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Veröffentlicht am 29.09.2023

habe es nicht gefühlt

The Perfect Fit
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Das Buch war ein Cover-Kauf. Mir hat der Stil einfach unglaublich gut gefallen und da das Aschenputtel-und-Star-Thema etwas ist was ich immer gern mochte, wanderte es auf meinem SuB. Leider verharrte es ...

Das Buch war ein Cover-Kauf. Mir hat der Stil einfach unglaublich gut gefallen und da das Aschenputtel-und-Star-Thema etwas ist was ich immer gern mochte, wanderte es auf meinem SuB. Leider verharrte es dort eine ganze Weile, bis ich einen BuddyRead mit @beexbooks gestartet habe. Und ich glaube das was letztendlich gut, denn ich wäre sonst eventuell in eine Leseflaute gerutscht.
Aber von Anfang an: Der Schreibstil ist zugänglich und leicht zu lesen, mir an manchen Stellen jedoch ein wenig zu oberflächlich gewesen. Die Charaktere sind schwierig. Ellie fand ich auf ihre Weise grandios und sie trägt für mich auch die ganze Geschichte, ebenso wie einige der Nebencharaktere. Caleb hingegen fand ich flach. Seine Geschichte war vorhersehbar und gefühlt war alles was ihn ausmachte die tragische Vergangenheit und dass er nen ziemlicher Hottie ist.
Die Liebesgeschichte der beiden ging mir ebenfalls viel zu schnell und ich habe sie wirklich null gefühlt. Zwischendurch dachte ich dass da echt nicht mehr ist als körperliche Anziehung. Pluspunkt gab es weil Consent im Zusammenhang mit Alkoholkonsum thematisiert wurde, etwas was ich ein wichtiges Thema finde.
Die Geschichte an sich war leider super vorhersehbar und konnte mich wirklich gar nicht überraschen. Ich habe Hoffnungen dass das Paar im zweiten Band mich besser erreicht, bin aber noch nicht ganz sicher ob ich diesen überhaupt lesen werde.

Bewertung: 2,5/5

Fazit: Leider konnte ich mit der Geschichte nicht ganz warm werden.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2024

gute Idee, schlecht umgesetzt

The Last Dragon King - Die Chroniken von Avalier 1
4

Diese Rezension zu schreiben fällt mir persönlich ungemein schwer, da ich das Buch wirklich mögen wollte, aber daran gescheitert bin. Wenn ihr es mochtet und Kritik daher nicht gern lesen wollt, hier die ...

Diese Rezension zu schreiben fällt mir persönlich ungemein schwer, da ich das Buch wirklich mögen wollte, aber daran gescheitert bin. Wenn ihr es mochtet und Kritik daher nicht gern lesen wollt, hier die Warnung: es gibt von meiner Seite aus nicht unbedingt wenig Kritik.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen, gut angepasst an die Zielgruppe. Bleiben wir einmal direkt beim „Handwerklichen“. Die Geschichte in ihrer Grundidee war gut und hätte sehr ansprechend sein können, wenn man beim lesen nicht das Gefühl gehabt hätte eine Nacherzählung zu lesen. Unglaublich viele Szenen (die in meinen Augen wichtig gewesen wären um Charaktere besser greifen zu können) spielten sich im Off ab und wurden immer nur in Randbemerkungen erwähnt. Das kombiniert damit dass anstelle Aktionen zu zeigen, sondern immer nur darüber erzählt wurde wie sich jemand fühlt, sorgte dafür dass die Charaktere schwer zugänglich waren.
Die Charaktere selbst fühlten sich einfach nur flach an. Da war soviel Dramatik und Ansätze um ihnen Tiefe zu verleihen, aber dieses verpuffte. Was ich aber besonders kritisch finde ist das Frauenbild was hier gezeichnet wurde. Ja, es ist eine Fantasy-Welt und das kann dort auch gut hinein passen um es als Ansatz zu nehmen jungen Menschen da ein wenig die Augen zu öffnen. Aber das wurde gar nicht genutzt, eher im Gegenteil. Arwen verurteilte innerlich Handlungen einer anderen Frau die sich augenscheinlich nicht „aufsparte“. Während Kämpfen fällt ein Mädchen in Ohnmacht und es ist „das schwache Gemüt“, was nur genutzt wird um zu zeigen das Arwen ja so viel besser als jede andere Frau ist. Das ist für mich keine Darstellung die in einem Buch dieser Zielgruppe etwas verloren hat.
Die Geschichte in ihrer Grundidee selbst hat mir gut gefallen, aber es wurde einfach nur abgehakt, man wurde von einer Szene in die nächste geworfen und dann da durch gehetzt. Es gab tragische und dramatische Momente, die aber durch dieses „durchprügeln“ sich nicht richtig entfalten konnten. Das gepaart mit der, in meinen Augen, inflationären Nutzung des Wortes „Mutterleib“ und „königliche Pobacken“ hat mich teilweise innerlich verzweifeln lassen...


Bewertung: 2/5

Fazit: Eine gute Idee, leider schlecht umgesetzt

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  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 19.08.2023

ein sehr langer Epilog

The Ravenhood - The Finish Line
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Zugegebener Maßen hatte ich keinerlei hohe Erwartungen an den 3. Band dieser Reihe, nachdem mich Band 2 so dermaßen enttäuscht hat. Der Band war besser als der Zweite, aber nicht bedeutend besser. Der ...

Zugegebener Maßen hatte ich keinerlei hohe Erwartungen an den 3. Band dieser Reihe, nachdem mich Band 2 so dermaßen enttäuscht hat. Der Band war besser als der Zweite, aber nicht bedeutend besser. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, auch wenn ich ihn in Band 3 irgendwie gehetzt empfand. Es war hackeliger und nicht so schön rund wie zuvor.
Die Geschichte an sich… es gibt einem mehr Hintergrundinfos zu Tobias, die ein wenig ihn und sein Wesen erklären sollen. Leider fand ich das meiste davon sehr an den Haaren herbei gezogen und generell fühlte sich dieses Buch an wie ein wahnsinnig langer Epilog der für die eigene Geschichte unnötig gewesen ist. Wer Tobias als Charakter mag, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen, wer aber wie ich ihn als wandelnde RedFlag wahrnimmt wird vermutlich keine große Freude an dem Buch haben.
Was mich des weiteren Gestört hat waren die ständige Doppelungen in den Dialogen wenn Französisch gesprochen wurde. Erst der Französische Text, dann dahinter geklatscht eine Übersetzung. Das hätte man deutlich besser lösen können (schaffen andere Autoren auch). Noch dazu war das Französisch was gesprochen wurde in meinen Augen nicht umgangssprachlich genug. Ich kenne KEINE:N Muttersprachler:in der/die so spricht.
Um genauer auf Kritikpunkte einzugehen, müsste ich Spoilern, und da ich hier weiterhin spoilerfrei bleiben will, lasse ich es. Ich denke das bisher geschriebene gibt euch trotz der Knappheit ein Bild von dem dritten und abschließenden Band dieser Reihe.


Fazit: Buch für Fans der Reihe, für andere eher nicht zu empfehlen

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