Profilbild von DawnWoodshill

DawnWoodshill

Lesejury Star
offline

DawnWoodshill ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit DawnWoodshill über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2020

Ein etwas anderer Roman

The Modern Break-Up
0

"The Modern Break-Up - Warum Liebe so f*cking kompliziert ist" ist ein etwas anderer Liebesroman von dem Autor Daniel Chidiac.

Das Cover finde ich wirklich toll, der Titel des Romans wird wunderbar hervorgehoben ...

"The Modern Break-Up - Warum Liebe so f*cking kompliziert ist" ist ein etwas anderer Liebesroman von dem Autor Daniel Chidiac.

Das Cover finde ich wirklich toll, der Titel des Romans wird wunderbar hervorgehoben und die Farben blau und rosa stehen für beide Seiten der Geschlechter. Darum soll es ja auch gehen: um die Gedanken eines Mannes und einer Frau.

Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich anhand des Klappentextes etwas anderes erwartet habe. Ich dachte, Amelia und Nick würden wirklich hauptsächlich Dinge besprechen, ansprechen und eventuell auch aufklären.
So war es jedoch nicht.
Im Endeffekt haben wir viel mehr Sichtweisen als nur die von Amelia und Nick bekommen. So wie die von Amelias Freundinnen und deren festen Freund. Oder von ihrer Mutter.
Jedoch würde ich das nicht als schlecht bewerten. Mir haben die Gedankengänge und -anstöße sehr gefallen. Jeder scheint einfach ausgesprochen zu haben, was wichtig ist und was sie zu sagen haben.

Tatsächlich ist das Buch eine Mischung aus einem Liebesroman und einem Ratgeber. Allerdings sollte man das Buch nicht lesen und eine Antwort oder eine Lösung erwarten.

Man bekommt durch das Lesen nicht plötzlich eine Erleuchtung. Jedoch macht man sich seine eigenen Gedanken und wenn man es zulässt kann man auch seine eigenen Handlungen hinterfragen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Griechische Mythologie meets Romantik

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
0

"Gods of Ivy Hall- Cursed Kiss" ist der erste Band der "Gods of Ivy Hall" Reihe von Alana Falk.
Ich bin ein riesiger Fan von der griechischen Mythologie und liebe es wenn es in Büchern dazu Assoziationen ...

"Gods of Ivy Hall- Cursed Kiss" ist der erste Band der "Gods of Ivy Hall" Reihe von Alana Falk.
Ich bin ein riesiger Fan von der griechischen Mythologie und liebe es wenn es in Büchern dazu Assoziationen gibt.
Daher musste ich Cursed Kiss unbedingt lesen und es hat mich nicht enttäuscht.

Das Cover ist meiner Meinung nach ein absoluter Traum. Die Farben sehen zusammen unglaublich schön aus und die goldenen Akzente machen so viel her.

Auch vom Inhalt her konnte es mich überzeugen. Die Geschichte rund um den Pakt zwischen Hades und einer Rachegöttin sowie der Realität in der sie leben ist einfach unglaublich gut dargestellt.
Erin ist ein sehr interessanter Charakter und man lernt sie Stück für Stück besser kennen.
Dieser Druck und die Last die sie trägt ist unglaublich schwer. Mit Arden bekommt sie etwas Realität und verliebt sich langsam aber sicher.
Erin ist komplett verzweifelt, denn wie soll sie in der Lage sein zu lieben, wenn sie jede Woche mit einem Kuss Männern die Seele raubt und diese Hades aushändigen muss. Schließlich hängt nicht nur ihr Leben davon ab.

´Meiner Meinung nach war das Buch wirklich spannend, ab einer Stelle ging es mir plötzlich sehr schnell mit Erin und Arden und ich bin nicht so ganz mitgekommen. Dafür biegt es das Ende wieder komplett grade, da ich nie damit gerechnet hätte.
Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Hope Again

Hope Again
0

"Hope Again" ist der vierte Teil der Begin-Reihe von der Autorin Mona Kasten.
Das Cover passt einfach wieder hervorragend zu den drei Vorgängern in der Reihe!

In diesem Buch geht es hauptsächlich um ...

"Hope Again" ist der vierte Teil der Begin-Reihe von der Autorin Mona Kasten.
Das Cover passt einfach wieder hervorragend zu den drei Vorgängern in der Reihe!

In diesem Buch geht es hauptsächlich um Everly, die wir in Band 2 (Trust Again) schon kennengelernt haben. Einerseits ist sie nämlich in einem von Dawns Kursen und auf der anderen Seite auch noch eine Art Stiefschwester.
Ich habe mich tatsächlich auf Everlys Geschichte gefreut, auch in der Hoffnung so einen Einblick in das neue Familienleben mit Dawn zu bekommen.
So stark wie in den ersten beiden Teilen ging es nicht mehr so richtig um die Freundesgruppe sondern wirklich spezifischer um Everly und Nolan. Freundestechnisch haben mir mehr von Blake erfahren, einem Basketballspieler der gemeinsam mit Everly und Dawn den Kurs besucht.

Anfangs stand ich der Handlung etwas skeptisch gegenüber, da es sich bei den Hauptcharakteren um Studentin und Dozent handelt. Aber obwohl Everly ja den Kurs von Nolan besucht und es natürlich auch einige Komplikationen mit sich zieht, hat man deren berufliches Verhältnis gar nicht wirklich bemerkt. Trotz zu mailenden Hausaufgaben oder ähnliches, hat man nicht oft wirklich gemerkt, das dies gerade Schülerin und Lehrer sind.

Mir haben außerdem Everlys Texte einfach sehr gefallen. Man konnte direkt mitfühlen und hat Gänsehaut bekommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2020

Líebeschaos

Nicht auch noch der!
0

Eine super lockere Geschichte zum Weglesen.

Mitbewohner gratis abzugeben:
Luca hat sich gerade frisch von ihrem Freund getrennt und sucht eine WG. Als sie endlich fündig wird, stellt sich heraus das ...

Eine super lockere Geschichte zum Weglesen.

Mitbewohner gratis abzugeben:
Luca hat sich gerade frisch von ihrem Freund getrennt und sucht eine WG. Als sie endlich fündig wird, stellt sich heraus das natürlich der größte Womanizer der Campus' mit ihr in einer WG wohnt. Das hat sie sich definitiv anders vorgestellt. Die beiden geraden permanent aneinander, beide spüren die Anziehung zwar aber Ben fühlt sich nicht bereit sich fest zu binden und Luca möchte nach ihrer Trennung erstmal nichts mehr mit Männern zu tun haben. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für die beiden, wie sie auch feststellen.

Das Buch war wirklich schnell zu lesen, man hatte einige Lacher dazwischen und hat trotzdem so einiges nicht kommen gesehen. Besonders die Diskussionen wenn Luca und Ben aneinandergeraten sind, sind total lustig zu lesen.

Das Cover ist auch nett gestaltet, es ist zwar kein riesiger Eye-Catcher mit viel drum und dran aber es geht ja schließlich um den Inhalt eines Buches!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2024

here comes the sun

All That We Never Were (1)
0

„Schmerz ist ein Kollateralschaden des Lebens.“

3,5 ⭐️
„all that we never were“ ist der erste Band der „Let it be“ Reihe der Autorin Alice Kellen und ist mir durch das bunte Cover wirklich sofort ins ...

„Schmerz ist ein Kollateralschaden des Lebens.“

3,5 ⭐️
„all that we never were“ ist der erste Band der „Let it be“ Reihe der Autorin Alice Kellen und ist mir durch das bunte Cover wirklich sofort ins Auge gesprungen.
Leah und Axel kennen sich schon seit ihrer Kindheit und könnten eigentlich nicht unterschiedlicher sein. Interessant wurde es dadurch, dass Leah zwar in der Vergangenheit bereits für Axel (den besten Freund ihres großen Bruders) geschwärmt hat, ihre Gefühle dann durch einen schweren Schicksalsschlag doch aber erst einmal zweitrangig sind. Ich lese nicht viel Age Gap Romance, daher musste ich mich hier erstmal eingrooven - tatsächlich wurde man auch recht häufig als Leser daran erinnert, dass die beiden alterstechnisch auseinanderliegen. Wir bekommen sowohl Leahs als auch Axels Perspektive, sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart. Generell war das Lesen des Romans recht bei mir durchwachsen, zum Teil war es mir einfach zu Sprunghaft und ich konnte recht viel nicht nachvollziehen und andererseits habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Ich glaube viel an dem was mich am Schreibstil oder an der Wortwahl gestört hat, ist auf die Übersetzung zurückzuführen. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist Alice Kellen eine spanische Autorin und ich glaube da ist einiges einfach nicht so im deutschen rübergekommen, wie es angemacht war. Dadurch hat es sich aber manchmal beim Lesen einfach etwas wild und unpassend angefühlt. Inhaltlich würde ich sagen, dass man die Grundidee der beiden so oder in anderen Formen schon einmal gelesen hat. Der erste Band war dadurch recht vorhersehbar und hat allerdings dadurch einen interessanten Grundstein für den zweiten Band geliefert - denn nach dem Ende des ersten Bands, weiß ich nicht was jetzt noch folgen könnte. Von anderen Romanen abgehoben hat dieser sich insofern, dass ich den Umgang und das Verhalten der beiden sowohl als interessant und schnelllebig als auch gewöhnungsbedürftig empfunden habe. Leah und Axel sind für sich zwei eigentlich komplexe Charaktere, die allerdings kaum eine (richtige) Plattform für ihre Probleme erhalten haben. Vielmehr standen die beiden mit ihrem Verlangen nacheinander im Vordergrund, welches ich nicht nachvollziehen konnte, da ich beide Protagonisten nicht wirklich kennenlernen konnte. Das kam dann erst im Laufe der Storyline. Gefühlsmäßig war hier einiges mit dabei und durch die ständigen Auf und Abs, entstand eine fesselnde Dynamik. Allerdings hat mir persönlich der Umgang mit den Triggerthemen nicht gut gefallen. Leah und Axel haben beide ihre Päckchen zu tragen und gerade Leahs Verhalten wurde viel thematisiert. Jedoch wurde die Plattform an der Stelle nicht richtig ausgenutzt. Die Art, wie mit Leahs Trauma umgegangen wurde war mit zu leicht für ein so schweres Thema. Dadurch war es mir dann auch nicht möglich der Lovestory von den beiden hundertprozentig zu folgen, da mich zwischenzeitlich an dem (meiner Meinung nach) zu fordernden Umgang zwischen den beiden aufgehangen habe.
Gleichzeitig mochte ich aber die kleinen Details der Handlung. Die Namensgebung der Reihe zum Beispiel, ist wirklich treffend und auch die künstlerische Komponente hat mir gut gefallen. Und auch, wenn ich das Zusammenspiel von Leah und Axel zwar nicht direkt gefühlt habe, war irgendwas an „all that we never were“ so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte. Ich hatte immer mal wieder einige Kritikpunkte und trotzdem wollte ich wissen, wie es weitergeht. Ob jetzt durch die Übersetzung oder nicht: der Schreibstil hat mir auf Dauer nicht unbedingt zugesagt, allerdings konnte ich mich wirklich schnell daran gewöhnen. Dadurch, dass im ersten Band jedoch schon so viel in der Beziehung der beiden passiert ist, wäre ich wirklich neugierig was der zweite Band dahingehend noch mit sich bringt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere