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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2020

Ruhig und melancholisch

Anchor Up To Me
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Dieses Cover ist so wunderschön... 😳😍
Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht und schon der Prolog war ziemlich dramatisch.
Es wird aus Abbys Sicht geschrieben, aber ein paar Kapitel sind auch aus Jakes ...

Dieses Cover ist so wunderschön... 😳😍
Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht und schon der Prolog war ziemlich dramatisch.
Es wird aus Abbys Sicht geschrieben, aber ein paar Kapitel sind auch aus Jakes Sicht. Außerdem gibt es Zeitsprünge zwischen 1984 und 2002.
Der Schreibstil der Autorin ist super schön und bildhaft, ich bin nur so durch die Seiten geflogen!
Auch das Meer, an dem die Geschichte spielt, wird richtig traumhaft beschrieben.

Es ist eine ziemlich traurige und teilweise auch echt heftige Geschichte.
Suizid, Trauer und Depressionen, aber auch häusliche Gewalt, spielen eine sehr große Rolle. Also erwartet hier keine leichte, supersüße Lektüre.
Schön war das Buch natürlich trotzdem, auf eine melancholische Art und Weise.
Die Liebesgeschichte zwischen Abby und Jake war wirklich außergewöhnlich. Sehr ruhig und dadurch auch authentisch, denn die beiden haben sich Zeit gelassen.
Abby hat eine große Entwicklung durchgemacht und ist eine starke Frau.
Jake hat wirklich Bookboyfriend Material. Es war so süß, da er so fürsorglich zu Abby war und ihr die Zeit gelassen hat, die sie brauchte. ❤️

Allerdings hatte das Buch auch einige Längen und der Plottwist hat mich leider nicht überrascht, da ich es schon vorausgeahnt habe.

Außerdem habe ich das Buch auch mit einigen Fragen beendet und hätte mir bei manchen Charakteren mehr Erklärungen gewünscht.
Zum Beispiel bei Hugh hätte ich gerne mehr über seine Beweggründe erfahren.
Emotional erreicht hat mich die Geschichte leider auch nicht, also es sind keine Tränen geflossen.

Alles in allem hat mir das Buch natürlich trotzdem gut gefallen und ich hatte Spaß beim Lesen.🥰

3,5/5⭐

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Düsteres Retelling

Medea
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Der Mythos rund um Medea und die Argonauten: Auf dieses Buch habe ich mich - nicht nur wegen des schönen Covers - unglaublich gefreut. Generell bin ich ein großer Fan von Neuerzählungen, die stereotypische ...

Der Mythos rund um Medea und die Argonauten: Auf dieses Buch habe ich mich - nicht nur wegen des schönen Covers - unglaublich gefreut. Generell bin ich ein großer Fan von Neuerzählungen, die stereotypische Mythen auf den Kopf stellen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen, insbesondere feministische Retellings.

Vor einigen Jahren beeindruckte mich auch Christa Wolfs "Medea. Stimmen" und obwohl Bücher für sich selbst stehen sollten, verglich ich ungewollt diese Neuerzählung von Medea häufig mit Christa Wolfs Buch. Aus diesem Grund wurde bei mir auch das Gefühl geweckt, dass in dieser Neuerzählung noch nicht das volle Potenzial des Medea-Mythos' ausgeschöpft wurde. Viele Entscheidungen wirkten auf mich zu konstruiert und nicht wirklich authentisch.
Zwar fand ich den Beginn des Buches noch stark, Medeas Handlungen waren nachvollziehbar und auch das Ende des Buches hat gut gepasst, aber der mittlere Teil überzeugte mich handlungstechnisch nur teilweise. Auf der einen Seite fand ich das Zusammenspiel aus kaputten Elternhaus, keiner wirklichen Perspektive und einer toxischen Beziehung sehr wichtig für die Handlung und auch nachvollziehbar für alles Kommende. Auf der anderen Seite habe ich Medeas weitere Facetten und ihre Vielschichtigkeit vermisst. Ihr Umfeld hat sie gebrochen und ich denke, ihre Rolle als Opfer war auch eine wichtige Botschaft in diesem Buch. Allerdings wirkte sie plötzlich flach, kopflos und hatte nicht mehr wirklich viel mit der eigentlichen Medea zu tun.
Der Schreibstil hat mich von sich überzeugt und hat einen flüssigen Lesefluss ermöglicht.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich von dieser Neuerzählung ein wenig enttäuscht war. Das Buch konnte mich nicht in allen Aspekten, wie der Handlung und Medeas Charakterentwicklung, überzeugen. Trotzdem war es ein spannendes und düsteres Retelling, das ich gerne gelesen habe. Viele Themen, wie Perspektiv- und Wurzellosigkeit, die Suche nach Zugehörigkeit und der Sinnsuche im Leben, sind heute immer noch aktuell und fanden durch dieses Buch Gehör.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Durchwachsen, aber unterhaltsam

Corpus Delicti
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Für den Schreibstil gibt es 10/10! Bei der Handlung hat mir noch etwas gefehlt, etwas, das mich komplett in seinen Bann zieht. Außerdem wirkte der Ernst der Lage nicht in allen Situationen greifbar, sondern ...

Für den Schreibstil gibt es 10/10! Bei der Handlung hat mir noch etwas gefehlt, etwas, das mich komplett in seinen Bann zieht. Außerdem wirkte der Ernst der Lage nicht in allen Situationen greifbar, sondern auf eine für mich unpassende Art zu humorvoll. Trotzdem ein durchweg interessantes Buch, auch das offene Ende hat mich nach einigem Nachdenken überzeugt.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Weniger spektakulär als erwartet

Das Café am Rande der Welt
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Es ist klar, dass auf 120 Seiten keine super tiefgründige Geschichte passt. Ich mochte den Schreibstil nicht besonders gerne, auch der Inhalt war jetzt nicht extrem überragend. Trotzdem gibt das Buch einige ...

Es ist klar, dass auf 120 Seiten keine super tiefgründige Geschichte passt. Ich mochte den Schreibstil nicht besonders gerne, auch der Inhalt war jetzt nicht extrem überragend. Trotzdem gibt das Buch einige schöne Denkimpulse und auch die Idee ist gut, und deswegen war die Länge wieder angemessen. Mir hat gut gefallen, dass ich mir als Leserin - ohne es zu wollen - zeitgleich die Fragen ebenfalls gestellt habe.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Weniger spektakulär als erwartet

Das Café am Rande der Welt
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Es ist klar, dass auf 120 Seiten keine super tiefgründige Geschichte passt. Ich mochte den Schreibstil nicht besonders gerne, auch der Inhalt war jetzt nicht extrem überragend. Trotzdem gibt das Buch einige ...

Es ist klar, dass auf 120 Seiten keine super tiefgründige Geschichte passt. Ich mochte den Schreibstil nicht besonders gerne, auch der Inhalt war jetzt nicht extrem überragend. Trotzdem gibt das Buch einige schöne Denkimpulse und auch die Idee ist gut, und deswegen war die Länge wieder angemessen. Mir hat gut gefallen, dass ich mir als Leserin - ohne es zu wollen - zeitgleich die Fragen ebenfalls gestellt habe.

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