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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2025

Interessant

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Das war überraschend. Ich weiß gar nicht was ich so recht erwartet habe, aber irgendwie etwas anderes. Ich kann es auch nach einigen Tagen noch nicht richtig greifen.
Mir war von Anfang an bewusst, dass ...

Das war überraschend. Ich weiß gar nicht was ich so recht erwartet habe, aber irgendwie etwas anderes. Ich kann es auch nach einigen Tagen noch nicht richtig greifen.
Mir war von Anfang an bewusst, dass dieses Buch nicht ein super krasses World Building hat. Denn auch wenn das Fantasy ist, so ist innerhalb von 300 Seiten einfach kein Platz für eine komplizierte Welt, wie man sie von manchen Büchern kennt. Gerade was das angeht, fand ich die die Idee wirklich gut umgesetzt. Dadurch, dass alles so nah beieinander spielt gab es weniger Fragezeichen als erwartet. Natürlich blieben sie nicht aus, aber das war voll ok. Vom eigentlichen Plot bin ich immer noch Zwiegestalten. Es lässt mich einfach nicht los. Auch, weil ich viele Beweggründe einfach nicht verstanden habe. Alle Charaktere arbeiten auf eine Situation hin, die nicht komplett greifbar ist. Dementsprechend freue ich mich da im zweiten Band mehr zu erfahren.
Was den Spice angeht? Er war da. Oft. Zum Ende hin sehr oft. Ich fand ihn nicht sehr schlimm, ein bisschen weniger hätte dem Ganzen aber auch nicht geschadet.

Letztendlich hat die Reihe viel Potential, aber die Umsetzung hätte an der ein oder anderen Stelle doch auch besser sein können. Ich weiß nicht genau was mich an dem Buch nicht loslässt, aber ich möchte auf jeden Fall den nächsten Band lesen und ich hoffe, dann ein bisschen mehr zu verstehen.

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Veröffentlicht am 25.05.2024

Grandiose Idee, Umsetzung geht so

Song of Silver – Das verbotene Siegel (Song of Silver 1)
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Magier, Götter, Dämonen, Hexer. Und mittendrin ein Mädchen mit einer unbekannten Macht, welches versucht das Erbe ihrer Mutter zu ergründen. Eine Welt voller Qi, wo das Ying und Yan aus dem Gleichgewicht ...

Magier, Götter, Dämonen, Hexer. Und mittendrin ein Mädchen mit einer unbekannten Macht, welches versucht das Erbe ihrer Mutter zu ergründen. Eine Welt voller Qi, wo das Ying und Yan aus dem Gleichgewicht gerät. Und nur Lan ist in der Lage ihr Volk zu retten.

Die Geschichte bedient sich der chinesischen Philosophie, was sie unfassbar spannend gestaltet. Ich war auf die Umsetzung sehr neugierig, denn gerade bei anderen Kulturen oder Mythen, habe ich wenige Vergleichswerte. Ich bin dementsprechend ohne Erwartungen an die Welt herangegangen und wurde dahingehend nicht enttäuscht. Ich habe mich direkt in einem, für mich neuen, Magiesystem in einer unbekannten Welt wiedergefunden.
Dahingehend ist das Cover wirklich schon gewählt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten war der Schreibstil recht angenehm. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, mit der ich immer mal wieder Probleme habe eine Nähe zu den Charakteren aufzubauen.
Ich habe für meine Verhältnisse relativ lange zum Lesen gebraucht. Das lag daran, dass der Beginn wirklich stark war, die Spannung aber ziemlich schnell wieder nachgelassen hat. Es gab einen relativ langen Part in der Mitte, den ich als ziemlich nichts sagend empfunden habe. Zum Ende hin ist dann und Glück wieder super viel passiert und es gab eine paar ziemlich beeindruckende Szenen.

Zu den beiden Protagonisten konnte ich bis zum Schluss keine richtig gute Verbindung aufbauen. Ich empfand sie als sehr oberflächlich. Ihr Handeln war einerseits sehr voraussehend und andererseits nicht nachvollziehbar. Die Chemie zwischen den beiden war für mich auch nicht ganz greifbar. Sie haben immer noch so viele Geheimnisse vor sich selbst, aber auch vor dem Leser, welche hoffentlich im Folgeband aufgeklärt werden.
Beide haben eine sehr bewegende Vergangenheit und geben sich in der schweren Zeit halt. Gerade diese Szenen waren wirklich schön zu lesen.

Fazit:
Die Idee ist grandios, dafür ist es aber bei der Umsetzung für mich gescheitert. Ich hätte mir greifbarere Charaktere und einen intensiveren Plot gewünscht.

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Veröffentlicht am 30.04.2024

Eine unglaublich tiefgründige Geschichte mit wichtigen Botschaften!

All That We Never Were (1)
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Verlust. Schmerz. Trauer. Und zwei Menschen, die sich gegenseitig Halt geben, sich herausfordern, und mehr Wunden aufreißen, als sie eigentlich wollen.

Ich glaube ich habe noch nie so lange gebraucht, ...

Verlust. Schmerz. Trauer. Und zwei Menschen, die sich gegenseitig Halt geben, sich herausfordern, und mehr Wunden aufreißen, als sie eigentlich wollen.

Ich glaube ich habe noch nie so lange gebraucht, um meine Gedanken zu einem Buch zu Papier zu bringen. Mir ist es auch noch nie so schwer gefallen, diese zu ordnen, um genau das aufzuschreiben, was ich vermitteln möchte.
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, was so viele wichtigen Botschaften vermittelt. Es war super tiefgründig und absolut emotionslos, und deshalb so voller Emotion. Klingt das verrückt? Vermutlich. Aber alle, die dieses Buch lesen, werden verstehen, was ich meine.

Aber bevor ich da weiter drauf eingehen möchte, muss ich leider mit einem negativen Punkt beginnen. Ich habe bis zum Schluss Probleme mit dem Schreibstil gehabt. Auch wenn ich mich irgendwann daran gewöhnt habe, hat er mir doch immer wieder Probleme bereitet. Die Geschichte wird aus der Sicht von Alex und Leah erzählt. Dabei erzählen sie in der Vergangenheit. Zusammen mit den super kurzen Kapiteln hat man das Gefühl ein Tagebuch zu lesen. Oder besser gesagt zwei, die gleichzeitig erzählen. Ein Tagebuch in dem Sinne, das ich das Gefühl hatte, die Geschichte mit Abstand zu erleben. Als ob mir jemand diese erzählen würde. Ich konnte mich nicht hineinfühlen.

Ich konnte keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Das lag vielleicht an dieser emotionalen Distanz. Aber auch an den Handlungen dieser. Immer wenn ich dachte, dass ich sie verstehe, folgten super kopflose Situation oder welche, die ich nicht in den Kontext einordnen konnte. Die beiden sind keineswegs schlechte Protagonisten, ich habe sie einfach nur nicht gefühlt. Was man aber ganz klar sagen muss ist, dass ich auch selten ein Buch gelesen habe, wo sich die Protagonistin so stark weiterentwickelt hat. Man konnte bildlich mitverfolgen, wie ihr Leben von Schwarz/Weiß zu bunt wurde. Und das war einfach nur wundervoll zu lesen.
Zum Ende hin hat mich ihre Geschichte so gefesselt, dass ich unbedingt deren Prozess in dem nächsten Band erleben möchte. Ich bin super gespannt, was mir dort vermittelt wird und wie sich bestimmte Situationen aufklären werden.

Denn eins kann ich auch sagen: Ich habe mir noch nie so Gedanken über die Bedeutung von Worten nach einem Buch gemacht. Es werden auf eine schmerzhafte Art und Weise so wichtige Botschaften vermittelt:
Es ist wichtig das Leben auch einmal im Moment zu Leben, den Moment bewusster wahrzunehmen, einfach sein Glück zu spüren und selbst zu erleben, was uns glücklich macht.
Es ist wichtig weiterzuleben. Gerade nach einem Verlust. Egal ob für einen selbst, seine Mitmenschen oder die verlorenen Menschen.
Es ist wichtig sich gegenseitig den Raum zu geben, den man braucht. Füreinander da zu sein, aber auch sich gegenseitig so herauszufordern, dass wir wachsen können.

Das sind nicht die einzigen Botschaften, denn das Buch lebt von welchen. Aber für mich sind es die Wichtigen. Nur muss ich auch leider sagen, dass sie einem teilweise auf eine falsche Art vermittelt wurden. Natürlich darf man nicht alles was man liest, auf das wahre Leben übertragen. Aber ich bin der Meinung, dass man persönliche Grenzen nicht so leichtfertig überschreiten darf, wie es vermittelt wird. Das man aufeinander Rücksicht nehmen muss und vor allem das man mit manchen Themen einfach sensibel umgehen muss und die persönlichen Schwächen nicht in gewissen Zusammenhängen zu seinem Vorteil nutzen darf. Und gerade Axel hat dahingehend einige Situationen gebracht, die nicht zu tolerieren sind.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Leider enttäuschend

The One I Left Behind
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In New Adult hat mich ein Buch eigentlich schon gecatcht, wenn ich lese, dass es um eine Small Town Romance geht. Und wenn sie dann noch auf einer Ranch spielt, bin ich sofort dabei. Genauso war es auch ...

In New Adult hat mich ein Buch eigentlich schon gecatcht, wenn ich lese, dass es um eine Small Town Romance geht. Und wenn sie dann noch auf einer Ranch spielt, bin ich sofort dabei. Genauso war es auch bei The One I left behind. Ich liebe diese Tropes, denn letztendlich spielt auch meine Lieblingsreihe dort. Aber vielleicht bin ich auch gerade deswegen ein bisschen kritisch. Denn ich erwarte immer viel.
Und genau so war es auch bei dem Buch. Umso enttäuschter war ich dann. Für mich war es leider in der Hinsicht ein Flop.

Ich kannte Bücher von Piper Rayne noch nicht, und bin dementsprechend was den Schreibstil und Aufbau angeht ohne Erwartungen an die Geschichte rangegangen. Doch leider wurde ich einfach nicht warm damit. Mir hat in jeglicher Hinsicht die Tiefe gefehlt. Natürlich habe ich nicht krass viel Tiefe bei einer Buchlänge vo knapp 300 Seiten erwartet. Aber ich habe auch schon Bücher mit der Länge gelesen, die authentisch waren und wo die Charaktere einen berührt haben. Das hier leide nicht der Fall. Mir hat vor allem ein bisschen Detail gefehlt und Beschreibungen an den passenden Stellen. So waren jetzt viele kurze Sätze dabei, die mich dann einfach nicht überzeugen konnten in das Geschehen richtig einzutauchen.

Die Love Story war dann eigentlich ganz süß, hat mich aber gar nicht berührt.

Für mich war es leider nichts. Wer darüber hinweg sehen kann und eine spicy Small Town Romance sucht ist bei diesem Buch aber richtig.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Vielversprechend Idee, schlechte Umsetzung

Spark of the Everflame
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Oh man. Ich habe mich selten durch ein Buch so durchgekämpft. So genau kann ich gar nicht sagen, woran es lag. Es war letztendlich glaube ich der Mix, der es gemacht hat. Aber erst einmal ganz von vorne: ...

Oh man. Ich habe mich selten durch ein Buch so durchgekämpft. So genau kann ich gar nicht sagen, woran es lag. Es war letztendlich glaube ich der Mix, der es gemacht hat. Aber erst einmal ganz von vorne:

Der Schreibstil war angenehm. Er hat einen nicht komplett gefesselt zurückgelassen, aber durchaus angenehm durch die Seiten geführt.

Das World Building war auch interessant. Dadurch, dass ich keine Karte zur Hand hatte, habe ich allerdings immer wieder den Faden verloren und wusste nicht, wo genau die Protagonisten sich befinden.
Die Idee bezüglich der Mortals und der Descended hingegen fand ich super. Das verspricht Intrigen. Und die gab es auch. Aber die konnten mich leider gar nicht überzeugen.

Diem habe ich als super starke und selbstbewusste Protagonistin kennengelernt, die sich im Laufe der Geschichte als sehr naiv und nervig herausgestellt hat. Auch wenn es zum Ende hin besser wurde, wurde ich deswegen einfach nicht warm mit ihr. Sie hat sich dadurch nicht nur einmal in Situationen hineinmanövriert, die too much waren. So wurde der eigentliche Faden aus den Augen verloren und unnötig Drama geschaffen. Ich habe dadurch auch andere Situationen als nervig empfunden, die es vermutlich sonst nicht gewesen wären.

Und Henry war mir von Anfang an unsympathisch. Ich habe ihn als sehr aufdringlich empfunden, der Diem nicht in der Form akzeptiert hat, wie sie es ist.

Mein Highlight war auf jeden Fall der königliche Erbe. Dementsprechend fand ich das Ende auch sehr spektakulär. Es war vermutlich mein liebster Teil, konnte es dann für mich leider auch nicht mehr rausreißen.

Eine vielversprechende Geschichte, die durch die viele Politik und den Charaktere mich dann leider nicht überzeugen konnte. Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen.

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