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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2024

Großes Gedankenchaos

I'm So (Not) Over You – Manchmal braucht die große Liebe eine zweite Chance
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Das Cover gibt gleich die Möglichkeit, sich die zwei Protagonisten bildlich vorzustellen.
Doch schon auf den ersten Seiten wird klar: die Hautfarbe ist die einzigste Gemeinsamkeit zwischen den Beiden. ...

Das Cover gibt gleich die Möglichkeit, sich die zwei Protagonisten bildlich vorzustellen.
Doch schon auf den ersten Seiten wird klar: die Hautfarbe ist die einzigste Gemeinsamkeit zwischen den Beiden. Hudson hat sein Studium fast abgeschlossen und ist der Sohn des großen Rivers Imperium. Geldsorgen sind für ihn ein Fremdwort. Im Gegensatz dazu Kian. Er hat sein Journalismus Studium erfolgreich abgeschlossen, aber eine Möglichkeit auf einen Job - fast aussichtlos. Da kommt ihm die Bitte von Hudson, sein Freund gegenüber den Eltern zu spielen, sehr gelegen. Doch es lässt sich gleich erahnen: ein Paar mit dem Ex Freund spielen kann nur Chaos bedeuten.
Das Buch wird ausschließlich aus der Sicht von Kian erzählt. Leider war das für mich nicht der Optimalfall. Erstens hatte Kian ein wahnsinniges Gedankenchaos (mit teilweise sehr witzigen Gedanken), welches es mir sehr schwer gemacht hat, die Gedanken zu verstehen und die Geschichte weiterzuverfolgen. Des Weiteren war somit Hudson für mich ein ungreifbarer Charakter. Leider konnte ich mich nicht mit ihm und seinem Verhalten identifizieren (insbesondere die erste Trennung war für mich nicht nachvollziehbar) und auch die Beziehung zwischen Kian und Hudson war für mich kaum mit großen, nachvollziehbaren Gefühlen gefüllt.
Inhaltlich hat das Buch wahnsinnig viel Potential aber leider wurde dies in meinen Augen nicht genutzt.
Fazit: Wer ein teils witziges tagebuchähnliches Buch lesen möchte, ist hier richtig.

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Veröffentlicht am 10.04.2024

spannende Vorsetzung

One Of Six - Vertrauen
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Achtung: es handelt sich hier um Band 2! Band 1 muss vorher gelesen werden.
Band 2 beginnt da, wo Band 1 aufhört. Aus diesem Grund beginnt die Zählung der Kapitel nicht bei 1.
Der Einstieg in das Buch ...

Achtung: es handelt sich hier um Band 2! Band 1 muss vorher gelesen werden.
Band 2 beginnt da, wo Band 1 aufhört. Aus diesem Grund beginnt die Zählung der Kapitel nicht bei 1.
Der Einstieg in das Buch fiel mir schwer. Mir fehlte die Spannung, gefühlt zog sich alles wie Kaugummi. Ich war schon fast von der Love Story zwischen Luca und Devan genervt. Als das Ganze dann aber wieder Fahrt aufnimmt, kam für mich auch die Spannung wieder. Wieder war ich gespannt, was als nächstes passieren würde. Wer hinter der unbekannten Maske war. Als dann auch noch ein Kapitel aus der Sicht des Unbekannten war und dieses einen entscheidenden Hinweis gegeben hatte, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mal wieder hatte ich eine Vermutung - die sich tatsächlich am Ende als richtig herausgestellt hat.
Das Setting lag diesmal nicht im Ortiz, sondern in Belville - einer Kleinstadt. Dieses Kleinstadt Gefühl hat mir zu dieser spannenden Geschichte nicht so gut gefallen, wie das verschneite, bergige Setting beim Ortiz.
Dennoch konnte ich mich durch den sehr guten Schreibstil von Kim Nina Ocker hineinversetzen.
Das Ende war für mich leider etwas zu kurz und aprubt. Meiner Meinung nach hätte man die ganze Auflösung größer und genauer (passend zu der genauen Planung) schreiben können. Des Weiteren hätte es mich interessiert, wie die Übriggebliebenen miteinander umgehen und wie sie auf diese Auflösung reagieren.
Fazit: Dieses Buch kommt leider nicht an Band 1 heran, dennoch war auch dieses nach dem ersten Drittel sehr spannend und kann es empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Schleudertrauma

Mirror, Mirror, Tell me Lies
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Das Cover des Buches sieht wunderschön aus und ist perfekt für den Inhalt des Buches.
In dem Buch geht um die Protagonistin Neera, die die Prinzessin von Phersia ist. Doch ausgerechnet ihr Heimatland ...

Das Cover des Buches sieht wunderschön aus und ist perfekt für den Inhalt des Buches.
In dem Buch geht um die Protagonistin Neera, die die Prinzessin von Phersia ist. Doch ausgerechnet ihr Heimatland erstart durch einen dunklen Fluch zu ewiger Kälte. Und dann wäre da noch Cieran, der Dämonenprinz und Sohn von Asmodea, die einst genau diesen Fluch sprach. Sein Schicksal ist mit Nera ihrem Schicksal durch eine Prophezeiung aneinander gebunden. Gemeinsam müssen sie versuchen, den Fluch zu brechen. Doch das gestaltet sich nicht so einfach.
Für mich war Mirror, Mirror das erste Buch von der Autorin Michelle Thate und so war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Da ich aber sehr gern Märchen Retellings lese, musste ich unbedingt diesess Buch lesen.
Durch den angenehmen Schreibstil konnte ich sehr schnell in das Buch abtauchen und beide Protagonisten kennenlernen. Durch die wechselnden Perspektiven bekam ich auch einen Einblick in beide Gefühlswelten und so viel schon vorab: bei diesem Hin und Her bekommt man ja ein Schleudertrauma. Und leider ist genau das auch mein größter Kritikpunkt: die Anziehung zwischen den Beiden ging mir zu schnell und war für mich nicht nachvollziehbar, sodass ich danach auch eher genervt von dem "wegstoßen" war. Da dieses Hin und Her leider mehrmals passierte, verlor das Buch besonders im Mittelteil für mich seine Spannung und bald war ich mehr genervt als obsessed. Im Gegensatz dazu konnten mich einige Nebencharaktere sehr begeistern und brachten mich so manchmal zum schmunzeln. Zum Ende des Buches wurde es nochmal richtig spannend und vieles löste sich auf. So fand die Geschichte in meinen Augen ein passendes Ende.
Fazit: Wer auf der Suche nach einem darkem Schneewittchen Retelling ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Traf leider nicht meine Erwartungen

Still with me
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Passend zu den vorherigen Bänden wurde dieses Cover gestaltet und sieht optisch sehr schön aus. Wenn man die Bücher nebeneinander legt, ergeben sie sogar ein Gesamtbild. Allerdings hat die Gestaltung nichts ...

Passend zu den vorherigen Bänden wurde dieses Cover gestaltet und sieht optisch sehr schön aus. Wenn man die Bücher nebeneinander legt, ergeben sie sogar ein Gesamtbild. Allerdings hat die Gestaltung nichts mit dem Inhalt zu tun.
Bei diesem Buch handelt es sich um den letzten Band der Reihe und vorher müssen unbedingt Band 1 und Band 2 gelesen werden.
Wie es schon bei Band 2 war, beginnt auch dieses Buch direkt mit dem Ende von Band 2 und wir begleiten Amelia ein letztes Mal. Sie sind wieder in der Schule und ihre Gefühle für Aiden sind unverändert. Dennoch kann sie sich keine Zukunft mit ihm vorstellen. Und auch die Vergangenheit spielt noch immer eine Rolle. Aus diesem Grund ist sie dazu gezwungen eine Entscheidung zu treffen.
Auch hier war der Schreibstil wieder sehr locker und die Geschichte wurde aus Sicht von Amelia erzählt, sodass ich leicht und ziemlich schnell durch das Buch kam. Allerdings konnte mich die Spannung nicht richtig fassen. Es ist ein auf und ab und doch war einiges für mich ziemlich vorhersehbar. Am Ende wird diese lange Zeit der Spannung in kürzester Zeit abgehandelt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht und dafür die vorherige Zeit etwas kürzer.
Ähnlich wie in Band 2 sind für mich leider die Gefühle zwischen Amelia und Aiden nicht greifbar. Auch in der Freundesgruppe habe ich nicht mehr so richtig durchgesehen, obwohl mir ihr Verhalten miteinander im großen und ganzen sehr gut gefallen hat.
Diese Reihe hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt und hat auf jeden Fall Potential für mehr.
Fazit: Für mich war die Reihe leider nichts, aber wer eine Reihe für zwischendurch mit etwas Spannung sucht, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

ungewöhnliches Setting

If we go all in
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Das schlichte Cover zeigt bei genauerem hinsehen sofort, dass es thematisch um Casinos gehen wird. Die Spannung, die durch die Farbgestaltung hervorkommt, hat mich sofort in die richtige Stimmung für das ...

Das schlichte Cover zeigt bei genauerem hinsehen sofort, dass es thematisch um Casinos gehen wird. Die Spannung, die durch die Farbgestaltung hervorkommt, hat mich sofort in die richtige Stimmung für das Buch gebracht.
In dem Buch geht es um Mabelle, die die Erbin eines Casinos ist. Ihr Leben ist von Luxus und Glamour geprägt, doch ihre Mutter hat ziemlich hohe Erwartungen an sie. Als dann auch noch ein mysteriöser Mann im Casino auftaucht, gerät sie in ein Spiel, dessen Regeln sie nicht kennt. Wird es ihr gelingen, die Geheimnisse und Machenschaften zu entschlüsseln?
"If we go all in" ist das erste Buch für mich von der Autorin Elisa Strecker. Somit wusste ich nicht, was mich erwarten würde. Zu Beginn brauchte ich etwas, um in die Welt von Mabelle abtauchen zu können. Es wird teils mit Fachbegriffen "umhergeschmissen", die für mich völlig fremd waren und mir leider auch den Fluss am lesen genommen haben. Als dann einiges für mich nachvollziehbar wurde, konnte ich Mabelle besser bei ihrem Weg begleiten. Sie war mir als Protagonistin sehr symapthisch, einzig ihr fast naives Verhalten gegenüber Ezra hat mich sehr verwundert. Und leider war Ezra ein Protagonist, zu dem ich keinerlei Bindung aufbauen konnte. Die Gefühle zwischen den Beiden waren für mich zu sehr aus dem Himmel gegriffen und somit kam für mich leider auch keinerlei Suspence Spannung auf, obwohl so einige krummen Dinge im Casino passiert sind. Die Auflösung des Ganzen war in meinen Augen leider auch völlig unrealistisch bzw. einige Teile waren für mich erwartbar. Im Gesamten gefällt es mir sehr gut, dass in diesem Buch mal ein ungewöhnliches Setting genutzt wurde, allerdings war der Suspence Teil für mich nicht greifbar.
Fazit: Wer ein Buch mit Casino Setting un leichtem Suspence Anteil sucht, ist hier genau richtig.

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