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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2024

Überraschendes Ende

Die Verlierer
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Ich habe schon lange kein Buch mehr von Petra Hammesfahr gelesen. Einige ihrer älteren Werke fand ich super spannend, andere gefielen mir gar nicht und so war ich gespannt auf dieses Buch. Zu Beginn muss ...

Ich habe schon lange kein Buch mehr von Petra Hammesfahr gelesen. Einige ihrer älteren Werke fand ich super spannend, andere gefielen mir gar nicht und so war ich gespannt auf dieses Buch. Zu Beginn muss ich zugeben, dass ich recht verwirrt war und etwas gebraucht habe, bis ich die einzelnen Perspektiven gut voneinander unterscheiden konnte. Vermutlich ist das einen Tick einfacher, wenn man die Geschichte liest, allerdings entgeht einem dann die tolle Stimme von Frank Stieren, der mich schon bei vielen Hörbüchern begeistern konnte mit seiner versierten Art.
Kirsten Keller ist während eines Campingurlaubs verschwunden und ihr Mann meldet dies erst Tage später. Da kommt auch heraus, dass sie bereits schon einmal drei Tage verschwunden war, aber wieder aufgetaucht ist. Auch Kirstens Sohn aus erster Ehe ist unauffindbar.
Kommissarin Rita Voss ermittelt und findet bald Parallelen zu anderen Fällen, was sich allerdings erst später im Roman herausstellt und hier spoilern würde.
Neben dieser Geschichte erzählt uns Carli noch von seiner Geschichte. Der Vater hat die Familie früh verlassen, die Mutter kommt nur gerade so über die Runden. Eine berührende Lebensgeschichte, allerdings wird der Zusammenhang zum Rest erst spät klar.
Am Ende klärt sich alles auf und das hat mich wirklich überraschen können und war unerwartet. Da hat es sich gelohnt, den eher behäbigen Einstieg zu "überstehen".

Veröffentlicht am 07.05.2024

Zeitreise

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Ich liebe Zeitreisegeschichten und habe schon länger keine mehr gelesen und nun auch noch auf die Titanic und darum habe ich es mir gemütlich gemacht und bin mit diesem Buch in die Vergangenheit gereist.
Immer ...

Ich liebe Zeitreisegeschichten und habe schon länger keine mehr gelesen und nun auch noch auf die Titanic und darum habe ich es mir gemütlich gemacht und bin mit diesem Buch in die Vergangenheit gereist.
Immer auf der Suche nach verlorenen Gegenständen arbeitet Lilly mit ihrem Vater in einem Antiquariat. Allerdings können die beiden durch die Zeit reisen und nehmen dafür Aufträge an. Lilly soll eine Kette auftreiben und macht dafür eine Reise ins Jahr 1912 und fährt als Dienstmädchen einer Gräfin auf der Titanic. Lilly weiß natürlich, wie die Reise endet und auch ich, als Leserin. Aber die normalen Reisenden natürlich nicht. Dieses Wissen hat immer im Hintergrund geschwebt. Vor allem, als sie Ray kennen lernt, der in der Ersten Klasse als Passagier auf dem Schiff reist.
Die Zeit auf der Titanic und Lilly und Ray haben mir gut gefallen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.

Veröffentlicht am 05.05.2024

Es geht spannend weiter

The Secret of Ink (Chronica Arcana 2)
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Es geht spannend weiter mit der Geschichte von Mathea und Ellie, der Academia und der Univerzita, der arkanen Welt in Prag. Man sollte unbedingt vorher den ersten Band gelesen haben, da dieser hier direkt ...

Es geht spannend weiter mit der Geschichte von Mathea und Ellie, der Academia und der Univerzita, der arkanen Welt in Prag. Man sollte unbedingt vorher den ersten Band gelesen haben, da dieser hier direkt darauf aufbaut und hier werden so einige Geheimnisse gelüftet, unter Anderem auch das große Geheimnis von Ellie und ihrer Herkunft.
Ich bin gerne wieder in diese beiden so gegensätzlichen Akademien eingetaucht und besonders Ursula und Cordelia haben mir wieder sehr gefallen, aber auch Astra und Atlas. Neben den beiden Protagonistinnen natürlich.
Mir hat das Setting wieder gut gefallen. Allerdings wurde zwischendurch einen Tick zu viel Wert auf Beschreibungen gelegt und darunter hat die Handlung etwas gelitten, aber insgesamt gesehen hat mir auch der zweite Teil gut gefallen und das Ende hat einen wirklich fiesen Cliffhanger. Ich freue mich schon auf den Abschluss der Reihe.

Veröffentlicht am 30.04.2024

Ein Raub

A Tempest of Tea
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Bei diesem Buch war ich schon beim ersten Blick auf das Cover total neugierig. Zum Einen, weil es wunderschön aussieht und zum Anderen, weil ich eine große Tee-Liebhaberin bin. Aber das ist gar keine Voraussetzung ...

Bei diesem Buch war ich schon beim ersten Blick auf das Cover total neugierig. Zum Einen, weil es wunderschön aussieht und zum Anderen, weil ich eine große Tee-Liebhaberin bin. Aber das ist gar keine Voraussetzung für dieses Buch.
Hafsah Faizal hat einen komplexen und anspruchsvollen Fantasy-Roman geschrieben, den man nicht mal so eben nebenbei lesen kann. Aber gerade das ist für mich ein großer Pluspunkt. Der Schreibstil ist einfach etwas Besonderes, auch wenn ich das nicht genau festmachen kann. Ich habe ihn geliebt und auch die vielschichtigen Charaktere.
Die Handlung ist immer wieder unvorhersehbar und man kommt als Leser*in nicht zur Ruhe, sondern muss immer aufmerksam dabei sein.
Arthie hat mir gut gefallen und aus ihrer Perspektive wird am meisten geschrieben, aber es gibt noch weitere. Ihr Teehaus war sehr interessant und vor allem der Wechsel von Tag und Nacht, wenn es zum Treffpunkt der Vampire wird. Das Teehaus wird allerdings bedroht und deswegen muss Arthie mit Jin und einem zusammen gewürfelten Team einen spektakulären Raub begehen. Ein ganz besonderer Vampir-Roman. Das Ende ist ganz gemein und ich hoffe, es geht bald weiter.

Veröffentlicht am 30.04.2024

Mord in der Sauna

Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 3)
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Ich habe letztes Jahr bereits den Vorgänger zu diesem Krimifall gehört und war nun gespannt auf den neuen Fall. Inzwischen bin ich auch besser vertraut mit den Beziehungen und Personen, so dass ich mich ...

Ich habe letztes Jahr bereits den Vorgänger zu diesem Krimifall gehört und war nun gespannt auf den neuen Fall. Inzwischen bin ich auch besser vertraut mit den Beziehungen und Personen, so dass ich mich besser auf die Geschichte einlassen konnte.
Sankt Peter Ording ist immer wieder gut für einen Filmdreh, aber dieses Mal herrscht große Aufregung, denn einer der ganz großen deutschen Schauspieler hat hier seinen Auftritt. Allerdings wird dieser kurze Zeit später tot in seinem Feriendomizil gefunden, verbrannt in der Sauna. Natürlich mischt Ilva bei den Ermittlungen wieder ordentlich mit, weil ihr Bruder mal wieder nicht den Mund halten kann. Dieses Mal ermittelt auch Freds Vater mit, pensionierter Kommissar aus dem Ruhrgebiet.
Neben den Ermittlungen gibt es wieder viel Lokalkolorit (ich war noch nie dort, aber für diejenigen, die den Ort kennen, ist es bestimmt etwas anderes, weil sie viel wieder erkennen), viel Essen und noch ein Theaterstück, das Ilva mit ihrer Freundin in der Schule probt.
So treten manchmal die Ermittlungen etwas in den Hintergrund und gehen gemächlich voran, dann wird das Tempo wieder angezogen. Insgesamt ein cozy crime mit vielen regionalen Komponenten, angenehm vorgelesen von der Sprecherin Irina Salkow.