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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2024

Unterhaltsam

Das Flüstern des Lebens
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In diesem Buch schreibt Katharina Fuchs eine gefühlvolle Geschichte über alte Geheimnisse und die Möglichkeit, eine zweite Chance zu erhalten. Es ist eine Familiengeschichte, die berührt und mich nach ...

In diesem Buch schreibt Katharina Fuchs eine gefühlvolle Geschichte über alte Geheimnisse und die Möglichkeit, eine zweite Chance zu erhalten. Es ist eine Familiengeschichte, die berührt und mich nach München und auf eine Kaffeeplantage in dem atemberaubenden Tansania entführte. Und erst hier in Afrika wurde die Handlung für mich sehr interessant, denn jetzt wurden auch wichtige sozialkritische Themen angesprochen. Immer wieder schwenkt die Handlung zurück nach München zu dem Streit um ein Testament und dessen Rechtmässigkeit, was mich jedoch nicht so vom Hocker riss. Die diversen Charaktere hat die Autorin detailliert und authentisch beschrieben. Einige von ihnen musste ich direkt in mein Herz schliessen.
Der Schreibstil führt flüssig durch die Handlung.
Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer Roman für zwischendurch. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.04.2024

Was geschah mit Mabel?

Wohin unsere Träume ziehen
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Josephine Cantrell erzählt in diesem Roman mit einem flüssigen und gefühlvollen Schreibstil die Geschichte von Sheila Mooney, die nach dem Schicksal ihrer Urgroßmutter Mabel und somit nach ihren eigenen ...

Josephine Cantrell erzählt in diesem Roman mit einem flüssigen und gefühlvollen Schreibstil die Geschichte von Sheila Mooney, die nach dem Schicksal ihrer Urgroßmutter Mabel und somit nach ihren eigenen Wurzeln sucht. Mabels Spur beginnt im Jahr 1921, als das 17jährige junge Mädchen mittellos und abgebrannt am Hafen strandet. Der irische Unabhängigkeitskrieg flaut gerade ab. Mabels Herkunft wird ein Geheimnis bleiben, denn niemals wird sie darüber sprechen.
Hundert Jahre später erfährt die Podcasterin Sheila von Mabel. Sie reist nach Donegal und begibt sich auf eine intensive Spurensuche.
Leider hatte ich von Beginn an Probleme damit, mit Sheila Mooney warm zu werden. Trotz aller Bemühungen gelang es mir nicht, mich in sie hineinversetzen zu können. Dagegen hätte ich sehr gerne mehr von Mabel erfahren. Doch dieses kam nur bruchstückweise zum Ausdruck. Zu viel Platz nahm für meinen Geschmack die Recherche nach den Hintergründen ein. Auch hätte ich den liebenswerten Zwillingen Christopher und Séamus mehr Platz in der Lektüre gegönnt. Trotzdem ist dieses Buch unterhaltsam und gut für zwischendurch geeignet.
Mein Fazit:
Auch wenn mich dieses Buch nicht restlos begeistern konnte, ist es mit Sicherheit nicht schlecht, sondern wird ganz sicher seine Anhänger finden. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Unterhaltsam

Und vor uns das Meer
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Unvorbereitet trifft Mette die Nachricht, dass iihre ehemals beste Freundin Josefa an Krebs verstorben ist. Kurz darauf erhält sie einen Brief von einem Notar, dem der letzte Wunsch Josefas beigefügt ist. ...

Unvorbereitet trifft Mette die Nachricht, dass iihre ehemals beste Freundin Josefa an Krebs verstorben ist. Kurz darauf erhält sie einen Brief von einem Notar, dem der letzte Wunsch Josefas beigefügt ist. Sie soll zusammen mit Ole, einem gemeinsamen Freund aus der Schulzeit, Josefas Asche auf Sylt verstreuen. Auf der Insel angekommen, wird Mette
von Erinnerungen überwältigt, die mit ihrer Kindheit und Sylt in Verbindung stehen. Denn hier gab es ein Kinderverschickungsheim, an das sie die schrecklichsten Erinnerungen hat. Ole steht Mette zur Seite. Durch lange Gespräche kommen sie sich langsam näher.
Dieser Roman, der aus der Sicht von Mette geschrieben ist, steht für das Schicksal der vielen Kinder, die in den 1950er bis in die 1970er zur Erholung verschickt wurden. In vielen Fällen, und das ist historisch belegt, wurden sie misshandelt und missbraucht.
Jule Henning hat diese Geschichte sehr genau recherchiert. Mit einer sensiblen und flüssigen Schreibweise führt sie durch die Handlung, in der sie die einzelnen Charaktere bildhaft gezeichnet hat.
Obwohl ich anhand des Klappentextes gehofft hatte, mehr über einzelne Schicksale der Kinder zu erfahren, hat mir dieses Buch unterhaltsame Lesestunden bereitet. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Nette Unterhaltung für zwischendurch

So endlich die Sterne
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Neun Jahre lang hat Posie Rose vergeblich versucht, in L.A. als Schauspielerin Fuß zu fassen. Doch jetzt hat sie neben ihrem Job auch noch ihre Wohnung verloren. Nun bleibt ihr nichts anderes mehr übrig, ...

Neun Jahre lang hat Posie Rose vergeblich versucht, in L.A. als Schauspielerin Fuß zu fassen. Doch jetzt hat sie neben ihrem Job auch noch ihre Wohnung verloren. Nun bleibt ihr nichts anderes mehr übrig, als wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren. Dorthin, wo damals ein Unglück geschah und wo William, ihr Feind von Jugend an lebt.
Um das Hotel ihrer Eltern zu retten, ist sie gezwungen, mit William das perfekte und verliebte Paar zu spielen. Doch schon bald können beide zwischen Spiel und Wirklichkeit kaum noch unterscheiden.
Ich habe schon einige sehr schöne und überzeugende Bücher von Jessica Winter gelesen. Und so war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch dieses Mal konnte mich die Autorin nicht so wie gewohnt überzeugen.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von William Knight und Posie Rose. Während William überzeugend und bodenständig auf mich herüber kam, konnte ich mich mit Posie nicht anfreunden. Ihr Verhalten war teilweise infantil und trotzig wie bei einem Kindergartenkind. Es passte einfach nicht zu einer 28jährigen Frau, die schon jahrelang in einer Großstadt alleine gelebt hatte und eine gewisse Reife haben sollte.
Im Gegensatz zu der Protagonistin überzeugte mich wieder Jessica Winters humorvoller, lockerer und flüssiger Schreibstil, der rasant durch die Handlung führte.
Auch wenn mich persönlich dieses Mal die Story nicht zu 100% ansprach, wird dieser zweite Teil der Oak Habor Reihe sicher seine Liebhaber finden. Trotzdem freue ich mich schon auf den letzten Teil der Reihe, der im September 2024 erscheinen soll. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.03.2024

Ein Roman voller Tiefe, jedoch auch mit vielen Längen

Eine glückliche Zuflucht
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Norma lebt mit ihrem Pferd St. Fred und ihren beiden Hunden auf einem Anwesen in der Nähe der kleinen Stadt Sloot.
Sie ist freiwilliges Mitglied des Suchtrupps eines Nationalparks und hilft, vermisste ...

Norma lebt mit ihrem Pferd St. Fred und ihren beiden Hunden auf einem Anwesen in der Nähe der kleinen Stadt Sloot.
Sie ist freiwilliges Mitglied des Suchtrupps eines Nationalparks und hilft, vermisste Personen wiederzufinden.
Als die junge Jill als verschollen gemeldet wird, ist Norma wieder beim Suchtrupp dabei. Sie findet das Mädchen verzweifelt und hungrig in einer Höhle. Hier hat sie sich vor ihrem brutalen und gewalttätigen Freund Jake versteckt und weigert sich, zu ihm zurückzugehen. Norma bringt Jill in Sicherheit. Doch niemand darf davon erfahren.
5 Jahre später soll Jake des Mordes an Jill angeklagt werden. Dürfen Jill und Norma ihr Geheimnis weiter hüten, oder werden sie die Wahrheit aufdecken?
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, doch dieses Mal konnte sie mich mit ihrem Roman nicht ganz überzeugen. Zwar hat sie die relevanten Charaktere bildhaft in Szene gesetzt und die Handlung authentisch und nachvollziebar beschrieben. Doch die langen Gespräche, die immer wieder um dasselbe Thema gingen, standen für mein Empfinden im Vordergrund. Sicher waren sie wichtig, um das Verhalten Normas zu verstehen und der Handlung noch mehr Tiefgang zu geben, doch es ging zu Lasten der Spannung. Doch dieses ist allein mein persönliches Empfinden und ich glaube, dass andere Leser von diesem Buch begeistert sein werden. Von mir bekommt dieser Roman 3 Sterne.

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