Fall gut gefallen und ich war traurig als es ausgelesen war.

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Veröffentlicht am 12.07.2024

Ein Blick in die Zukunft

Bea & Nyx – Der Baum zwischen den Zeiten
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Der Klimawandel und seine ersten Folgen sind bereits jetzt für uns alle spürbar, auch wenn seine langfristigen Folgen noch nicht hunderprozentig vorhersehbar sind. Das Buch "Bea und Nyx - Der Baum zwischen ...

Der Klimawandel und seine ersten Folgen sind bereits jetzt für uns alle spürbar, auch wenn seine langfristigen Folgen noch nicht hunderprozentig vorhersehbar sind. Das Buch "Bea und Nyx - Der Baum zwischen den Zeiten" beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels. Die beiden Hauptfiguren leben zu unterschiedlichen Zeiten und können nur über einen Baum, der ihre Zettelbotschaften durch die Zeit übermittelt, miteinander kommunizieren. Bea lebt dabei quasi in der Jetztzeit, wohingegen Nyx in der Zukunft die katastrophalen Folgen des Klimawandels hautnah erlebt und erleidet. Das Buch richtet sich an Kinder, sodass die Thematik zwar sehr präsent und eindringlich vermittelt wird - und durchaus auch erschreckend auf die jungen Leserinnen wirken kann - sie aber für erwachsene Leserinnen vielleicht trotzdem etwas zu oberflächlich bleibt. Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle weitere Informationen gewünscht, verstehe aber absolut, dass dies für die Zielgruppe des Buches nicht passend gewesen wäre.
Neben der Hauptproblematik des klimatischen Zutsände kommen im Buch aber auch Themen wie Mobbing, Freundschaft und Familie zum Tragen, die gut in die Handlung integriert sind. Mir hat das Buch und vor allem seine Botschaft zum Schutz der Welt und des Klimas unheimlich gut gefallen. Ich finde es unfassbar wichtig die Thematik und die damit verbundenen Probleme und Herausforderungen Kindern näher zu bringen!

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Veröffentlicht am 29.05.2024

Unterhaltsam menschlich

Allzumenschliches
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In "Allzumenschliches" setzt sich Catherine Meurisse humorvoll mit verschiedenen großen Philosophinnen und Denkerinnen auseinander. Dies geschieht in Form von Comics, sodass man nicht nur durch Sprache, ...

In "Allzumenschliches" setzt sich Catherine Meurisse humorvoll mit verschiedenen großen Philosophinnen und Denkerinnen auseinander. Dies geschieht in Form von Comics, sodass man nicht nur durch Sprache, sondern auch durch die Zeichnungen unterhalten wird. Jedem der Personen ist dabei eine ganze Doppelseite gewidmet.
Hilfreich fand ich die kurzen Erläuterungen zu den vorkommenden Philosoph*innen und ihren Hauptwerken. Dadurch konnte man die Comics und ihren Witz besser verstehen. Trotzdem war es an der ein oder anderen Stelle gar nicht so einfach, die lustige Aussage hinter den Zeichnungen zu erkennen, wenn man den Philosophen/ die Philosophin und ihre Werke nicht kannte. Dafür braucht es dann doch mehr Hintergrundinformationen als das Buch liefert. Trotzdem hat mich das Lesen des Comcis immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Zeichnungen sind oftmals urkomisch.

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Seltsam schön

Mein ziemlich seltsamer Freund Walter
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Bereits das Buchcover lässt erahnen, dass die vorliegende Geschichte von Sibylle Berg und Julius Thesing außergewöhnlich, schön und ein kleines bisschen seltsam werden wird. Alles ist in Grautönen gehalten ...

Bereits das Buchcover lässt erahnen, dass die vorliegende Geschichte von Sibylle Berg und Julius Thesing außergewöhnlich, schön und ein kleines bisschen seltsam werden wird. Alles ist in Grautönen gehalten bis auf den Titel des Werkes, der der Betrachterin in einem leuchtenden rosa entgegenstrahlt. Diese Farbmischung trifft auch irgendwie auf den Kern der Geschichte zu. Protagonistin ist Lisa, ein Kind, das sich selbst nicht als glücklich bezeichnen würde. Lisas Leben ist alles andere als einfach, doch sie schlägt sich irgendwie alleine durch bis Walter, der eigentlich gar nicht Walter heißt und ein Außerirdischer ist, auf der Erde landet und Lisa zu helfen beginnt.
Aus Walters Perspektive ist das Leben auf der Erde, vor allem die zwischenmenschlichen Beziehunhen, alles andere als nachvollziehbar. Durch die Augen des Außerirdischen wird den Leserinnen bewusst gemacht, wie absurd manche menschlichen Verhaltensweise sind. Dieser Blick von außen war unheimlich wertvoll und sehenswert!
Die Story an sich war eigentlich sonst nichts groß besonderes doch die Geschichte schafft es trotz ihrer Einfachheit sich im Gedächtnis festzusetzen!

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Veröffentlicht am 24.03.2024

Ein Buch über Freundschaft

The Fort
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"The Fort" von Gordon Korman erzählt die Geschichte von fünf Jungs, die nach einem Sturm eine alte Art Bunkeranlage finden. Schnell wird dieser Ort für sie alle zu einem Rückzugsort, für den einen mehr ...

"The Fort" von Gordon Korman erzählt die Geschichte von fünf Jungs, die nach einem Sturm eine alte Art Bunkeranlage finden. Schnell wird dieser Ort für sie alle zu einem Rückzugsort, für den einen mehr für den anderen weniger. Die Jungs verbringen dort gemeinsam ihre Zeit, bis ihre geheime Zuflucht droht entdeckt zu werden.
Besonders gut gefallen haben mir die vielen Perspektivwechsel der Geschichte. Es wird nämlich abwechselnd aus der Sicht aller fünf Jungs berichtet, sodass man jeden von ihnen ganz persönlich kennenlernen kann. Evan, Jackson, Mitchell, C.J. und Ricky waren mir alle sofort sympathisch und jeder von ihnen hatte so seine ganz spezifischen Eigenarten, sodass alle Hauptfigur wahnsinnig real und authentisch wirken!
Im Zentrum der Geschichte steht die Freundschaft der Jungs, die allerdings auch immer mal wieder auf die Probe gestellt wird. Dabei werden auch ernste Themen wie ein schwieriges Elternhaus und Gewaltmissbrauch thematisiert. Diese Themen sind jedoch geschickt in die Story eingearbeitet und gut für Jugendliche aufbereitet. Trotzdem lässt sich die Geschichte auch als erwachsene Person sehr angenehm lesen.

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