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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2024

Ein unerwartetes Highlight!

Der Rote Palast
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Unehelich geborenen Töchtern stehen im Korea des 18. Jahrhunderts nur wenige Möglichkeiten offen ein eigenständiges und erfüllendes Leben zu führen. Mit viel harter Arbeit hat Hyeon sich einen Posten als ...

Unehelich geborenen Töchtern stehen im Korea des 18. Jahrhunderts nur wenige Möglichkeiten offen ein eigenständiges und erfüllendes Leben zu führen. Mit viel harter Arbeit hat Hyeon sich einen Posten als Palastschwester verdient. Doch die Intrigen des Hofes reichen über die Mauern des Palastes hinaus. Als nach einem Massaker an vier jungen Frauen, Hyeons Mentorin als Täterin in Verdacht gerät, tut sie alles, um deren Unschuld zu beweisen. Nur der junge Polizeiinspektor Eojin scheint ebenfalls an die Unschuld ihrer Mentorin zu glauben und zusammen machen sich die Beiden auf die Suche nach der Wahrheit. Diese ist jedoch tief mit dem Palast verwurzelt, was sowohl für Hyeon als auch Eojin große Gefahren mit sich bringt.

Als erstes bin ich durch das wunderschöne, ausdrucksstarke Cover auf die Geschichte von Eojin und Hyeon aufmerksam geworden. „Der rote Palast“ ist eine Mischung aus Detektivgeschichte, historischem Roman und Liebesgeschichte. Ich war sehr überrascht, wie sehr mir die beiden Protagonisten ans Herz gewachsen sind. Hyeons Streben nach der Wahrheit und Treue zu ihrer Mentorin haben mich wirklich berührt. Trotz der Strafen, die ihr drohen, sollte Jemand von ihrer Einmischung in den Fall erfahren, folgt sie ihrem Herzen. Die Beziehung zwischen ihr und Eojin entwickelt sich beinahe natürlich, trotz der vielen Einschränkungen und Hindernisse, die durch ihre unterschiedlichen Klassen bestehen. Die Suche nach dem Mörder bringt zudem eine unglaubliche Spannung in die Geschichte, sodass ich kaum aufhören konnte weiterzulesen. Ein wundervolles, spannendes und emotionales Buch, dass mich unerwartet in seinen Bann ziehen konnte!

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Großartiges Finale

Der Schlüssel der Magie - Die Götter
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Einige Jahre sind vergangen, seitdem Sancias Heimat von Tevanne vernichtet wurde. Seitdem kämpfen sie und ihre Mitstreiter jeden Tag darum, die Welt vor dieser allmächtigen Wesenheit zu beschützen, die ...

Einige Jahre sind vergangen, seitdem Sancias Heimat von Tevanne vernichtet wurde. Seitdem kämpfen sie und ihre Mitstreiter jeden Tag darum, die Welt vor dieser allmächtigen Wesenheit zu beschützen, die jedoch unaufhaltsam näherkommt. Sancia, Clef und ihre Freunde ersinnen einen verzweifelten Plan Tevanne aufzuhalten, doch dafür müssen sie erneut in ein beinahe unüberwindbares Gefängnis tief im Herzen von Tevannes Reich eindringen. Doch wer, wenn nicht eine Diebin und ein Schlüssel, der jede Tür zu öffnen vermag, wären dieser Herausforderung gewachsen.

„Der Schlüssel der Magie – Die Götter“ ist der finale Band der Reihe um die Diebin Sancia und ihren magischen Schlüssel Clef. Da ich den zweiten Teil der Reihe bereits vor mehr als einem Jahr gelesen habe, fiel es mir etwas schwer in die Geschichte hineinzukommen. Trotzdem konnte mich der unglaublich spannende und auch sehr humorvolle Schreibstil sofort wieder in seinen Bann ziehen. Die Geschichte spielt ein paar Jahre nach den Ereignissen des zweiten Bandes, wobei sich Einiges verändert hat. Sancia und Berenice haben eine neue Gesellschaft gegründet, die auf einer Kopplung mehrerer Geister in Form von Kadenzen beruht. Hierdurch wird neben den bekannten Skriben ein völlig neuer spannender Aspekt in die Geschichte integriert. Die gesamte Welt dieses Buch erscheint tadellos durchdacht und stimmig, sodass trotz der mehr als 600 Seiten dieses Buches, zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam. Eine unglaubliche High-Fantasy-Reihe die mich überraschen, faszinieren und einfach mitreißen konnte!

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Geniale Fortsetzung

The Brothers Hawthorne
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Nachdem Avery endgültig zur Erbin von Tobias Hawthorne geworden ist, sollte eigentlich etwas Ruhe in die Familie Hawthorne einkehren. Als jedoch Ermittlungen zum Verschwinden von Graysons Vater aufgenommen ...

Nachdem Avery endgültig zur Erbin von Tobias Hawthorne geworden ist, sollte eigentlich etwas Ruhe in die Familie Hawthorne einkehren. Als jedoch Ermittlungen zum Verschwinden von Graysons Vater aufgenommen werden, geraten Avery und die Brüder erneut in Gefahr. Grayson macht sich auf den Weg die Geheimnisse seiner Familie zu bewahren und trifft dabei auf seine Halbschwestern, die nichts von ihrem Bruder wissen. Und auch Jameson begegnet unverhofft seinem Vater, der ihn vor eine Herausforderung stellt, die er nicht ablehnen kann.

Die Geschichte spielt nur wenige Monate nach der Inheritance Games Trilogie und wird dieses Mal abwechselnd aus der Sicht von Jameson und Grayson erzählt. Avery bleibt dieses Mal eher eine Randfigur, obwohl sie natürlich mit Jameson unterwegs ist und ihn unterstützt. Da ich nicht mit einer Fortsetzung der Reihe gerechnet habe, war ich umso überraschter, wie mich die Geschichte in seinen Bann ziehen konnte. Graysons Erlebnisse mit seinen Schwestern haben mir sehr gut gefallen. Besonders Gigis quirlige Art, mit der sie Grayson immer wieder aus der Reserve locken kann, haben mich sehr amüsiert. Aber auch die Rätsel, denen sich Jameson stellen musste, haben mir wieder sehr viel Spaß gemacht und waren sehr gut durchdacht. Die kurzen Kapitel und die spannende Handlung lassen einen durch die Seiten fliegen. Ich habe diese Fortsetzung der Reihe sehr geliebt. Vor allem auch die brüderlichen Beziehungen der Hawthornes waren hier nochmal auf wundervolle Weise im Fokus. Ich freue mich unglaublich, dass diese Reihe weiter fortgesetzt wird und kann den nächsten Band kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 12.05.2024

Hexen, Hexen

Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen
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Mika Moon hat schon vor langer Zeit gelernt, dass sie allein bestens zurechtkommt. Genau wie es die Regeln für Hexen vorschreiben bleibt sie allein, denn wenn mehr als eine Hexe dauerhaft an einem Ort ...

Mika Moon hat schon vor langer Zeit gelernt, dass sie allein bestens zurechtkommt. Genau wie es die Regeln für Hexen vorschreiben bleibt sie allein, denn wenn mehr als eine Hexe dauerhaft an einem Ort verweilt, bringt dies nur Aufmerksamkeit und Unheil über alle Beteiligten. Doch als Mika das Angebot erhält drei kleine Hexen in Magie zu unterrichten, kann sie nicht wiederstehen. In Nowhere House leben die drei Hexen zusammen mit vier Menschen, die ihre Fähigkeiten und ihr Anderssein uneingeschränkt akzeptieren. Eine Konstellation, die Mika bisher niemals begegnet ist und die ihre Hoffnung schürt, dass auch sie vielleicht Liebe und eine Familie finden kann.

Schon nach den ersten paar Seiten konnte die Geschichte um die Hexe Mika mein Herz berühren. Mika ist eine liebevolle und etwas schrullige Hexe, die ihre Magie liebt. Neben ihrem freundlichen und heiteren Auftreten verbirgt sich jedoch immer noch das kleine Mädchen, dass allein aufgewachsen ist und niemals eine Familie hatte. Als sie ins Nowhere House kommt erlebt sie das erste Mal echten Zusammenhalt und die Liebe und Geborgenheit einer Familie. Tief in ihr besteht jedoch weiterhin die Angst für immer allein zu sein und wegen ihrer magischen Kräfte ausgenutzt zu werden. Die drei kleinen Hexen erinnerten mich sehr an die drei Mädchen aus dem Film „Ich, einfach unverbesserlich“ und waren alles in allem einfach nur liebenswert (trotz Terracottas Morddrohungen). Auch die anderen Bewohner von Nowhere House allen voran Jamie, habe ich unheimlich schnell ins Herz geschlossen. Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch einen so hohen Anteil an Romantik hat, habe mich daran aber überhaupt nicht gestört, sondern habe jede einzelne Seite des Buches genossen. Das Ende empfand ich als sehr überraschend, was ebenfalls als äußerst positiv hervorzuheben ist. Eine wundervolle Cosy Fantasygeschichte, die einem mitten ins Herz geht.

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Veröffentlicht am 12.05.2024

Elli und Lucas

Golden Heritage (Crumbling Hearts, Band 2)
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Ellinor Skogen ist als Erbin eines der führenden Kekshersteller in ganz Norwegen stets mit Reichtum und Macht aufgewachsen. Doch nur ein Mensch konnte ihr ein Gefühl von Normalität vermitteln, Lucas Stensrud. ...

Ellinor Skogen ist als Erbin eines der führenden Kekshersteller in ganz Norwegen stets mit Reichtum und Macht aufgewachsen. Doch nur ein Mensch konnte ihr ein Gefühl von Normalität vermitteln, Lucas Stensrud. Doch von einem auf den anderen Tag verschwand Lucas ohne eine Erklärung und beendete ihre Freundschaft. Fast sechs Jahre später nimmt Ellinor anonym eine Arbeitsstelle im Familienunternehmen an. Doch ihre Schüchternheit und Hilfsbereitschaft sind dabei eher ein Hindernis. Doch davon nicht genug, trifft sie an ihrem ersten Tag auf Lucas, der ebenfalls in ihrer Abteilung tätig ist. Kann Elli endlich herausfinden, warum Lucas damals gegangen ist? Und entstammen die Funken, die zwischen den Beiden fliegen, wirklich nur ihrer Einbildung?

„Golden Heritage“ ist der zweite Teil der „Crumbling Hearts“-Reihe. Im Fokus der Geschichte stehen Ellinor Skogen, bereits bekannt aus dem ersten Teil und die Schwester von Sander Skogen, sowie Lucas Stensrud. Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt, wodurch man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Beiden bekommt. Gerade Lucas lernt man so noch einmal von einer ganz anderen, deutlich fürsorglicheren Seite kennen, entgegen seinem harten Auftreten gegenüber Anderen. Mir hat die Entwicklung der beiden Charaktere sehr gut gefallen. Besonders Ellis Entwicklung von der stillen, introvertierten Frau, die niemandem eine Bitte abschlagen kann, zu einer viel selbstsicheren Version ihrer Selbst war äußerst natürlich. Aber auch Lucas Entwicklung und auch ihre Beziehung zueinander sind sehr natürlich und damit glaubhaft gewachsen. Das Drama ganz am Ende des Buches hätte für mich nicht sein müssen, hat der Geschichte aber nicht geschadet. Insgesamt war die Liebesgeschichte zwischen den Beiden wirklich wunderschön und hat mir sogar noch ein bisschen besser gefallen als der erste Teil (der auch schon umwerfend war). Ich bin unglaublich gespannt auf den dritten und letzten Band der Reihe, da gerade Theodor nicht zu meinen Lieblingscharakteren zählt. Aber wer weiß, vielleicht kann er mich ja überraschen.

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