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Veröffentlicht am 04.05.2023

Wir sind die Nacht

Die Nacht – Wirst du morgen noch leben?
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"Die Nacht - Wirst du morgen noch leben?“ ist der zweite Teil einer Thrillerserie, welcher von Jan Beck geschrieben und vom Penguin Verlag veröffentlicht wurde.

Meine Meinung:

Ich finde den 2 Band der ...

"Die Nacht - Wirst du morgen noch leben?“ ist der zweite Teil einer Thrillerserie, welcher von Jan Beck geschrieben und vom Penguin Verlag veröffentlicht wurde.

Meine Meinung:

Ich finde den 2 Band der Thrillerserie leider nicht so gut. Der Anfang hat sich ziemlich in die Länge gezogen und es fehlte mir einfach das gewisse Etwas. Irgendwann wurde es besser und ich war total begeistert. Vor allem der Plot-Twist am Ende hat mir sehr gut gefallen.

Alles in einem war das Buch nicht schlecht, aber der erste Teil der Thrillerserie war besser.

Cover/Buchgestaltung:

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Die durchdringenden blauen Augen des Wolfes springen einen sofort ins Auge. Auch die Schriftfarben und die verschiedenen Schriftgrößen passen gut dazu und ergeben ein stimmiges Gesamtbild.

Die Kapitel habe eine angenehme Länge (nicht zu kurz und nicht zu lange) und erzählen die Geschichte aus den Sichtweisen der einzelnen Protagonisten.

Handlung:

Im 2. Band ermitteln Europol-Sonderermittlerin Inga Björk und Christian Brand gegen jemanden, der sich selbst der Nachtmann nennt. Dieser hat mehrere Personen entführt und anschließend in einem Glaskasten gefangen gehalten. Für Inga Björk und Christian Brand beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn jede Nacht stellt der Täter eine Aufgabe, und wenn diese nicht erfüllt wird, dann muss eines der Opfer sterben.

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Veröffentlicht am 26.10.2024

Familiengeheimnis

Das abgelehnte Kind
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"Das abgelehnte Kind" ist nicht nur das erste Buch, welches ich von der Autorin Norma K. Koenig gelesen habe, es ist auch das erste Buch, welches die Autorin veröffentlicht hat. Der Kurzkrimi erschien ...

"Das abgelehnte Kind" ist nicht nur das erste Buch, welches ich von der Autorin Norma K. Koenig gelesen habe, es ist auch das erste Buch, welches die Autorin veröffentlicht hat. Der Kurzkrimi erschien im Februar 2024 und wurde vom Novum Verlag veröffentlicht.



Handlung:


Inka ist zu ihrem Elternhaus zurückgekehrt, nachdem ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt sind. Gerade als sie in alten Unterlagen liest, Kisten einräumt und in Erinnerungen schwelgt, klingelt es an der Tür. Ein junger Mann, der sich als ihr Nachbar Peter vorstellt, steht mit Frühstück im Türrahmen. Doch dabei bleibt es nicht. Er lädt sie zum Essen ein und bietet ihr an, beim Kisten einpacken zu helfen. Auch wenn Inka dieses Verhalten etwas aufdringlich und merkwürdig vorkommt, nimmt sie seine Hilfe dankend an. Als kurze Zeit später in das Elternhaus eingebrochen wird und Peter spurlos verschwindet, beschließt Inka die Polizei einzuschalten und dabei lüftet sie mehr als nur ein unerwartetes Geheimnis.



Meine Meinung:


Alles in einem hat mir die Grundidee des Buches sehr gut gefallen, lediglich die Umsetzung ist für mich noch verbesserungswürdig.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut. Es wirkt düster und gruselig, aber auch spannend und optisch ansprechend. Leider finde ich, dass das Cover schon fast das beste vom ganzen Buch ist.

Der Schreibstil lässt sich schnell und einfach lesen.

Ich muss sagen, dass ich mir noch etwas mehr Action und Emotionen gewünscht hätte. Für mich fehlte es auch an Authentizität. Inka hat sehr viel durchgemacht und all das kam auf mich sehr locker und einfach geschrieben rüber, so als wäre all das alltäglich.

Ich hätte mir gewünscht, dass einige Szenen genauer beschrieben werden und nicht nur oberflächlich sind. Manche Übergänge waren einfach zu plötzlich. Somit konnte mich das Buch auf emotionaler Ebene bedauerlicherweise überhaupt nicht ansprechen und ich konnte mich nicht sonderlich gut in die Protagonisten hineinversetzen.



Fazit:


Obwohl ich dieses Buch leider nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann, bin ich mir sicher, dass es Leser*innen gibt, die mit diesem Buch mehr anfangen können als ich.

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Nettes aber ausbaufähiges Jugendbuch

Frostgras
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Grundsätzlich ein nettes Jugendbuch, jedoch hat sich der Anfang ziemlich in die Länge gezogen und das Ende war zu schnell abgeschlossen.

Grundsätzlich ein nettes Jugendbuch, jedoch hat sich der Anfang ziemlich in die Länge gezogen und das Ende war zu schnell abgeschlossen.

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Veröffentlicht am 09.06.2024

Jungunternehmer trifft auf linke Aktivistin

Wir werden wachsen
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"Wir werden wachsen" ist das erste Buch, welches ich von dem Autor Andreas van Hooven gelesen habe. Das über 200 Seiten lange Buch erschien im August 2023 und wurde vom BoD – Books on Demand Verlag veröffentlicht.



Handlung:
Jasper ...

"Wir werden wachsen" ist das erste Buch, welches ich von dem Autor Andreas van Hooven gelesen habe. Das über 200 Seiten lange Buch erschien im August 2023 und wurde vom BoD – Books on Demand Verlag veröffentlicht.



Handlung:


Jasper Bredendiek ist Jungunternehmer einer Rüstungsfirma.

Maja Claasen ist Doktorandin im Bereich Biochemie und Aktivistin in der Linken Szene.

Die beiden könnten verschiedener nicht sein, und trotzdem fühlen sie sich ab dem ersten Moment zueinander hingezogen.


Alles begann mit einem verhältnismäßig harmlosen Anschlag auf Jaspers Mutter, die Leiterin der Rüstungsfirma. Maja und ihre militante Gruppe haben ihr eine Torte ins Gesicht geworfen, und das vor aller Augen auf einer Firmenveranstaltung. Auf ihrer Flucht nimmt Jasper die Verfolgung auf und erkennt im letzten Moment noch das Gesicht von Maja. Ihm geht ihr Gesicht nicht mehr aus dem Kopf und er beschließt, mehr über sie zu erfahren. Als er Maja gefunden hat, merken die beiden schnell, dass sie etwas für einander empfinden. Doch kann das zwischen Ihnen gut gehen? Immerhin verkörpert er alles, wogegen Maja kämpft. Und dann ist da noch Majas militante Gruppe, die immer heftigere Anschläge planen.



Meine Meinung:


Leider konnte mich dieses Buch nicht sonderlich überzeugen. Die Handlung an sich war gut, aber die Umsetzung trifft ungünstigerweise nicht meinen Geschmack.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut und auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Doch enttäuschenderweise war das auch schon das Beste am ganzen Buch.

Ich brauchte für meine Verhältnisse sehr lange, um dieses Buch fertig zu lesen. Ich hatte als Leserin nicht das Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Dazu kommt, dass manche (nicht alle) Kapitel über 25 Seiten lang sind. Das war mir etwas zu lange. Ich mag kürzere Kapitel mit einer Länge von 10 - 20 Seiten einfach lieber.

Der Schreibstil war für mich weder einfach noch flüssig zu lesen, da es immer wieder Begriffe gab, die ich selbst nicht kannte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber auch nicht, dass es am Ende des Buches eine Liste mit Begriffserklärungen gibt. Vielleicht wäre es mir leichter gefallen, wenn ich das vorher gewusst hätte. Doch meine Neugierde auf das Buch war so groß, dass ich einfach zu lesen begonnen hatte, ohne vorher durchzublättern, und leider stand am Anfang auch nichts von der Begriffserklärung im Anhang.

Obwohl die Handlung aus der Sichtweise der verschiedenen Protagonisten erzählt wird, gelang es mir nicht, mich in diese hineinzuversetzen, und es fehlte mir auch an etwas mehr Tiefgang.



Fazit:


Alles in einem war "Wir werden wachsen" ein Buch, welches meinen Lesegeschmack nicht getroffen hat und mich einfach nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Dieses kleine etwas in der Mülltonne.

Ungeheuer lieb (Band 1)
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"Ungeheuer lieb" ist das erste Kinderbuch, welches ich von der Autorin Sonja Kaiblinger gelesen habe. Das Buch erschien im März 2024 im Baumhaus Verlag und wurde von Anton Riedel illustriert.


Handlung:
Es ...

"Ungeheuer lieb" ist das erste Kinderbuch, welches ich von der Autorin Sonja Kaiblinger gelesen habe. Das Buch erschien im März 2024 im Baumhaus Verlag und wurde von Anton Riedel illustriert.


Handlung:


Es war ein Tag, wie jeder andere auch. Ludwig wurde mal wieder von Egon, seinem Klassenkameraden, in eine Mülltonne gesteckt, doch plötzlich bewegte sich etwas in der Mülltonne und dieses etwas hält Ludwig ziemlich auf Trab.

Dieses etwas entpuppt sich als kleines Lila Monster mit großen Augen und Spitzen zähnen, doch war es wirklich gefährlich? Ludwig wollte schnellstmöglich verschwinden, doch das kleine Monster wollte unbedingt mit ihm mitgehen. Es nannte Ludwig sogar MAMA. Spätestens in diesem Moment war Ludwig klar, dieses Monster ist etwas Besonderes.


Meine Meinung:


Cover super, Illustrationen gut, Inhalt leider nicht ganz so toll.

Ich muss enttäuschenderweise sagen, dass das Cover das beste vom ganzen Buch ist. Es wirkt farbenfroh, niedlich und optisch ansprechend.

Die Illustrationen im Buchinneren sind nicht schlecht, konnten mich aber nicht überzeugen.

Der Schreibstil eignet sich eher für geübte Leser.

Die Handlung an sich ist ganz ok, wobei mir das Ende überhaupt nicht gefallen hat. Es war einfach zu plötzlich und lässt einige Fragen offen und sowas finde ich gerade bei Kinderbüchern, wo es noch länger dauert, bis der nächste Band erscheint, sehr unpraktisch.


Trotz allem gibt es noch drei Dinge, die ich positiv finde. Erstens die kurze Charaktervorstellung am Anfang des Buches, zweitens die kleine Aufstellfigur des Monsters aus Pappe und drittens das grüne Lesebändchen, welches gerade bei Kinderbüchern sehr praktisch ist.


Fazit:


Alles in einem konnte mich dieses Buch leider nicht sonderlich überzeugen, daher kann ich es leider auch nicht mit voller Begeisterung weiterempfehlen.

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