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Veröffentlicht am 11.08.2025

Besser als Band 1

The One I Stood Beside
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Ich muss gestehen: Ich war mir lange unsicher, ob ich überhaupt den zweiten Band lesen möchte. Ich fand Ben und Gillian ganz süß, aber mehr dann auch nicht. Aber nachdem ich die Leseprobe gelesen habe? ...

Ich muss gestehen: Ich war mir lange unsicher, ob ich überhaupt den zweiten Band lesen möchte. Ich fand Ben und Gillian ganz süß, aber mehr dann auch nicht. Aber nachdem ich die Leseprobe gelesen habe? Uff, ich musste es lesen. Fake Dating Und Forced Proximity und das obwohl sie sich eigentlich eh schon lieben? Das konnte nur gut werden.

Und das war es auch. Der Schreibstil war wieder gewohnt locker, die Story hat mir genau diese Vibes gegeben, auf die ich gehofft habe. Ja es war „nur“ ein Buch für Zwischendurch, aber genau das hatte ich gehofft. Und die beiden sind auch echt süß. Für die Tiefe war es ein paar Seiten zu kurz, aber die beiden sind dennoch einfach Zucker.

Das Drama zum Schluss konnte ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Ja es war süß, wie Jude sich entschuldigt hat. Aber ganz ehrlich: Er hat doch gar nichts falsch gemacht. In meinen Augen war Sadie es, die falsch gehandelt hat. Natürlich macht er sich Gedanken, wenn sie seit Tagen ihm aus dem Weg geht und ihm nichts erzählt. Woher soll er das denn auch wissen. Und dann ist es seine Schuld, dass er ihr helfen will und dabei die falschen Schlüsse zieht? Ich weiß ja nicht.

Und trotzdem will ich jetzt auch die Geschichte von Emmet lesen.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Tolle Thematik

Fleeing From Deep Waters
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Ich liebe Bücher, bei denen man noch nebenbei etwas lernt. Und die Thematik der Reihe von Julia Hausburg bleibt auch im zweiten Band toll. Das Leben auf dem Schiff, die täglichen Herausforderungen und ...

Ich liebe Bücher, bei denen man noch nebenbei etwas lernt. Und die Thematik der Reihe von Julia Hausburg bleibt auch im zweiten Band toll. Das Leben auf dem Schiff, die täglichen Herausforderungen und der Unterricht an Board. Ich muss gestehen, dass ich mich noch nie so wirklich mit der Herkunft und der Bedeutung von Sprache beschäftigt habe. Deswegen war ich mindestens genauso interessiert wie die Studenten darüber etwas zu lernen. Und gerade wenn es auf Exkursion ging, wäre ich so gerne dabei gewesen.
Was das angeht hat mich auch der zweite Band sofort abgeholt. Da hat es einem der Schreibstil dann auch sehr leicht gemacht.

Die Thematik rund um Elisa und Noa habe ich als sehr besonders empfunden. Ich kann sie nicht so ganz einordnen. Es war aber super spannend zu lesen. Und ich habe so mitgefiebert immer mehr über Elisa zu erfahren, gerade weil sie am Anfang doch sehr darauf bedacht war, dass ihre Maske nicht verrutscht.

Jules konnte ich nie so ganz einordnen. Für meinen Geschmack war Jana noch zu präsent, was natürlich auch an den Gegebenheiten lag. Aber ich habe es geliebt wie sehr er Elisa lesen und ihr in den wichtigen Momenten Halt spenden konnte.

Das die beiden zusammen in einer Kabine gelandet sind fand ich super. Und ganz nebenbei Diana auch. Was ich ein bisschen schade empfand, war, dass sämtliche Probleme mit eine Leichtigkeit und Schnelligkeit gelöst wurden, dass gar nicht so wirklich Hindernisse aufkamen. Das hat dem leichten, sommerlichen Flair der gesamten Geschichte bestärkt, ein paar Seiten mehr hätten aber in den Situationen vermutlich auch nicht geschadet.

Ich bleib auch nach dem zweiten Band dabei, wer ein Auslandssemester auf einem Schiff interessant findet, der sollte die Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Tolle Idee, Umsetzung geht so

The Half King
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Die Idee war ja mal mega. Die Erstgeborenen erliegen jeweils einen Fluch ihrer Blutlinie, die Zweitgeborenen dienen als Orakel dem Tempel. Gerade bei dem Orakel war ich sehr auf die Umsetzung gespannt. ...

Die Idee war ja mal mega. Die Erstgeborenen erliegen jeweils einen Fluch ihrer Blutlinie, die Zweitgeborenen dienen als Orakel dem Tempel. Gerade bei dem Orakel war ich sehr auf die Umsetzung gespannt.

Der Schreibstil hat es einem sehr leicht gemacht. Ich konnte es flüssig runterlesen.

Aber mit der Umsetzung hatte ich so meine Schwierigkeiten. Natürlich ist für Cerise alles neu, wenn sie ihr Leben lang im Tempel verbracht hat und nicht darüber hinaus gekommen ist. Aber ihre Art damit umzugehen empfand ich als etwas anstrengend.

Der Halbkönig war mir von Anfang an sympathisch, dass half mir dann leider aber auch nicht dabei die Tension der Beiden zu spüren oder die Liebesgeschichte zu fühlen. Ich fand die Charaktere einfach nicht greifbar, wodurch die Szenen zwischen den Beiden für mich recht flach waren.

In der Mitte hat es sich auch deswegen gezogen. Noch dazu fand ich gerade auf ihrer Reise alle Probleme sehr einfach gelöst. Fast zu einfach. Natürlich war sie die würdige Person. Aber es war verhältnismäßig dann doch einfach für sie z.B. die „Aufgabe“ auf dem Berg zu lösen.

Das Ende war dann aber richtig gut. Das hat es für mich nochmal rausgerissen. Ein Plot nach dem Anderen, der mich überrascht hat. Kaum ein Twist habe ich kommen sehen. Und es wurde nochmal richtig spannend.
Dennoch waren es für mich nicht die großen Emotionen, mit denen das Buch beworben wurde.

Das Ende lässt vermuten, dass es ein Folgeband geben könnte. In dem Fall bin ich unsicher, ob ich den lesen werde.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Gut für Zwischendurch

Body Check
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Ich tue mich generell schwer damit, ältere Bücher von Autorinnen zu lesen, wenn ich schon Aktuellere gelesen habe. Ich bin der Meinung, dass sich ein Schreibstil immer weiterentwickelt und einem dadurch ...

Ich tue mich generell schwer damit, ältere Bücher von Autorinnen zu lesen, wenn ich schon Aktuellere gelesen habe. Ich bin der Meinung, dass sich ein Schreibstil immer weiterentwickelt und einem dadurch rückwirkend Unterschiede auffallen können. Und genau so war es auch bei Bodycheck.

An der Sogwirkung hat es aber nichts geändert, ich konnte das Buch einfach so am Stück runterlesen. Es war genau das was ich mir erhoffte. Ich wollte etwas nicht allzu Komplexes mit ein bisschen Spice und am liebsten ohne Längen.
Und genau das habe ich bekommen. Das Geschehene war nicht zu komplex. Es gab ein paar Verstrickungen, die an der richtigen Stelle aufgelöst wurden. Durch die Kürze des Buchs sind mir auch nicht übermäßig Längen aufgefallen. Nur sind leider die Charaktere etwas flach geblieben. Dadurch, dass der Spice bei den Zusammentreffen dann auch im Vordergrund stand, konnte ich keine richtige Bindung zu den Protas aufbauen. Ich hatte das Gefühl, dass gerade da viel Potential liegen geblieben ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Aufarbeitung der Probleme etwas mehr Raum bekommen hätten und die Lösungen nicht so schnell gefunden worden wären.

Letztendlich war es super für zwischendurch. Eine Sportsromance mit sehr viel Spice und einem an sich schönen Plot.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Interessant

The Veiled Kingdom (Die Veiled-Kingdom-Serie 1)
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Das war überraschend. Ich weiß gar nicht was ich so recht erwartet habe, aber irgendwie etwas anderes. Ich kann es auch nach einigen Tagen noch nicht richtig greifen.
Mir war von Anfang an bewusst, dass ...

Das war überraschend. Ich weiß gar nicht was ich so recht erwartet habe, aber irgendwie etwas anderes. Ich kann es auch nach einigen Tagen noch nicht richtig greifen.
Mir war von Anfang an bewusst, dass dieses Buch nicht ein super krasses World Building hat. Denn auch wenn das Fantasy ist, so ist innerhalb von 300 Seiten einfach kein Platz für eine komplizierte Welt, wie man sie von manchen Büchern kennt. Gerade was das angeht, fand ich die die Idee wirklich gut umgesetzt. Dadurch, dass alles so nah beieinander spielt gab es weniger Fragezeichen als erwartet. Natürlich blieben sie nicht aus, aber das war voll ok. Vom eigentlichen Plot bin ich immer noch Zwiegestalten. Es lässt mich einfach nicht los. Auch, weil ich viele Beweggründe einfach nicht verstanden habe. Alle Charaktere arbeiten auf eine Situation hin, die nicht komplett greifbar ist. Dementsprechend freue ich mich da im zweiten Band mehr zu erfahren.
Was den Spice angeht? Er war da. Oft. Zum Ende hin sehr oft. Ich fand ihn nicht sehr schlimm, ein bisschen weniger hätte dem Ganzen aber auch nicht geschadet.

Letztendlich hat die Reihe viel Potential, aber die Umsetzung hätte an der ein oder anderen Stelle doch auch besser sein können. Ich weiß nicht genau was mich an dem Buch nicht loslässt, aber ich möchte auf jeden Fall den nächsten Band lesen und ich hoffe, dann ein bisschen mehr zu verstehen.

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