Sehr durchwachsen ...
Where Autumn Leaves (Festival-Serie 4)Zum Inhalt:
Als Beth ihr FSJ in einer angesehenen Reha beginnt begegnet sie ihrem Kindheitsfreund Jakob, dessen Fußballkarriere auf der Kippe steht und der verbotene Gefühle weckt ...
Meine Meinung:
Nachdem ...
Zum Inhalt:
Als Beth ihr FSJ in einer angesehenen Reha beginnt begegnet sie ihrem Kindheitsfreund Jakob, dessen Fußballkarriere auf der Kippe steht und der verbotene Gefühle weckt ...
Meine Meinung:
Nachdem die Festival Reihe für mich aus einigen Höhen und Tiefen bestand, muss ich leider gestehen, dass dieser Abschlussband für mich der schwächste gewesen ist. Zwar finde ich den Schreibstil von Ivy Leagh total besonders, mit viel Wiedererkennungswert, jedoch fehlte es mir in der Handlung an allen möglichen Ecken an dem gewissen Etwas. Beth mochte ich als Protagonistin echt gerne, was vor allem auch an ihrer Fähigkeit lag, Probleme direkt anzusprechen und nicht totzuschweigen - das hat von ihrer Seite aus zu keinen Kommunikationsproblemen geführt. Zudem fand ich ihr FSJ in der Klinik mit all den einhergehenden Aufgaben wie beispielsweise besonderen Behandlungsmethoden super erklärt und umgesetzt. Man merkt dass sich die Autorin in die Thematik eingelesen hat und wusste wovon sie schreibt. Jakob ist mir als Protagonist durchweg zu blass geblieben. Er war meiner Meinung nach sehr unsicher in seinen Entscheidungen, was zu einem ständigen hin und her führte - in seinen Gedanken aber auch im Umgang mit Beth. Zudem wusste man als Leser von Beginn an von einem gewissen Geheimnis, was direkt die Spannung rausnahm. Die größte Kritik gab es von mir leider für die gesamte Lovestory. Besonderes Knistern, Tension, aufgeladene Momente? Für mich eher Fehlanzeige. Leider häuften sich Situationen in denen ich mich als Leserin unwohl fühlte, was natürlich kontraproduktiv zum Lesespaß beitrug. Es gab viele gute Handlungsansätze, beispielsweise in den Karrieren und Familienkonstellationen. Leider wurde alles jedoch nur grob umrissen.
Fazit:
Ein doch eher enttäuschendes Reihenfinale, da mich vor allem die Lovestory nicht überzeugen konnte. Zudem fehlte es mir an einer umfangreichen Konfliktlösung vieler Handlungsstränge.