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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2021

Mega Schreibstil!

Vielleicht auf einem anderen Stern
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Der Schreibstil ist sehr angenehm, ein bisschen distanziert, aber es steht unglaublich viel zwischen den Zeilen und ist dadurch auch poetisch.

Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt, aus der von Eve ...

Der Schreibstil ist sehr angenehm, ein bisschen distanziert, aber es steht unglaublich viel zwischen den Zeilen und ist dadurch auch poetisch.

Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt, aus der von Eve und ihrer Tochter Maddy.
Maddy ist 16 und ich konnte mich wahnsinnig gut mit ihr identifizieren.
Sie war so stark und lebensfroh, obwohl sie Krebs hat und weiß, sie wird nicht mehr lange leben.
Sie versucht weitestgehend ein 'normales' Teenie Leben zu leben und verliebt sich auch, ich habe ihre Sicht so geliebt und mit ihr mitgefiebert. Das Buch beschreibt die letzten Monate ihres Lebens und die Zeit danach, die dann aus der Sicht von Eve. Die Mutter-Tochter-Beziehung wird hier auf eine harte Probe gestellt.
Außerdem spielt Maddys leiblicher Vater eine Rolle, der mit aber nicht mehr mit Eve zusammen lebt.
Auch der Umweltschutz spielt eine große Rolle, ich fand es richtig toll, wie diese Message noch hinein gebracht wurde.

Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, aber teilweise war es ein bisschen zäh. Besonders im letzten Teil des Buches, als aus der Sicht von Eve erzählt wurde, schien es, als hätte die Geschichte keinen roten Faden mehr.
Vielleicht wollte die Autorin genau das erreichen, weil sich Eve verloren gefühlt hat und bei ihr erstmal alles zum Stillstand kam. Aber natürlich war das nicht gerade sehr angenehm zum lesen.
Also größtenteils wenig Inhalt auf sehr viele Seiten.

Trotzdem war das Buch total schön und ließ sich sehr gut lesen und ist deshalb auch empfehlenswert. Für mich war es auf jeden Fall besonders, auch wenn die Handlung gegen Ende hin nicht mehr ganz erkennbar war und woraus alles hinaus läuft.
3.5⭐

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Am Anfang Lieblingsband, dann leider ein paar Schwächen

Trust Again
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Bevor ich Trust again begonnen habe, war ich wirklich gespannt, ob es vielleicht das Buch sein würde, welches mich von der Again Reihe überzeugen kann. 'Begin Again' und 'Hope Again' haben das ja leider ...


Bevor ich Trust again begonnen habe, war ich wirklich gespannt, ob es vielleicht das Buch sein würde, welches mich von der Again Reihe überzeugen kann. 'Begin Again' und 'Hope Again' haben das ja leider noch nicht geschafft.
Die ersten 100 Seiten schien mein Wunsch tatsächlich in Erfüllung gegangen zu sein, ich war so begeistert und das Buch hätte locker ein 5⭐ Buch werden können. Ich musste oft schmunzeln und habe das Buch förmlich weggeatmet! Das war dank des leichten Schreibstils auch nicht besonders schwer. ✨
Spencer und Dawn habe ich geliebt, besonders zusammen. Ihre lockere und prickelnde Beziehung zueinander hat mich mitfiebern lassen, ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen! 🤭❤️

Allerdings gefiel mir die Geschichte gegen Ende hin nicht mehr so gut und das wurde auch nicht wirklich besser.
Spencer war ein unheimlich toller Charakter, das ganze Buch über. (da ist definitiv Bookboyfriendmaterial vorhanden... 😂)
Aber Dawn wurde mir gegen Ende hin einfach nur noch unsympathisch. Sie verhielt sich so kindisch... 🙄 Ich fand sie ziemlich unfair gegenüber Spencer. Meiner Meinung nach hat sie die ganze Schuld nur bei ihm gesucht, anstatt vorher mal zu schauen, ob sie eventuell auch einen Fehler gemacht haben könnte.
Ein bisschen konnte ich ihre Gründe zwar auch nachvollziehen, aber ich hätte mir auf jeden Fall gewünscht, dass noch mehr von ihrer Seite kommt und vor allem, dass sie mit Spencer darüber spricht. Er kann ja schließlich keine Gedanken lesen, oder? 🤔
Außerdem findet man in der Geschichte ziemlich viele Klischees, was mich persönlich nicht so sehr gestört hat, man aber auch okay finden muss.

Trotzdem waren Spencer & Dawn so unglaublich CUTE zusammen.. 🥺😍

Es war sehr schön, den ganzen Freundeskreis wieder zu treffen. Da fühle ich mich direkt wohl... ☺️ Nur Kaden kann ich immer noch nicht leiden. 👀😂 (Begin Again)

Und ich bin soooo gespannt auf Saywers Geschichte! 😍

f a z i t
Wer Lust auf eine prickelnde und offene Geschichte hat, die aber nicht nur oberflächlich ist, kann mit 'Trust again' nicht viel falsch machen. 🥰

Von mir gibt es 3,7/5 ⭐.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Ruhig und melancholisch

Anchor Up To Me
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Dieses Cover ist so wunderschön... 😳😍
Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht und schon der Prolog war ziemlich dramatisch.
Es wird aus Abbys Sicht geschrieben, aber ein paar Kapitel sind auch aus Jakes ...

Dieses Cover ist so wunderschön... 😳😍
Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht und schon der Prolog war ziemlich dramatisch.
Es wird aus Abbys Sicht geschrieben, aber ein paar Kapitel sind auch aus Jakes Sicht. Außerdem gibt es Zeitsprünge zwischen 1984 und 2002.
Der Schreibstil der Autorin ist super schön und bildhaft, ich bin nur so durch die Seiten geflogen!
Auch das Meer, an dem die Geschichte spielt, wird richtig traumhaft beschrieben.

Es ist eine ziemlich traurige und teilweise auch echt heftige Geschichte.
Suizid, Trauer und Depressionen, aber auch häusliche Gewalt, spielen eine sehr große Rolle. Also erwartet hier keine leichte, supersüße Lektüre.
Schön war das Buch natürlich trotzdem, auf eine melancholische Art und Weise.
Die Liebesgeschichte zwischen Abby und Jake war wirklich außergewöhnlich. Sehr ruhig und dadurch auch authentisch, denn die beiden haben sich Zeit gelassen.
Abby hat eine große Entwicklung durchgemacht und ist eine starke Frau.
Jake hat wirklich Bookboyfriend Material. Es war so süß, da er so fürsorglich zu Abby war und ihr die Zeit gelassen hat, die sie brauchte. ❤️

Allerdings hatte das Buch auch einige Längen und der Plottwist hat mich leider nicht überrascht, da ich es schon vorausgeahnt habe.

Außerdem habe ich das Buch auch mit einigen Fragen beendet und hätte mir bei manchen Charakteren mehr Erklärungen gewünscht.
Zum Beispiel bei Hugh hätte ich gerne mehr über seine Beweggründe erfahren.
Emotional erreicht hat mich die Geschichte leider auch nicht, also es sind keine Tränen geflossen.

Alles in allem hat mir das Buch natürlich trotzdem gut gefallen und ich hatte Spaß beim Lesen.🥰

3,5/5⭐

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Durchwachsen, aber unterhaltsam

Corpus Delicti
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Für den Schreibstil gibt es 10/10! Bei der Handlung hat mir noch etwas gefehlt, etwas, das mich komplett in seinen Bann zieht. Außerdem wirkte der Ernst der Lage nicht in allen Situationen greifbar, sondern ...

Für den Schreibstil gibt es 10/10! Bei der Handlung hat mir noch etwas gefehlt, etwas, das mich komplett in seinen Bann zieht. Außerdem wirkte der Ernst der Lage nicht in allen Situationen greifbar, sondern auf eine für mich unpassende Art zu humorvoll. Trotzdem ein durchweg interessantes Buch, auch das offene Ende hat mich nach einigem Nachdenken überzeugt.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Weniger spektakulär als erwartet

Das Café am Rande der Welt
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Es ist klar, dass auf 120 Seiten keine super tiefgründige Geschichte passt. Ich mochte den Schreibstil nicht besonders gerne, auch der Inhalt war jetzt nicht extrem überragend. Trotzdem gibt das Buch einige ...

Es ist klar, dass auf 120 Seiten keine super tiefgründige Geschichte passt. Ich mochte den Schreibstil nicht besonders gerne, auch der Inhalt war jetzt nicht extrem überragend. Trotzdem gibt das Buch einige schöne Denkimpulse und auch die Idee ist gut, und deswegen war die Länge wieder angemessen. Mir hat gut gefallen, dass ich mir als Leserin - ohne es zu wollen - zeitgleich die Fragen ebenfalls gestellt habe.

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