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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2024

geht so

Die Verlierer
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"Der Verlierer" der Autorin Petra Hammesfahr ist nicht mein erstes Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Die ersten Bücher von ihr waren spannend und voller Überraschungen.

Warum meldet ein ...

"Der Verlierer" der Autorin Petra Hammesfahr ist nicht mein erstes Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Die ersten Bücher von ihr waren spannend und voller Überraschungen.

Warum meldet ein Mann seine Frau erst nach einigen Tagen als vermisst? Diese Frage stellt sich die Ermittlerin Rita Voss als Erstes, nachdem Keller seine Frau nach 11 Tagen vermisst meldet, da sie vor 11 Tagen nach dem Joggen nicht zurück zum Campingplatz kam. Für ihn keine neue Situation, seine Frau war schonmal ein paar Tage verschwunden. Ihr Stiefsohn, der dies bezeugen kann, verschwindet allerdings auch spurlos.
Es dauert, bis die Ermittlungen an Tempo aufnehmen.

Erwartet hatte ich einen spannenden und abwechslungsreichen Psycho-Krimi, doch durch die langatmigen Ermittlungen blieb dies leider aus und die Geschichte entpuppte sich als Gesellschaftsroman. Die Thematik, die dahinter steckt, ist durchaus lesenswert, entspricht aber nicht der Bewerbung des Buches.
Schade.

Veröffentlicht am 23.04.2024

langatmig

Die Insel des Zorns
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"Insel des Zorns" des Autoren Alex Michaelides stand ganz oben auf meiner Wunschliste, da ich die vorherigen Veröffentlichungen des Autors gerne gelesen habe und auch sehr spannend gefunden habe.

Die ...

"Insel des Zorns" des Autoren Alex Michaelides stand ganz oben auf meiner Wunschliste, da ich die vorherigen Veröffentlichungen des Autors gerne gelesen habe und auch sehr spannend gefunden habe.

Die Ex-Schauspielerin Lana Farrar verbringt mit Freunden, die sie auf eine idylische griechische Insel eingeladen hat die Osterfeiertage. Während eines Unwetters fallen auf der Insel Schüsse und es gibt eine Leiche. Soweit -so gut, dieses Szenario ist nicht neu und wurde schon von vielen Autoren umgesetzt. Hier ist das besondere die Rolle des Ich-Erzählers Elliot, mit dem ich nicht warm werden konnte. Die Spannung auf der Insel ist zwar zu spüren, für mich ist dieses Buch dennoch weit vom dem versprochenen Psychothriler entfernt. Mit viel guten Willen ist es eher als Krimi einzuordnen.

Leider habe ich solche Konstellationen schon zu oft gelsen, als das mich hier der Autor erreichen konnte, da ich doch höhere Erwartungen an den Plott hatte.

Veröffentlicht am 26.10.2023

ist es Florian?

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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Evelyn Jancke, die als forensische Psychologin mit dem Oldenburger Ermittler Tillmann zusammen arbeitet hat ein eigenes Päckchen zu tragen. Vor 2 Jahren verschwand ihr Bruder Florian mit seiner Frau Isabel ...

Evelyn Jancke, die als forensische Psychologin mit dem Oldenburger Ermittler Tillmann zusammen arbeitet hat ein eigenes Päckchen zu tragen. Vor 2 Jahren verschwand ihr Bruder Florian mit seiner Frau Isabel bei einem Wohnwagentrip durch Frankreich. Seitdem fehlt jede Spur von ihm und alle gehen davon aus, dass die Beiden tot sind.

Ermordungen auf Campingplätzen in Norddeutschland reissen bei Evelyn die nur oberflächlich heilende Wunde wieder auf. Als sie dann ein Phantombild des Serienkillers zu Gesicht bekommt vermutet sie hinter dem Mörder ihren Bruder. Tillmann versucht ihr auf ganz eigene Art und Weise beizustehen. Ist der Täter ihr Bruder? Und wenn ja, wie wird sie sich verhalten?

Ich habe schon einige Thriller von Arno Strobel gelesen und muss leider sagen, dass ich von "Der Trip" ziemlich enttäuscht bin. Die Geschichte ist mir zu konstruiert und vorhersehbar. Ganz anders als in der Mörderfinder Reihe.
Leider konnte ich auch mit den Charaktere nur wenig anfangen, da sie ziemlich platt und unscheinbar blieben.

Veröffentlicht am 29.06.2023

konnte mich nicht erreichen

Der Bojenmann
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Mit "Der Bojenmann" haben die Autoren Jan Jespen und Kester Schlenz den Auftaktband zu einer neuen Kriminalreihe veröffentlicht.

Kommissar Thies Knudsen bekommt es mit einem skurrilen Fall zu ...

Mit "Der Bojenmann" haben die Autoren Jan Jespen und Kester Schlenz den Auftaktband zu einer neuen Kriminalreihe veröffentlicht.

Kommissar Thies Knudsen bekommt es mit einem skurrilen Fall zu tun. Die hölzernen Bojenmänner werden mit plastinierten Leichen ersetzt. Dies bemerkt allerdings ein Paddler, nachdem er zu Hause seine Selfies ansieht.

Die Idee der Geschichte und auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen. Leider konnte die gesamte Geschichte mich dann letztendlich nicht überzeugen.
Die Dialoge sind mir zu hölzern, die Charaktere insgesamt zu flach und ohne eine erkennbare Entwicklung. Hinzu kommt der doch sehr einfach gehaltene Schreibstil, bei dem für mich keinerlei Spannung aufkommen konnte.

Der Humor der teilweise verwendet wurde, konnte mich nicht erreichen und erschien mir an manchen Stellen einfach deplaziert.

Einen Folgeband werde ich nicht lesen.



Veröffentlicht am 26.06.2023

enttäuscht

Mein Leben als Tatortreiniger
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In " Mein Leben als Tatortreiniger" erzählt der erste Tatortreiniger des Nordens Deutschlands seine Geschichte, als Ghostwriterin stand ihm die Kriminalautorin Kathrin Hanke bei.

Dirk Plähn hatte eigentlich ...

In " Mein Leben als Tatortreiniger" erzählt der erste Tatortreiniger des Nordens Deutschlands seine Geschichte, als Ghostwriterin stand ihm die Kriminalautorin Kathrin Hanke bei.

Dirk Plähn hatte eigentlich einen soliden Beruf gewählt, war aber eher der Typ: ich will mein eigener Chef sein und versuchte sich in Selbstständigkeit. Es lief mehr schlecht als recht. Bis ihm sein Vater einen Urlaub schenkte und er sich für den Flug eine Zeitschrift kaufte. Ein Artikel darin sollte sein Leben grudlegend ändern. Die Idee und der weitere berufliche Lebensweg wurde geboren. Er machte sich als erster Tatortreiniger einen Namen.

Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, die jeweils einen "Tatort" und den Einsatz von Dirk Plähn vor Ort schildern. Einiges der Arbeit eines Tatorreinigers war mir schon bekannt, nur, welche Hinterlassenschaften ein Leichnam bei zu langer Liegezeit in seiner Umgebug hinterlässt war mir nicht in Gänze klar.

Von dem Buch habe ich mir mehr erwartet, es sind leider sehr viele Wiederholungen in den einzelnen Geschichten. Hinzu kommen ausschweifende Gedanken, die mich immer wieder vom eigentlichen Geschehen am Tatort ablenkten. Wirkliche Details konnte ich hier nicht finden.

Von der Autorin Kathrin Hanke habe ich mir mehr Spannung erhofft und einen besseren Schreibstil, als ich hier zu lesen bekam. Dieser war sehr einfach gehalten und konnte mich in keinster Weise fesseln oder überzeugen.

Um einen ersten Einblick in das Berufsfeld eines Tatortreinigers zu bekommen geeignet, für anspruchsvolle Leser eher nicht zu empfehlen.